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Wessen wollen wir gedenken? | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Nicht nur Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 31 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 70 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Alltag und Gesellschaft Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Wie wurde ich ein politischer Mensch? Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Freundesverrat Denkanstöße aus Weimar Gefährdet von "Systemverächtern" Raubzug Die Normalität des Lügens Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Wessen wollen wir gedenken? Zur Debatte um die Aktualisierung des Bundesgedenkkonzepts

Martin Sabrow

/ 16 Minuten zu lesen

Es ist Zeit für das erinnerungspolitische Bekenntnis zu einer staatlichen Gedenkkultur, die die Wechselbezüge von Zivilisation und Barbarei ins Zentrum ihrer künftigen Förderpolitik rückt, fordert der Historiker Martin Sabrow. Er eröffnet damit im Deutschland Archiv eine Diskussionsreihe um die geplante Aktualisierung des Bundesgedenkkonzepts.

Wie an Geschichte erinnern und daraus lernen, wie zum Gedenken und Nachdenken bringen? Jede Generation sucht und braucht neue Wege. Aufkleber der 1999 gegründeten "Aktion Zivilcourage" in Pirna zum Überkleben von Nazipropaganda. (© bpb / Holger Kulick)

Entgegen einem populären Irrtum hält die Vergangenheit nur selten eindeutige Lehren bereit. Aber sie bietet Orientierung – im Umgang mit ihr erkennt sich die Gegenwart. Namentlich staatliche Gedenkkultur findet seit jeher besonderes öffentliches Interesse, auch wenn die Erinnerungszeichen unserer Zeit nicht mehr in Helden- und Schlachtendenkmalen bestehen, sondern mit der Pflege von Gedenkstätten vor allem das Gedächtnis einer unheilvollen Vergangenheit bewahren.

I.

Im Februar 2024 legte die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM) Claudia Roth eine Aktualisierung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes vor, die sich bisher auf die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen und dem DDR-Unrecht konzentrierte. Der 43 Seiten starke „Entwurf eines Rahmenkonzepts Erinnerungskultur“ brach mit dieser Fixierung und erklärte zusätzlich auch Kolonialismus, Einwanderungsgesellschaft und Demokratiegeschichte zu Feldern einer zeitgemäßen Erinnerungskultur, die in Zukunft staatliche Förderung beanspruchen könne. Das Konzeptpapier war allerdings nur für kurze Zeit im Netz zugänglich und wurde angesichts der aufkommenden Kritik rasch wieder zurückgezogen. In einer einmütigen Stellungnahme billigten die Dachverbände deutscher Gedenkstätten zwar die Erweiterung der bundesstaatlichen Gedenkförderung um die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Kolonialismus. Sie warnten aber zugleich vor einem geschichtspolitischen Paradigmenwechsel und äußerten die Befürchtung, dass das BKM-Konzept „zu einer fundamentalen Schwächung der Erinnerungskultur führen würde“ und sogar „als geschichts-revisionistisch im Sinne der Verharmlosung der NS-Verbrechen verstanden werden“ könne.

Auch im Feuilleton schlug dem BKM-Papier ein teils geradezu vernichtendes Urteil entgegen. Die FAZ brach den Stab über das Konzept, das die Lernorte der Vergangenheit nachgerade in Schulen des Verlernens zu verwandeln drohe. Scharf abwehrend urteilte auch die Jüdische Allgemeine , während andere Stimmen vor allem die handwerklichen Schwächen des „hemdsärmelig“ gearbeiteten Papiers attackierten, das mit einem „Clash der Schlagworte“ aufwarte und sich als „pompöses Geschwurbel“ präsentiere ; der Spiegel berief sich gar auf ungenannte Expertinnen und Experten, die das Dokument nicht nur für eine „intellektuelle Beleidigung“ hielten, sondern gleich als „umfassende Katastrophe“ bewerteten.

Erinnern anhand von nur noch wenigen verbliebenen Spuren und immer weniger Zeitzeugen. Ein Teilnehmer trägt am Rande einer Gedenkveranstaltung zum 79. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung der Häftlinge des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme am 3. Mai 2024 in der dortigen Gedenkstätte eine Fahne belgischer Opfer des Nationalsozialismus in Neuengamme. (© picture-alliance/dpa, Gregor Fischer)

II.

Dieser lautstarke Streit um die künftige Ausrichtung der staatlichen Gedenkpolitik steht allerdings in einem sonderbaren Missverhältnis zur sehr unspektakulären Geschichte seiner Arbeitsgrundlage. Denn eine Bundesgedenkstättenförderung, wie sie sich inzwischen als identitätsbegründendes Fundament des historischen Selbstverständnisses der Bundesrepublik präsentiert, entstand erst mit der deutschen Vereinigung 1990, und sie kam als Sturzgeburt auf die Welt. In der Bonner Republik wurde die Frage nach einer bundesstaatlichen Verantwortung für die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit gar nicht gestellt.

Die seit den Sechzigerjahren schleppend anlaufende Finanzierung von NS-Gedenkstätten war Ländersache: Für die erst nach langem Anlauf 1965 begründete KZ-Gedenkstätte Dachau sorgte Bayern, für die Gedenkstätte Bergen-Belsen das Land Niedersachsen, und in Neuengamme gelang es erst 1984, wenigstens die Reste der von der Stadt Hamburg weitgehend abgetragenen KZ-Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Vor 1990 erreichte die Frage eines angemessenen Gedenkens der deutschen Katastrophe den Bundestag nur ein einziges Mal. Doch die 1985 geführte Debatte über ein zentrales Denkmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versandete alsbald wieder angesichts der empfundenen Unmöglichkeit, in einem Mahnmal Täter und Opfer zugleich ehren zu wollen.

Es war das Erbe der DDR, das den Bund in die Verantwortung zwang. Paragraf 35 des Einigungsvertrags bestimmte, dass die kulturelle Substanz des Beitrittsgebiets keinen Schaden nehmen dürfe, und dies schloss die Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR ein, die das antifaschistische Staatsbekenntnis der SED in Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück pflegten. Sie wurden im Gefolge des Einigungsvertrages für zunächst zehn Jahre in eine hälftige Bundesförderung aufgenommen, und mit ihnen erhielten neben NS-bezogenen West-Berliner Gedenkorten wie die Externer Link: Topographie des Terrors, das Externer Link: Haus der Wannseekonferenz und die Externer Link: Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Berliner Bendlerblock auch einzelne Einrichtungen zur Erinnerung an das SED-Unrecht eine befristete Bundesförderung, nämlich die Gedenkstätten Externer Link: Hohenschönhausen, Externer Link: Torgau und Externer Link: Bautzen.

Das Holocaust Memorial nahe dem Brandenburger Tor: Abstraktes Gedenken als in Stein geformte Geschichts-Narbe im Herzen von Berlin. Zur Erinnerung an die Opfer der Judenverfolgung und -vernichtung in Deutschland und Europa unter den Nationalsozialisten. (© bpb / H.Kulick)

Erst in den Folgejahren und getrieben durch die Empfehlungen der Externer Link: Enquêtekommission zur Überwindung der Folgen der SED-Diktatur entwickelte sich eine 1999 verabschiedete Bundesförderkonzeption, die neben einer dauerhaften institutionellen Finanzierung durch Bund und Länder auch eine Reihe von Kriterien definierte, die fortan als Grundlage bundesstaatlicher Finanzierung dienten: der nationale beziehungsweise internationale Stellenwert des Ortes und seine Authentizität, dazu seine Exemplarität für einen Aspekt der nationalsozialistischen Terrorherrschaft oder der SED-Diktatur.

III.

Vor diesem Hintergrund bewegte sich die kürzlich vorgelegte und alsbald zurückgezogene Überarbeitung des bisherigen Gedenkstättenkonzepts in eher gewohnten Bahnen. Mit ihr kommt der Bund einer geschichtspolitischen Aufgabe nach, die er ungern und zögernd übernommen hat. Er bewältigt sie auch in der jüngst vorgelegten Aktualisierung mit einer Ausweitungsbereitschaft, die sich als konzeptionell unterreflektierte Addition alter und neuer Aufgabenfelder liest. Doch ein Grund zu öffentlicher Aufregung hätte sich daraus allein wohl nur für die bestehenden Institutionen des zeithistorischen Gedenkens ergeben, die nicht zu Unrecht die Kürzung ihrer Haushalte durch Erweiterung des Förderspektrums befürchten müssen.

Wenn die im April 2024 aufgekommene Debatte mit überraschend harten Bandagen geführt wird, dann liegt es daran, dass in der allgemeinen Wahrnehmung offensichtlich mehr auf dem Spiel steht als nur die auskömmliche Finanzierung der deutschen Gedenkstätten von gesamtstaatlicher Bedeutung. Tatsächlich geht es um die künftige Ausrichtung staatlicher Geschichtspolitik insgesamt, und in der Debatte wird das historisch grundierte Selbstverständnis der Bundesrepublik in der Zeitenwende verhandelt, wie sich am Duktus mancher Wortmeldungen unschwer erkennen lässt: „Die deutsche Erinnerungskultur soll demnach in einer bunten Mischung multikultureller Narrative aufgelöst werden“, begründete etwa ein früherer Gedenkstättenleiter seinen Verriss des BKM-Konzepts.

Globalisierungskrise, Ukrainekrieg und Rechtspopulismus haben die liberaldemokratische Fortschrittserzählung erschüttert, die nach dem Ende des Kalten Krieges ihren erst europäischen und dann weltweit ausgreifenden Siegeszug im Zeichen von Freiheit, Frieden und Toleranz antrat. Die neue Ungewissheit erfasst auch die Vergangenheit: An welche Wege und Irrwege der Vergangenheit wollen wir uns in einer Zukunft erinnern, in der die Lehren aus der doppelten deutschen Diktaturvergangenheit mit der Zeitenwende und dem wachsenden generationellen Abstand ihre aufklärerische Kraft zu verlieren drohen?

Auf Geschichtsspurensuche. Doch wie inhaltlich zeitgemäß erinnern an den Verlauf der Mauer und ihre Funktion als Macht- und Abschreckungsmittel der SED in der DDR? Eine Dauerherausforderung für historisch-politische Bildner, denen zunehmend Mittel gestrichen werden. (© bpb / H.Kulick)

IV.

Das BKM-Papier antwortet auf diese Frage mit einer doppelten Ausweitung seines Zuständigkeitsanspruchs. Zum einen übertritt es schon im programmatischen Titel „Rahmenkonzept Erinnerungskultur“ die Scheidelinie zwischen staatlichem Gedenken und öffentlichem Erinnern. Es skizziert unter Berufung auf den Koalitionsvertrag einen Handlungsrahmen, der von der „Erinnerung an das Unrecht, das von Deutschland ausgegangen ist“ bis hin zu Anstößen reicht, „wie die Bundesrepublik Deutschland ihre Erinnerungsarbeit auch und noch stärker als bisher als Teil eines europäischen Erinnerungsprozesses begreift“.

Indem das Gedenkstättenpapier ein „zeitgemäßes Erinnerungskonzept“ zu entwickeln beansprucht, das auf eine „lebendige und auf die Zukunft unserer Demokratie ausgerichtete Erinnerungskultur“ zielt, begibt sich die Behörde von Claudia Roth allerdings schon begrifflich auf schwankenden Boden. Der Terminus „Erinnerungskultur“ ist kein analytischer Begriff kritisch-distanzierter Wissenschaft, sondern die Sprachformel einer emphatischen Parteinahme. In ihr drückt sich der Wechsel des Geschichtsbewusstseins nach 1945 aus – weg von einer tradierten Stolzkultur und hin zu einer kathartischen Schamkultur, die die heutige Gedenklandschaft gegenüber dem denkmalgestützten Heldenkult früherer Epochen markant abhebt. In der Rede von der Kultur des Erinnerns steckt die emphatische Wendung gegen das Vergessen, ohne die doch in Wahrheit keine Vergangenheitsbetrachtung auskommt. Die Behörde der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (Externer Link: BKM) hat aber keinen erinnerungskulturellen, sondern lediglich einen gedenkpolitischen Auftrag. Sie soll Einrichtungen von nationaler Bedeutung finanziell unterstützen, aber sie hat keine normativen Überlegungen anzustellen oder gar Initiativen zu ergreifen, wie die Gesellschaft sich ihrer Vergangenheit zu erinnern habe.

V.

Mit der beabsichtigten Erweiterung des eigenen Gestaltungsanspruchs von der Gedenkpolitik hin zur Erinnerungskultur lässt das BKM-Konzept einen fragwürdigen identitätspolitischen Zugriff auf die Vergangenheit anklingen, wie er eher zu autoritär verfassten Gemeinwesen passt als zu einem liberalen Staat wie der Bundesrepublik, die sich mit ihrem gerade 75 Jahre alt gewordenen Grundgesetz bekanntlich als Rechtsstaat und nicht als Wertegemeinschaft begreift. Es ist bedauerlich, dass das Roth-Papier auf diese Weise auch eine weitere gedenkpolitische Richtungsänderung ins Zwielicht setzt, die sehr viel mehr Zukunftsorientierung verspricht und deswegen ernsthafte Erwägung lohnt.

Über vierzig Jahre hinweg stand die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit im Zeichen einer Aufarbeitung, die der Nachkriegszeit der Verdrängung und Verleugnung den Appell zur schmerzhaften Aufklärung über die Menschheitsverbrechen der NS-Herrschaft und des Stalinismus entgegensetzte. Die unter diesem Vorzeichen entstandene Gedenkstättenlandschaft ist in ihrer Breite und Eindrücklichkeit einmalig; nirgendwo und nirgendwann hat ein Staat sich so rückhaltlos und so eindringlich zu den Schrecken seiner Geschichte bekannt.

Aber der Anspruch auf schonungslose Vergangenheitsaufarbeitung hat sich mit den Jahren abgenutzt, er hat sein kritisches Potenzial zu erschöpfen begonnen. Die das Gemeinwesen erschütternde Aufklärung über die Verbrechen der Diktaturen ist unmerklich in die identitätsbildende Affirmation eines Staates übergegangen, der aus dem Bewusstsein seiner historischen Verantwortung die Kraft zur Durchsetzung seiner Werte schöpft.

Wie eine richtige Nachdenk- und Streitkultur schaffen in Zeiten, in denen Feindbildprägungen wieder zunehmen? Besetzung eines Instituts der Humboldt-Universität in Berlin von Hamas-Anhängern im Mai 2024, auch im Zeichen von Judenhass. (© bpb / H.Kulick)

Die Zahl der eingereichten Gedenkstättenförderanträge sinkt seit Jahren. Zugleich ordnet eine an Raum gewinnende postkoloniale Gegenerzählung die Vernichtung der europäischen Juden in eine rassistische Kontinuitätslinie bis zur Gegenwart ein, in der die vermeintlich aufgearbeitete Vergangenheit als Schutzschild einer ungebrochenen Vorherrschaft des weißen Westens erscheint. Zu dem durch die staatliche Geschichtspolitik nur scheinbar marginalisierten Antisemitismus gesellt sich in der deutschen Einwanderungsgesellschaft ein neuer Judenhass, der die mit dem deutschen Völkermord motivierte Solidarität mit Israel seinerseits als Genozid hinstellt.

Zweifel am zeitlosen Erfolg des Projekts Vergangenheitsaufarbeitung kommen nicht nur von außen. Auch unter Geschichtslehrern und Gedenkstättenpädagogen ruft das rasante Erstarken des Rechtspopulismus in Deutschland die Frage wach, ob vierzig Jahre anstrengender Arbeit gegen das Vergessen nicht vergeblich waren. Blass wirkt der Appell Annalena Baerbocks, die NS-Geschichte früher im Schulunterricht zu thematisieren, um der Gleichgültigkeit gegenüber den Gräueltaten des „Dritten Reichs“ entgegenzuwirken. „Wie viele Hitler-Dokus braucht ihr noch?“, fragte ein Schild auf der Demonstration gegen „Rechts“ vor dem Berliner Reichstag im Februar 2024 so ratlos wie richtig.

Die daraus folgende Erkenntnis liegt auf der Hand: Die staatliche Gedenkpolitik kann sich nicht länger auf dem Erfolg der zivilgesellschaftlich durchgesetzten Aufarbeitung der lange beschwiegenen NS-Vergangenheit und später auch der SED-Diktatur ausruhen; sie muss neu reflektiert werden, um nicht museal zu erstarren und stumm gegenüber den Herausforderungen der Gegenwart zu bleiben.

Die daraus erwachsende Forderung nach einer Verbreiterung des gedenkpolitischen Handlungsraums darf sich über entschiedene Gegenwehr freilich nicht beschweren. Es steht viel auf dem Spiel: Die Ergänzung der bundesstaatlichen Gedenkstättenförderung um eine kolonialgeschichtliche Dimension ist unweigerlich mit der Frage nach der historischen Singularität des Holocaust konfrontiert. Ihre Ausweitung auf Erinnerungsorte der Demokratie wiederum gerät unvermeidlich in Spannung mit der Opferorientierung der Diktaturaufarbeitung. Und die Einbeziehung innergesellschaftlicher Migrantenverfolgung verträgt sich nicht mit der Fokussierung auf die beiden großen Unrechtsregime. Entsprechend harsch wehrten sich die Dachverbände der Gedenkstätten, indem sie dem BKM-Papier vorhielten, dass die in ihm „als weitere Säulen eingeführten Themen Migrationsgesellschaft und Demokratiegeschichte (...) nicht dem Themenfeld staatlich verübter Massenverbrechen an(gehören) und (...) damit den klar definierten Bereich [verwässern], für den die Bundesrepublik eine ganz besondere Verantwortung hat“.

Gegen die ablehnende Haltung der Gedenkstätten kam auch ein Antwortschreiben Claudia Roths nicht an, das im Sinne der Faulenbach-Formel versicherte, dass auch im Selbstverständnis der Kulturstaatsministerin die Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Zivilisationsbruch keine Relativierung und die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur keine Bagatellisierung dulde.

In einem zweiten Schreiben erklärten die Dachverbände der Gedenkstätten unverändert, dass sie den „Entwurf des BKM zu einem ‚Rahmenkonzept Erinnerungskultur‘ nicht mittragen können“, und insistierten darauf, dass die „kritische Auseinandersetzung mit den von großen Teilen der Gesellschaft getragenen nationalsozialistischen Regimeverbrechen (...) wesentliche Grundlage unserer demokratischen Geschichtskultur“ sei und daher auch in einer Fortschreibung des Gedenkstättenkonzeptes gegenüber anderen Epochen und Verbrechenskomplexen eine herausgehobene Stellung einnehmen“ müsse.

Niemand, der in Deutschland geschichtspolitische oder geschichtsvermittelnde Verantwortung trägt, wird an dieser Feststellung rütteln – sie formuliert den Kern des historischen Selbstverständnisses der heutigen Bundesrepublik und die Grundlage jeder Auseinandersetzung mit der unheilvollen deutschen Vergangenheit des 20. Jahrhunderts. Aber steht sie deswegen auch für das Ganze, das bundesstaatlicher Gedenkförderung würdig wäre? Die Stellungnahme der Gedenkstätten bekräftigt selbst, dass im Zuge der deutschen Einheit auch die Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einer gesamtstaatlichen Aufgabe geworden sei, und sie spricht sich weiterhin dafür aus, dass auch die „staatlich verantworteten Verbrechen in den deutschen Kolonien (...) nicht länger ignoriert werden“ solle, sofern dies unter der Voraussetzung geschehe, „dass die NS-Verbrechen damit nicht relativiert werden und das SED-Unrecht nicht bagatellisiert wird“.

VI.

In Bernd Faulenbachs seit Jahrzehnten klassischer Gegenüberstellung von „Relativierung“ und „Bagatellisierung“ schwingt eine Abstufung mit, welche die nach 1989 zunächst erbittert geführten Kontroverse um den legitimen Ort der Erinnerung an die stalinistische und staatssozialistische Zwangsherrschaft erfolgreich befriedet hat. Ließe sie sich nicht unschwer um ein drittes Gebot erweitern, auch die über Diktaturen hinausgehenden Lasten der deutschen Geschichte nicht zu ignorieren?

Vergangenheit, die immer noch nicht ruht. Übermaltes Hakenkreuz an der Fassade einer Kita in Berlin. (© bpb / H.Kulick)

Gegen eine solche Erweiterung sprechen nach der Ansicht der Kritiker von Roths Papier vor allem zwei Punkte. Der erste betrifft die Auffassung, dass eine gedenkpolitische Verantwortung des Bundes allein bei staatlichen Verbrechen gegeben sei. Aber auch in der deutschen Geschichte war der Staat zu keiner Zeit alleiniger Urheber historischen Unrechts – der aufkommenden Kolonialbewegung stand das Kaiserreich lange Zeit denkbar reserviert gegenüber, und noch die von Bismarck initiierte Kongo-Konferenz von 1885 zielte aus deutscher Sicht vor allem auf die internationale Ächtung des Sklavenhandels. Aber sollte daraus eine gedenkpolitische Verweigerung gegenüber der deutschen Teilhabe am rassistischen und kolonialistischen Erbe des Westens folgen?

Auch die vielen Gedenkstelen und Erinnerungsorte, die republikanische Vereinigungen in den Weimarer Jahren für ihre von der radikalen Rechten verfolgten Repräsentanten Matthias Erzberger, Walther Rathenau und Friedrich Ebert errichteten und dann die neuen Herren 1933 beseitigten, passen so wenig in den Zwangsrahmen staatlicher Verbrechenspolitik wie die Gedenkzeichen, die im Berliner Tiergarten an die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg erinnern.

Wäre die Erinnerung an die von der Bevölkerung initiierten Judenpogrome von Jedwabne oder Kielce staatlicher Förderung unwürdig, wenn sie sich nicht in Polen, sondern in Deutschland ereignet hätten? Und müsste ein BKM-Antrag der Kölner Synagoge kategorisch zurückgewiesen werden, weil deren aufsehenerregende Schändung 1959 und die folgende Welle von antisemitischen Hakenkreuzschmiereien nicht behördlich veranlasst, sondern vom Straßenmob verübt worden waren? Anschläge auf Ausländer seien mit dem staatlich organisiertem organisierten Menschheitsverbrechen der Schoah nicht vergleichbar und der Unterschied zwischen Staatsverbrechen und politischer Kriminalität einer ums Ganze, argumentierte Andreas Kilb in der „FAZ“.

Wirklich? Der NS-Terror fügt sich solcher Kategorisierung zumindest bis zum Ende der Weimarer Republik ganz und gar nicht. Auch später entfaltete er sich nicht nur in der behördlich gelenkten Vernichtungsmaschinerie, sondern ebenso in der allgemeinen Bereitschaft, „dem Führer entgegenzuarbeiten“ (Ian Kershaw). Natürlich – fremdenfeindliche und rassistische Gewalttaten gingen in der Bundesrepublik nicht mehr von Regierungen und Behörden aus, und der Staat muss darum den in Deutschland verfolgten Zuwanderern kein Denkmal bauen. Aber er kann es und damit zeigen, dass der demokratische Staat von einer gesellschaftlichen Akzeptanz seiner Grundwerte lebt, die er selbst nicht garantieren kann.

Zitat

Eine fortgesetzte Begrenzung der Bundesgedenkförderung auf staatliche Verbrechen könnte eben das bewirken, was die Kritik dem neuen Rahmenkonzept vorhält: Es schwächt die demokratische Erinnerungskultur, statt sie zu stärken.

Ein zweiter Einwand gegen eine thematische Erweiterung der staatlichen Gedenkpolitik ergibt sich aus einer nationalstaatlichen Begrenzung der öffentlichen Erinnerung, wie sie immer noch gefordert wird: „Migrantische Erfahrungen sind kein Gegenstand nationaler Gedenkkultur“, hieß es in der „FAZ“; sie sollten „Familieneigentum“ bleiben wie die Erinnerung deutscher Auswanderer in Amerika.

Aber Rassismus, Ethnophobie und Fremdenfeindlichkeit halten sich nicht an nationalstaatliche Grenzen, und sie lassen sich nicht zu langsam verblassenden Ankunftserfahrungen von Zuwanderern in der abweisenden Fremde verkürzen, sondern machen eine grenz- und zeitüberschreitende Kontinuitätslinie sozialer Ausgrenzung sichtbar. Erst recht ist die Kolonialgeschichte ein globales Phänomen, auch wenn die einzelnen europäischen Kolonialstaaten nicht um dieselben Einflusszonen rivalisierten. Aber sie einte derselbe Überlegenheitsgedanke, derselbe Zivilisierungsanspruch, derselbe Ausbeutungswille. Ihn etwa mit einem zentralen Lernort in eine zukünftige Ausrichtung der deutschen Gedenkpolitik aufzunehmen, verwässert die deutsche Gedenkstättenlandschaft ebenso wenig wie eine gedenkpolitische Verneigung vor dem Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg. Im Gegenteil: Diese Erweiterung erst öffnet den Blick für die Aktualität politischer Gefährdungen, die allzu lange in das beruhigend feste Gehäuse einer vermeintlich für immer überwundenen Vergangenheit gesperrt waren.

Was spricht schließlich dagegen, auch den demokratischen Handlungsraum mit seinen bis 1848 zurückreichenden Traditionen und Konflikten entschiedener als bisher in eine bundesstaatliche Gedenkförderung aufzunehmen? Müssen wir uns wirklich darum sorgen, dass der erreichte Stand der Aufklärung über die Menschheitsverbrechen des zwanzigsten Jahrhunderts von der Renaissance einer nationalstolzen Vergangenheitsversicherung überdeckt werden könnte, wenn auch die lange im Schatten gebliebenen Orte der ersten demokratischen Revolution von 1848 wie das Hambacher Schloss institutionelle Förderung durch die BKM erfahren?

Vielleicht sollten wir lieber fragen, warum der Friedhof der Märzgefallenen von 1848 im Berliner Friedrichshain nicht dieselbe Aufmerksamkeit genießt und auch die Weimarer Republik immer noch keinen Gedenkort von bundesweiter Ausstrahlung gefunden hat. Ein rühriger Verein sprang in die Bresche, um ihr wenigstens in Weimar einen Gedenkort zu schaffen, für den sich in Berlin auch hundert Jahre nach der Gründung der Weimarer Republik noch kein Pendant gefunden hat – es sei denn, man wollte den Gedenkstein an der Stelle des Mordes an Interner Link: Walther Rathenau als zureichende Repräsentation der zerstörten Vorläuferdemokratie im öffentlichen Gedächtnis empfinden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrt Wather Rathenau bei einer Gedenkveranstaltung zu dessen 100. Todestag, dort wo ihn am 24. Juni 1922 im Berliner Grunewald Rechtsradikale ermordeten. (© picture-alliance/dpa, Fabian Sommer)

Der Unwille über gedenkpolitische Richtungsänderungen ist nicht neu. Er erhob sich nach 1945, als die bundesdeutsche Beschäftigung mit der Vergangenheit sich vom Heldenruhm zum Opfergedenken wandelte, und er kehrte wieder, als nach 1989 neben der Erinnerung an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und den von ihr ausgehenden Zivilisationsbruch auch die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Stalinismus und dem SED-Unrecht ihren Platz einforderte.

Zitat

In beiden Fällen gelang der Umbruch. Er schuf eine Gedenkstättenlandschaft, deren Vielgestaltigkeit und deren Wechselbeziehung etwa an den Orten mit sogenannter „doppelter“, nämlich nationalsozialistischer und stalinistischer Vergangenheit einen bis heute geltenden Gedenkkonsens schufen. Dieser Vorzug sollte nicht in einer neuerlichen Umbruchzeit verspielt werden, in der auch in der Geschichtskultur die hergebrachten Unterscheidungen von Staat und Gesellschaft, deutscher Nation und europäischem Ausland nicht mehr eine hinreichende Antwort auf die Gefährdungen der Gegenwart bieten können.

Es ist vielmehr Zeit für das erinnerungspolitische Bekenntnis zu einer staatlichen Gedenkkultur, die die Wechselbezüge von Zivilisation und Barbarei ins Zentrum ihrer künftigen Förderpolitik rückt.

Sie darf die fortgesetzte Aufarbeitung der NS-Gewaltherrschaft und der SED-Diktatur nicht im Geringsten infrage stellen, aber sie kann ihr durch den Einbezug einer selbstkritischen Demokratisierungsgeschichte neue Perspektiven bieten – vorausgesetzt, dass dem geschichtspolitischen Wollen auch die finanzielle Absicherung folgt. Nur so wird es gelingen, die staatliche Erinnerungspolitik aus der von Ritualisierung bedrohten Konservierung einer abgeschlossenen Vergangenheit zu befreien und auf die Konfliktlagen der Gegenwart hin zu öffnen.

Zitierweise: Martin Sabrow, „Wessen wollen wir gedenken?", in: Deutschland Archiv, 01.06.2024 Link: www.bpb.de/549049. Die Reihe wird in loser Folge fortgesetzt. In Kürze erscheint ein Beitrag von Wolfgang Benz. Alle Beiträge im Deutschland Archiv sind Recherchen und Sichtweisen der jeweiligen Autoren und Autorinnen, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar. (hk)

Ältere Beiträge zum Themenfeld:

Harald Welzer, Interner Link: Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis, bpb 21.6.2010

Interner Link: Die Zukunft der Erinnerung. bpb-Schwerpunkt aus 2008.

Interner Link: "Erinnerungskultur". bpb-Schwerpunkt aus 2010.

Kien Nghi Ha, Interner Link: Die fragile Erinnerung des Entinnerten. APuZ vom 23.10.2012

Elke Gryglewski, Interner Link: Gedenkstättenarbeit zwischen Universalisierung und Historisierung, ApUZ vom 14.1.2016

Elke Kimmel, Interner Link: Wenn Gedenkreden verklingen, Deutschland Archiv vom 16.9.2022.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Der Beitrag greift Überlegungen auf, die ich im Rahmen der Debatte um die Bundesgedenkkonzeption bereits in der Tagespresse veröffentlicht hatte.: Vgl. Wir brauchen keine Heldenerzählung. Die staatliche Geschichtspolitik in Deutschland muss sich neuen Realitäten stellen. Der Entwurf von Claudia Roth für ein Rahmenkonzept weist trotz Schwachstellen in die richtige Richtung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.5.2024; Kontroverse um Gedenkkonzept des Bundes: Woran wollen wir erinnern? Die Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption durch Claudia Roth stellt eine bemerkenswerte Erweiterung dar, die die Diskussion um die Gedenkkultur neu entfacht. Aber schwächt sie zugleich die Erinnerung an den Holocaust?, in: Der Tagesspiegel online, 22.5.2024. https://www.tagesspiegel.de/wissen/kontroverse-um-gedenkkonzept-des-bundes-woran-wollen-wir-erinnern-11698019.html, letzter Zugriff 30.5.2024.

  2. Jörg Ganzenmüller/ Oliver von Wrochem, Leitlinien für die Überarbeitung einer Gedenkstättenkonzeption des Bundes. Vorschlag der Gedenkstätten zur Erinnerung an das NS-Unrecht und die SED-Diktatur, 25.4.2024 (im Besitz des Verfassers).

  3. Andreas Kilb, Ein Lernort wird zur Schule des Verlernens. Claudia Roth will eine andere Erinnerungspolitik, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.4.2024.

  4. Avala Goldmann, Roth, die Revisionistin? Zahlreiche Gedenkstättenleiter laufen Sturm gegen den Entwurf eines „Rahmenkonzepts“ im Kulturstaatsministerium. Das Papier kann als Verharmlosung der NS-Verbrechen verstanden werden, in: Jüdische Allgemeine, 10.4.2024.

  5. Harry Nutt, „Irgendwas mit Geschichte“ – Claudia Roths Rahmenkonzept Erinnerungskultur stößt auf Kritik. Namhafte Historiker und Gedenkstättenleitungen wenden sich vehement gegen das Konzeptpapier von Kulturstaatsministerin Claudia Roth, in: Berliner Zeitung, 10.4.2024; Joachim Käppner, Will zu viel und leistet zu wenig. Claudia Roth versucht sich an einer großen geschichtspolitischen Umarmung der Zivilgesellschaft. Doch ihr Entwurf für eine neue Erinnerungskultur geht grandios daneben, in: Süddeutsche Zeitung, 11.4.2024.

  6. Ulrike Knöfel, „Eine umfassende Katastrophe“. Wie Claudia Roth Deutschlands Gedenkstätten gegen sich aufbringt, in: Der Spiegel, 12.4.2024, www.spiegel.de/kultur/claudia-roth-wie-sie-deutschlands-gedenkstaetten-gegen-sich-aufbringt-a-13b22dc1-2e3b-42e0-a066-496bc1a85680, letzter Zugriff 31.5.2024.

  7. Hubertus Knabe, Naiv, gefährlich, teuer - wie Claudia Roth ihr Millionenprojekt gegen die Wand fährt, in: Focus online, 21.5.2024, https://www.focus.de/politik/neue-erinnerungskultur-naiv-und-gefaehrlich-claudia-roths-seltsames-millionenprojekt-scheitert-gerade_id_259961460.html, letzter Zugriff 31.5.2024.

  8. So auch Joachim Käppner in der „Süddeutschen Zeitung“: „Die Politik darf und soll das Gedenken fördern, aber nicht verordnen, und genau das wird hier voll Eifer versucht.“ Käppner (Anm. 5)., Will zu viel und leistet zu wenig.

  9. Oliver von Wrochem/ Jörg Ganzenmüller in Vertretung der Mitunterzeichnenden, Stellungnahme zum Entwurf des Rahmenkonzepts Erinnerungskultur, 3.4.2024 (im Besitz des Verfassers).

  10. „Die NS-Verbrechen dürfen nicht mit Hinweis auf das Nachkriegsunrecht relativiert, dieses Unrecht jedoch nicht umgekehrt angesichts der NS-Verbrechen bagatellisiert werden“, vgl. Bernd Faulenbach, Konkurrenz der Vergangenheiten? Die Aufarbeitung des SED-Systems im Kontext der Debatte über die jüngste deutsche Geschichte, in: Annegret Stephan (Hrsg.), 1945 bis 2000. Ansichten zur deutschen Geschichte, Opladen 2002, S. 17-32, hier S. 25.

  11. Claudia Roth an Oliver von Wrochem und Jörg Ganzenüller, 4.4.2024 (im Besitz des Verfassers).

  12. Jörg Ganzenmüller/ Oliver von Wrochem (Anm. 2), Leitlinien für die Überarbeitung einer Gedenkstättenkonzeption des Bundes. Vorschlag der Gedenkstätten zur Erinnerung an das NS-Unrecht und die SED-Diktatur, 25.4.2024 (im Besitz des Verfassers).

  13. Kilb (Anm. 3). Ein Lernort wird zur Schule des Verlernens.

  14. Andreas Kilb, Die Fallen der Geschichte. Claudia Roths Entwurf zur Erinnerungspolitik verwechselt Gesellschaft und Staat. Migrantische Erfahrungen sind kein Gegenstand nationaler Erinnerungskultur, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.5.2024.

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ist Professor em. für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und ehemaliger Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Er ist Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds „Wert der Vergangenheit“.