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Trotz allem im Zeitplan

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. 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Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? 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Trotz allem im Zeitplan Denkanstöße zum Tag der Deutschen Einheit - Aus der Serie "Ungehaltene Reden" ehemaliger Parlamentarier der letzten Volkskammer der DDR

Wolfgang Thierse

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"Mehr als 30 Jahre danach sollten wir begreifen, dass die Deutsche Vereinigung ein längerer Prozess sein wird", resümiert der ehemalige Ostberliner SPD-Volkskammerabgeordnete und spätere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Er mahnt, intensiver zu betrachten, warum Rechtspopulisten und Rechtsextreme in Ostdeutschland so erfolgreich sind. "Demokratiearbeit, emotionale Arbeit und kommunikative Verständigung" seien dringend geboten, damit die Einheit gelingt. Als hinderlich sieht er eine "Unwilligkeit vieler Ostdeutscher zu positiver Selbstwahrnehmung".

Wunschtraum anno 1989? "Wir sind ein Volk" - fotografiert bei einer Kundgebung am 9. Dezember 1989 in Ost-Berlin. (© Holger Kulick)

Ostdeutschlands Weg lässt sich nur differenzierend beschreiben. Ich wünschte mir sehr, dass differenzierende Betrachtungen zu den Transformationsprozessen in den letzten 30 Jahren, ihren Folgen und Widersprüchen, auch die Nachwirkungen der Vergangenheit in der DDR und weiterzurückliegend der Nazizeit miteinbeziehen.

Mit einem solchen Blick möchte ich mich im Folgenden der Situation und Stimmung im Osten Deutschlands zuwenden: Viele Wahlergebnisse der vergangenen Jahre waren schmerzlich. 2019 haben in Sachsen und Brandenburg circa 25 Prozent der Wählerinnen und Wähler AfD gewählt. Noch nie konnten Rechtsextreme im Nachkriegsdeutschland so viel parlamentarische Präsenz erreichen. Eine bestürzend große Zahl vor allem ostdeutscher Wählerinnen und Wähler hat sich offensichtlich auf (rechts-)extrem eingeschworen.

Schauen wir genauer hin und vermeiden dabei vereinfachende Erklärungen und Schuldzuweisungen. Blickt man auf das politische Angebot und vor allem die Wähler, so erweist sich die AfD als sowohl nationalistisch-rechtsextremistische Partei wie als konservative und Protestpartei:

Die AfD wird nämlich (1.) von denen gewählt, die vorher DVU oder NPD gewählt haben. Diese Parteien haben es zuvor bereits in Landesparlamente geschafft. Und liest man die Langzeitstudie von Wilhelm Heitmeyer („Deutsche Zustände“), dann weiß man, dass es in Deutschland generell einen Anteil von 10 bis 20 Prozent von Menschen mit autoritären, minderheitenfeindlichen, rassistischen, antisemitischen und demokratiefeindlichen Einstellungen gibt, deren Sichtbarkeit allerdings je nach wirtschaftlich-sozialer Lage unterschiedlich deutlich ist.

Die AfD wird (2.) gewählt von Menschen in wirtschaftlich-sozialen Problemgebieten und ländlichen Regionen, in denen Abwanderung, Überalterung und Männerüberschuss vorherrschen und Infrastrukturprobleme größer sind als anderswo und deshalb eine immense Zukunftsunsicherheit grassiert. Typisch dafür sind die Braunkohlereviere in Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Die AfD wird (3.) gewählt von Leuten, denen es eigentlich ganz gut geht und die nicht zu den Verlierern der Deutschen Einheit zählen, die sich aber wehren gegen die vielen Veränderungen, die sich gegenwärtig vollziehen und deren Komplexität und Dramatik vielfach Unsicherheiten und Ängste erzeugen.

Vereinnahmte Parole von 1989: AfD-Wahlplakat bei den Landtagswahlen 2019 in Brandenburg (© bpb / H.Kulick)

Die Wahlerfolge der AfD erklären sich also nicht nur, vielleicht sogar weniger als bisher angenommen, aus ökonomisch-sozialen (dann nämlich dürfte es zum Beispiel in Baden-Württemberg nicht solch einen erheblichen AfD-Wahlerfolg gegeben haben), sondern mindestens ebenso aus kulturellen Gründen. Um das zu begreifen, muss man einen Schritt von der nur ostdeutschen Wahrnehmung zurücktreten.

Die radikalen Veränderungsprozesse in der Gegenwart, die von vielen Menschen als bedrohlich empfundenen Beschleunigungen und Entgrenzungen, die im Begriff Globalisierung zusammengefasst sind, die Migrationsschübe, die Veränderungen der Arbeitswelt durch die digitale Transformation, die bedrohliche Gefährdung von Natur und Umwelt, die uns zu Änderungen unserer Lebensweise zwingt, die weitere ethnische, kulturelle, religiös-weltanschauliche Pluralisierung unserer Gesellschaft, die tiefen Ängstigungen durch Terrorismus, Gewalt, kriegerische Konflikte, insgesamt das Erleben einer „Welt in Unordnung“, in der die vertrauten Lebenswelten gänzlich zu verschwinden drohen – derzeit noch einmal bestärkt durch Corona.

Das alles verstärkt auf dramatische Weise das individuelle und kollektive Bedürfnis nach neuen (und auch alten) Vergewisserungen und Verankerungen, nach Identität, nach Sicherheit, nach Beheimatung. Darauf müssen alle demokratischen Kräfte, nicht nur meine Partei, die SPD, Antworten finden! Dies vor allem auch, weil die Gefühle der Unsicherheit, die Infragestellung dessen, was Halt gibt und Zusammenhalt sichert, insgesamt also ökonomische Abstiegsängste, soziale Überforderungsgefühle, kulturelle Entheimatungsbefürchtungen und tiefgehende Zukunftsunsicherheiten höchst ungleich verteilt sind. So gibt es – drei Jahrzehnte nach Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit – eine auffällige West-Ost-Ungleichheit der Sicherheiten und Gewissheiten: Ist auch sie eine Folge der konkreten ostdeutschen Erfahrungen eines Systemwechsels, eines radikalen Umbruchs sowohl ökonomisch-sozialer wie moralisch-kultureller Art, nach all den Erlebnissen der Entwertung und des Entschwindens der eigenen Lebenserfahrungen und Lebensleistungen?

Zur Dialektik der Globalisierung gehört offensichtlich eine neue, vor allem kulturelle Spaltung der Gesellschaft (die allerdings die „älteren“ sozialen Spaltungen nicht zum Verschwinden bringt). Um diese Spaltung zu beschreiben, wird unterschieden: zwischen den „Somewheres“ und den „Anywheres“, zwischen dem kosmopolitischen, libertären, urbanen Teil der Bevölkerung und dem kommunitaristischen, lokalorientierten und gebundenen Teil. Wie angemessen diese Termini sind, soll hier nicht weiter diskutiert werden, aber es sei doch festgehalten: Es sind ja nicht die kosmopolitischen Eliten, die Libertären, die auf den Wellen der Globalisierung Surfenden, die Modernisierungsschübe erfolgreich Meisternden, welche die Entheimatungsbefürchtungen und Entfremdungsängste empfinden. Es sind vor allem die Anderen, die die Veränderungen durch Globalisierung und durch das Fremde und die Fremden als Gefährdung ihrer vertrauten Lebenswelt, letztlich auch als sozialen Verteilungskonflikt erfahren. Diese Anderen reagieren auf die Öffnung der Grenzen mit dem Wunsch nach neuen Grenzen, mit dem Wunsch, zur souveränen Nationalstaatlichkeit zurückzukehren. Sie reagieren auf die postmoderne Vielfalt und den kulturellen Pluralismus mit dem Wunsch nach kultureller Eindeutigkeit von Identitäten, nach verbindlichen Werten, nach einer nationalen Leitkultur. Man kann auf solche Wünsche mit purer Ablehnung und Verachtung reagieren, was ich allerdings für falsch halte. Die Rechtspopulisten tun das Gegenteil und das erklärt wenigstens zum Teil ihren Erfolg.

Es sind die Populisten, die großen und kleinen Vereinfacher und Schuldzuweiser, die die Sehnsüchte nach Erlösung von den ängstigenden Unsicherheiten zu befriedigen versprechen. Zumal eben in Ostdeutschland! Denn was ich für Deutschland (und Europa) insgesamt zu beschreiben versucht habe, gilt für den Osten in besonderer, verschärfter Weise. Denn hier trifft die gegenwärtige Veränderungsdramatik auf Menschen, die die vielschichtigen Veränderungen seit 1989/90 mit ihren Schmerzen, Opfern, Verlusten noch nicht gänzlich und vor allem nicht alle gleichermaßen erfolgreich bestanden haben. So viel Umwälzung in kürzester Zeit! Die Erfahrung von Arbeitslosigkeit und tiefgehenden biografischen Umbrüchen! Das macht nicht wenige empfänglich für einfache, radikale Botschaften. Für jenes verhängnisvolle Angebot nationalkonservativer Gewissheit und wutbürgerlicher Ablehnung. Eine erfolgreich-gefährliche Mischung – wie wir wissen, nicht nur im Osten Deutschlands.

Und darüber hinaus: Worüber haben wir noch zu reden in Sachen Ostdeutschland? Ich zähle stichwortartig und vergröbernd auf:

Erstens über die eine lange nachwirkende, tiefe autoritäre Prägung! Selbstverantwortliche, selbstbewusste Bürgerschaft konnte sich in der DDR kaum entwickeln. Die war schließlich als SED-Diktatur ein autoritärer Staat, oder, wie Rolf Henrich in seinem berühmten, 1989 erschienen Buch sie genannt hat, ein „vormundschaftlicher Staat“. Von „organisierter Verantwortungslosigkeit“ hatte Rudolf Bahro bereits in den 1970er Jahren gesprochen. Die Nachwirkungen dieser Prägung werden immer wieder laut in Vorwürfen „an die da oben, an die im Westen“. Die sollen‘s richten, die sind schuld, die sollen doch erstmal uns integrieren.

Zweitens erinnere ich an die unbewältigte Nazi-Erbschaft. Die DDR hatte es sich leicht gemacht und das Nazi-Erbe einfach an den Westen delegiert. Es gab bei uns eben kein kulturelles 1968. Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus wurden unter den Teppich gekehrt. 40 Jahre eingesperrt zu sein hat Folgen. (Man lese Ines Geipels „Umkämpfte Zone“, um das Ineinander von braunen und roten Diktaturprägungen in Biografien zu verstehen.)

Drittens erinnere ich an unsere zähen ostdeutschen Minderwertigkeitskomplexe. Wir Ostdeutsche haben ja immer mit dem Blick nach Westen gelebt und uns deshalb eher als den schwächeren, weniger erfolgreichen Teil empfunden. Der Vergleich mit dem Westen wirkt bis heute nach in allen Debatten über den Stand der Deutschen Einheit. Wie wäre es gewesen, hätten die Ostdeutschen damals nach Osten geschaut und würden es auch heute gelegentlich tun?. Der Blick nach Polen, Tschechien, Ungarn, Russland verkleinert die ostdeutschen Probleme gewiss nicht, aber er könnte unsere emotionalen Wertungen vielleicht ein wenig relativieren helfen.

Viertens: Die Kritik am deutschen Einigungsprozess ist nach und nach wohlfeil und bei einigen geradezu schick geworden. Der Wunsch nach einer ganz anderen Art von Einheit, nach einem ganz anderen Sozialismus wird laut. Nun bin ich kein Hegelianer, um das, was wirklich geworden ist, allein deshalb für vernünftig zu halten. Aber ein etwas nüchternerer Rückblick tut not. Gab es 1990 wirklich eine Alternative zum Beitritt nach Artikel 23 des Grundgesetzes? Angesichts der Beschleunigungsfaktoren, die damals wirksam waren, scheint das unrealistisch: Die der Ungeduld der DDR-Bürgerinnen und -Bürger („Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh’n wir zu ihr“ – noch im Jahr 1990 verließen viele Hunderttausend die DDR gen Westen), derm faktischen Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft, dieer außenpolitischen Ungewissheit, ob Gorbatschow und die Sowjetunion einer Einheit zustimmen würden. Allzu Auch rückwärtsgewandte Hoffnungen können Illusionen sein.

Aus der erzwungenen Beschleunigung ergab sich das Grundmuster der deutschen Einigung, über das man ohne moralische Schuldzuweisungen offen sprechen sollte: Es war die Vereinigung von zwei Ungleichen, von einem erfolgreichen System und einem gescheiterten System. Im Westen wirkte der Zusammenbruch des ostdeutschen Systems als Bestätigung des Status quo, im Osten bewirkte er radikale Veränderungen. Die einen wurden Lehrmeister, die anderen Lehrlinge. Das ist ein schmerzliches Beziehungsverhältnis, das gerade im Osten langanhaltende Wirkungen erzeugte.

Erinnern möchte ich aber auch an die patriarchale Prägung, die Helmut Kohl dem Einigungsprozess gegeben hat. Seine beruhigenden Versprechen nach dem Motto: „Ich nehme euch an die Hand und führe euch ins Wirtschaftswunderland“ hat gewirkt und zu grandiosen CDU-Wahlerfolgen geführt. Die Ostdeutschen sollten vor allem ehrlich zu sich selbst sein: Eine Mehrheit wollte in ihrer Zukunftsunsicherheit Helmut Kohls Versprechungen glauben, wollte so schnell wie möglich unter das rettende Dach der Bundesrepublik Deutschland. Je größer die Versprechen und die Erwartungen und das „Glauben wollen“, umso größer die späteren Enttäuschungen! Das ist bis heute so!

Rückerinnerung 1990: Sichtlich bewegt zeigte sich SPD-Ehrenvorsitzender Willy Brandt am 27. September 1990 nach der Unterzeichnung des Manifests zur Wiederherstellung der Einheit der SPD im Berliner Kongresszentrum; links der damals westdeutsche SPD-Chef Hans-Jochen Vogel und aus Ostberlin der Autor dieses Textes, Wolfgang Thierse (r). (© picture-alliance/dpa, Martin Athenstädt)

Selbst eine friedliche Revolution kommt nicht ohne Personalwechsel aus. Wir wollten schließlich die alten SED-Eliten loswerden. Das ging nicht ohne die Übernahme von Posten und Ämtern durch Westdeutsche. Das ist nicht in jedem Fall gut gelaufen und war oft mit persönlichen Zurücksetzungen und anhaltenden Verletzungen verbunden. In der Wirtschaft, in der Justiz, in den Medien waren diese Wechsel unausweichlich. In der Politik hätten aber die Ostdeutschen auch eine oder einen von ihnen wählen können – doch sie haben die westdeutschen Kurt Biedenkopf und Bernhard Vogel und Bodo Ramelow gewählt. Und heute wählen die, die über die Kolonisierung des Ostens durch den Westen klagen, westdeutsche AfD-Funktionäre übelster Art!

Fünftens fällt mir auf und beklage ich eine Unfähigkeit und Unwilligkeit vieler Ostdeutscher zu positiver Selbstwahrnehmung. Ich wage gar nicht von Stolz zu sprechen. Dabei haben wir Ostdeutsche allen Grund, mit Selbstbewusstsein auf die Friedliche Revolution und die Bewältigung einer dramatischen und schmerzlichen Transformation zu blicken. Das ist doch eine große menschliche, soziale und kulturelle Leistung! Wir haben einen Erfahrungsschatz gewonnen, der für die vor uns stehenden, vermutlich nicht weniger dramatischen Veränderungsprozesse von echtem Vorteil sein könnte, ja sein sollte.

Rückerinnerung 2015: Wolfgang Thierse (l.) als ehemaliger Bundestagspräsident, Markus Meckel (SPD), ehemaliger Außenminister der DDR, und Richard Schröder (SPD), ehemaliger Fraktionsvorsitzender der SPD in der Volkskammer der DDR, sitzen am 18. März 2015 bei der Debatte anlässlich der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR am 18. März 1990 im Deutschen Bundestag in Berlin auf der Besuchertribüne. (© picture-alliance/dpa)

Mehr als 30 Jahre danach sollten wir begreifen, dass die Deutsche Vereinigung ein längerer Prozess sein wird. Dass er nicht nur weiterer ökonomischer Anstrengungen, sondern auch der Demokratiearbeit, der emotionalen Arbeit und der kommunikativen Verständigung bedarf, damit die Einheit gelingt. Das wird wohl länger dauern, als wir es uns vorgestellt und gewünscht hatten. Kein Grund für Wut und Empörung, meine ich, jedenfalls dann nicht, wenn immer wieder kleinere und größere Fortschritte erreicht werden: Fortschritte in Sachen Angleichung der wirtschaftlichen Leistungskraft, der Einkommen, der sozialen Sicherheit, der menschlichen Annäherung und vielleicht sogar solche, die die Lebenszufriedenheit und die Anerkennung unterschiedlicher Biografien betreffen.

Zum Schluss ein Zitat des Soziologen Ralf Dahrendorf aus dem Jahr 1990. Damals prognostizierte er folgenden Zeitbedarf für den Transformationsprozess: Für die Einführung politischer Demokratie und rechtstaatlicher Verhältnisse – sechs Monate, für den Übergang zur Marktwirtschaft – sechs Jahre. Und für die Entwicklung einer selbstbewussten Zivilgesellschaft – 60 Jahre. So gesehen sind wir durchaus noch im Zeitplan. Das heißt nicht, dass ich blinder Zufriedenheit das Wort reden will. Im Gegenteil: Eine kritische Bewertung des Gelungenen und Misslungenen, der Widersprüche und Fehlleistungen und vor allem des noch zu Leistenden ist und bleibt unerlässlich. Genug Stoff für weiteren Streit. Das allerdings sollte ein Streit sein, aus dem wir Ostdeutschen mehr Ermutigung und Ermunterung gewinnen können als aus dem immer wieder neu angestimmten Klagelied über Benachteiligung, Kolonisierung und Unterdrückung der Ostdeutschen!

Eine unüberhörbare Missmutsgemeinschaft Ost aber, der von der AfD betriebene Verbitterungspopulismus, die fatalen DDR-Gleichsetzungen (DDR 2.0, Stasi-Methoden, staatshörige Medien…), die in der Corona-Pandemie gerade auch im Osten Deutschlands grassierende Empfänglichkeit für Verschwörungsmythen und für Realitätsverweigerung – all das zeigt auch, wieviel sowohl unbearbeitete DDR-Vergangenheiten, als auch schmerzliche Transformationserfahrungen nach wie vor virulent sind und wie sehr Ossiland emotional und kulturell zerstritten und gespalten ist. Offensichtlich ist die DDR-Vergangenheit noch längst nicht ausgestanden, obwohl sie doch seit 30 Jahren Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung und breit gestreuter kultureller Auseinandersetzung ist. Wir sind mit ihr noch nicht am Ende trotz der zahllosen Dokumentationen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen, trotz der zahllosen Kino- und Fernsehfilme, Romane und Erzählungen, organisierter oder spontaner Begegnungen und Gespräche.

Eine selbstkritisch-selbstbewusste Debatte bleibt notwendig und muss neu geführt werden. Damit die Ostdeutschen nicht mehr das Gefühl (und wohl auch die Ausrede haben), es werde über sie, aber ohne sie geredet. Damit sie tatsächlich selbst zu Wort kommen und auch selbst das Empfinden haben, zu Wort zu kommen. Allerdings sollte es eine vielstimmige Diskussion sein, in der nicht nur die das Wort führen, die ihre Ressentiments artikulieren und bestätigt sehen wollen. Eine Diskussion auch nicht nur unter Ostdeutschen. Die unterschiedlichen, ja gegensätzlichen Erfahrungen vor und nach 1989 sollten zu Wort kommen und ebenso verschiedene Perspektiven: Nicht so sehr der Opferdiskurs, nicht vor allem identitätspolitische Selbstbehauptung, sondern die differenzierte Bewertung von Erinnertem, von Erfolgen und Fehlern sollte im Zentrum der Debatte stehen. Ein Gespräch also auch zwischen den Generationen, zwischen den Erfolgreichen und Erfolglosen – mit dem Ziel, die Hoffnungen und Illusionen und Enttäuschungen zur Sprache zu bringen und zu bearbeiten. Und ebenso mit dem Ziel, die (verständliche) Sehnsucht nach dem früheren Zusammenhalt in der Notgemeinschaft DDR nicht zu lähmender Nostalgie werden zu lassen. Das ist eine enorme, vor allem kulturelle Aufgabe. Gerade für Ostdeutschland, wo die massenhafte, persönliche und familiäre Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte bisher eher ausgeblieben ist, wo eine Mehrheit zwischen trotziger Verteidigung der eigenen Biografie, leichtgängigen Schuldzuweisungen an „den Westen“, dem Nachtrauern über verpasste Chancen und sehr sehr viel Sprachlosigkeit schwankt.

Ich glaube nicht, dass dabei kontrafaktische Überlegungen hilfreich sind, „die allein die vertanen Chancen der Vergangenheit betreffen und damit heute politisch ins Leere gehen“ (Jürgen Habermas). Die nachgetragenen Ressentiments und die durchaus elitäre Kritik post festum gegenüber dem historischen Gang von friedlicher Revolution und deutscher Vereinigung, wie sie zuletzt z. B. von Klaus Wolfram und Thomas Oberender (auf die sich Habermas bezieht) vorgetragen wurden, eröffnen keine wirklichen Zukunftsperspektiven.

Um die aber muss es jetzt gehen. Denn die Nachahmungsphase, die Phase der Adaption an den Westen sollte und könnte für Ostdeutschland nach 30 Jahren endgültig zu Ende sein. Wir sind im gemeinsamen Land (und Kontinent) mit den gemeinsamen Problemen der Bewältigung der Globalisierung, der digitalen Transformation, der ökologischen Herausforderung, der kulturellen Pluralisierung, der Corona-Pandemie konfrontiert. Sich darüber zu verständigen, was Beiträge zu deren Lösungen aus der ostdeutschen Vergangenheits- und Umbruchserfahrung sein könnten, darüber nach vorn zu debattieren, das wäre wirklich an der Zeit. Das könnte und sollte produktiv sein und Missmut und Verbitterung überwinden helfen. Und genau darin besteht die eigentliche gegenwärtige Herausforderung für Ostdeutschland, für die Ost-, allerdings auch für die Westdeutschen!

Die Cover der beiden Bände von "(Ost)Deutschlands Weg" I (1989 bis 2020) und II (Gegenwart und Zukunft), seit 1. Dezember 2021 wieder erhältlich im Externer Link: www.bpb.de/shop unter den Bestellnummern 19676 I+ii.

Zitierweise: Wolfgang Thierse, „Trotz allem im Zeitplan", in: Deutschland Archiv, 04.01.2021, Link: www.bpb.de/315791. Der Text ist dem Band entnommen „(Ost)Deutschlands Weg. 80 Studien & Essays zur Lage des Landes", herausgegeben von Ilko-Sascha Kowalczuk, Frank Ebert und Holger Kulick in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, der seit 1. Juli 2021 im Interner Link: bpb-shop erhältlich ist. Hier mehr über das Buch "Interner Link: (Ost)Deutschlands Weg", produziert von der Redaktion Deutschland Archiv der bpb.

Weitere "Ungehaltene Reden" ehemaliger Parlamentarier und Parlamentarierinnen aus der ehemaligen DDR-Volkskammer werden nach und nach folgen. Eine öffentliche Diskussion darüber ist im Lauf des Jahres 2021 geplant. Es sind Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar.

In dieser Reihe bereits erschienen:

- Sabine Bergmann-Pohl, Interner Link: "Ein emotional aufgeladenes Parlament"

- Rüdiger Fikentscher, Interner Link: "Die 10. Volkskammer als Schule der Demokratie"

- Hinrich Kuessner Interner Link: „Corona führt uns die Schwächen unserer Gesellschaft vor Augen“

- Klaus Steinitz, Interner Link: "Eine äußerst widersprüchliche Vereinigungsbilanz"

- Richard Schröder -Interner Link: "Deutschland einig Vaterland"

- Maria Michalk, Interner Link: "Von PDS-Mogelpackungen und Europa?"

- Markus Meckel, Interner Link: "Eine Glücksstunde mit Makeln"

- Hans-Peter Häfner, Interner Link: "Brief an meine Enkel"

- Konrad Felber, Interner Link: "Putins Ausweis"

- Walter Fiedler, Interner Link: "Nicht förderungswürdig"

- Hans Modrow, Interner Link: "Die Deutsche Zweiheit"

- Joachim Steinmann, "Interner Link: Antrag auf Staatsferne"

- Christa Luft, Interner Link: "Das Alte des Westens wurde das Neue im Osten"

- Dietmar Keller, "Interner Link: Geht alle Macht vom Volke aus?"

- Rainer Jork, Interner Link: "Leistungskurs ohne Abschlusszeugnis"

- Jörg Brochnow, Interner Link: "Vereinigungsbedingte Inventur"

- Gunter Weißgerber, "Interner Link: Halten wir diese Demokratie offen"

- Hans-Joachim Hacker, Interner Link: "Es gab kein Drehbuch"

- Marianne Birthler - Interner Link: "Das Ringen um Aufarbeitung und Stasiakten"

- Stephan Hilsberg - Interner Link: "Der Schlüssel lag bei uns"

- Ortwin Ringleb - Interner Link: "Mensch sein, Mensch bleiben"

- Martin Gutzeit, Interner Link: "Gorbatschows Rolle und die der SDP"

- Reiner Schneider - Interner Link: "Bundestag - Volkskammer 2:2"

- Jürgen Leskien - Interner Link: "Wir und der Süden Afrikas"

- Volker Schemmel - Interner Link: "Es waren eigenständige Lösungen"

- Stefan Körber - "Interner Link: Ausstiege, Aufstiege, Abstiege, Umstiege"

- Jens Reich - Interner Link: Revolution ohne souveränes historisches Subjekt

- Carmen Niebergall - Interner Link: "Mühsame Gleichstellungspolitik - Eine persönliche Bilanz"

- Susanne Kschenka - Interner Link: "Blick zurück nach vorn"

- Wolfgang Thierse - Interner Link: "30 Jahre später - Trotz alldem im Zeitplan"

- u.a.m.

Mehr zum Thema:

- Die Interner Link: Wahlkampfspots der Volkskammerwahl

- Die Interner Link: Ergebnisse der letzten Volkskammerwahl

- Film-Dokumentation Interner Link: "Die letzte Regierung der DDR"

- Analyse von Bettina Tüffers: Interner Link: Die Volkskammer als Schule der repräsentativen Demokratie, Deutschland Archiv 25.9.2020

Fussnoten

Dr. h.c. Wolfgang Thierse, geb. 1943 in Breslau, von Beruf Kulturwissenschaftler/Germanist. Mitglied der frei gewählten Volkskammer und Vorsitzender der DDR-SPD. Von 1990 bis 2013 MdB, viele Jahre Bundestagspräsident und Vizepräsident, stellv. Parteivorsitzender der SPD, Vorsitzender der Grundwertekommission und des Kulturforums der SPD.