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Stadtumbau Ost – Lösung einer Wohnungsfrage?

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 40 Analysen & Essays. Fünf Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Stadtumbau Ost – Lösung einer Wohnungsfrage?

Karen Sievers

/ 13 Minuten zu lesen

Nicht nur Schrumpfung, sondern in der Folge auch der Stadtumbau prägen die Lebenswelt ostdeutscher Städte und Kommunen. Was als Lösung einer Wohnungsfrage begann, war und bleibt auch fast 20 Jahre nach Einführung des Bund-Länder-Programms eine Herausforderung für Betroffene, Planung und Verwaltung.

Ein sanierter Wohnblock und ein zum Rückbau vorgesehener benachbarter Wohnblock im Plattenbaugebiet Süplinger Berg in Haldensleben/Sachsen-Anhalt , 2005. (© picture-alliance/dpa-Zentralbild)

„Die Rückkehr der Wohnungsfrage” – so lauten aktuelle Debatten um knappen und bezahlbaren Wohnraum. Ganz im Gegensatz dazu die Situation Anfang der 2000er Jahre: Das Bund-Länder-Programm ,Stadtumbau Ost’ soll Anpassungen in von städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Gebieten ermöglichen, und zwar insbesondere auch dann, „wenn ein dauerhaftes Überangebot an baulichen Anlagen für bestimmte Nutzungen, namentlich für Wohnzwecke, besteht oder zu erwarten ist”. Statt um zu wenig oder zu teuren Wohnraum geht es also um den Abbau eines Wohnungsüberhangs. Seit Programmbeginn nahmen gut 18 Prozent der ostdeutschen Kommunen und mit ihnen circa 60 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung daran teil. Der Beitrag stellt zunächst die Rahmenbedingungen der Programmeinführung dar, beschreibt anschließend die Umsetzung der Maßnahmen und diskutiert abschließend die Auswirkungen auf Stadtstruktur und Betroffene.

Schrumpfung und Leerstand als Rahmenbedingungen einer neuen Wohnungsfrage

Schrumpfung und Leerstand sind Begriffe, die seit Beginn der 2000er Jahre aus der stadtplanerischen und wohnungspolitischen Diskussion ostdeutscher Kommunen nicht mehr wegzudenken sind. Zwar machten wissenschaftliche Publikationen bereits in den 1980er Jahren auf Auswirkungen eines demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels aufmerksam, wie Hartmut Häußermann und Walter Siebel bezogen auf Einwohner- und Arbeitsplatzverluste von Großstädten und Ballungszentren. Dennoch rückten Wohnungsfragen erst wieder Mitte bis Ende der 1990er Jahre in den Fokus: Die Wohnungspolitik sah sich mit neuen und differenzierten Aufgaben konfrontiert. Diese ergaben sich einerseits aus Bedarfen hinsichtlich der Sanierung und einem nachholenden Ausbau des Wohnungsangebotes (Suburbanisierung). Anderseits wurde vermehrt das Problem eines wachsenden Wohnungsleerstandes thematisiert und politisch aufgegriffen.
Letzteres wurde öffentlichkeitswirksam vor allem durch den Bericht ,Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den neuen Bundesländern’ formuliert, der durch eine 1999 eingesetzte Kommission erarbeitet und ein Jahr später veröffentlicht wurde. Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass aufgrund eines bestehenden und zu erwartenden Wohnungsleerstands in Ostdeutschland dringender Handlungsbedarf geboten ist.
Vor diesem Hintergrund bekam ‚Schrumpfung‘, die Christine Hannemann umfassend als Deökonomisierung, Depopulation und Deurbanisierung beschreibt, ein real-ökonomisches Gesicht. Schrumpfungsprozesse beinhalten eine Gemengelage aus demografischen und sozio-ökonomischen Faktoren: Abwanderung, Geburtenrückgänge, Alterung und Sterbeüberschüsse, erhebliche Arbeitsplatz- und Kaufkraftverluste, verbunden mit sinkenden Steuereinnahmen und Nachfragerückgängen. Mit beziehungsweise in der ‚Weiterverarbeitung‘ des Kommissionsberichtes wurde nun allerdings die Schrumpfungs- und Leerstandsproblematik im Wesentlichen auf wohnungspolitische und wohnungsökonomische Fragestellungen reduziert. Deren enge Verbindung hing auch damit zusammen, dass die „transformationsbedingte Krise der ostdeutschen Wohnungswirtschaft“ in starkem Maße auch die Kommunen selbst traf – nicht nur demografisch, sondern auch finanziell. Denn die von Leerstand und hohen Altschulden betroffenen Wohnungsunternehmen waren oft in kommunaler Hand, städtische Infrastrukturen weniger ausgelastet und Leerstand, Sanierungsvorhaben und stabile Quartiere uneinheitlich verteilt. Zur Abhilfe empfahl der Kommissionsbericht im Sinne einer integrierten Stadtentwicklungsstrategie eine Kombination unterschiedlicher Maßnahmen: Bestandsreduzierungen durch Rückbau, verbunden mit einer Altschuldenhilferegelung für noch nicht abgetragene Kredite, Qualifizierungsmaßnahmen für zu erhaltende Gebiete sowie eine Nachfragesteigerung für innerstädtischen Wohnraum mittels der Eigentumsförderung und Reduzierung des Angebotsüberhangs (im Plattenbausegment).

Aufbau und Weiterentwicklung des Bund-Länder-Programms ,Stadtumbau Ost‘

Den Empfehlungen folgten bereits 2001 die Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs ‚Stadtumbau Ost – für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen‘ und 2002 die Verabschiedung des Programms ‚Stadtumbau Ost‘ im Rahmen der Städtebauförderung. Stadtumbau meint dabei grundsätzlich ein stadtplanerisches Handlungsfeld der Bestandsentwicklung, das durch (teils erhebliche) Strukturveränderungen eine Qualifizierung städtebaulicher Strukturen anstrebt. Mit dem Bundeswettbewerb erhielten zunächst 260 Kommunen Fördermittel für die Erstellung integrierter Stadtentwicklungskonzepte (INSEKs), die eben diese Strukturveränderungen in ein gesamtstädtisches Entwicklungskonzept einbetten sollten und Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Mitteln aus dem späteren Bund-Länder-Programm waren.
Die Ziele und förderfähigen Maßnahmen werden in der jährlich neu abzuschließenden Verwaltungsvereinbarung (VV) Städtebauförderung festgelegt. Die VV 2002 weist demnach für den Stadtumbau Ost folgendes Szenario mit den Schwerpunkten Erhalt und Aufwertung sowie Rückbau aus: „Auf der Grundlage von Stadtentwicklungskonzepten sollen Stadtteile stabilisiert werden, die durch physischen Verfall und soziale Erosion bedroht sind, zu sanierende und aus städtebaulicher Sicht besonders wertvolle innerstädtische Altbaubestände erhalten und dauerhaft nicht mehr benötigte Wohnungen rückgebaut werden“. 2005 wurde der Maßnahmenkatalog um die Förderung der Sanierung und Erhaltung von Altbaubeständen ergänzt, 2006 folgten Fördermaßnahmen zum Infrastrukturrückbau. Seit 2008 ist der Rückbau von vor 1919 errichteten Gebäuden von der Förderung ausgeschlossen, und seit 2010 wird stattdessen die Sicherung erhaltenswerter Bausubstanz unterstützt. Nach einer 2008 durchgeführten Evaluation wurde der Stadtumbau Ost bis 2016 verlängert und 2017 – nach einer gemeinsamen Evaluation der Programme – mit dem Stadtumbau West zusammengelegt und gemeinsam fortgeführt.

Stadtumbau vor Ort: Ausmaß und Verteilung der Maßnahmen

Bis 2016 sind annähernd 1 150 Maßnahmen mit rund 1,6 Milliarden Euro gefördert worden. 80 Prozent der Programmkommunen sind Klein- und Mittelstädte, gleichzeitig sind 85 Prozent der Städte mit über 20 000 Einwohnern beteiligt, sodass mehr als die Hälfte der ostdeutschen Bevölkerung mehr oder weniger direkte Erfahrungen mit dem Stadtumbau macht oder gemacht hat. Ihre Erfahrungen, so zeigt ein Blick in die bisherige Umsetzung, waren durchaus unterschiedlich, jedoch in vielen Fällen von erheblichen Veränderungen ihrer gewohnten Wohn- und Lebensumgebung geprägt: Beispielsweise werden Aufwertungs- und Rückbaustrategien flächenhaft, aber auch kleinräumig parallel oder zeitlich versetzt durchgeführt. Trotz der Einteilung in Gebietskategorien (Rückbau, Umstrukturierung, Abwarten, Erhaltung, Aufwertung) können dort im Sinne einer integrierten Strategie durchaus Rückbau- und (unterschiedlichste) Aufwertungsmaßnahmen einander ergänzen.
Nichtsdestotrotz lässt sich für die ersten Programmjahre ein Schwerpunkt der Maßnahmen im Bereich Rückbau konstatieren, vor allem in randstädtischen Siedlungen des DDR-Wohnungsbaus. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückgangs werden Abrisse in Zukunft voraussichtlich wieder an Bedeutung gewinnen: Für 2018 wird ein Rückbaustand von 334 000 Wohnungen ausgewiesen, was deutlich hinter dem Ziel zurückliegt, bis 2016 insgesamt 500 000 Wohnungen abzureißen. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2030 624 000 Wohneinheiten abgerissen werden müssen, um den Leerstand nicht weiter ansteigen zu lassen.
Obwohl bis 2014 durchschnittlich immer noch 39 Prozent der Mittel für Rückbaumaßnahmen veranschlagt wurden, standen seit 2005 vermehrt Aufwertungsprojekte im Fokus. Diese finden auch in als zukunftsfähig eingestuften Großsiedlungen und Stadtrandlagen statt, sind aber vor allem in den innerstädtischen Altbauquartieren angesiedelt. Neben der (Neu-) Gestaltung zentraler Plätze, Grün- und Freiflächen, stehen die Stabilisierung und der Erhalt von bauhistorisch und städtebaulich wertvollen Gebäuden und Ensembles durch Sanierung, Modernisierung und Rekonstruktion im Mittelpunkt. Demgegenüber kommen in Gebieten, die durch höhere Wohnungsüberhänge und eine schwächere Langfristprognose gekennzeichnet sind, kombinierte Erneuerungsstrategien aus Rückbau- und Aufwertungsmaßnahmen zum Einsatz, also beispielsweise Wohnraummodernisierungen, Nachnutzungen von Abrissflächen und Anpassungen der Infrastruktur. Insgesamt bieten Aufwertungsmaßnahmen im Gegensatz zu Abriss und Rückbau ein großes Spektrum möglicher Instrumente: „Diese reichen von baulich-räumlichen Maßnahmen wie der Aufwertung von Gebäuden oder der Wohnumfeldverbesserung sowie der Anpassung der städtischen Infrastruktur bis hin zu organisatorischen Maßnahmen wie der Finanzierung von Regiekosten oder der Öffentlichkeitsarbeit.“ Trotzdem bleiben für die innerstädtischen Altbaugebiete andauernde, teils hohe Leerstandszahlen auch zukünftig eine Herausforderung: Bis Mitte der 1990er Jahre entfielen bis zu 90 Prozent der Leerstände auf den Altbau, 2005 lagen die Leerstände im innerstädtischen Altbau deutlich über jenen in den DDR-Siedlungen und sind nach den letzten in der Evaluierung angeführten Daten (aus den Jahren 2010 und 2011) weiterhin hoch.

Alltag und (Er-)Leben unter Stadtumbaubedingungen: Betroffenheiten und Beteiligungen

Obwohl der Stadtumbau eine umfassende Erfahrung für die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern war, kommen diese – zumal als Betroffene – verhältnismäßig selten ‚vor‘ und ‚zu Wort‘. Zwar ist die Bevölkerung in der Programmdiskussion eine „feste rhetorische Konstante“ und ein im Planungskontext per se zu berücksichtigender Faktor – beispielsweise über die gesetzlichen Beteiligungs- und Sozialplanverfahren. Jedoch lässt sich insbesondere für den Rückbau eine schnelle und effiziente Umsetzungsstrategie beobachten, die eher mit einer zurückhaltenden oder strategisch eingesetzten Informationspolitik der kommunalen und Stadtumbauverantwortlichen einhergeht. Erklärt wurde dies unter anderem mit der Sorge um den Verlust der Deutungshoheit über den Umbauprozess, unkontrollierte Um- und Wegzüge sowie das ‚Verbrennen‘ der Mitwirkungsbereitschaft für zukünftige Projekte. Allerdings war Letztere vielfach ohnehin wenig gefragt und es werden regelmäßig Verbesserungspotenziale hinsichtlich der passiven und aktiven Einbeziehung der Bevölkerung angemahnt. Insofern wird hinsichtlich der systematischen Einbeziehung und Berücksichtigung von Betroffeneninteressen festgestellt, „dass das Programm Stadtumbau Ost in sozialer Hinsicht weit hinter die Maßstäbe der behutsamen Stadterneuerung zurückfällt“.

Dennoch finden sich in Befragungen nicht nur pauschale Ablehnungen der Bevölkerung bezogen auf Umbaumaßnahmen. Dies lässt sich einerseits mit einer verbreiteten allgemeinen Akzeptanz der grundsätzlichen Notwendigkeit von Stadtumbau und einem Interesse begründen, sich auch an entsprechenden Planungen lösungsorientiert zu beteiligen. Andererseits setzt bei vielen Betroffenen im Prozess eine resignative Grundhaltung ein, die zu einem latenten persönlichen Rückzug oder dem manifesten Fortzug aus dem Quartier oder gar der Region führt. Denn „Beteiligungsmodelle, bei denen die Bewohner tatsächlich Einfluss auf die (Rückbau-)Entscheidungen gehabt hätten, sind die absolute Ausnahme.“ Im Gegensatz zur problematischen Anwendung im Rückbau, werden Beteiligungsverfahren in Aufwertungsprozessen ganz überwiegend als planerisches Instrument zur Akzeptanzförderung angesehen und zielen dort „auf die Gestaltung von Freiflächen für Sport und Erholung, die Her- und Errichtung von Spielplätzen oder die Standortentwicklung von Gemeinbedarfseinrichtungen“.
In diesem Zusammenhang konnten Untersuchungen zu Umstrukturierungsprozessen zeigen, dass derartige Eingriffe diverse Folgen für Betroffene haben können: zum Beispiel ökonomisch über die Mietbelastung und die Nähe zum Arbeitsplatz, funktional für die Erreichbarkeit und Infrastruktur des Wohnbereichs oder sozial bezogen auf die Einbindung in die Nachbarschaft. Hinzu kommt – und dies ist im Stadtumbaukontext von besonderer Bedeutung – eine emotional-symbolische Bindung an die materielle, also durch Gebäude- und Infrastrukturen gegliederte und markierte Umgebung. Die Bindung an diese Strukturen generiert sich dabei nicht nur aus einer Orientierungsfunktion, sondern vielmehr aus ihrer symbolischen Aufladung: Die Dauerhaftigkeit der materiellen Umgebung (ver)sichert und spiegelt dem Individuum die eigene Biografie und Kontinuität und erlaubt gleichzeitig die Zuordnung zu und von Gruppen in Zeit und Raum. Gemeinsames (soziales) Erinnern – wie es für Denkmäler als selbstverständlich angenommen wird – funktioniert auch über das Speichermedium der Stadtstruktur.
Durch Stadtumbaumaßnahmen sind diese Funktionen und mit ihnen auch die raumbezogenen Bindungen gefährdet: Schon die Ankündigung, dass ein Gebiet nicht erhaltenswert ist oder Umstrukturierungen geplant sind, kann zu einer Abwertung des entsprechenden Wohnumfeldes führen, der eigene oder der Wegzug von Freunden berührt das soziale Netz, das Leben in einem Gebiet, dessen Perspektive unklar ist, kann zermürben. Auch können Aufwertungsmaßnahmen Sorgen vor Mieterhöhungen bestärken oder der Infrastrukturumbau insbesondere die ältere Bevölkerung vor Herausforderungen stellen. Schließlich führen Abriss- und Umbaumaßnahmen oder auch nur das ‚Abwarten‘ und ‚Herunterwirtschaften‘ zu einer Veränderung der gewohnten Umgebung.

Mehr als eine Wohnungsfrage – der Stadtumbau als essentielle Herausforderung

Die beschriebenen Betroffenheiten und Verluste gehören mit dem Ausmaß des Stadtumbaus zum Alltagsgeschäft der Bevölkerung, von Politik und Planung. Entscheidend für das Ausmaß der Verlusterfahrung sind dabei auch die Geschwindigkeit des Wandels und das reale oder empfundene Ausgeschlossensein von der Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, von Wirkmächtigkeit oder neudeutsch Empowerment. Denn natürlich wandeln sich Lebensumwelten – in der Regel allerdings in sehr langen Zyklen und ‚mit‘ den dort lebenden Menschen. In dieser Funktion können sie in Zeiten des Wandels unterstützen und Sicherheit bieten.

Die abrupte Tilgung von Fixpunkten des eigenen oder Gruppen-(Er)Lebens kann aber nicht nur zu einem Bruch der Kontinuitätssicherheit führen, sondern eine Auseinandersetzung mit der eigenen individuellen und sozialen Vergangenheit erschweren. In diesem Zusammenhang war nach 1989 für viele Ostdeutsche die eigene und gesellschaftliche Aufarbeitung, Aufrechterhaltung, aber auch die Infragestellung von Lebensgeschichten und Erinnerungen eine grundsätzliche Herausforderung, die mit dem „Verschwinden der Alltagszeichen der DDR“ – und dazu gehören nicht nur Denkmäler oder Staatsgebäude, sondern auch die Infrastrukturen und Wohngebiete – nicht einfacher wurde. Und dies kann für den Stadtumbau auch auf die Zukunft gerichtete Folgen haben: Konkret können eine durch Bindungsverluste und Beteiligungsdefizite induzierte Abwanderung oder resignative Verweigerungshaltung eine weitere Abwärtsspirale und entsprechende Probleme für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Gang setzen. Abstrakt stellt sich die Frage, ob nicht das Phänomen ,Schrumpfung‘ um die Kategorie ‚Dememoralisierung‘ erweitert werden müsste. Demnach könnte die Kombination aus materiellem Verlust, einer über den Abriss symbolisierten Abwertung sowie die wenig betroffenenorientierte Prozessgestaltung in dreifachem Sinne als Prozess der Enteignung von persönlicher Erinnerung und sozialer Integration verstanden werden.

Fazit: Von wegen Lösung – Stadtumbau als Daueraufgabe

Bereits im Nachgang zum Bundeswettbewerb wurde kritisiert, dass die Verantwortlichen einer tatsächlich integrierten stadtumfassenden und beteiligungsorientierten Entwicklung eher zurückhaltend gegenüberstünden. Mit Blick auf die vergangenen Jahre des Stadtumbaus und die Perspektiven für Städte und Regionen wird deutlich, dass dies keine zielführende Herangehensweise sein kann. Nicht nur kommen unter anderem mit der energetischen Sanierung für alle Wohnungsbestände neue Herausforderungen dazu. Darüber hinaus werden weiterhin schrumpfende neben wachsenden und prosperierenden Regionen und Städten existieren – insofern bleibt der Rückbau oder auch das Stilllegen eine langfristige Aufgabe.

Gleichzeitig muss ein Wohnungsbestand für die Versorgung mit günstigem Wohnraum erhalten oder regional sogar ausgebaut werden, denn „[w]enn man bedenkt, dass alleine 75% der ostdeutschen Kommunen als peripher beziehungsweise sehr peripher eingestuft werden, wird deutlich, wie begrenzt die wirtschaftlichen Perspektiven für viele Orte und Regionen dort sind und auch künftig sein werden“. Auch wenn hier weiterhin auf die Innenentwicklung und die Qualifizierung der Altbaubestände gesetzt wird, bildet der industrielle Wohnungsbau mit gut einem Viertel des Wohnungs- und 85 Prozent seines Ursprungsbestandes weiterhin den Wohn- und Lebensmittelpunkt vieler Menschen – gerade auch für die Versorgung mit günstigem Wohnraum. Stadtumbau ist insofern kein Ziel mit einem klar fixierten Endpunkt. Vielmehr ist es und muss es ein auf langfristige Perspektive angelegter Prozess sein, der allerdings selbst auch kurzfristige Folgen hervorbringt und mit ungeplanten Entwicklungen umgehen muss. Eine Stadtentwicklungspolitik, die in eine integrierte Strategie nicht diese ‚Umwege‘ positiv einbindet, wird es schwer haben, ihren grundsätzlich am Wohle der Menschen orientierten Gestaltungsauftrag zu erfüllen.

Zitierweise: Karen Sievers, Stadtumbau Ost – Lösung einer Wohnungsfrage?, in: Deutschland Archiv, 27.2.2019, Link: www.bpb.de/286642

Fussnoten

Fußnoten

  1. Andrej Holm, Barbara Schönig, Daniel Gardemin, Dieter Rink, Städte unter Druck. Die Rückkehr der Wohnungsfrage, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 5/2015, S. 69-79, www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/juni/staedte-unter-druck, letzter Zugriff am 5.12.2018.

  2. Paragraph 171a Abs. 2 Baugesetzbuch.

  3. Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Hg.), Gemeinsame Evaluierung der Programme Stadtumbau Ost und Stadtumbau West. Bonn/Berlin 2016, S. 9 und S. 11.

  4. Hartmut Häußermann, Walter Siebel, Neue Urbanität, Frankfurt am Main 1987, S. 22ff.

  5. Michael Voigtländer, Herausforderungen der Wohnungspolitik aus ökonomischer Perspektive, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 20-21 (2014), www.bpb.de/apuz/183444/herausforderungen-der-wohnungspolitik?p=all, letzter Zugriff am 2.1.2019.

  6. Mathias Bernt, Schlüsselfiguren bei der Entstehung des „Stadtumbau Ost“. IRS Working Paper No. 55. Erkner 2015, S. 8ff.

  7. Ulrich Pfeiffer, Harald Simons, Lucas Porsch, Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den neuen Bundesländern. Bericht der Kommission, Berlin 2000.

  8. Christine Hannemann, Schrumpfende Städte in Ostdeutschland – Ursachen und Folgen einer Stadtentwicklung ohne Wirtschaftswachstum, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 28 (2003), S. 16–23, hier S. 18ff.

  9. Bernt, Schlüsselfiguren (Anm. 6), S. 7.

  10. Ebd., S. 12f.

  11. Uwe Altrock, Stadtumbau, in: Dietrich Henckel, Kester von Kuczkowski, Petra Lau, Elke Pahl-Weber, Florian Stellmacher (Hg.), Planen – Bauen – Umwelt. Ein Handbuch, Wiesbaden 2010, S. 503-507, hier S. 503.

  12. Verwaltungsvereinbarung über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder nach Artikel 104a Absatz 4 des Grundgesetzes zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen vom 19. Dezember 2001/9. April 2002, S. 5.

  13. BBSR/BMUB, Gemeinsame Evaluierung (Anm. 3), S. 66 und S. 261.

  14. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)/Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Hg.): Gutachten. Evaluierung des Bund- Länder-Programms Stadtumbau Ost. Berlin 2008, S. 94.

  15. BBSR/BMUB, Gemeinsame Evaluierung (Anm. 3), S. 112 und S. 225; Bundestransferstelle Stadtumbau, Schwerpunktthema Perspektiven im Stadtumbau für Stadtquartiere im Umbruch. Arbeitspapier, 2018, S. 3.

  16. BBSR/BMUB, Gemeinsame Evaluierung (Anm. 3), S. 43.

  17. Sebastian Seelig, Stadtumbau und Aufwertung, Technische Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Graue Reihe, Heft 4, Berlin 2007, S. 56 und S. 66.

  18. Karen Sievers, Lost in Transformation? Raumbezogene Bindungen im Wandel städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen. Wiesbaden 2015, S. 134; BBSR/BMUB, Gemeinsame Evaluierung (Anm. 3), S. 35 und S. 100.

  19. Sievers, Lost in Transformation (Anm. 16), S. 144 und S. 178ff.

  20. BBSR/BMUB, Gemeinsame Evaluierung (Anm. 3), 170f.

  21. Eric M. Tenz, Soziale Behutsamkeit in der Stadterneuerung – eine Illusion? Eine kritische Analyse der lokalpolitischen Partizipation, der Umsiedlungen und der Sozialplanung im Kontext des Programms Stadtumbau Ost, in: Uwe Altrock, Ronald Kunze, Gisela Schmitt, Dirk Schubert (Hg.), Jahrbuch Stadterneuerung 2013. Das Ende der Behutsamkeit? Berlin 2013, S. 127-144, hier S. 142.

  22. Heike Liebmann, Bürgermitwirkung an Stadtumbauprozessen – Beispiele aus dem Stadtumbau Ost, Informationen zur Raumentwicklung Heft 1.2007, S. 27-35, hier S. 27.

  23. BBSR/BMUB, Gemeinsame Evaluierung (Anm. 3), S. 171.

  24. Vgl. Karen Sievers, Ortsbezogene Bindung und Erinnerung(skultur) unter den Bedingungen des Stadtumbaus in Ostdeutschland, in: Hanna Haag, Pamela Heß, Nina Leonhard (Hg.), Volkseigenes Erinnern. Die DDR im sozialen Gedächtnis, Wiesbaden 2017, 141-157, hier S. 143.

  25. Vgl. Aleida Assmann: Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. Eine Intervention, München 2013, S. 98; Jan Assmann, Kollektives Gedächtnis und kulturelle Identität, in: Ders., Tonio Hölscher (Hg.): Kultur und Gedächtnis, Frankfurt/M. 1988, S. 9–19, hier S. 10.

  26. Thomas Ahbe, Die DDR im Alltagsbewusstsein ihrer ehemaligen Bevölkerung. Die Ostdeutschen als Produkt der DDR und als Produzenten von DDR-Erinnerungen, in: Jens Hüttmann, Ulrich Mählert, Peer Pasternack (Hg.), DDR-Geschichte vermitteln: Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung, Berlin 2004, S. 114–138, hier S. 131.

  27. Sievers, Ortsbezogene Bindung (Anm. 22), S. 149

  28. Sievers, Lost in Transformation? (Anm. 16), S. 119f.

  29. Bundestransferstelle Stadtumbau (Hg.), Schwerpunktthema Perspektiven im Stadtumbau für Stadtquartiere im Umbruch, 2018, S. 27.

  30. BBSR/BMUB, Gemeinsame Evaluierung (Anm. 3), S. 13.

  31. Die laufende Raumbeobachtung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bildet beispielsweise zentrale und periphere Lagen über einen Index ab, der sich an der Nähe zu Bevölkerungs- und Arbeitsplatzkonzentrationen orientiert. Vgl. Website des BBSR, Laufende Raumbeobachtung – Raumabgrenzungen, https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Raumbeobachtung/Raumabgrenzungen/Raumtypen2010_vbg/Raumtypen2010_alt.html?nn=443270, letzter Zugriff am 20.2.2019.

  32. Bundestransferstelle Stadtumbau (Hg.), Schwerpunktthema (Anm. 27), S.3.

Dr. phil.; Studium der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalsoziologie in Oldenburg, anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin und seit 2011 Studiengangskoordinatorin an der Universität zu Lübeck. Promotion zum Thema raumbezogene Bindungen und städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen.