2Die Mauer. Sie steht wieder!

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Die Oberbaumbrücke ist seit 1896 eine wichtige Verbindung über die Spree zwischen den Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain – und sie ist zugleich eines der Wahrzeichen des heutigen Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Über die Brücke fährt die U-Bahnlinie 1. Die Brücke wurde nach dem Mauerbau für den Verkehr inklusive der U-Bahn-Verbindung gesperrt. Für West-Berlinerinnen und -Berliner sowie Bürgerinnen und Bürger der DDR bestand hier ein Grenzübergang ausschließlich für Fußgänger. Seit 1995 rollen U-Bahn und Straßenverkehr wieder über die Oberbaumbrücke.
Am 5. Oktober 1961 ertrank hier der 25-jährige Udo Düllick bei einem Fluchtversuch durch die Spree. An ihn erinnert heute ein Gedenkstein. Neben Udo Düllick sind zwischen Elsen- und Schillingbrücke Philipp Held, Wolf-Olaf Muszynski, Ulrich Krzemien und Bernd Lehmann bei Fluchtversuchen ertrunken. Der 60-jährige Anton Walzer wurde nahe der Oberbaumbrücke am 8. Oktober 1962 auf der Flucht erschossen. Wie ihm erging es auch Werner Probst, Hans Räwel, Heinz Müller und Manfred Weylandt. Zudem ertranken am Kreuzberger Ufer der Spree bis 1975 fünf Kinder, weil sich auf West-Berliner Seite aus Furcht vor den Grenzposten niemand zu helfen wagte. Erst am 29. Oktober 1975 unterzeichneten Senat und DDR-Regierung ein Abkommen über Rettungsmaßnahmen in Grenzgewässern, das weitere dieser Unglücksfälle ausschloss.
Die Oberbaumbrücke ist seit 1896 eine wichtige Verbindung über die Spree zwischen den Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain – und sie ist zugleich eines der Wahrzeichen des heutigen Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Über die Brücke fährt die U-Bahnlinie 1. Die Brücke wurde nach dem Mauerbau für den Verkehr inklusive der U-Bahn-Verbindung gesperrt. Für West-Berlinerinnen und -Berliner sowie Bürgerinnen und Bürger der DDR bestand hier ein Grenzübergang ausschließlich für Fußgänger. Seit 1995 rollen U-Bahn und Straßenverkehr wieder über die Oberbaumbrücke. Am 5. Oktober 1961 ertrank hier der 25-jährige Udo Düllick bei einem Fluchtversuch durch die Spree. An ihn erinnert heute ein Gedenkstein. Neben Udo Düllick sind zwischen Elsen- und Schillingbrücke Philipp Held, Wolf-Olaf Muszynski, Ulrich Krzemien und Bernd Lehmann bei Fluchtversuchen ertrunken. Der 60-jährige Anton Walzer wurde nahe der Oberbaumbrücke am 8. Oktober 1962 auf der Flucht erschossen. Wie ihm erging es auch Werner Probst, Hans Räwel, Heinz Müller und Manfred Weylandt. Zudem ertranken am Kreuzberger Ufer der Spree bis 1975 fünf Kinder, weil sich auf West-Berliner Seite aus Furcht vor den Grenzposten niemand zu helfen wagte. Erst am 29. Oktober 1975 unterzeichneten Senat und DDR-Regierung ein Abkommen über Rettungsmaßnahmen in Grenzgewässern, das weitere dieser Unglücksfälle ausschloss. (© Polizeihistorische Sammlung Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)