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Ostdeutsche Identitäten

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 40 Analysen & Essays. Fünf Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! 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Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. 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Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" 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Ostdeutsche Identitäten Selbst- und Fremdbilder zwischen Transformationserfahrung und DDR-Vergangenheit

Jörg Ganzenmüller

/ 11 Minuten zu lesen

Ostdeutschen wird eine spezifische Identität bescheinigt, die durch die SED-Diktatur und die Transformationszeit seit 1990 geformt worden sei. Auch eine westdeutsche Identität wird ausgemacht, die in der Zeit vor 1990 wurzele. Woher stammen diese Selbst- und Fremdzuschreibungen, und was bedeuten sie für die deutsche Vereinigungsgesellschaft?

Der Schriftzug "OST" auf dem Dach der Volksbühne in Berlin ist am 24.06.2017 während der letzten Vorstellung von "Die Brüder Karamasow" entfernt worden. (© picture-alliance/dpa)

Auch 30 Jahre nach der deutschen Einheit denken wir noch stark in Kategorien von West- und Ostdeutschland. Diese Einteilung findet sich nicht nur bei struktur- und wirtschaftspolitischen Fragen, sondern häufig auch mit Blick auf die Menschen und deren unterschiedliche Prägungen: Ost- und Westdeutsche werden jüngst wieder verstärkt als zwei Wesen begriffen, die zwar miteinander verwandt, aber doch recht unterschiedlich sind. Für die Ostdeutschen mehr als für die Westdeutschen geht damit die Frage einher, worin sie sich eigentlich von ihren Landsleuten unterscheiden und was das spezifisch Ostdeutsche an ihnen ist. Wolfgang Engler und Jana Hensel sind in dem Gesprächsband „Wer wir sind: Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein“ dieser Frage nachgegangen, und das Buch wurde ein Bestseller. Was aber macht diese ostdeutsche Identität aus?

Die Erfindung des Ostdeutschen

Es besteht weitgehende Einigkeit darin, dass es eine ostdeutsche Identität vor 1989/90 nicht gab, sondern sich erst im Zuge des deutschen Vereinigungsprozesses herausgebildet hat. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, stellte im September letzten Jahres in der Berliner Zeitung fest:

„Ich kann mich nicht entsinnen, dass wir uns zu DDR-Zeiten als Ostdeutsche definiert haben. Im Gegenteil: Wir haben uns immer als Deutsche verstanden. Eine ostdeutsche Identität gab es erst nach der DDR. Die gemeinsamen Erlebnisse von Benachteiligung und fehlender Wertschätzung haben sie geschaffen. Nicht bei allen – aber wenn 80 Prozent der Berufsaktiven ihren Job verlieren, wenn sie wieder auf die Schulbank müssen, weil ihre Berufe nicht mehr anerkannt werden, hat das Folgen für jede Gesellschaft. Das Ende der Diktatur, die neuen Freiheiten, wurden bei manchen durch diese Erfahrungen überwogen.“

Auch für Jana Hensel speist sich die ostdeutsche Identität aus den negativen Transformationserfahrungen der 1990er Jahre:

Die ostdeutsche [Identitätserzählung] bleibt die defizitäre, die nachrangige, die marginalisierte und oft auch einfach jene, die schlicht übersehen wird. Auf jeden Fall eine, die weit davon entfernt ist, in eine gesamtdeutsche Identitätserzählung aufgenommen zu werden. Eher bildet sie eine Art Gegenerzählung, von der man sich, je nach Bedarf und Thema, abzugrenzen versucht.“ Der Soziologe Raj Kollmorgen geht wiederum davon aus, dass die Selbstwahrnehmung als Ostdeutsche eine Folge des Elitenaustausches und der medialen Stigmatisierung ist:

„Die Fremd- und die Selbstwahrnehmung als Ostdeutsche hat sich erst nach 1990 herausgebildet. Als klar wurde, dass die Wiedervereinigung schwieriger werden würde als gedacht. Als Menschen aus Ostdeutschland massenhaft ihre Arbeit verloren haben oder ihnen westdeutsche Chefs vorgesetzt wurden, als sie in Medien als faul und vormodern beschrieben wurden. Identitäten formieren sich immer dann besonders intensiv und werden wirkmächtig, wenn sie bedroht erscheinen und soziale Desintegration herrscht.“

Weniger Einigkeit besteht allerdings darin, ob es DIE ostdeutsche Identität überhaupt gibt. Der Historiker Patrice Poutrus, der als Sohn einer deutschen Mutter und eines sudanesischen Vaters in Ost-Berlin aufgewachsen ist, fühlt sich darin nicht aufgehoben:

„Dass immer wieder behauptet wird, es gebe eine einheitlich ostdeutsche Identität, zeigt, wie ambivalent Identitätsfragen sind. Dabei handelt es sich um eine zutiefst persönliche Angelegenheit. Wer ich bin, was mich ausmacht, wem ich mich zugehörig fühle und ob das anerkannt wird, das hängt von vielen und sich ständig wandelnden Faktoren meines Lebens ab.“

Ein Identitätsgefühl entsteht, folgt man Patrice Poutrus, nicht nur über die individuelle Einschreibung in eine Gemeinschaft, sondern auch in der Anerkennung der Zugehörigkeit des Einzelnen durch die Gemeinschaft. Im Gegensatz dazu wirft Jana Hensel denjenigen Ostdeutschen vor, die sich nicht als solche bezeichnen wollen, ihre eigene Identität zu verleugnen. Vor dem Hintergrund dieser Debatte stellt sich die Frage, was kollektive Identitäten sind, wie sie entstehen und was sich daraus für die Identitäten von Ost- und Westdeutschen ableiten lässt.

Das Konzept der Kollektiven Identität

Identität ist eine Vorstellung des Menschen von sich selbst. Kollektive haben kein Selbst, sondern bestehen aus unterschiedlichen Individuen. Es kann also im engeren Sinne keine kollektiven Identitäten geben. Vielmehr sind kollektive Identitäten Konstrukte, welche die Homogenität einer Gemeinschaft suggerieren, die es gar nicht geben kann. Die Konstruktion von kollektiven Identitäten ist wiederum ein sozialer Prozess, der durch Kommunikation erfolgt und durch Identitätspolitik gefördert werden kann. Auch wenn kollektive Identitäten gesellschaftlich konstruiert sind, so sind sie zugleich äußerst wirkmächtig. Sie können das Zugehörigkeitsgefühl zu einem Kollektiv maßgeblich fördern, aber auch behindern. Dieses Zugehörigkeitsgefühl wird nicht zuletzt dadurch erzeugt, indem sich die eigene Gruppe nach außen abgegrenzt. Kollektive Identitäten werden infolgedessen ganz wesentlich in einer Auseinandersetzung mit einer Alterität konstruiert. Identitäten sind immer auch eine Abgrenzung von einem vorgestellten Anderen. Berücksichtigt man die sozialwissenschaftlichen Theorien zur Identitätskonstruktion, dann stellen sich folgende Fragen: Was kennzeichnet die Ostdeutschen als eine vorgestellte Gemeinschaft? In welcher Weise findet die Konstruktion einer ostdeutschen Identität in Abgrenzung zu den Westdeutschen statt? Und gibt es als Pendant auch eine westdeutsche Identität?

Ostdeutsche Identitäten und Transformationserfahrungen

Zieht man sozialwissenschaftliche Befragungen der Ostdeutschen heran, dann ist die ostdeutsche Identität nur eine unter vielen. Der Thüringen-Monitor zeigt etwa, dass sich in den vergangenen 18 Jahre eine Mehrheit der Befragten in erster Linie stets als Thüringer*innen sahen (im Schnitt 43 Prozent), gefolgt von einer Selbstidentifikation als Deutsche (im Schnitt 27 Prozent), erst dann als Ostdeutsche (im Schnitt 14 Prozent) und schließlich als Europäer*innen (8 Prozent). Die ostdeutsche, die thüringische und die gesamtdeutsche Identität schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern sind ineinander eingebettet. Deshalb führt die ostdeutsche Identität zu keinen separatistischen Tendenzen oder einer regionalen politischen Bewegung.

Gleichzeitig stellt der Thüringen-Monitor eine signifikante Ost-Deprivation fest. Viele haben den Eindruck, dass sie als Ostdeutsche im Vergleich mit anderen weniger als den gerechten Anteil erhalten und zugleich von Westdeutschen als „Menschen zweiter Klasse“ behandelt werden. In den Jahren von 2003 bis 2018 hielt sich konstant rund ein Drittel der Befragten in diesem Sinne für persönlich benachteiligt. Bemerkenswert ist, dass mit rund 59 Prozent rund doppelt so viele der Befragten die Ostdeutschen insgesamt für benachteiligt und gering geschätzt halten, und unter den 25- bis 34-Jährigen sind sogar 74 Prozent dieser Meinung. Ganz ähnlich ist das Bild in Sachsen: Laut Sachsen-Monitor von 2018 sahen 52 Prozent der Sächsinnen und Sachsen die Ostdeutschen als Bürger zweiter Klasse. Gleichzeitig empfanden 61 Prozent, dass die Leistungen der Ostdeutschen für den Aufbau der neuen Länder nicht angemessen gewürdigt werden.

Die Konstruktion „des Ostdeutschen“ findet somit im Modus einer kollektiven Unterprivilegierung statt. Folgt man der allgemeinen Einschätzung, dass die Konstruktion einer ostdeutschen Identität erst nach 1989 erfolgte, dann steht die Ausbildung dieser Identität offenbar in einem engen Zusammenhang mit den Transformationserfahrungen. Es ist eine Abgrenzungsidentität, die man als einen Akt der Selbstbehauptung gegenüber dem Westen interpretieren kann.Da das Selbstverständnis einer Mehrheit von Ostdeutschen als benachteiligte Bevölkerungsgruppe auch jenseits eigener Erfahrungswerte existiert, kann man durchaus von einer kollektiven Vorstellung ostdeutscher Identität sprechen, auch wenn naturgemäß nicht alle Ostdeutschen diese Vorstellung teilen.

Ostdeutsche Identität und DDR-Erfahrung

Die Konstruktion einer Identität vollzieht sich allerdings nicht nur durch die Abgrenzung von gegenwärtigen Alteritäten, sondern auch in der Reflexion auf die Vergangenheit und in Auseinandersetzung mit einem anderen, früheren „Wir“. 2016 gaben 63 Prozent der Ostdeutschen an, sie fühlten sich stark oder ziemlich stark mit der DDR verbunden. Dieser Wert betrug im Jahr 1991 noch 43,2 Prozent, ist im Laufe der 1990er Jahren auf 69,0 Prozent gestiegen und verharrt seitdem auf diesem Niveau. Diese autobiographische Selbstvergewisserung ist Bestandteil einer Identitätskonstruktion, doch ist die ostdeutsche Identität keine bloße Fortsetzung einer DDR-Identität unter gesamtdeutschen Bedingungen, zumal es eine eindeutige DDR-Identität nie gegeben hat. Neben dem staatlich produzierten und kontrollierten Identitätsangebot gab es stets konkurrierende Identitätsangebote, die sich jenseits des Staates herausbildeten und als staatsfern verstanden. Eine ostdeutsche Identität kann deshalb ein Festhalten an den Errungenschaften der DDR, Stolz auf den Sturz einer ungeliebten Diktatur oder eine wehmütige, eher unpolitische Erinnerung an die eigene Jugend beinhalten. Die Konstruktion einer ostdeutschen Identität findet allerdings stets in einer Auseinandersetzung mit der DDR statt und kann die Freude über deren Überwindung ebenso wie den Wunsch nach dem Bewahren einer spezifischen Alltagskultur integrieren. Dies kommt in dem zunächst widersprüchlich erscheinenden sozialwissenschaftlichen Befund zum Ausdruck, dass etwa zwei Drittel der Ostdeutschen das politische System der SED-Diktatur als „Unrechtsstaat“ ablehnen, etwa genauso viele jedoch den vermeintlichen „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ positiv erinnern. Identitäten sind nicht widerspruchsfrei. Und gerade die Integration von ambivalenten DDR-Erfahrungen ist ein Spezifikum ostdeutscher Identitäten.

Westdeutsche Identität als Selbstvergewisserung

In den alten Bundesländern ist das Selbstverständnis als „Westdeutscher“ nur schwach ausgeprägt, hier dominieren regionale Identitäten. „Ostdeutschland“ wird in zweifacher Hinsicht als eine Alterität zu „Westdeutschland“ gesehen. Zum einen ist hier noch immer die Identitätspolitik aus der Zeit der deutschen Teilung wirksam. Auf politischer Ebene definierten sich beide deutsche Staaten als das jeweils „andere“ Deutschland: Die DDR verstand sich als antifaschistische Fortschrittsalternative zur restaurativen Bundesrepublik, die Bundesrepublik sah sich als freiheitlich demokratischer und wirtschaftlich erfolgreicher Gegenentwurf zum maroden Unterdrückungsregime der SED. Gleichzeitig hielt man in der Bundesrepublik an der Vorstellung einer deutschen Nation, die beiderseits der Mauer lebte, fest. Nach der Maueröffnung machten Westdeutsche naturgemäß Alteritätserfahrungen mit der DDR und ihren Bürger*innen. Politisch galt diese Alterität jedoch als etwas, das es zu überwinden gelte. Die viel diskutierte Erwartung, nach der staatlichen Vereinigung müsse auch eine „innere Einheit“ hergestellt werden, entsprang einer gesellschaftlichen Homogenisierungsvorstellung. Zudem sollte das Zusammenwachsen von Ost und West unter westdeutschen Vorzeichen stattfinden: Der Osten habe sich dem Westen anzupassen bzw. dessen versäumte Entwicklung nachzuholen. In diesem Kontext wurde die ursprünglich politische Abgrenzung zum Sozialismus auf die ostdeutsche Gesellschaft übertragen und zur Stabilisierung des westdeutschen Selbstbildes einer Wirtschaftswundernation genutzt. „Arbeiten wie bei Honecker und leben wie bei Kohl geht nicht." So formulierte 1992 Otto Graf Lambsdorff den von ihm diagnostizierten Unterschied im west- und ostdeutschen Arbeitsethos. Die Unterstellung einer mangelnden Leistungsbereitschaft bei gleichzeitiger Unselbständigkeit und einer Neigung zum Selbstmitleid prägt das Bild der West- von den Ostdeutschen seit den 1990er Jahren. Diese Stereotypen sind das ins Negative gewendete Selbstbild, das sich in der alten Bundesrepublik nach dem Krieg herausgebildet hat: Eine Nation, die den Wiederaufbau des Landes angepackt und sich durch Fleiß einen Wohlstand erarbeitet habe. Während die Konstruktion einer ostdeutschen Identität die Folge von Transformationserfahrungen ist, ist die westdeutsche Identität eine Fortschreibung jenes Selbstbildes, das sich während der deutschen Teilung herausgebildet hat und von den westdeutschen Medien perpetuiert wurde. Allerdings hat sich der westdeutsche Blick auf den Osten zuletzt im Zuge des NSU, von Pegida, den Wahlergebnisse der AfD und von Ausschreitungen wie im August 2018 in Chemnitz gewandelt. Als Teil der nationalen Identität im vereinigten Deutschland hat sich zunehmend eine Abgrenzung zum Nationalsozialismus etabliert. Für diese aufgeklärt-demokratische Identität, wie sie sich in der alten Bundesrepublik schrittweise über Jahrzehnte und nicht frei von gesellschaftlichen Konflikten ausgebildet hat, ist vor allem „der Nazi“ der Andere. Indem nun Rechtsextremismus als ein vorwiegend ostdeutsches Phänomen wahrgenommen wird, was es nicht ist, besteht die Gefahr, den Ostdeutschen zu einem fundamental Anderen, zum Gegenentwurf des Westdeutschen zu konstruieren. Dann wäre der Ostdeutsche in einer Weise ein Anderer, wie er es während vierzig Jahren Teilung nicht gewesen ist.

Schlussfolgerungen

Es ist für die deutsche Vereinigungsgesellschaft wichtig, über die Ursprünge von ost- bzw. westdeutschen Identitäten nachzudenken. Das heißt aber nicht, dass die Existenz von ostdeutschen Identitäten ein Problem ist, das es zu überwinden gelte. Im Gegenteil: Unterschiedliche regionale Identitäten sind Kennzeichen für die regionale Vielfalt, die Deutschland ausmacht. Zu diesen regionalen Identitäten wird noch lange Zeit eine ostdeutsche Variante gehören, denn vierzig Jahre DDR und die tiefgreifenden Transformationserfahrungen haben tiefe Spuren hinterlassen, die es in den alten Bundesländern nicht gibt. Es gibt nicht DIE Ostdeutschen, aber es gibt eine ostdeutsche Gesellschaft, die anders ausdifferenziert ist als die westdeutsche, die andere kulturelle Codes hat und durch andere biographische Erfahrungen geprägt ist. Dies ist nicht besorgniserregend. Ein politisches und gesellschaftliches Problem entsteht daraus nur, wenn eine ostdeutsche Identität als Gegenentwurf zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung konstruiert wird: sei es als Selbstbeschreibung oder als Fremdzuschreibung. Versuche einer solchen Identitätspolitik gab es in den vergangenen 30 Jahren immer wieder. Sollten diese am Ende erfolgreich sein, entsteht ein Demokratieproblem, das nicht nur Ostdeutschland, sondern Deutschland als Ganzes betrifft.

Zitierweise: Jörg Ganzenmüller, "Ostdeutsche Identitäten: Selbst- und Fremdbilder zwischen Transformationserfahrung und DDR-Vergangenheit", in: Deutschland Archiv, 24.4.2020, Link: www.bpb.de/308016

Fussnoten

Fußnoten

  1. Wolfgang Engler/Jana Hensel, Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein, Berlin 2018.

  2. Eine ostdeutsche Identität gab es erst nach der DDR, Interview mit Thomas Krüger, in: Berliner Zeitung, 1.9.2019, www.bz-berlin.de/berlin/umland/eine-ostdeutsche-identitaet-gab-es-erst-nach-der-ddr, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  3. Engler/Hensel, Wer wir sind (Anm. 1), S. 57.

  4. Das begann erst nach der Wende, Interview mit Raj Kollmorgen, in: TAZ, 29.6.2018, taz.de/Soziologe-ueber-ostdeutsche-Identitaet/!5516855/, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  5. Patrice Poutrus, Neo-Ostalgiker, in: Zeit-Online, 9.11.2019, www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-11/ostdeutsche-identitaet-rechte-patrice-poutrus, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  6. Engler/Hensel, Wer wir sind (Anm. 1), S. 76.

  7. Lutz Niethammer, Kollektive Identität. Heimliche Quellen einer unheimlichen Konjunktur, Hamburg 2000, S. 19f.

  8. Philipp Sarasin, Die Wirklichkeit der Fiktion. Zum Konzept der imagined communities, in: Ulrike Jureit (Hg.), Politische Kollektive. Die Konstruktion nationaler, rassischer und ethnischer Gemeinschaften, Münster 2001, S. 22-45, hier S. 36.

  9. Heinrich Best u.a., Politische Kultur im Freistaat Thüringen. Thüringen im 25. Jahr der deutschen Einheit – Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2015, www.landesregierung-thueringen.de/fileadmin/user_upload/Landesregierung/Landesregierung/Thueringenmonitor/thuringen-monitor_2015.pdf, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  10. Steffen Mau, Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft, Berlin 2019, S. 211.

  11. Dieses Phänomen kennt die Umfrageforschung bereits seit der deutschen Einheit. War diese Einschätzung in den ersten Jahren noch rückläufig, so nimmt dieser Eindruck seit Mitte der 1990er Jahre wieder signifikant zu, siehe Wolfram Brunner/Dieter Walz, Selbstidentifikation der Ostdeutschen 1990-1997. Warum sich die Ostdeutschen zwar als ‚Bürger 2. Klasse‘ fühlen, wir aber nicht auf die ‚innere Mauer‘ treffen, in: Heiner Meulemann (Hg.), Werte und nationale Identität im vereinten Deutschland. Erklärungsansätze der Umfrageforschung, Opladen 1998, S. 229-250, hier S. 230.

  12. Marion Reiser u.a., Politische Kultur im Freistaat Thüringen. Heimat Thüringen – Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2018, www.thueringen.de/mam/th1/tsk/thuringen-monitor_2018_mit_anhang.pdf, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  13. Sachsen-Monitor, Ergebnisbericht, www.staatsregierung.sachsen.de/download/ergebnisbericht-sachsen-monitor-2018.pdf, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  14. Detlef Pollack, Ostdeutsche Identität – ein multidimensionales Phänomen, in: Heiner Meulemann (Hg.), Werte und nationale Identität im vereinten Deutschland. Erklärungsansätze der Umfrageforschung, Opladen 1998, S. 301-318, hier S. 311.

  15. Siehe etwa die Selbsteinschätzung von Valerie Schönian, die erst im Zuge der westdeutschen Reaktion auf Pegida und die AfD-Landtagswahlergebnisse ein „Ostbewusstsein“ ausgebildet hat: Valerie Schönian, Ostbewusstsein. Warum Nachwendekinder für den Osten streiten und was das für die Deutsche Einheit bedeutet, München 2020, S. 17-27.

  16. Willem von Reije, Konsens oder Heil? Zur Prozedualisierung von Identität und Alterität, in: Wolfgang Eßbach (Hg.), wir / ihr / sie. Identität und Alterität in Theorie und Methode, Würzburg 2000, S. 21-37, hier S. 22.

  17. Susanne Rippl, Nelly Buntfuß, Nicole Malke, Natalie Rödel, unter Mitarbeit von Luisa Schubert, Ostdeutsche Identität, Zwischen medialen Narrativen und eigenem Erleben, in: Deutschland Archiv, 16.5.2018, Link: www.bpb.de/269349, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  18. Vgl. Antonia Grunenberg, Die gespaltene Identität. Gesellschaftliches Doppelleben in der DDR, in: Werner Weidenfels (Hg.), Die Identität der Deutschen, Bonn 1983, S. 210-227.

  19. Mau, Lütten Klein (Anm. 10), S. 213.

  20. Engler/Hensel, Wer wir sind (Anm. 10), S. 67.

  21. Best, Politische Kultur (Anm.9), S. 38-48.

  22. Zur Kritik an der Vorstellung einer „inneren Einheit“ bei Hans-Joachim Veen, Innere Einheit – aber wo liegt sie?, in: APuZ B40-41/1997, S. 19-28.

  23. "Zeit-Online, Worte der Woche, 13.11.1992, www.zeit.de/1992/47/worte-der-woche/seite-5, letzter Zugriff am 14.4.2020.

  24. Siehe Max Kaase/Petra Bauer-Kaase, Deutsche Vereinigung und innere Einheit 1990-1997, in: Heiner Meulemann (Hg.), Werte und nationale Identität im vereinten Deutschland. Erklärungsansätze der Umfrageforschung, Opladen 1998, S. 251-267, hier S. 258; Katja Neller, Getrennt vereint? Ost-West-Identitäten, Stereotypen und Fremdheitsgefühle nach 15 Jahre deutscher Einheit, in: Jürgen W. Falter u.a. (Hg.), Sind wir ein Volk? Ost- und Westdeutschland im Vergleich, München 2006, S. 13-36, hier S. 29-33.

  25. Michael Meyen, „Wir haben freier gelebt“. Die DDR im kollektiven Gedächtnis der Deutschen, Bielefeld 2013, S. 169-179.

  26. Zu diesem langwierigen Prozess siehe Norbert Frei, 1945 und wir, München 2005.

  27. Engler/Hensel, Wer wir sind (Anm. 1), S. 65.

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Prof. Dr.; Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg in Weimar und Professor für europäischen Diktaturenvergleich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, seit 2019 Sprecher des vom BMBF geförderten Thüringer Forschungsverbundes „Diktaturerfahrung und Transformation: Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren“.