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Geschätzt, aber nicht geliebt

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Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? 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Geschätzt, aber nicht geliebt Die Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark

Karl Christian Lammers

/ 10 Minuten zu lesen

Der Fall der Berliner Mauer kam für die meisten Dänen überraschend. Nach anfänglicher Skepsis haben sie sich aber mit einem wiedervereinigten Deutschland arrangiert. Bedingung war die konsequente Fortführung des europäischen Einigungsprozesses. Heute ist Deutschland nicht nur der wichtigste Handelspartner, sondern auch ein beliebtes Reiseziel.

Ein dänischer und ein deutscher Fan am Rande der Fußball-Europameisterschaft 1992. Der Sieg gegen das scheinbar "unbezwingbare" Deutschland im Finalspiel hat das Selbstbewusstsein der Dänen gestärkt. (© dpa)

Dänemark und die deutsche Frage

Mit der gemeinsamen Erklärung der Nato-Mitgliedsstaaten von 1954 hatte sich Dänemark verpflichtet, die Deutschlandpolitik der neuen Bundesrepublik zu unterstützen. Dazu zählten auch die Forderung nach Selbstbestimmung der Deutschen, einschließlich der Bürger der DDR, und somit auch die Forderung nach Wiedervereinigung. Diese Haltung wurde im Dezember 1989 in einer gemeinsamen Nato-Erklärung nochmals bestätigt. Doch trotz der fortgesetzten verbalen Unterstützung für die deutsche Einheit, schien die Deutschlandfrage aus dänischer Sicht seit der internationalen Anerkennung der DDR 1972/73 gelöst. Dänemark hatte sich mit der Existenz zweier deutscher Staaten arrangiert. Nur wenige erwarteten nach 1973 eine deutsche Wiedervereinigung, und noch weniger schienen dies gewünscht zu haben.

Die revolutionäre Entwicklung, die sich seit Anfang 1989 in den osteuropäischen Staaten und in der DDR abspielte, hatte jedoch zur Folge, dass die scheinbar beantwortete "deutsche Frage" zur Überraschung vieler Europäer und auch Dänen neue Aktualität erhielt. Die seit der Öffnung der Berliner Mauer beginnende Auflösung des ostdeutschen Staates brachte die Frage einer möglichen deutschen Einheit erneut auf die Tagesordnung.

Dänische Reaktionen auf die deutsche Vereinigung

Die Reaktionen in Dänemark auf diese Entwicklung waren verhalten. Während sich das offizielle Dänemark zunächst bedeckt hielt, griff die linksliberale Tageszeitung Politiken am 9. November 1989 die heikle Frage auf: Erstmals seit 1952 stehe eine Wiedervereinigung ernsthaft auf der Tagesordnung, stellte sie in einem Leitartikel unter dem Titel "Stortyskland" (Großdeutschland) fest. Die konservative Tageszeitung Berlingske Tidende vertrat die Ansicht, dass die Öffnung der Mauer keinesfalls eine schnelle Wiedervereinigung nach sich ziehen müsse. In Teilen der dänischen Öffentlichkeit rief die Aussicht auf ein wiedererstarktes Deutschland Unruhe und Furcht hervor. Es wurden traditionelle Ressentiments gegen ein großes und übermächtiges Deutschland mobilisiert, geschichtlich begründete Vorurteile spiegelten sich in der Verwendung von Begriffen wie "Stortyskland" (Großdeutschland), "Storrige" (Großreich) und "Det 4. Rige" (das vierte Reich) wieder. Ja sogar die Befürchtung, dass ein vereintes Deutschland die Forderung nach einer Grenzrevision erheben könnte, wurde ausgedrückt.

Als Bundeskanzler Helmut Kohl Ende November 1989 seinen 10-Punkte-Plan mit der langfristigen Perspektive einer konföderativen Einheitsstruktur verkündete, war das eine große Überraschung für viele Dänen. "Plan für ein deutsches Großreich", titelte die Politiken am 30. November 1989. Der Leitartikler vermutete, dass Kohl mit seinem 10-Punkte-Plan letzlich die Einheit der beiden deutschen Staaten anstrebe. Er ließ aber auch keinen Zweifel an der demokratischen Verankerung Westdeutschlands und räumte den Deutschen das Recht auf nationale Selbstbestimmung ein.

Für Aufsehen sorgte ein spontanes Statement des dänischen Ministerpräsidenten Poul Schlüter, der in einem Fernsehen-Interview sagte, dass eine deutsche Wiedervereinigung nicht im Interesse Dänemarks sei. Bei einer späteren Gelegenheit wiederholte er seine Skepsis und mahnte davor, die historischen Erfahrungen zu ignorieren: "We also owe the anxious feelings respect."

Doch trotz dieser Bedenken, kam eine Ablehnung der deutschen Wiedervereinigung aus außen- und bündnispolitischen Erwägungen nicht in Frage. Dänemark hatte keine andere Wahl, als das Recht der Deutschen auf nationale Selbstbestimmung anzuerkennen. Folglich sah sich der dänische Außenminister Uffe Ellemann-Jensen gezwungen, die Äußerungen seines Ministerpräsidenten zu korrigieren. Er stellte die dänische Position in der deutschen Frage klar: Selbstverständlich unterstütze die dänische Regierung das Recht der Deutschen auf nationale Selbstbestimmung und damit auf Wiedervereinigung, wenn das ihr Wunsch sei. In einer Pressemitteilung am 29. November 1989 wurde hervorgehoben, dass sowohl die Bundesrepublik wie auch die Nachbarn der beiden deutschen Staaten ein Interesse daran hätten, dass die Entwicklung auf eine Überwindung der Teilung des europäischen Kontinents verlaufe. So stand Dänemark zu dem Ziel der 1950er Jahre, nämlich einen Zustand von Frieden in Europa auf den Weg zu bringen, in dem das deutsche Volk in freier Selbstbestimmung seine Einheit wiedererlangen könne.

Diese Position der dänischen Regierung und des dänischen Parlaments, des Folketing, wurde in der Folgezeit mehrmals wiederholt. In einem Zeitungskommentar wies Außenminister Ellemann-Jensen Anfang Februar 1990 darauf hin, dass eine deutsche Wiedervereinigung unbedingt in den europäischen Einigungsprozess eingebettet sein müsse: "Es muss im dänischen - und auch europäischen - Interesse sein, dass seine künftige Vereinigung in einem europäischem Zusammenhang stattfindet. Es gibt nicht viele, die auf eine neue starke Staatenbildung mitten in Europa mit ungemischter Begeisterung sehen werden. Wir möchten nicht die Ergebnisse der vergangenen Jahre in der Form von verpflichtender Zusammenarbeit und politischer Aussöhnung verlieren, die insbesondere durch die Bildung und den Ausbau der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) erreicht worden sind." Darüber hinaus machte Ellemann-Jensen die Anerkennung der bestehenden Grenzen durch Deutschland zu einer Bedingung für die Wiedervereinigung.

Bundeskanzler Helmut Kohl empfängt im Oktober 1992 den dänischen Ministerpräsidenten Poul Schlüter vor dem Bundeskanzleramt in Bonn (© Bundesregierung, B 145 Bild-00182782)

Als diese Bedingungen mit der Unterzeichnung des 2-plus-4-Vertrages im September 1990 erfüllt schienen, wurde die deutsche Wiedervereinigung auch in Dänemark willkommen geheißen. Ministerpräsident Poul Schlüter begrüßte die Einheit Deutschlands am 2. Oktober 1990 als ein Signal dafür, dass die "unnatürliche Teilung Europas endlich überwunden [sei]. Wir haben mit Freude dieser Entwicklung verfolgt, die zu dieser Wiedervereinigung geführt hat, und wir erwarten eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem wiederveinigten, demokratischen Deutschland." Aus dänischer Sicht sei es erfreulich, dass der "Prozess zur deutschen Einheit innerhalb eines europäischen Rahmens erfolgt" sei. Durch die Einbindung des wiedervereinten Deutschlands in die EWG und die Nato war die außen- und sicheheitspolitische Kontinuität gegeben, damit schien keine Bedrohung mehr von einem wiedererstarkten Deutschland auszugehen. Eher unausgesprochen freute man sich darüber, dass das vereinte Deutschland zur bilateralen Minderheitenregelung von 1955 stand. Die liberale Regelung, die aus einseitigen Erklärungen der dänischen und deutschen Regierungen ihrer jeweiligen Minderheit gegenüber bestand, den sogenannten Bonn-Kopenhagen-Erklärungen, fußte auf dem Prinzip "Minderheit ist, wer Minderheit sein will". Die Regelung garantiert gleiche Staatsbürgerrechte und nimmt die Partei der dänischen Minderheit in Schhlewig-Holstein von der parlamentarischen Sperrklausel aus.

Die öffentliche Wahrnehmung

Auch in der medialen Öffentlichkeit stieß die Art und Weise, wie die deutsche Einheit realisiert worden war, auf breite Zustimmung. So gab Politiken zu verstehen, dass trotz aller Bedenken Einvernehmen bestehe: "Auch die Nachbarn der Deutschen haben sich schwer damit getan, sich darauf einzustellen, dass sie [die deutsche Einheit - Anm. des Autors] jetzt eine Tatsache ist […] Auf der anderen Seite löst der Begriff Deutschland so unbehagliche Assoziationen aus, dass viele es vorgezogen hätten, wenn das Land geteilt geblieben wäre." Die europäische Integration sei aber "die beste Garantie dafür, dass das, was heute Nacht geboren wird mit den Worten von Thomas Mann ein europäisches Deutschland und nicht ein deutsches Europa ist - und eine Anregung, die Integration zu stärken." Der Leitartikler setzte seine Hoffnung in die Fortsetzung der Politik Westdeutschlands, sie gebe "keinen Grund zu fürchten, dass eine deutsche Vereinigung nicht - zum ersten Mal - zum Besten der Weltgemeinschaft sein wird." Auch die Tageszeitung Information beschrieb positiv das neue Deutschland als Motor für ein neues Europa.

Auch innerhalb der dänischen Bevölkerung überwog nun eine zustimmende Haltung zur deutschen Wiedervereinigung. Äußerten sich im Dezember 1989 in einer Umfrage nur 44 Prozent der Befragten positiv und 37 Prozent negativ zur deutschen Einheit, vertraten im August 1990 schon 56 Prozent der Befragten eine zustimmende und nur noch 21 Prozent eine ablehnende Haltung. Auch die Zahl derer, die eine Wiedervereinigung als nützlich für Europa betrachteten, erhöhte sich von Januar bis März 1990 von 26 auf 37 Prozent, während die Zahl der Skeptiker von 51 auf 33 Prozent zurückging.

Diese zunehmend positive Einschätzung der deutschen Einheit bei vielen Dänen hat sich seitdem gehalten. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass es auch danach ab und zu kritische Stimmen über die wachsenden Rolle und Stärke der Bundesrepublik in der Europäischen Union gegeben hat. Das trifft auch auf die dominierende Rolle zu, die die Bundesrepublik bei der Bewältigung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise eingenommen hat. Die dänische Regierung unterstützt prinzipiell den von Deutschland verordneten Sparkurs, wünscht sich aber auch Wachstumsimpulse. In der Öffentlichkeit wird gefordert, dass die Bundesrepublik als ein wirtschaftlicher Profiteur der EU, nunmehr etwas "zurückzahlen muss".

Die Bedeutung der deutschen Einheit für Dänemark und die Dänen

Alles in allem muss die Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark nunmehr als positiv erachtet werden. Das trifft insbesondere auf das offizielle Dänemark zu, dass die gute außen- und wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit Deutschland nach 1990 noch intensivierte. Auch die dänische Öffentlichkeit hat sich nach anfänglicher Skepsis mit dem wiedervereinten Deutschland arrangiert. Wie lässt sich diese Veränderung in der Wahrnehmung der deutschen Einheit und ihrer Folgen erklären?

Zum einen hat sich das Selbstbewusstsein der Dänen seit Anfang der 1990er Jahre gestärkt. Eine nicht unbedeutende Rolle dabei spielte der Sieg der dänischen Fußballnationalmannschaft bei den Europameisterschaften 1992. Ausgerechnet gegen das scheinbar "unbezwingbare" Deutschland gelang im Finalspiel der Sieg, der als eine symbolische Revanche für die Kriegsniederlage von 1864 betrachtet wurde. Dänemark war sein Minderwertigkeitsgefühl dem mächtigen Deutschland gegenüber losgeworden, wie es etwas übermutig im Gesang der Fußballsfans zum Ausdruck kam: "Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei".

Noch viel wichtiger für die positive Wahrnehmung der deutschen Einheit waren aber die wirtschaftlichen Vorteile für Dänemark. Die benachbarte Bundesrepublik war schon immer ein wichtiger Handelspartner und Absatzmarkt für die Erzeugnisse der dänischen Exportwirtschaft gewesen. Seit 1990 hat sie sich zum wichtigsten Handelspartner Dänemarks entwickelt: Rund 20 Prozent des dänischen Außenhandels wurden mit der Bundesrepublik abgewickelt. 2012 bezog Dänemark 21 Prozent seiner Importe aus Deutschland, das noch 15 Prozent der dänischen Exporte empfing. Nicht zuletzt in den neuen Bundesländern konnte die dänische Exportwirtschaft wichtige Marktanteile erobern. Das traditionelle Außenhandelsbilanzdefizit gegenüber Deutschlands schlug nach 1990 in vielen Jahren in einen Überschuss um. Zugleich sind erhebliche dänische Investitionen in den neuen Bundesländern erfolgt, was die wirtschaftliche Bedeutung der Bundesrepublik unterstreicht. Obwohl Dänemark dadurch noch abhängiger von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland geworden ist, wird diese Abhängigkeit nicht als negativ bewertet.

Darüber hinaus haben der Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung ein Jahr später die neue (und alte) Hauptstadt Deutschlands wieder näher an Dänemark herangerückt, obwohl paradoxerweise die fast hundertjährige direkte Eisenbahnverbindung zwischen Kopenhagen und Berlin zur gleichen Zeit eingestellt wurde. Berlin ist seit 1990 nicht nur einfacher zu erreichen, sondern kulturell und sozial auch sehr viel attraktiver geworden. Damit hat die deutsche Hauptstadt erneut die Rolle eingenommen, die sie Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts für die Dänen gespielt hatte, diesmal nicht nur für die kulturelle und politische Elite Dänemarks, sondern nunmehr auch für breitere dänische Bevölkerungsschichten. Einige Angaben können die Attraktivität Berlins veranschaulichen: Es wird geschätzt, dass bis zu 6.000 Dänen eine Wohnung in Berlin gekauft haben, und dass zwischen 20.000 und 30.000 Dänen jeden Monat als Touristen zu Besuch in der deutschen Hauptstadt sind - darunter viele junge Leute. Es scheint als ob Berlin dabei ist, den Platz, den die britische Metropole London lange Zeit bei den Dänen innehatte, zu übernehmen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die positive Wahrnehmung des heutigen Deutschland, ist der Umgang mit seiner wechselhaften Geschichte. Die verantwortungsvolle Vergangenheitsbewältigung, wie sie auch in Berlin zu beobachten ist, stößt bei vielen Dänen auf Respekt. Das gilt auch für den Umgang der Deutschen mit ihren nationalen Symbolen wie der Fahne und der Nationalhymne. Dadurch wird zugleich ein anderes Bild von den Deutschen vermittelt: Das Bild eines ernsten und nach Geltung strebenen Deutschlands, weicht der Sichtweise auf ein eher gelassenes Volkes wie es viele Dänen bei den Feiern zur Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland kennengelernt haben.

Die positive Wahrnehmung der deutschen Einheit hat scheinbar auch zu einer positiven Einschätzung der Deutschen beigetragen, die das vereinte Deutschland zu einem geschätzten, aber dennoch nicht geliebten Nachbarn gemacht hat.

Zitierweise: Karl Christian Lammers, Geschätzt, aber nicht geliebt. Die Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark, in: Deutschland Archiv, 21.3.2014, Link: www.bpb.de/181113

Fussnoten

Fußnoten

  1. Karl Christian Lammers, Hvad skal vi gøre ved tyskerne bagefter? Det dansk-tyske forhold efter 1945, Kopenhagen 2005, S. 149f, 237f; vgl. auch Nikolaj Petersen, Danmark og det nye Tyskland. Samarbejde eller tilpasning? In: Politica 24 (1992) 1, S. 37f.

  2. Politiken, 9.11.1989; Information, 30.11.1989; vgl. auch Lammers, Hvad skal vi gøre ved tyskerne bagefter? (Anm. 1), 2005, S. 257/58.

  3. Leitartikel "Muren", in: Berlingske Tidende, 11.11.1989.

  4. So der Journalist Gustav Barfoed in einer Chronik ”Det 4. Rige”, in: Politiken, 10.11.1989.

  5. Zitiert nach Lammers, Hvad skal vi gøre ved tyskerne bagefter? (Anm.1), S. 258.

  6. Aufsatz "Plan om tysk storrige" von Niels Tobiasen und Leitartikel "Stortyskland", Politiken, 30.11.1989.

  7. Zit. nach Lammers, Hvad skal vi gøre ved tyskerne bagefter? (Anm. 1), S. 258.

  8. Zit. nach Nikolaj Petersen, Denmark and the New Germany, Aarhus 1994, S. 5.

  9. Pressemitteilung des Außenministeriums vom 29.11.1989, RA UM 5.D.29a.

  10. Uffe Elleman-Jensen, Tysk enhed og Danmarks interesser. Forening bør ske i europæisk sammenhæng, in: Politiken, 3.2.1990.

  11. Interview mit Torben Krogh, in: Information, 8.3.1990.

  12. Poul Schlüter, Rede im Folketing am 2.10.1990, in: Folketingstidende 1990/91, Kopenhagen 1991, S. 6.

  13. So auch Nikolaj Petersen, Danmark og det nye Tyskland (Anm. 1), S. 34.

  14. Lammers, Hvad skal vi gøre ved tyskerne bagefter? (Anm. 1), S. 267.

  15. Außer in den Tageszeitungen wurde das vereinte Deutschland auch schnell von Forschern analysiert, vgl. z.B. Themenheft der Zeitschrift Politica, "Det nye Tyskland", in: Politica, Tidsskrift for politisk videnskab, 24 (1992) 1; Christian Lammers, Det ny Tyskland. Fra sammenbrud til genforening 1945-1992, Kopenhagen 1992.

  16. Leitartikel "Tyskland. Øget integration nødig", in: Politiken, 3.10.1990.

  17. Leitartikel "Tysk supermagt", in: Information, 3.10.1990.

  18. Zahlen aus der Zeitung Jyllandsposten, zit. nach Petersen, Denmark and the New Germany (Anm. 8), S. 39.

  19. Vgl. z.B. Jesper Jespersen, Al magt til Tyskland?, in: Notat, 4.9.2012.

  20. So der Wirtschaftsexperte Jesper Jespersen, in: Skævt. Angela Merkel bør tage ansvar for EU, Politiken, 15.12.2013.

  21. Lammers, Hvad skal vi gøre ved tyskerne bagefter? (Anm. 1), S. 268. Ein anderer "volkstümlicher Sieg" war das Nein der Dänen zum Vertrag von Maastricht bei einer Volksabstimmung im Sommer 1991.

  22. Statistisk Årbog 2013, Kopenhagen 2014, S. 348.

  23. Z.B. Statistisk tiårsoversigt 2001, S. 104f; Statistisk tiårsoversigt 2011, S. 152f; vgl. auch Petersen, Danmark og det nye Tyskland (Anm. 1), S. 44 und Lammers, Hvad skal vi gøre ved tyskerne bagefter? (Anm. 1), S. 268.

  24. Jyllands-Posten, 14.4.2013; vgl. auch Henriette Harris, Berlin, Berlin und Kopenhagen 2009.

  25. Vgl. hierzu auch die neuen geschichtlich angelegten Stadtführer zu Berlin: Jan Bo Hansen, Guide til Berlin, Kopenhagen 1998; Karl Christian Lammers, Hovedstad Berlin 1871-2000. Magt, arkitektur og Erindring, Kopenhagen 2003; Den vide verden: Berlin, Aarhus 2012.

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Geb. 1943; Prof. em. für deutsche und westeuropäische Zeitgeschichte am Saxo-Institut der Universität Kopenhagen.