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Wende und Vereinigung im deutschen Radsport 1989/90

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 40 Analysen & Essays. Fünf Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? 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Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? 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Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? 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Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" 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Wende und Vereinigung im deutschen Radsport 1989/90 Der Sport als Sonderfall der deutschen Einheit

Berno Bahro

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Der Radrennsport zählte in der DDR zu den besonders geförderten Sportarten und die DDR-Radsportler feierten internationale Erfolge. Berno Bahro beleuchtet in seinem zweiteiligen Beitrag die Entwicklungen innerhalb des Deutschen Radsport-Verbandes der DDR im Herbst 1989 und analysiert, wie sich der Transformationsprozess auf den Radsport auswirkte. Teil 1: Der Sport als Sonderfall der deutschen Einheit.

Ein Klassiker im Straßenradsport der DDR war das Rennen Berlin-Leipzig. Zu den Fahrern, die 1988 an den Start gingen, gehörten Gus-Erik Schur (links) vom SC DHfK Leipzig und Wolfgang Lötzsch (rechts) von der BSG Moto Ascota Karl-Marx-Stadt (© Bundesarchiv, Bild 183-1988-0403-002, Foto: Klaus Oberst)

Die Friedliche Revolution in der DDR und die überraschende Öffnung der Mauer im November 1989 lösten vor 25 Jahren rasante politische und gesellschaftliche Entwicklungen aus, die nach 40 Jahren staatlicher Trennung innerhalb nur eines Jahres zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten führten. Hiervon war mit dem Sport auch der gesellschaftliche Bereich betroffen, in dem die DDR der Bundesrepublik im internationalen Vergleich deutlich überlegen war. Dies zeigte sich bereits mit dem ersten eigenständigen Auftreten einer DDR-Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968, wo es gelungen war, im inoffiziellen Medaillenspiegel an der Bundesrepublik vorbeizuziehen. Bis 1988 errang die Bundesrepublik 253 olympische Medaillen, die DDR brachte es auf 519 Podestplätze und konkurrierte seit 1976 sogar mit den USA und der UdSSR um den ersten Platz in der inoffiziellen Nationenwertung. Aufgrund dessen galt die DDR nicht zu Unrecht als "Sportwunderland". Die Athleten des ostdeutschen Teilstaates hatten mit diesen Erfolgen als "Diplomaten im Trainingsanzug" zur internationalen Anerkennung ihres Staates beigetragen und aus Sicht der SED-Regierung auch die Überlegenheit des Gesellschaftssystems Sozialismus demonstriert.

Erfolgsfaktoren des DDR-Leistungssportsystems

Möglich geworden waren die Erfolge des DDR-Sports durch eine einseitige Ausrichtung auf das Produzieren sportlicher Höchstleistungen. Welchen Stellenwert der Sport besaß, zeigt die Eröffnung der ersten Kinder- und Jugendsportschulen bereits im Jahr 1952, von denen es zuletzt 25 gab. Mehr als 90 Prozent der DDR-Olympiakader der 1980er-Jahre hatten diese Schulen besucht, die in Verbindung mit den Sportclubs den Kern des DDR-Leistungssportsystems darstellten. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde dieses System zu der so genannten Kaderpyramide ausgebaut.

Kaderpyramide (© Hans Joachim Teichler)

Die Suche von Talenten als Basis der Pyramide sollte ab 1965 vor allem über die Kinder- und Jugend-Spartakiaden als Sichtungswettbewerbe erfolgen. Neben die Spartakiaden trat ab 1973 die sogenannte Einheitliche Sichtung und Auswahl (ESA) als Versuch, alle Kinder auf ihre leistungssportliche Eignung hin zu untersuchen und Talente dem Leistungssport zuzuführen. Die erste Förderstufe bildeten die seit den 1960er-Jahre aufgebauten Trainingszentren und -stützpunkte, in denen die gesichteten Talente in einem dreijährigen Training auf die Belastungen in den Kinder- und Jugendsportschulen (2. Förderstufe) vorbereitet werden sollten.

Die Arbeit einer Reihe von Organisationen richtete sich vor allem auf die Förderung des Leistungssports aus: Die Deutsche Hochschule für Körperkultur in Leipzig (DHfK) bildete qualifizierte Trainer aus. In enger Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport, ebenfalls in Leipzig, zielte eine leistungs- und anwendungsorientierte Sportwissenschaft auf das Erzielen sportlicher Höchstleistungen ab. Darüber hinaus hat auch die Betreuung durch den 1952 gegründeten Sportmedizinischen Dienst (SMD) und das ab 1974 nach staatlichem Masterplan durchgeführte Doping in vielen Sportarten die weltweiten Erfolge von DDR-Athletinnen und Athleten begünstigt bzw. erst ermöglicht. Einen wesentlichen Grundstein für die internationalen Sporterfolge legte der Leistungssportsbeschluss aus dem Jahr 1969. Seitdem konzentrierte sich der Deutsche Turn- und Sportbund der DDR (DTSB) auf besonders medaillenintensive Sportarten. Basierend auf einer rationellen Kosten-Nutzenrechnung fielen vor allem Mannschaftssportarten aus der Förderung. Dieses Schicksal traf beispielsweise die zur Weltspitze zählenden DDR-Radballer. Sie erhielten nicht nur keine besondere Unterstützung mehr, sondern durften nach der Weltmeisterschaft in Ostrava (ČSSR, heute Tschechien) 1970 nicht mehr an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Das gleiche Schicksal ereilte auch die nichtolympischen Kunstradfahrer. Die Bahn- und Straßenradfahrer hingegen profitierten von sämtlichen Unterstützungsmaßnahmen innerhalb des Leistungssportsystems und etablierten sich in den 1970er und 1980er Jahren in der Weltspitze.

Der Sport als Sonderfall der deutschen Einheit

Das zumindest in den geförderten Sportarten hochprofessionelle Leistungssportsystem der DDR traf 1989/90 auf das System der Bundesrepublik, welches in vielen Bereichen anders funktionierte und in der Summe deutlich weniger erfolgreich war. So war der Sport in der Bundesrepublik weniger leistungssportfixiert. Ohne systematische Talentsichtung wie in der DDR spielte der Breitensport eine größere Rolle, ebenso das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen und Verbänden. Vereine dagegen gab es in der DDR nicht mehr. Der Basissport fand zumeist in Betriebssportgemeinschaften (BSG) statt, die vor allem über ihre Trägerbetriebe finanziert wurden. Darüber hinaus übernahm in der DDR eine Vielzahl von Hauptamtlichen die Kernaufgaben des Sports auf allen Ebenen. Zuletzt beschäftigte allein der DTSB mehr als 5.000 hauptamtliche Trainer, weitere 3.000 arbeiteten in den Sportvereinigungen Vorwärts und Dynamo. Allein 592 Trainer arbeiteten für den Deutschen Verband für Leichtathletik der DDR, dem zuletzt etwas mehr als 80.000 Sportlerinnen und Sportler angehörten. Im Deutschen Leichtathletik-Verband der Bundesrepublik mit seinen circa 800.000 Mitgliedern waren dagegen nur 15 hauptamtliche Trainer direkt beim Verband und noch einmal 30 bei Großvereinen angestellt. In der Konsequenz konnte die DDR im internationalen Vergleich weitaus mehr Medaillenerfolge in den besonders geförderten olympischen Sportarten vorweisen. Der Prozess der Wende und Vereinigung weckte daher auch in der Bundesrepublik Begehrlichkeiten. Exemplarisch dafür steht der damalige Bundestrainer Franz Beckenbauer, der nach dem WM-Sieg der Fußballnationalmannschaft 1990 in Rom im Überschwang des Erfolges prophezeite: "Durch die Wiedervereinigung und die Spieler der DDR wird Deutschland auf Jahre unschlagbar sein!" Auch wenn es nicht in dieser Form kommuniziert wurde, so bestand auch in anderen Verbänden die Hoffnung, dass die erfolgreichen DDR-Athletinnen und Athleten die gesamtdeutschen Teams zu neuen Erfolgen führen würden. Und ebenso wie über die Geheimnisse des "Sportwunderlandes" diskutiert wurde, stellte sich in der Zeit des Umbruchs die zentrale Frage danach, welche Elemente des DDR-Leistungssportsystems als bewahrenswert einzustufen wären und welche nicht.

Die Situation des DDR-Sports im Herbst 1989

Die nach wie vor hohe Zahl internationaler Sporterfolge Ende der 1980er Jahre konnte jedoch nicht über die schwere gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Krise hinwegtäuschen. Das Staatsdefizit zwang zu größeren Einsparungen im Staatshaushalt. Zwar gelang es der DTSB-Spitze mit der Unterstützung von Egon Krenz, eine geplante Absenkung der Leistungssportförderung zu verhindern. Versorgungsmängel zeigten sich dennoch, sogar in den besonders geförderten Sportarten und noch mehr im vernachlässigten Breitensport, der in der DDR Massensport oder Freizeit- und Erholungssport genannte wurde. Im Radsport gestaltete sich vor allem die Materialbeschaffung als äußerst problematisch, auch wenn dies erst nach dem Mauerfall offen ausgesprochen werden konnte. So wurde der vom Staatssekretariat für Körperkultur und Sport der DDR ermittelte Bedarf an Rennrädern in 1989 mit 30.000 beziffert. Der Ministerrat beschloss daraufhin die Produktion von 17.500 Stück, im Handel kamen aber nur 8.000 an. Auch Ersatzteile waren oft nicht lieferbar. Der Inhaber einer Berliner Fahrradwerkstatt berichtete, er hätte im Jahr 1989 von 139 bestellten Fahrradrahmen nur 26 erhalten, von 335 Schaltungen nur 59. Diese Probleme verstärkten die Unzufriedenheit an der Sportbasis. Genährt wurde diese Unruhe durch die politischen Rahmenbedingungen: Die Grenzöffnung zwischen Ungarn und Österreich, die steigenden Flüchtlingszahlen und die zu einer Massenbewegung anwachsenden Montagsdemonstrationen sorgten auch in der Führungsspitze des Sports für Nervosität. Auf der Versammlung des DTSB vom 6. bis 8. November 1989 in der SED-Parteischule Karl-Liebknecht in Klein-Machnow nahe Berlin wurde vor diesem Hintergrund auch über mögliche Reformen innerhalb des DDR-Sports diskutiert. Die Vorstöße blieben jedoch zaghaft, der Sport zeigte sich auf den höheren Funktionärsebenen eher systemkonform. Die beschlossene Liberalisierung des innerdeutschen Sportverkehrs - das bisher dreistufige Verfahren für Genehmigung von Sportbegegnungen sollte auf ein zweistufiges reduziert werden - wurde durch die unmittelbar folgende Maueröffnung zur Makulatur. Als die DTSB-Delegierten nach Hause kamen, wurden sie von den sich überschlagenden Ereignissen eingeholt.

Die Freigabe des Sportverkehrs - erste Kontakte zum Bund Deutscher Radfahrer

In Grenznähe, insbesondere in Berlin, organisierten euphorisierte Sportlerinnen und Sportler an der Basis unmittelbar nach der Grenzöffnung erste Sportbegegnungen, ungeachtet der noch geltenden, restriktiven Verbandsregelungen. Auch die Radsportler in Berlin nahmen auf Vereinsebene unmittelbar Kontakt zueinander auf. So kamen zum internationalen Kreuzberger Querfeldeinrennen im November 1989 nicht nur zahlreiche Besucher aus Ost-Berlin, es nahmen auch DDR-Radsportler aktiv am Rennen teil. Der West-Berliner Radsport-Präsident, Jörg-Peter Schulze, war von der Veranstaltung und dem Besucheransturm so begeistert, dass er dies mit den Worten kommentierte: "Ich hoffe, dass dies zu einer normalen Situation wird." Im Auftrag des Landesverbandes Berlin wollte er sich an den Deutschen Radsport-Verband der DDR (DRSV) wenden, um gegenseitige Starts auch offiziell zu ermöglichen. Die Bekanntgabe der Freiheit des deutsch-deutschen Sportverkehrs am 17. November 1989 durch die Präsidenten des Deutschen Sportbundes (DSB) und des DTSB, Hans Hansen und Klaus Eichler, stellte im Prinzip nur die Tatsachen fest. Die beiden deutschen Radsportverbände waren nicht so schnell. Anfang Dezember trafen sich die Präsidenten Werner Göhner (BDR) und Gerhard Voß (DRSV) anlässlich einer turnusmäßigen Sitzung des Internationalen Radsportverbandes. Sie bekräftigen dabei zwar öffentlich ihren Willen zum Ausbau der vorhandenen Beziehungen, über den gemeinsamen Sportverkehr berieten sie aber erst bei einem separaten Treffen am 21. Dezember 1989.

Kritik, Hoffnungen und Erwartungen

DDR-Meisterschaften im Straßenradsport in Frohburg, Landkreis Leipzig im Juli 1988: Überraschungssieger bei den Männern wurde nach dem 203-Kilometer-Rennen der 30jährige Grödlinger Martin Goetze. (© Bundesarchiv, Bild 183-1988-0723-013, Foto: Friedrich Gahlbeck)

Unterdessen meldete sich nun lautstark die Basis zu Wort. Das DDR-Verbandsorgan "Der Radsportler" füllte sich mit kritischen Beiträgen der Redaktion und Leserbriefen, was sich beispielsweise an den nun offen thematisierten Materialsorgen zeigte: es werde nur Mittelmaß und davon in zu geringen Stückzahlen produziert. Kritisiert wurde auch die vom DTSB verordnete Fälschung der Mitgliederstatistiken. Eine Überprüfung im Bezirk Erfurt ergab beispielsweise, dass von 51 geführten Radsport-Sektionen nur 34 tatsächlich bestanden. Abgerechnet wurde auch mit dem Fördersystem der Kaderpyramide. Zwar würde diese den Mindestbedarf für die Nachwuchsentwicklung im Spitzensport sicherstellen. Aber ebenso würden Tausende Mädchen und Jungen dem Breitensport verloren gehen, weil ihnen bei nicht erfolgter Delegierung an die Kinder- und Jugendsportschulen oft kein sportliches Anschlussangebot unterbreitet werden könne. Damit gingen dem Radsport zahlreiche motivierte Nachwuchskräfte verloren, die später auch als Übungsleiter, Kampfrichter oder Helfer des Sports hätten eingesetzt werden können. Zunächst richtete sich der Unmut vor allem aber gegen den DTSB. Als sich dessen Präsident Klaus Eichler am 25. Oktober 1989 in der Leipziger Moritzbastei einer offenen Diskussion mit Sportstudenten und interessierten Bürgern stellte, erhielt er auch kritische Fragen von Radsportanhängern. Thematisiert wurde vor allem die Ungleichbehandlung des BSG-Sports im Vergleich zu den Sportclubs. Wolfgang Schoppe, selbst Mitglied im Präsidium des DRSV und dort zuständig für den BSG-Sport, kritisierte exemplarisch die Diskriminierung von Martin Goetze und Wolfgang Lötzsch. Beide fielen als Klubfahrer aus politischen Gründen in Ungnade und waren aussortiert worden. Lötzsch hatte sich geweigert, in die SED einzutreten und galt als politisch höchst unzuverlässig. 1972 erfolgte seine "Ausdelegierung" aus dem SC Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Goetze wurde 1984 wegen "persönlicher Differenzen" mit seinem Trainer beim SC DHfK Leipzig ausdelegiert. Als nicht besonders geförderte BSG-Fahrer feierten sie dennoch weiterhin Erfolge: Während Lötzsch in den 1970er- und 1980er-Jahren die "DDR-Bestenermittlung" der BSG-Sportler dominierte, wurde Goetze sogar zwei Mal DDR-Straßenmeister. Trotzdem konnten sie weder mit dem Titel "Meister des Sports" ausgezeichnet werden, noch sich für die DDR-Auswahlmannschaften qualifizieren.

Die offen angesprochenen Probleme und vielfältigen Diskussionen über mögliche Lösungsansätze erzeugten eine Aufbruchsstimmung. Nicht nur im Radsport erhofften sich vor allem die aktiven Breitensportler und die seit 1969 vernachlässigten Disziplinen eine bessere Unterstützung. Die betroffenen Radsportler – Radballer, Kunstradfahrer und Radpolospieler – erwarteten eine Aufnahme in das System der Leistungssportförderung und eine Rückkehr auf das internationale Parkett. Von der alten Sportführung wurde eine Demokratisierung der Verbände eingefordert, insbesondere Sportler und Trainer sollten mehr Gehör bekommen. Der Redakteur des Verbandsorgans "Der Radsportler", Werner Ruttkus, forderte am 2. November 1989 in einem Leitartikel indirekt eine Erneuerung der Führungskader auf allen Ebenen: "Wir brauchen in unseren Leitungen Menschen, denen wir vertrauen."

Im zweiten Teil seines Beitrages, der am 18.12.2014 im Deutschland Archiv veröffentlicht wird, beschreibt Berno Bahro den Reformprozess in der Verbandsstruktur des Radsports sowie die Finanzierungsmöglichkeiten in den 1990er Jahren und hinterfragt, ob die Vereinigung der beiden Sportsysteme und somit die "sportliche Einheit" als gelungen bezeichnet werden kann.

Zitierweise: Berno Bahro, Wende und Vereinigung im deutschen Radsport 1989/90 - Der Sport als Sonderfall der deutschen Einheit, in: Deutschland Archiv, 16.12.2014, Link: http://www.bpb.de/197919

Fussnoten

Fußnoten

  1. Zum Wende- und Transformationsprozess im deutschen Sport liegen Untersuchungen vor von: Martin Einsiedler, Die deutsche Sporteinheit. Eine Untersuchung der sportpolitischen Transformations- und Vereinigungsprozesse in den Jahren 1989/90, Aachen u.a. 2011; Hans Joachim Teichler, Jutta Braun und Michael Barsuhn, Chronik der Wende- und Sporteinheit. Vom Mauerfall bis zum Beitritt der fünf neuen Landessportbünde zum DSB am 15. Dezember 1990, Frankfurt/M. 2006.

  2. 1952 waren nur die Bundesrepublik und das Saarland mit einer Mannschaft bei den Olympischen Spielen vertreten. In der Zeit von 1956 bis 1964 traten jeweils gemeinsame deutsche Mannschaften (DDR und Bundesrepublik) an.

  3. Einsiedler, Die deutsche Sporteinheit (Anm. 1); Teichler, Braun und Barsuhn, Chronik (Anm.1), S. 10.

  4. René Wiese, Kaderschmieden des "Sportwunderlandes". Die Kinder- und Jugendsportschulen der DDR, Hildesheim 2012.

  5. Gunter Holzweißig, Diplomatie im Trainingsanzug. Sport als politisches Instrument der DDR in den innerdeutschen und internationalen Beziehungen, München u.a. 1981.

  6. Wiese, Kaderschmieden (Anm. 4), S. 536.

  7. Ebd., S. 531.

  8. Die Kurzdarstellung der hier ausgewählten Erfolgsfaktoren basiert soweit nicht anders vermerkt auf: Hans Joachim Teichler, Klaus Reinartz (Hg.), Das Leistungssportsystem der DDR in den 80er Jahren und im Prozeß der Wende, Schorndorf 1999, insbesondere S. 55-86, S. 116-211, S. 307-356.

  9. Giselher Spitzer, Doping in der DDR. Ein historischer Überblick zu einer konspirativen Praxis. Genese - Verantwortung - Gefahren, Köln 2012.

  10. "Grundlinie der Entwicklung des Leistungssports in der DDR bis 1980" vom 19.03.1069, teilweise abgedruckt in: Hans Joachim Teichler, Die Sportbeschlüsse des Politbüros. Eine Studie zum Verhältnis von SED und Sport mit einem Gesamtverzeichnis und einer Dokumentation ausgewählter Beschlüsse, Köln 2002, S. 561-568.

  11. Klaus Reinartz, Die Zweiteilung des DDR-Sports auf Beschluss der SED, in: Hans Joachim Teichler und Klaus Reinartz (Hg.), Das Leistungssportsystem der DDR in den 80er Jahren und im Prozeß der Wende, Schorndorf 1999, S. 55-86.

  12. Hans Oeftger, Blotny-Rivale will uns auf die Sprünge helfen, in: Der Radsportler, 3. Januarausgabe (19.1.1990), S. 2.

  13. Teichler, Braun und Barsuhn, Chronik (Anm. 1), S. 7.

  14. Zitiert nach Lars Wallrodt, Nachhaltigkeit im Profifußball, in: Alexandra Hildebrandt (Hg.), CSR und Sportmanagement. Jenseits von Sieg und Niederlage: Sport als gesellschaftliche Aufgabe verstehen und umsetzen, Berlin u.a. 2014, S. 187.

  15. Hans Joachim Teichler, Sportpolitik 1989/1990, in: Hans Joachim Teichler und Klaus Reinartz (Hg.), Das Leistungssportsystem der DDR in den 80er Jahren und im Prozeß der Wende, Schorndorf 1999, S. 405-594, S. 405f. Abgesehen von wenigen Mitgliedern des Zentralkomitees dürften die Gesamtkosten des Leistungssportsystems kaum bekannt gewesen sein. Zu den Eingeweihten zählten neben dem Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker und seinem Nachfolger Egon Krenz vielleicht noch der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke und Manfred Ewald als zentraler Architekt des DDR-Sportsystems.

  16. Zahlreiche Beispiele bei: Hans Joachim Teichler, Konfliktlinien des Sportalltags. Eingaben zum Thema Sport, in: Hans Joachim Teichler (Hg.), Sport in der DDR. Eigensinn, Konflikte, Trends, Köln 2003, S. 535-560.

  17. U.a. Werner Ruttkus, Wahlversammlung im DRSV - Plattform für unseren Dialog, in: Der Radsportler, 1. Novemberausgabe (2.11.1989), S. 1 u. 3, hier S. 3. Andere Berichte finden sich in ebd., 3. Novemberausgabe (16.11.1989), S. 1-4; ebd., 4. Novemberausgabe (23.11.1989), S. 1-3.

  18. Rennradproduktion liegt im Argen, in: Der Radsportler, 4. Novemberausgabe (23.11.1989), S. 3.

  19. Interview mit Norbert Bredow, in: ebd., S. 3.

  20. Details zur Tagung in: Teichler, Sportpolitik (Anm. 15), S. 405-594, hier S. 435-442.

  21. U.a. Jutta Braun, Sport frei! – Der Weg in die Sporteinheit, in: Jutta Braun und Hans Joachim Teichler (Hg.), Sportstadt Berlin im Kalten Krieg. Prestigekämpfe und Systemwettstreit, Berlin 2006, S. 351-375, S. 351f.

  22. Werner Ruttkus, Berlin (West) sehr an der Erweiterung des Sportverkehrs interessiert, in: Der Radsportler, 1. Dezemberausgabe (1.12.1989), S. 3.

  23. Zitiert nach ebd.

  24. Hans Joachim Teichler, Vorwort, in: Michael Barsuhn (Hg.), Tagungsbericht der Erinnerungskonferenz "Die Vereinigung im Sport 1989/90", 21./22. Oktober 2005 an der Universität Potsdam, gefördert von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Potsdam 2006, S. 7-8.

  25. Ausbau der Beziehungen erörtert, in: Der Radsportler, 2. Dezemberausgabe (8.12.1989), S. 1.

  26. Werner Ruttkus, Vor unserer Sportart macht die Entwicklung nicht halt! Neues Denken und traumhafte Ziele, in: ebd., 3. Novemberausgabe (17.11.1989), S. 4.

  27. Werner Ruttkus, Wahlversammlung im DRSV - Plattform für unseren Dialog, in: ebd., 1. Novemberausgabe (2.11.1989), S. 3.

  28. Ebd.

  29. Viel Nachdenkenswertes, auch in unserem Sport, in: ebd., 2. Novemberausgabe (9.11.1989), S. 2.

  30. Zu Lötzsch erschienen u.a. Philipp Köster, Lötzsch. Der lange Weg eines Jahrhunderttalents, Bielefeld 2004; Philipp Köster, Aufrecht im Sattel. Wolfgang Lötzsch, in: Diethelm Blecking und Lorenz Peiffer (Hg.), Sportler im "Jahrhundert der Lager", Göttingen 2012, S. 305-308.

  31. Köster, Lötzsch (Anm. 30), insb. S. 32-40.

  32. Aussage Martin Goetze, zitiert nach: Viel Nachdenkenswertes, auch in unserem Sport, in: Der Radsportler, 2. Novemberausgabe (9.11.1989), S. 2.

  33. Gothaer Abschied und Gothaer Aufbruch, in: ebd., S. 1.

  34. Werner Ruttkus, Wir brauchen in unseren Leitungen Menschen denen wir vertrauen, in: ebd., 1. Novemberausgabe (2.11.1989), S. 1.

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Potsdam und dort verantwortlich für die sporthistorische Lehre. Mitbegründer und heute Vorstand des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. sowie Vizepräsident des Universitätssportvereins Potsdam e.V. Schwerpunkte der Forschung sind: Sport im Nationalsozialismus, jüdische Sportbewegung, Sport, Schulsport und Sportlehrerausbildung in der DDR.