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"Wir bewundern sie und sie verschwinden"

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Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? 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"Wir bewundern sie und sie verschwinden" Über die für so viele Menschen beklemmende Situation, die durch den russischen Angriff auf die Ukraine entstand. Eine Korrespondenz wischen Freund innen aus Deutschland und den USA.

Esther Dischereit

/ 12 Minuten zu lesen

Reime, sie sind am Ende
die klassischen, die biegsamen
die romantischen oder auch die unbeholfenen
Der Atem selbst, so sieht es aus, verlor seinen Rhythmus
Die Worte wie sturzbesoffene ungehobelte Leute
erklimmen gerade Wände
Hört sich an wie Kleinkindgeschrei
Unter den Bomben die fallen und fallen und fallen
Ist selbst die Stille abgelaufen
Sogar die dünne Stimme Seiner Stille ist weg
Und der großartige Friedenskämpfer,
Wischi-waschi und mit einer Seele so rein
Will gerade nur eine einzige Sache
die grausige Aufgabe direkt und ohne Diskussion vollenden
die brutale Bestie Putin erwürgen mit seinen eigenen Händen

Boris Karloff (Dov-Ber Kerler)
9. März 2022
Übersetzt von Esther Dischereit aus dem Interner Link: Englischen und im Original Jiddischen

Vasilyevna Petrovskaya, die Mutter der Schriftstellerin Katja Petrovskaya, in ihrem Youtube-Aufruf vom 3. März 2022.

Ich schicke meiner Freundin das Video, das Video, in dem Vasilyevna Petrovskaya spricht. Sie ist die Mutter der Schriftstellerin Katja Petrovskaya, die das Buch „Vielleicht Esther“, 2014, schrieb. Die weißen Haare der Mutter werden ein wenig vom Luftzug bewegt. Sie steht draußen, vor einer steinernen Wand, wo sie ihre Gehstöcke anlehnte. „Vielleicht Esther“ handelt von der verschütteten Geschichte der „Babuschka“, der Mutter des Vaters, die 1941 in Kiew allein zurückblieb in der Wohnung, aus der alle übrigen Familienmitglieder geflohen waren. Sie hatte Jiddisch gesprochen, ein zerbrochenes Familienmosaik.

Die Freundin hat das Video angesehen. Zusammen mit ihren Kindern hat sie zugehört, wie Petrovskaya sagt, dass sie das Recht habe als Lehrerin der Geschichte und Trägerin der Ehrung Order of Smile zu sprechen. Sie spricht insbesondere zu ihren Kolleg innen, zu den russischen Historiker innen, zu den russischen Frauen, sie richtet sich an alle Altersgruppen und an alle Nationalitäten. Sie appelliert an die Verantwortung der Historiker innen, zur Aufklärung beizutragen. Und sagt, dass die russischen Truppen kamen um zu zerstören, kamen, um die Freiheit zu zerstören, um zu zerstören, dass sich die Ukrainer innen ihre Unabhängigkeit und Demokratie aufgebaut hatten und sie sagt dann: Wir haben eine Menge Probleme, aber wir werden sie selbst lösen. Wir brauchen keine russischen Truppen hier.“

Hier Externer Link: Vasilyevna Petrovskayas Video vom 3. März.

Meine Freundin schreibt:

Zitat

Vasilyevna Petrovskayas Botschaft—und die Art wie sie die Botschaft übermittelt — sind erstaunlich. Ich hoffe, ihre Worten kommen irgendwie dort an, wo es beabsichtigt ist. Von Anbeginn an hat dieser Krieg bei mir eine komplizierte Reihe von Emotionen (Wut und Bestürzung hauptsächlich) ausgelöst. Ich finde es schwer, an etwas anderes zu denken. Ich reagiere zur Zeit in erster Linie auf die blossen Tatsachen vor Ort — darauf, was der gewalttätige Irre Putin macht, auf das Massenelend, das hier geschieht.

Aber auch die Geschichte wirbelt bei mir im Kopf herum, geprägt von der Geschichte der Familie.

Wir sind zu Hundertprozent aus der Ukraine (gewiss hat das für Familienmitglieder, die nicht emigrierten, kein gutes Ende genommen—diejenigen, die die Pogrome überlebten, haben die Nazis und ihre Kollaborateure unter den Ukrainern nicht überlebt). Es ist unglaublich, diese demokratische Gesellschaft, die die Ukrainer dabei waren aufzubauen, nach solch grauenvollen historischen Kapiteln … und jetzt diese Zerstörung. Wer weiss, ob es eine Möglichkeit des Wiederaufbaus jemals geben wird.

Und dann die Rolle von Öl und Gas in Putins Kriegsmaschinerie. Hast du die Offenen Briefe darüber gesehen? Die Organisation, für die ich arbeite, hat diesen Offenen Brief unterschrieben:

Externer Link: "End global fossil fuel addiction that feeds Putin’s war machine"

Während der Übernahme des Kernkraftwerkes in Saporischschja bin ich die ganze Nacht aufgeblieben. Angeblich sind die Russen jetzt unterwegs zu einem dritten Nuklearstandort.

Ich schreibe:

Heute wieder Bebelplatz in Berlin – demonstrieren – geflüchtete Menschen kommen am Hauptbahnhof und am Zentralen Busbahnhof an … europaweit in kaum noch zählbaren Zahlen.

Es sieht so aus, als würde Putin die Grosny Aktion wiederholen – und Herr Bennett ist offenbar mit dieser Art Krieg ebenfalls vertraut, wenn ich an den Gaza-Krieg denke. Ich habe keine Idee. Es sieht so aus, wenn immer jemand eine Waffe besitzt, eine Rakete, was auch immer, sie wird genutzt werden.

Einen Moment lang dachte ich an das Konzept des friedlichen Widerstands. Aber wie soll man seine oder ihre Friedlichkeit gegenüber Drohnen und Raketen zeigen … sie erreichen ihr Ziel, obwohl der Soldat zur gleichen Zeit Kaffee trinkt – ich traue mich fast nicht mit den ukrainischen Freunden und denen aus Kasachstan oder aus Belarus zu sprechen – Ich habe tatsächlich nichts zu sagen – ich weiß, ich sehe, ich sehe zu, ich sehe sie sterben, ich sehe, wie sie eingesperrt werden, ich bewundere sie, wir bewundern sie und sie verschwinden, sie kommen vielleicht in vierzig Jahren als Geister wieder — wo sind die Stimmen der religiösen Führer innen – ich habe nichts zu sagen.

Ich dachte anExterner Link: Prag 1968, ich dachte an Externer Link: Berlin 1953, ich dachte an den Aufstand in Ungarn – alle diese Menschen wurden am Ende betrogen, alleingelassen, sich selbst überlassen – bereit für die Jahre im Gefängnis – einige Berühmte werden auf diplomatischem Weg außer Landes gebracht – die meisten bleiben zurück oder – 40 Millionen würden ins Exil gehen und einen leeren Eimer hinterlassen, einen leeren Eimer, der einmal ihr Land gewesen war. Wem gehört was – wem gehöre ich – wem gehörte ich – die Ukrainer gehörten schon zu den Armen, arbeiteten in der EU, in Polen und überall. Wenn Weizen und Mais knapp werden, wird auch der afrikanische Kontinent eine weitere Hungerperiode haben.

Und ich werde morgen, wenn die Schmerzen in meinem Nacken nachgelassen haben, zum Zentralen Busbahnhof gehen und den müde gewordenen polnischen Busfahrern einen Tee anbieten.

Meine Freundin schreibt:

Zitat

Trotz meines ganz anderen Ausgangspunkts (ich bin nicht in Europa, bin nicht da involviert, wo du es bist, kenne nicht die Leute, die du kennst), hast du so viele meiner Gedanken erfaßt, die mir in der letzten Woche durch den Kopf gingen: Wie ich die Rolle des gewaltfreien Widerstands unwillkürlich bezweifelte (obwohl ich die fantastischen Bilder sehe, wie sich in manchen Städten die unbewaffneten Einwohner den russischen Truppen entgegenstellen, und wie die Strassenschilder genial modifiziert werden, um die Angreifer zu verwirren), den Zorn gegenüber Israel (dessen eigener Gewalt und die Tatsache, dass Roman Abramowitsch hier beherbergt wird, plus das fragwürdige Verhältnis zu Putin), die fehlenden Aussagen von Religionsführer innen, das Schicksal der Weizen- und Gerstenernten, und die traurige Aussicht auf einen “leeren Eimer,” der gleichzeitig ein hochgradig contaminierter und grausamer Friedhof sein wird.

Was Drohnen angeht, ich habe vor ein paar Jahren ein bemerkenswertes Buch von Catherine Taylor gelesen. Ihr Bruder war Operator einer Drohne (er hatte seinen Kaffee getrunken ...): You, Me, and the Violence, “ein Buch über Drohnen, Macht, und Machtlosigkeitsgefühlen”

Hier Catherine Taylors Externer Link: Buch.

Sei umarmt, C.

P.S. Gerade findet etwas statt, das ich begeisternd finde: Von den vielen amerikanischen Juden, die Nachkommen der Millionen Immigranten sind, die aus dem Gebiet des Pale Settlements stammen (ein Grossteil aus der Ukraine, aus Belarus, Litauen, Moldau, Südost-Polen), wissen einige nicht wirklich, worum es ging, und was das alles mit der eigenen (ethnischen? nationalen?) Identität zu tun haben mag. (“Halt, bin i c h eigentlich ukrainisch?!”)

Der Krieg scheint einen Impuls ausgelöst zu haben, um sich darüber klar werden zu wollen. Eine Art Abrechnung findet hier statt. (Und wir sind nicht allein: Eine nicht-jüdische ukrainisch-amerikanische Freundin, die ich seit mehr als einem Jahrzehnt kenne, war verzweifelt über den Krieg. Sie ergriff die Gelegenheit und bat mich spontan um Verzeihung für die Verbrechen, die die Ukrainer begangen hatten, die im 19. und 20. Jahrhundert auf der falschen Seite der Geschichte standen.)

Was ich in den letzten paar Wochen während dieses fürchterlichen Angriffs erlebt habe, sind amerikanische Juden – mit unseren schwierigen Wurzeln im Pale of Settlement, aus dem Ansiedlungsrayon – die sich zu Wort melden und die heutigen Ukrainer innen mit einer Welle von Solidarität geradezu überschütten, mit ihrer Empathie für die Gesellschaft, die sie aufzubauen versuchten.

Proteste am 24. Februar 2022 in New York gegen die russische Militärinvasion in die Ukraine. (© picture-alliance/AP, John Minchillo)

Ich schreibe:

Zentraler Busbahnhof ZOB Berlin – für heute Nacht hat sich die Gruppe der polnisch sprechenden Helfer innen eingetragen. Sie sprechen sofort mit den Busfahrern. Schokolade, Kuscheltiere, SIM-Karten – einer kommt und hat einen Karton edler Seifen in der Hand, die möchte er abgeben – drinnen in der winzigen Wartehalle: ein elfjähriger Junge kniet auf dem kleinen Spielteppich und sucht die passenden Legosteine zusammen, daneben stehen Kisten mit Hygieneartikeln, eine Kleiderstange mit warmen Sachen ... In Frankfurt am Main sagt eine Frau, die seit sechs Tagen mit dem Zweijährigen unterwegs ist, sie hoffe, ihr Mann könne nachkommen – in ein paar Monaten, sagt sie, dann sagt sie, in einem Jahr. Ich sage nichts.

Die Autorin ist Schriftstellerin und Journalistin und war von 2012 bis 2017 Professorin für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr Text für www.deutschlandarchiv.de hatte am 16.3.2022 im Theater Freiburg Premiere.

Zitierweise: Esther Dischereit,"Wir bewundern sie und sie verschwinden", in: Deutschland Archiv, 16.3.2022, www.bpb.de/506272.

Zu allen weiteren Texten in der Rubrik Externer Link: "Zeitenwende? Stimmen zum Ukrainekrieg und seinen Folgen". Darunter sind:

Weitere Betrachtungen aus unterschiedlichsten Perspektiven werden folgen.

The original poem by Boris Karloff in Jiddish language

English version of Esther Dischereits essay

Excerpt. Correspondence between friends: USA/Germany On the Situation of the Russian Invasion of Ukraine

I send my friend that video, the one in which Vasilyevna Petrovskaya speaks. She is the mother of Russian-German writer Katja Petrovskaya, who wrote the book Vielleicht Esther [Perhaps Esther] in 2014. A woman whose white hair moves a little in the breeze outside, where she has leaned her walking stick against a stone wall. Vielleicht Esther concerns the buried story of “Babushka,” her father’s mother who, in 1941, stayed behind in Kyiv alone, in the apartment that all the other members of the family had fled. She spoke Yiddish—a broken family mosaic.

My friend has seen the video. She and her kids listened to Petrovskaya say that, as a history teacher and a laureate of the Order of the Smile, she has the right to speak. In particular, she speaks to her colleagues, to Russian historians, to Russian women. She addresses all age groups and all nationalities. She appeals to the responsibility of historians to contribute to enlightenment. And she says that Russian troops have come to destroy, come to destroy freedom and to destroy the fact that Ukrainians have built independence and democracy. And then she says: “We have a lot of problems, but we will solve them ourselves. We do not need Russian troops here.” (Externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=jtrH-xrfXkI&t=3s)

My friend writes:

Vasilyevna Petrovskaya’s message—and her messaging—are amazing. I hope her words somehow land where intended. It’s been a complicated set of emotions for me (mostly anger and upset) since this war began. It’s hard to think about anything else. Most of my reaction is to the simple facts on the ground right now—what that violent madman Putin is doing, and the mass suffering going on.

But history is also swirling around in my head, inflected by family history. We’re 100% from Ukraine (of course things did not end well for any family members that did not emigrate—those who survived the pogroms did not survive the Nazis and collaborators among the Ukrainians). It’s incredible, the democratic society Ukrainians have been in the process of building, after such terrible historical chapters... and now this destruction. Who knows if there will be any possibility to rebuild.

And then the role of oil and gas in Putin’s war machine. Have you seen some of the public letters about that? The organization I work for signed this one: https://www.with-ukraine.org/

I was up all night during the takeover of the Zaporizhzhia nuclear plant. Supposedly the Russians are on their way to a 3rd nuclear site now.

I write:

Today again Bebelplatz in Berlin—demonstrating—incoming refugees at central train station and central bus station... it looks like Putin is repeating the Grosny action—and Mr Bennett obviously is familiar with such a kind of war as well, looking at the Gaza war. I have no idea. It looks like whenever anyone owns a weapon, a rocket, whatever: it will be used.

For a moment I thought of the peaceful resistance concept, but how can you show your peacefulness to drones and rockets... they reach the target although the soldier is drinking coffee at the time. I nearly do not dare to talk to Ukrainian and Kazakh friends or Belarussian friends—I have in fact nothing to say. I know, I see, I watch, I see them dying, I see them being incarcerated, I admire them, we admire them and they disappear—they might come back as ghosts in forty years. Where are the voices of religious leaders —— I have nothing to say. I thought of Prague in 1968. I thought of Berlin in 1953. I thought of the Hungarian uprising. All these people were betrayed in the end, left alone and by themselves, ready for the years in prison. Some prominent figures were brought outside the country by diplomatic means —— most of them remained. Or: 40 million would go to exile, leaving an empty bucket which was once their country. Who owns what – who owns me – who owned me —— the Ukrainians already had been the poor, working in the EU, in Poland and elsewhere. If wheat and corn supplies become short, the African continent also will have another period of hunger. And I might go tomorrow when my neck pain gets less, will go to the central bus station and offer some tea to the tired Polish bus drivers.

My friend writes:

Even considering my very different vantage point (not being in Europe, not being involved in the things you are involved in, not knowing the people you know), you have captured so many of my thoughts of the past week: the way I found myself questioning the role nonviolent resistance could play (though I see the fantastic images of unarmed residents standing down Russian troops in some towns, the brilliantly altered road signs to confuse the invaders), anger with Israel (its own violence, plus its hosting of Roman Abramovich, plus the questionable relationship with Putin), the missing voices of religious leaders, the fate of the wheat and barley crops, and the sad prospect of the “empty bucket,” which will also be vastly contaminated and horrible graveyard.

On the drones, I read aExterner Link: remarkable book a couple years ago by Catherine Taylor. Her brother was a drone operator (drinking his coffee...): You, Me, and the Violence, “a book on drones, power, and feelings of powerlessness.”

Hugs, C.

P.S.: A fascinating thing is going on here: Of the many American Jews that descended from the millions of immigrants from the Pale of Settlement (much of Ukraine, Belarus, Lithuania, Moldova, east-central Poland) some don’t really know what it was all about, and how it relates to their own (ethnic? national?) identity. (“Wait, am I actually Ukrainian?!”) The war seems to be releasing an impulse to figure this out. A kind of reckoning is going on. (And we’re not alone: a non-Jewish Ukrainian-American friend I’ve known for a decade took the time during her wartime distress to spontaneously apologize to me for the crimes of those Ukrainians who were on the wrong side of history in the 19th and 20th centuries.) What I’ve been seeing over these past couple of weeks, as this horrific onslaught is going on, are American Jews, with our difficult roots in the Pale, coming forward with an outpouring of solidarity with contemporary Ukrainians and the society they’ve tried to build.

I write:

ZOB Berlin – the central bus station – the group of Polish-speaking volunteers have signed in for the night. Right away they are talking with the bus drivers. Chocolate, stuffed toys, SIM cards – someone comes with a box of fancy soaps in hand and wants to donate them. Inside, in the tiny waiting room: an eleven-year-old boy kneels on a small play mat and gathers up matching Lego pieces, next to him boxes with personal hygiene items and a clothes rack with warm things… In Frankfurt am Main, a woman who has been in transit with her two-year-old for the past six days say she hopes her husband can follow – in a couple of months, she says, then she says in a year. I say nothing.

Esther Dischereit

Fussnoten

Weitere Inhalte

schreibt Prosa, Essays, Lyrik und Stücke für Radio und Theater. Sie erhielt 2009 den Erich-Fried-Preis und war von 2012 bis 2017 Professorin an der Angewandten in Wien (Universität für angewandte Kunst), 2019 DAAD-Chair in Contemporary Poetics an der New York University.