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"Osten sind immer die Anderen!"

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? 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Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? 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Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? 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Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" 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"Osten sind immer die Anderen!" "Mitteleuropa" als exklusionistisches Konzept

Stefan Troebst

/ 13 Minuten zu lesen

Im Zuge des Epochenjahrs 1989 hat "Europa" den "Osten" immer weiter nach Osten abgedrängt, während der Westrand des "früheren" Osteuropa in die "Mitte" gerutscht ist. Die Rede von der Mitte bedingt zwangsläufig die Ausgrenzung dessen, was nicht mittig ist. Dies trifft auch und gerade für den Mitteleuropa-Diskurs der 1980er-Jahre und seine Nach-"Wende"-Fortsetzung zu – wobei nun zunehmend "Europa" die "Mitte" ersetzt.

I.

1997 hat die polnische Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" dem politischen Philosophen Leszek Kołakowski aus Anlass seines 70. Geburtstages eine ungewöhnliche Ehrung zu Teil werden lassen: Sie verlieh ihm den Titel "król Europy Środkowej", krönte ihn also zum "König von Mitteleuropa". Auch wenn nicht ganz klar ist, wie ernst gemeint diese Thronproklamation war, haben sie viele Polen durchaus ernst genommen. Denn Kołakowskis Denken und Person verkörperten genau das, was Milan Kundera in seinem berühmten Essay von 1984 benannt hatte – einen occident kidnappé, also den von Stalin widerrechtlich "entführten" Teil des "Westens" namens Europe centrale. Der Umstand, dass der "König" dieses Teils Europas, also Kołakowski, seit 1968 ins britische Exil gezwungen war, änderte dabei nichts an seiner Legitimität und an seinem Regierungsprogramm: Aufklärung, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit, Marktwirtschaft und Demokratie.

Warum indes deutsche und österreichische Protagonisten der 1980er- und 90er-Jahre ungeachtet der großdeutsch-Naumannschen Konnotationen samt nationalsozialistischer Instrumentalisierung den ideologisch aufgeladenen "Mitteleuropa"-Begriff statt des neutraleren Regionalterminus "Zentraleuropa" verwendeten, ist im Nachhinein schwer verständlich. Denn sowohl das tschechische "Střední Evropa" als auch das polnische "Europa Środkowa" können sowohl mit Mittel- als auch mit Zentraleuropa übersetzt werden. Lediglich zu vermuten ist, dass im Deutschen die "Mitte" eine stärkere emotionale Aufladung aufweist und damit höhere identifikatorische Wirkung entfaltet als das lateinisch-technizistische "Zentrum".

Auch wenn der liberale Vordenker Kołakowski selbst das All Souls College in Oxford nach 1989 nicht mehr gegen seine polnische Heimat eintauschte, wurde sein politisches Programm jetzt umgehend wirkungsmächtig. Dies allerdings nicht unter dem Rubrum "Mitteleuropa" – die 1989 gegründete Central European Initiative bzw. Mitteleuropäische Initiative reicht heute zwar von Sardinien bis ins Donbass-Gebiet, ist aber ein anämisches Gebilde von 18 Staaten –, sondern unter dem historischen Begriff Visegrád.

Die Präsidenten der "Visegrád-Staaten" (V4) Polen, Tschechiens, Ungarns und der Slowakei, Lech Kaczynski, Václav Klaus, László Solyom und Ivan Gasparovic (v.l.), bei ihrem Gipfeltreffen am 20. September 2007 in Kestzhély (Ungarn). (© picture-alliance/AP)

Auf der am ungarischen Donauknie gelegenen Burg Visegrád hatte 1335 ein historisches Treffen der ungarischen, böhmischen und polnischen Könige stattgefunden. Die drei, nach der "samtenen Scheidung" der Slowaken von den Tschechen dann vier Visegrád-Staaten Polen, Ungarn, Tschechische Republik und Slowakei (V4) verstehen sich als "eigentliches" Mitteleuropa – bzw. verstanden sich zumindest bis zu ihrem Beitritt zur NATO 1999 als solches. Dabei überwog die gemeinsame Abgrenzung nach außen die Gemeinsamkeiten nach innen, fällt es doch einer Gruppe in aller Regel leichter, ihre Außengrenze zu definieren – also das, was sie nicht sein will –, als zu verdeutlichen, was sie im Innersten zusammenhält. Nicht zuletzt daher die ewige Diskussion, ob die Türkei zur Europa gehöre oder – aktueller, ob der Ukraine eine EU-Beitrittsperspektive eröffnet werden solle oder nicht.

Diesbezüglich hatten die Mitteleuropa-Aktivisten des Kalten Krieges und der "friedlichen" bzw. "verhandelten Revolutionen" des Jahres 1989 klare Vorstellungen: "Es muss eine Grenze geben", postulierte Václav Havel als tschechischer Präsident im Vorfeld der NATO-Osterweiterung und meinte damit diejenige zum postsowjetisch-ostslawischen Raum, also zu Belarus, zur Ukraine und vor allem zur Russländischen Föderation, aber auch die zum kriegszerissenen Ex-Jugoslawien sowie zu einem imaginären "Balkan" insgesamt. Damit schloss er unmittelbar an Kunderas ebenso dezidiert wie doppelsinnig post-habsburgische Mitteleuropa-Konzeption an, die ebenfalls "Osteuropa" und "Südosteuropa" ausschloss. "Mitteleuropa" war in dieser Sicht westkirchlich, liberal, bürgerschaftlich – eben "europäisch", im Unterschied zur "eurasischen" und "balkanischen" Peripherie. Neben der integrativ-inklusionistischen Komponente war die exklusionistische Dimension des Mitteleuropa-Konzepts also unverkennbar. Die unausgesprochene Begründung war dabei eine kulturell-zivilisatorische wie "abendländische", die wesentlich auf negativen Stereotypen basierte. Positive Selbstbilder wie etwa das einigende Band eines romantisch verklärten Slaventums oder eine weit über die Orthodoxie hinaus reichende kyrillomethodianische Tradition, wie sie beide bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein kultiviert wurden, kamen nun nicht mehr zum Tragen.

Mit Blick auf die repressive Periode sowjetischer Hegemonie sowie auf den unmittelbar aus der skizzierten Mitteleuropa-Konzeption abgeleiteten Anspruch der Visegrád-Staaten auf bevorrechtigte Aufnahme in den Europarat, die NATO und ultimativ in die EU ist bzw. war dies ein verständlicher politischer Reflex. Dennoch ist dieses maßgeblich durch die Namen Kundera und Havel repräsentierte exklusionistische und für die – mit Tomáš Masaryk und Miroslav Hroch – "kleinen Nationen" der Region typische Mitteleuropa-Verständnis in der Perspektive der geistesgeschichtlichen Tradition Polens und Ungarns mit ihren imperialen Elementen eine verengende und somit unhistorische.

Dies sei in historischer wie historiografischer Hinsicht am Beispiel der Konzeption europäischer Geschichtsregionen erläutert, wie sie der Wiener Historiker kroatisch-polnischer Herkunft Oskar Ritter von Halecki in seinem US-amerikanischen Exil in den 1940er- und 50er-Jahren entwickelt hat. Sein Kernstück ist dabei ein transnationales, multiethnisches, vielsprachiges und plurireligiöses "Ostmitteleuropa", das von der Ostsee bis an Adria, Ägäis und Schwarzes Meer reicht – ein Regionalisierungsmuster, das zeitversetzt auch in der ungarischen Geschichtswissenschaft auf fruchtbaren Boden gefallen ist und auf die öffentliche Debatte ausgestrahlt hat.

II.

Obwohl von universalem Zuschnitt ist das Konzept europäischer Geschichtsregionen in einer internationalen Historikerdiskussion zunächst über "Slawentum", dann über "Osteuropa" in den 1920er- und 30er-Jahren entwickelt worden.

"Mitteleuropa" in der deutschen Geographie: a) Schematisierte Regionalisierungen Europas; b) August Zeune 1808 (schraffiert) und Carl Eduard Meinicke 1839 (grau); c) C. von Bülow 1834 ("Mitteleuropäische Bergregion" und "Mitteleuropäisches Flachland"); d) Alfred Kirchhoff 1882 (schraffiert) und Herrmann Adalbert Daniel 1850/1863 (grau); e) Joseph Partsch 1903 (schraffiert) und 1914 (grau); f) Albrecht Penck 1915 (schraffiert) und Theodor Arldt 1917 (grau). – Darstellung aus: Hans-Dietrich Schultz/Wolfgang Natter, Imagining Mitteleuropa: Conceptualisations of 'Its' Space In and Outside German Geography, in: European Review of History – Revue europeenne d'Histoire 10 (2003) 2, S. 273–292, hier 276. (© European History Review)

Maßgeblich beteiligt hieran waren polnischerseits neben Oskar von Halecki vor allem Marceli Handelsman sowie auf tschechoslowakischer Seite Jaroslav Bidlo und Josef Pfitzner. Im Exil baute Halecki seine Überlegungen dann zu einem ganz Europa einschließenden Modell aus. In seinem Buch "The Limits and Divisions of European History" von 1950 identifizierte er, zusätzlich zur Unterscheidung zwischen einem auf antiken Grundlagen basierenden Alteuropa einerseits und einem außerhalb der historischen Grenzen des Imperium Romanum und des byzantinischen Kaiserreiches liegenden Neueuropa andererseits, vier neuzeitliche europäische Geschichtsregionen mit mittelalterlichen Wurzeln: Westeuropa, Westmitteleuropa (Deutschland und Österreich), Ostmitteleuropa und Osteuropa. Letzteres war identisch mit Russland bzw. der Sowjetunion. Sein Hauptanliegen, nämlich die Markierung einer kulturellen Grenze zwischen dem westkirchlichen Ostmitteleuropa auf der einen und dem ostkirchlichen Osteuropa auf der anderen Seite – bei gleichzeitiger Relativierung der Trennlinien zwischen Ostmittel-, Westmittel- und Westeuropa –, akzentuierte Halecki weiter 1952 in seiner bis heute gelesenen Gesamtdarstellung "Borderlands of Western Civilization. A History of East-Central Europe". Während also Haleckis Mitteleuropa-Begriff ein sehr weiter war – der Titel der deutschen Übersetzung des genannten Buches, "Grenzraum des Abendlandes. Geschichte Ostmitteleuropas", macht dies besonders deutlich –, schloss auch er den "Osten" in einem engen, gleichsam moskauischen Sinne aus diesem "Abendland" aus.

Parallel zur Aufnahme Haleckis im Westen, hier vor allem in der neu gegründeten Bundesrepublik, entwickelten seine Ideen auch im sowjetischen Machtbereich subkutane Wirkung. In Ungarn griffen Jenő Szűcs, Domokos Kosáry und Emil Niederhauser, in Polen Jerzy Kłoczowski und Henryk Samsonowicz Haleckis "Ostmitteleuropa"-Konzeption auf – und dies nicht zuletzt aus politischen Gründen. Im geschichtswissenschaftlichen Kern aber ging es dabei um das Herauspräparieren von strukturellen Faktoren, die über längere Zeiträume, in der Regel über mehrere Jahrhunderte hinweg, prägend waren. Mit Blick auf das Mittelalter wurden dabei Christianisierung, die Bildung von nationes-Staaten, das Magdeburger Recht, jüdisch-askenasische Besiedlung und deutscher Landesausbau genannt – auch die häufig übersehenen Armenier wären hier anzuführen; für die frühe Neuzeit ein hoher Adelsanteil, das Metropolenpotential der Trias Bistum – Universität – Residenz, libertäre Ständegesellschaften und "zweite Leibeigenschaft"; für das 19. Jahrhundert Großmachtdominanz und Sprachnationalismus und für das 20. Jahrhundert "Kleinstaatenwelt", nationalsozialistische Überformung, sowjetische Hegemonie, Flucht, Vertreibung, ethnische Säuberung, Holodomor, Holocaust und Porrajmos, Sowjetisierung, aber auch kirchlich-proletarische Opposition, politisch-intellektuelle Dissidenz und ultimativ das Epochen- und Wendejahr 1989 mit so genuin ostmitteleuropäischen Innovationen wie dem Runden Tisch, der genannten "samtenen Scheidung" und eben Visegrád.

Bis heute ist in der Geschichtswissenschaft vor allem die Modifizierung eines dreigeteilten Europa nach Halecki durch Szűcs prägend, die Westmittel- und Ostmitteleuropa nicht zu Mittel- oder Zentraleuropa, sondern – terminologisch nicht ganz folgerichtig – zu Ostmitteleuropa zusammenfasst und entsprechend von den "drei historischen Regionen Europas" spricht. Während das Szűcssche Ostmitteleuropa gleich dem Haleckischen von Osteuropa bzw. Russland durch die Trennlinie zwischen Orthodoxie und Katholizismus geschieden war, sah der ungarische Historiker gegenüber Westeuropa eine deutliche sozioökonomische sowie kulturelle Scheidelinie, die vom Aufkommen der "zweiten Leibeigenschaft" in der frühen Neuzeit bis in den Kalten Krieg hinein wirkungsmächtig gewesen sei. (Die geschichtsregionalen Gliederungsvorschläge Haleckis und Szűcs haben mittlerweile die Grenzen der Europageschichtsschreibung überschritten und finden auch in Disziplinen wie der Kunstgeschichte, der Literaturwissenschaft und der Ethnologie Anwendung finden.)

III.

Wenn es also nach Halecki und Szűcs ginge, müsste der Mitteleuropa-Begriff der Gegenwart in zweierlei Hinsicht modifiziert werden: Terminologisch wäre er auf Ostmitteleuropa einzugrenzen, geografisch aber um Südosteuropa und die westliche GUS zu erweitern. Angesichts der geschrumpften Definitionsmacht von Historikern im öffentlichen Raum ist dies indes nicht zu erwarten. Vielmehr ist ein gegenläufiger Prozess zu beobachten, nämlich die Adaption der Geistes- und Sozialwissenschaften an die politische Terminologie – mit allen daraus resultierenden Missverständnissen. Zwei schlagende Beispiele für eine solche Verwirrung von Regionalbegriffen auf unterschiedlichen semantischen Ebenen seien hier angeführt:

1990 veröffentlichte der US-amerikanische Politikwissenschaftler und Kommunismusexperte Charles Gati einen Artikel über die Ereignisse des Jahres 1989 in der autoritativen Zeitschrift "Foreign Affairs" mit dem metaphorischen Titel "The Morning After" – "Der Morgen danach". Dessen erster Satz lautete kryptisch: "Eastern Europe is now East-Central Europe" – "Osteuropa ist jetzt Ostmitteleuropa". Was Gati damit meinte, war natürlich das Ende sowjetischer Hegemonie über die vormaligen Satellitenstaaten von Polen bis Bulgarien. Während er die weiterhin existierende UdSSR wie zuvor unter "Eastern Europe" rubrizierte, rückte er die übrigen ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten terminologisch aus dem Osten in die östliche Hälfte des Zentrums – ganz im Sinne Haleckis.

Noch symptomatischer ist die Benennung der beiden Auflagen von Paul Magocsis historischen Atlas Ostmitteleuropas, dessen erste Auflage von 1993 "Historical Atlas of East Central Europe" hieß, wohingegen die zweite 2002 als "Historical Atlas of Central Europe" erschien – bei Beibehaltung desselben Standardkartenausschnitts von Kaliningrad bis Kreta bzw. von Odessa bis Triest. Magocsi begründete dies bemerkenswerterweise mit einem außerwissenschaftlichen, nämlich politischen Argument: "It has become clear since 1989 that the articulate elements in many countries of the region consider eastern or even east-central to carry a negative connotation and prefer to be considered part of Central Europe. If Central Europe responds to the preference of the populations of the countries in question, this would seem to lend even greater credence to the terminological choice." Und der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy formulierte im Zuge der Rumsfeld-Habermas-Derrida-Kontroverse von 2003 über ein "neues" versus ein "altes" bzw. ein "avantgardistisches Kerneuropa" versus eine fußlahme Peripherie: "Once I was an Eastern European; then I was promoted to the rank of Central European. Then a few months ago, I became a New European. But before I had the chance to get used to this status – even before I could have refused it – I have now become a non-core European." Osten sind demnach immer die Anderen, und zwar unabhängig davon, wie dieser "Osten" benannt wird – "Osteuropa", "Ostmitteleuropa", "östliches Mitteleuropa", "Mittel-und Osteuropa", "Ost- und Südosteuropa" oder "MOE-Staaten" bzw. "MOEL" ("L" für Länder), gar geografisch falsch "Mittelosteuropa".

Die geschichtsregionale Perspektive kann also periodisch hohe Affinität zu Wahrnehmungs- und Handlungsräumen der jeweiligen Gegenwart aufweisen – was ganz besonders für die Nach-"Wende"-Zeit gilt, womit die genannte Gefahr verständnisverzerrender Interferenz groß ist. Entsprechend hat der deutsche Historiker Michael G. Müller 1990 versucht, die Parallelprägung "Ostmitteleuropa" als "eine artifizielle Wortschöpfung – ein[en] Kunstbegriff, und zwar vor allem eine[n] der Wissenschaft", zu definieren und dergestalt als historische Methode vor politischer Profanisierung zu "retten". Genützt hat es nichts.

Um diesem Dilemma multipler Begriffskonnotation zu entgehen, hat daher die polnisch-britische Kunsthistorikerin Katarzyna Murawska-Muthesius zu einer radikalen Maßnahme gegriffen: Sie bezeichnet die kunstgeschichtsregionale Konzeption "Ostmitteleuropa" bzw. "East Central Europe" nicht mit diesem ob seiner Bedeutungspluralität samt Politisierungsgrad gleichsam verbrannten Terminus, sondern mit einem aus der Gegenwartsliteratur entlehnten. Es handelt sich um das in Michael Bradburys "Rates of Exchange" aus dem Jahr 1983 verwendete Label "Slaka", unter dem der Autor Charakteristika dreier kommunistischer Gesellschaften, nämlich Polens, Bulgariens und Chinas, amalgamiert. Das Vorbild für dieses Vorgehen ist dabei die metaphorische Begriffsprägung eines anderen aus Ostmitteleuropa gebürtigen Geistes- und Sozialwissenschaftlers, nämlich Ernest Gellners. Gemeint sind die Gellnerschen "Ruritanier", die zu ihrem Leidwesen nicht im eigenen Nationalstaat, sondern im Reich "Megalomanien" lebten – ein Ethnonym, das Gellner seinerseits Anthony Hopes Erfolgsroman "The Prisoner of Zenda" von 1894 entlehnt hatte und das von beiden, Hope wie Gellner, ja ebenfalls auf Ostmitteleuropa bezogen wurde. (Lediglich am Rande sei dabei bemerkt, dass bei Hope die "Ruritanier" die Staatlichkeitsschwelle bereits überschritten hatten und überdies deutsch sprachen.)

Vor einiger Zeit hat sich der polnische Journalist Wojciech Orliński die nicht unbeträchtliche Mühe gemacht, die gesamte Weltliteratur nach solchen teils ironisierenden, teils aber auch herabsetzenden Phantasie-Regionalbezeichnungen Mitteleuropas vom Typus "Herzoslowakien", "Pottsylvanien", "Novistrana" und anderen zu durchforsten. Ihnen allen ist zweierlei gemein: Zum einen weiß man bei aller Vagheit und Diffusheit ziemlich genau, was gemeint ist, und zum anderen sind die vermeintlich präzis-neutralen regionalterminologischen Äquivalente – Stichwort: "Mitteleuropa" – aufgrund politischer, historischer, kultureller und anderer Aufladung unpraktikabel, da zu Missverständnissen einladend.

IV.

Resümierend ist zweierlei festzuhalten: Einerseits, dass sich im Bereich sozial- und kulturwissenschaftlicher Forschung der Mitteleuropa-Begriff aufgelöst hat, und zwar zum einen in Richtung eines sehr spezifischen historischen Forschungsdesigns namens "Ostmitteleuropa", zum anderen – unter dem Druck politisch-geografischer Terminologie – in Richtung artifizieller Begriffsprägungen. Andererseits ist zu konstatieren, dass das politisch-kulturelle und oppositionell-antikommunistische Mitteleuropa-Konzept des ausgehenden Kalten Krieges und der ersten Nach-"Wende"-Zeit seine seinerzeitige Aufgabe mit der "friedlichen Revolution" erfüllt hat. Zugleich hat es sich im Zuge der Osterweiterungen von Europarat, NATO und vor allem Europäischer Union im politischen Raum erfolgreich von selbst erledigt. Auch seine kurzlebige Reinkarnation im zweiten Irak-Krieg unter dem Rubrum eines pro-amerikanisch-bellizistischen "new Europe" – im Gegensatz zum vorgeblich pazifistisch-verweichlichten "old Europe" der "alten" EWG/EG/EU – hat mittlerweile das Zeitliche gesegnet. Innerhalb der EU der 27 ziehen weder Warschau und Prag an einem gemeinsamen "mittleuropäischen" Strang noch tun dies gar Budapest und Bratislava, die mittlerweile nicht mehr nur durch die Geschichte, sondern auch durch den Euro getrennt sind. Auch ein größeres, gleichsam Haleckisches "Ostmitteleuropa", das Slowenien, Rumänien und Bulgarien einschließen würde, ist auf der Karte der EU nicht sichtbar. Ja, nicht einmal das Slaventum dient mehr als Kristallisationspunkt einer Fraktionsbildung in paneuropäischen Institutionen. Im Gegensatz zum Euro-Islam hat man von einem Euro-Slavismus noch nichts gehört. Und das überaus aktive Bestreben Polens, die EU zu einer kohärenten Politik gegenüber dem GUS-Raum zu veranlassen, findet nicht unter der Bezeichnung der "Mitte", sondern derjenigen des "Ostens" statt – "Eastern Partnership" bzw. "östliche Partnerschaft". Osten sind eben auch weiterhin immer die Anderen …

(Der Text geht auf einen Vortrag auf dem Tschechisch-Österreichischen Symposium "Mitteleuropa? Zwischen Realität, Chimäre und Konzept" zurück, veranstaltet vom Collegium Europaeum. Forschungszentrum für Europäische Ideengeschichte an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität und dem Philosophischen Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik sowie dem Österreichischen Kulturforum im Oktober 2011 in Prag.)

Fussnoten

Fußnoten

  1. Jerzy Piątek, Filozof, król Europy Środkowej [Ein Philosoph, König Mitteleuropas], Externer Link: http://wiadomosci.polska.pl/specdlapolski/article.htm?id=141436 [12.4.2012].

  2. Milan Kundera, Un occident kidnappé oder die Tragödie Zentraleuropas, in: Kommune 2 (1984) 7, S. 43–52. Der Nach-»Wende«-Neologismus Europe médiane hat sich im Französischen gegen Europe centrale nicht durchsetzen können, und dies ungeachtet intensiver Bemühungen von Historikern. Vgl. etwa Maria Delaperrière et al. (eds.), Europe médiane. Aux sources des identities nationales, Paris 2005.

  3. Paradigmatisch Erhard Busek/Emil Brix, Projekt Mitteleuropa, Wien 1986, u. Erhard Busek/Gerhard Wilfinger (Hg.), Aufbruch nach Mitteleuropa: Rekonstruktion eines versunkenen Kontinents, Himberg 1986, sowie Karl Schlögel, Die Mitte liegt ostwärts. Mitteleuropa, die Deutschen und der verlorene Osten, Berlin (W.) 1986. Vgl. dazu die polnischen, ungarischen und tschechischen Perspektiven bei Hans-Werner Rautenberg (Hg.), Trauma oder Traum? Der polnische Beitrag zur Mitteleuropa-Diskussion (1985–1990), Marburg/L. 1991; Hans-Peter Burmeister u. a. (Hg.), Mitteleuropa – Traum oder Trauma. Überlegungen zum Selbstbild einer Region, Bremen 1988, u. Martin Schulze Wessel, Die Mitte liegt westwärts. Mitteleuropa in tschechischer Diskussion, in: Bohemia 29 (1988), S. 325–344.

  4. Klaus-Peter Schwarz, Vor dem NATO-Gipfel in Prag. Jenseits des früheren Eisernen Vorhangs, in: FAZ, 20.11.2002, S. 7.

  5. Piotr S. Wandycz, East European History and Its Meaning: The Halecki-Bidlo-Handelsman Debate, in: Jonás Pál u. a. (Hg.), Király Béla emlékkőnyv. Háború és társadalom. War and Society. Guerre et société. Krieg und Gesellschaft, Budapest 1992, S. 308–321.

  6. Oscar Halecki, The Limits and Divisions of European History, London/New York 1950, S. 105–141 (dt.: Europa. Grenzen und Gliederung seiner Geschichte, Darmstadt 1957; Reprint: 1963).

  7. Oscar Halecki, Borderlands of Western Civilization. A History of East Central Europe, New York 1952; Reprint: Safety Harbour 2000.

  8. Oscar Halecki, Grenzraum des Abendlandes. Eine Geschichte Ostmitteleuropas, Salzburg 1956.

  9. Jenő Szűcs, The Three Historical Regions of Europe. An Outline, in: Acta Historica. Revue de l’Academie des Sciences de Hongrie 29 (1983), S. 131–184 (dt.: Die drei historischen Regionen Europas, Frankfurt a. M. 1999); Domokos Kosáry, The Idea of a Comparative History of East Central Europe: the Story of a Venture, in: Dennis Deletant/Harry Hanak (eds.), Historians as Nation-Builders. Central and South-East Europe, London 1988, S. 124–138; Emil Niederhauser, A History of Eastern Europe since the Middle Ages, Boulder 2003; Jerzy Kłoczowski, East Central Europe in the Historiography of the Countries of the Region, Lublin 1995; Henryk Samsonowicz, La tripartition de l’espace européen, in: Hélène Ahrweiler/Maurice Aymard (eds.), Les Européens, Paris 2000, S. 229–238.

  10. Charles Gati, East-Central Europe: The Morning After, in: Foreign Affairs 69 (1990) 5, S. 129–145, hier 129.

  11. Paul Robert Magocsi, Historical Atlas of Central Europe, 2. Aufl., Seattle 2002, S. xiii.

  12. Péter Esterházy, How Big Ist he European Dwarf?, in: Daniel Levy et al. (eds.), Old Europe, New Europe, Core Europe: Transatlantic Relations after the Iraq War, London/New York 2005, S. 74.

  13. Michael G. Müller, Ostmitteleuropa: Begriff – Traditionen – Strukturen. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Nationalstaat und Demokratie in Ostmitteleuropa zwischen den Weltkriegen« an der FU Berlin, 25.4.1990, S. 2.

  14. Katarzyna Murawska-Muthesius, Welcome to Slaka. Does Eastern (Central) European Art Exist?, in: Third Text 18 (2004) 1, S. 25–40. Vgl. auch Michael Bradbury, Rates of Exchanges, London 1983 (dt.: Wechselkurse. Ein satirischer Roman, Berlin 1993), u. ders., Why Come to Slaka?, London 1986.

  15. Ernest Gellner, Nations and Nationalismus, Ithaca 1983 (dt.: Nationalismus und Moderne, Berlin 1991). Vgl. auch Vesna Goldsworthy, Inventing Ruritania. The Imperialism of the Imagination, New Haven/London 1998.

  16. Wojciech Orlinski, Ex oriente horror: Osteuropa-Stereotype in der Populärliteratur, in: Transit. Europäische Revue 31 (Sommer 2006), S. 132–152.

  17. Stefan Troebst, Slavizität. Identitätsmuster, Analyserahmen, Mythos, in: Osteuropa 59 (2009) 12, S. 7–19 (Externer Link: http://www.kakanien.ac.at/static/files/51162/OE_12_2009_III_S_7-20.pdf [12.4.2012]).

Prof. Dr., Historiker und Slavist, Professor für Kulturstudien Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig.