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Erinnern für die Zukunft | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Nicht nur Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 31 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Alltag und Gesellschaft Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Wie wurde ich ein politischer Mensch? Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Freundesverrat Denkanstöße aus Weimar Gefährdet von "Systemverächtern" Raubzug Die Normalität des Lügens Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? 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Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? 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Erinnern für die Zukunft Die Gedenkstätte Berliner Mauer im Kontext des Gedenkstättenkonzeptes des Bundes

Manfred Wilke

/ 13 Minuten zu lesen

Die Überreste der Berliner Mauer stehen im Spannungsfeld doppelten Gedenkens, das nur mittelbar aufeinander bezogen zu sein scheint: Sie stehen als Symbol der deutschen Teilung und der Unterdrückung durch die SED-Diktatur einerseits und als Zeichen deren friedlicher Überwindung andererseits.

Einleitung

Gedenkstätte Berliner Mauer, Ansicht des Abschnitts A mit Nachzeichnung des Mauerverlaufs entlang der Bernauer Straße, Ecke Gartenstraße, 2010. (© Stiftung Berliner Mauer)

Aus dem Stadtbild ist die Berliner Mauer fast gänzlich verschwunden, trotzdem ist sie bis heute das weltweit berühmteste Bauwerk der DDR und sehr wahrscheinlich auch das der Stadt. Heute, 20 Jahre nach ihrem Fall, "kommt alle Welt nach Berlin, um das Monstrum der Berliner Mauer wie einen erlegten Drachen zu inspizieren", schreibt Axel Klausmeier, der Direktor der Gedenkstätte Berliner Mauer. – Um im Bild zu bleiben, ihre Panzerteile aus Beton sind als Monumente über die ganze Welt verstreut, dank der NASA trägt gar ein Gebirgszug auf dem Mars ihren Namen. Die Kristallisationskerne staatlich geförderter Erinnerungskultur an die deutschen Diktaturgeschichten des 20. Jahrhunderts sind Gedenkstätten. Diese entwickeln sich zunehmend zu Lernorten für die Nachgeborenen und nehmen auch museale Funktionen wahr. Diesem Trend verdankt auch die 2009 eröffnete Gedenkstätte Berliner Mauer ihre Entstehung. Die Geschichte ihrer Etablierung ist Gegenstand der folgenden Ausführungen, die sich in drei Teile gliedern.

Einleitend geht es um die Bilder und die doppelte Symbolik dieser DDR-Grenzbefestigung. Der zweite Teil ist den Berliner Entscheidungen für einen dauerhaften Ort der Erinnerung an die Mauer gewidmet. Abschließend geht es um das Gedenkstättenkonzept des Bundes, in dem die Bundesregierung festlegte, welche Gedenkstätten an die doppelte deutsche Diktaturgeschichte von nationaler Bedeutung sind und finanziell vom Bund gefördert werden.

Erst durch die Beteiligung des Bundes an der Förderung der Stiftung Berliner Mauer konnte diese Gedenkstätte vom Land Berlin ausgebaut werden. Ihre nationale Bedeutung stand außer Frage, war sie doch das Symbol der Teilung und wurde sie 1989 zum Symbol deutscher Einheit.

I. Die Berliner Mauer als internationales Denkmal

Berliner Mauer entlang der Bernauer Straße nach der Grenzöffnung, November 1989. (© Stiftung Berliner Mauer)

Es sind vor allem die weltweit verbreiteten Bilder der Freude über die Öffnung der Mauer 1989 – der Befreiung durch ein Volksfest –, die im kollektiven Gedächtnis haften geblieben sind. Sie standen im krassen Kontrast zu den Bildern, die um die Welt gingen, als die Mauer gebaut wurde und als Sperranlage funktionierte, etwa die Fernsehbilder vom öffentlichen Sterben Peter Fechters 1962 an dieser tödlichen Grenze: Die Mauer als befestigte Grenze richtete sich gegen die Bevölkerung der DDR, um die Flucht nach West-Berlin zu verhindern. Im SED-Staat war die "Republikflucht" ein Straftatbestand. Die Mauer teilte nicht nur Berlin, sie war zugleich Teil der innerdeutschen Grenze und eine Außengrenze des sowjetischen Imperiums zu den westlichen Demokratien Europas.

Die Besucherzahlen der Gedenkstätte Berliner Mauer sind heute Ausdruck von Tourismus und historischer Spurensuche. Als die Mauer fiel, war ihre Symbolik ein politischer Faktor für die weltweite, mediale Rezeption der friedlichen Revolution in der DDR und erleichterte der Regierung von Helmut Kohl die Durchsetzung der deutschen Einheit.

Gerald Kleinfeld, langjähriger Direktor der German Studies Association (GSA), sprach im Mai 1989 über die Symbolik der Mauer für die Deutschlandpolitik der USA: "Für die Amerikaner ist die Mauer ein Symbol des Unrechts, der Menschenverachtung, der fortgesetzten Verletzung der Menschenrechte, vielleicht wichtiger als für manchen Westdeutschen und West-Berliner. Die USA sind hier aus nationalen Interessen, aber auch, weil es um politische Ideale geht. Dies ist genau der Punkt. Jede amerikanische Regierung tritt für das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes ein. Und die öffentliche Unterstützung dafür ist breit und tief. Als die Mauer 25 Jahre alt wurde, berichteten in den USA selbst Provinzzeitungen umfassend über Geschichte und Bedeutung dieses Monumentes." Kleinfeld betonte damals, dass die amerikanische Deutschlandpolitik auf dem Bündnis mit der Bundesrepublik beruhte und die Beziehungen der Vereinigten Staaten zur DDR davon abgeleitet sind. Seine Einschätzung der Bedeutung der Mauer in der amerikanischen Öffentlichkeit sollte sich ein halbes Jahr später als richtig erweisen. Tatsächlich war es die US-Politik, die am entschiedensten das deutsche Recht auf Selbstbestimmung unterstützte.

28 Jahre lang war die Mauer Sinnbild der deutschen Teilung. Als die Berliner am 9. November 1989 die Mauer selbst öffneten, verwandelte sich auch deren Symbolik: Sie wurde zum Symbol für einen Sieg der Freiheit und für die deutsche Wiedervereinigung. Dieser deutsche Bastillesturm trug entscheidend dazu bei, dass der Eiserne Vorhang fiel und Stalin den Raum verließ. So umschrieb der Schriftsteller Stefan Heym das Zerbrechen des mit Gewalt errichteten Sowjetimperiums.

Die Symbolik der Mauer verbindet somit zwei Zäsuren der deutschen Teilungsgeschichte nach 1945: 1961 war ihr Bau die Befestigung der deutschen Teilung und zugleich der Anfang der Entspannungspolitik – und 1989 das Ende der DDR und der Anfang der Wiedervereinigung Deutschlands. Sieht man auf das Ende der Mauer, überstrahlt heute die Symbolik der Befreiung die der Repression und des Schreckens, die die Wahrnehmung einer ganzen Generation beherrschte.

Bernauer, Ecke Eberswalder Straße nach dem Mauerbau, September 1961. (© Stiftung Berliner Mauer)

Ungezählte Geschichten und Bilder sind mit der Berliner Mauer verbunden. Sie beginnen mit dem unerhörten Gewaltakt, mit dem der SED-Staat im Einvernehmen mit der Sowjetunion Berlin für 28 Jahre teilte. Prägend für ihre Geschichte sind die unzähligen, menschlichen Tragödien, die von dem Grenzregime verursacht wurden. Dabei geht es nicht allein um das Schicksal der 136 Toten, sondern auch um die Menschen, deren Fluchtabsicht entdeckt wurde und die für diesen Versuch in die Gefängnisse gingen. Die durch das Bauwerk zerrissenen Berliner Familien hat ohnehin niemand gezählt. Die Geschichte der Mauer ist primär eine Opfer- und Leidensgeschichte vieler Berliner.
Kontrastiert wird diese repressive Seite der Mauer durch den Mut zum Widerstand gegen die Grenze des SED-Staates, die das Machtmonopol der kommunistischen Partei sicherte: die Fluchthelfer der ersten Stunde aus West-Berlin, die Tunnel gruben und Flüchtlinge ausschleusten. Der Protest gegen das Bauwerk innerhalb und außerhalb der DDR verstummte nie. Robert Havemann forderte 1976 in der DDR: "Schrittweiser Abbau der Mauer durch schrittweise Senkung der Altersgrenze für Westreisen" und "Generalamnestie für alle politischen Gefangenen einschließlich der Grenzverletzer". Die Verweigerung in den Grenztruppen wird symbolisiert durch das Bild von Conrad Schumann, dem Unteroffizier der Grenzpolizei, der am 15. August 1961 über den Stacheldraht sprang und sich damit dem Grenzdienst entzog.

II. Gedenkstätte von nationaler Bedeutung

Die Jahre zwischen 1990 und 2005 standen in Berlin im Zeichen des Mauervergessens. Ein zähes Ringen, um eine Gedenkstätte als Kristallisationspunkt für die Erinnerung an die Teilung der Stadt begann. Nach dem Mauerfall war die Frage für die Stadt und ihre Politiker, wie viel Mauer zur Erinnerung für die Nachgeborenen bewahrt werden solle?

Die Denkmalschützer als Anwälte dieser Erinnerung erlitten in der allgemeinen Abrissfreude von 1990 eine Niederlage. Sie stellten zwar die Mauer in der Bernauer Straße unter Denkmalschutz als nationales Monument, konnten ihn aber gegen die Stimmung der Berliner und die Politik der von Eberhard Diepgen geführten großen Koalition aus Christ- und Sozialdemokraten nicht durchsetzen.

Der 30. Jahrestag des Mauerbaus 1991 führte immerhin zu einem Beschluss des Berliner Senats, in der weitgehend geschleiften Bernauer Straße eine "Erinnerungs- und Gedenkstätte Berliner Mauer" zu errichten. Mit dem Bund einigte sich das Land, die Bernauer Straße zum zentralen Ort "des Gedenkens an die Berliner Mauer zu machen"; acht Jahre vergingen, bis das Dokumentationszentrum zur Gedenkstätte 1999 eröffnet wurde. All diesen Bemühungen der Berliner Politik, der Erinnerung an die Mauer einen Ort zu geben, haftete etwas Halbherziges an. Ein Hauptgrund hierfür lag sicher an den gespalteten Ost-West-Erinnerungen an die Teilung der Stadt.

Weitere sechs Jahre vergingen, bis Öffentlichkeit und Politik in Berlin durch eine gelungene Provokation die Lücke gezeigt wurde: In der Stadt gab es keinen Ort mehr, der an die schmerzhafte Teilung erinnerte. Das Museum "Haus am Checkpoint Charlie" hatte auf einem gepachteten Grundstück an der Berliner Friedrichstraße ein privates Mahnmal für die Toten an der Mauer und der innerdeutschen Grenze errichtet. Es bestand aus einem 144 Meter langen Stück rekonstruierter Grenzmauer und 1.065 Holzkreuzen für namentlich bekannte Tote der innerdeutschen Grenze. Während der von Klaus Wowereit geführte Senat und die SPD-PDS-Koalition diese "Aktionskunst" verurteilten, brachten Besucher und Vertreter der Opferverbände ihre Erleichterung zum Ausdruck, dass endlich mitten in der City demonstrativ auch der Toten an der Mauer gedacht wurde.

Die Provokation wirkte: Abgeordnete des Deutschen Bundestages aus FDP, Bündnis90/Die Grünen, CDU und SPD sorgten im Parlament für einen Beschluss, in dem gefordert wurde, die Gedenkstätte Bernauer Straße auszubauen. Die Bundesregierung und das Land Berlin sollten bis zum 13. August 2005 ein Rahmenkonzept vorlegen.

Der Druck des Bundestages wirkte, im April 2005 legte der Senator für Kultur- und Wissenschaft, Thomas Flierl (PDS), den ersten Entwurf für das "Gedenkkonzept Berliner Mauer" vor. Der Entwurf hatte auffällige Lücken: Die politische Verantwortung der SED für den Mauerbau und der Auftrag der Staatspartei an die Grenztruppen zu schießen, um Fluchtversuche zu verhindern, waren ausgeblendet. Gleichwohl war der Entwurf ein entscheidender Schritt nach vorn. Der Senat beabsichtigte, den "Schnitt durch eine ganze Stadt" zu zeigen. Der Ausbau der Gedenkstätte in der Bernauer Straße konnte in Angriff genommen werden, auch weil sich Berlin sicher war, der Bund werde sich an der Finanzierung beteiligen.

Luftbild (© Stiftung Berliner Mauer)

Luftbild der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße: vorn links das Besucherzentrum, rechts Abschnitt A mit Nachzeichnung des Mauerverlaufs, Infosäulen, Fundamentresten und dem Fenster des Gedenkens, dahinter Abschnitt B – das Denkmal – und die Abschnitte C und D, zum Zeitpunkt der Aufnahme im Bau, Juni 2010.

Die Teilung der Stadt stand aber nicht im Mittelpunkt der konzeptionellen Debatte um das Gedenkstättenkonzept. Der öffentliche Diskurs reflektierte die Mauer vornehmlich in dem "Opfer-Täter-Schema", das für die Tat- und Leidensorte aus beiden deutschen Diktaturen typisch ist. Die Mauer wurde überwiegend als ein weiteres Repressionsinstrument der SED-Diktatur gegen die Bevölkerung der DDR wahrgenommen. Damit besaß die Erinnerung an ihre Opfer Priorität für die Gedenkstätte in der Gestaltung ihrer Ausstellung. Die weltpolitischen Zusammenhänge von Mauerbau und -fall bildeten nur den Rahmen für die Schilderung der Ereignisse an der Mauer. Der "Eiserne Vorhang" als Grenze europäischer Einflusszonen, der Deutschland nach Hitlers Krieg geteilt hatte, wurde lange Jahre reduziert auf die Willkür des Grenzregimes der kommunistischen Diktatur. Diese Wahrnehmung der Mauer, die nicht zuletzt auf das Täter-Opfer-Schema der deutschen Erinnerungskultur an die Diktaturen zurückzuführen ist, blendet andere Dimensionen ihrer Existenz außerhalb der DDR aus. Das betrifft die Auswirkungen auf West-Berlin ebenso wie die kulturelle Auseinandersetzung mit der Mauer und die Folgen ihrer Existenz für die Deutschlandpolitik der Bundesregierungen und des Berliner Senats vor 1989. Vor allem aber verstellt sie den Blick auf die Teilung der Stadt und des Landes. Die Grenzziehungen, zu denen die Mauer zählt, lagen nicht in der Verantwortung der SED, die Befestigung der innerdeutschen Demarkationslinie ordnete im Frühjahr 1952 Stalin an, 1961 konnte Walter Ulbricht die Stadt erst durch Stacheldraht teilen, nachdem Nikita Chruschtschow dies entschieden hatte. Die Berliner Mauer wäre in ihrer Bedeutung verkürzt, würde sie auf ein nationales Monument der Deutschen reduziert; sie ist ein internationales Symbol für den kalten Krieg.

Dieser Ambivalenz und die nationale und internationale Bedeutung der Mauer soll die Gedenkstätte in der geplanten Ausstellung bewusst Rechnung tragen: "Das Gedenkensemble thematisiert lokale, nationale und internationale Dimensionen der Berliner Mauer gleichermaßen." Wesentliche Aspekte sind, die Schrecken des an der Mauer herrschenden Grenzregimes mit seinem Todesstreifen; die Versuche von Menschen, der Diktatur zu entkommen und in die Freiheit zu gelangen; der Ort, "der den Opfern Raum gibt und an dem das individuelle und nationale Gedenken an die Opfer von Mauer und Teilung seine würdige Form finden"; die Gedenkstätte, in der "auch die sehr stark divergierenden Ost- und West- Erfahrungen der Mauer gerade in Bezug auf den Alltag der Stadtbewohner sichtbar gemacht und zueinander in Beziehung gesetzt werden"; und "die Freude über den Fall der Mauer und die friedliche Überwindung des SED-Regimes wie auch der deutschen Teilung."

III. Die Gedenkstätte Berliner Mauer
im Gedenkstättenkonzept des Bundes 2008

In der Bundesrepublik liegt die Kulturhoheit bei den Bundesländern; bis 1990 war die Errichtung und Unterhaltung von Gedenkstätten an die nationalsozialistische Diktatur bis auf Ausnahmen keine Angelegenheit des Bundes.

Der Einstieg in die Förderung von Gedenkstätten der Bundesländer war eine direkte Folge der deutschen Vereinigung. Auslöser war die Umgestaltung der "Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR" in den ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagern Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück. Die Gestaltung dieser Gedenkstätten sollte in der DDR nicht nur an die Opfer nationalsozialistischen Terrors erinnern, sondern auch der antifaschistischen Legitimation der SED-Diktatur dienen. Das Leid der Opfer der sowjetischen Speziallager von 1945 bis 1950 fand in ihnen keine Erwähnung.

Die neuen Gedenkstätten verstanden sich als wissenschaftlich fundierte Lernorte. Im Unterschied zu den klassischen Geschichtsmuseen sind sie "Denkmale aus der Zeit sowohl Tat- und Leidorte wie auch – konkret und symbolisch – Grabfelder und Friedhöfe."

Ohne eine dauerhafte Beteiligung des Bundes an der Finanzierung von Gedenkstätten als den Kristallisationskernen einer Erinnerungskultur an die beiden Diktaturen in Deutschland, war diese nicht zu etablieren. Der 13. Deutsche Bundestag beauftragte 1995 seine Enquete-Kommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der Deutschen Einheit" mit der Ausarbeitung einer Gedenkstättenkonzeption und der Bestimmung der Gedenkstätten von gesamtstaatlicher Bedeutung. Die nationalsozialistische Diktatur betraf Deutschland insgesamt, die Stätten des Gedenkens an sie waren folglich über das ganze Land verteilt. Die Gedenkstätten an die kommunistische Diktatur beschränkten sich auf das Gebiet der DDR. Die Kommission würdigte auch die zentrale, historische Rolle Berlins in den beiden Diktaturen, deren Zentralen hier ihren Sitz hatten. Daher ist die Konzentration von zeithistorischen Museen und Gedenkstätten in Berlin besonders groß. Eine weitere zentrale Aufgabe löste die Kommission im Blick auf die doppelte Diktaturgeschichte. Im Vergleich der Diktaturen untereinander sollten die Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft nicht "relativiert" und die der SED nicht "bagatellisiert" werden. Diese Formel war ein wesentlicher Beitrag für die Etablierung einer bundesstaatlichen Gedenkstättenkonzeption für beide Diktaturen. Der Bundestag verabschiedete dieses Gedenkstättenkonzept, und es wurde zur konzeptionellen Grundlage für die Förderung der Gedenkstätten von nationaler Bedeutung durch den Bund. Damit gelang es, "in der Bundesrepublik negatives Gedächtnis als staatlich geförderte, öffentliche Aufgabe zu etablieren und zu einer Ressource für demokratische Kultur und diese fundierende Bildungsprozesse zu machen."

Dieser Gedanke der Erziehung zur Demokratie durch Erinnern an die doppelte Diktaturgeschichte findet sich als Leitmotiv auch in der Gedenkstättenkonzeption des Bundes von 2008: "Jeder Generation müssen die Lehren aus diesen Kapiteln unserer Geschichte immer wieder neu vermittelt werden."

Die innerdeutsche Grenze und die Mauer trennten die beiden deutschen Staaten, erwiesen sich aber auch als Klammer der getrennt verlaufenen, deutschen Nachkriegsgeschichte. An diese getrennte Gemeinsamkeit erinnern die Grenzlandmuseen an der ehemaligen Zonengrenze und die Erinnerungs- und Gedenkorte an die Mauer in Berlin. Deren gesamtnationale Bedeutung unterstrich die Kommission: "Die Erinnerung an Teilung und Grenzregime ist in der ehemals geteilten Stadt Berlin von besonderer Bedeutung."

Die Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder zog aus der aktiven Beteiligung des Bundes an der Finanzierung dieser politischen Erinnerungskultur organisatorische Konsequenzen innerhalb der Regierung. Im Bundeskanzleramt wurde ein Staatsminister für Kultur berufen, der die Kulturförderung des Bundes koordinierte und auch für die Förderung der Gedenkstätten von nationaler Bedeutung zuständig war. Die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt an dieser Struktur fest.

Die politische Entscheidung des Bundes, sich dauerhaft an der Finanzierung deutsche Erinnerungskultur zu beteiligen, war die unabdingbare finanzielle Voraussetzung für die Entstehung der Stiftung Berliner Mauer. Ihr schrieb das Gedenkstättenkonzept von 2008 auch eine über Berlin hinausgehende nationale Bedeutung zu. "Die neue Landesstiftung 'Berliner Mauer' wird ein kompetenter Kooperationspartner für andere Institutionen sein, die das Thema 'Teilung und Grenze' darstellen. Da nicht nur Berlin, sondern ganz Deutschland gespalten war, bietet sich eine vertiefte Zusammenarbeit auch mit Einrichtungen entlang der früheren, fast 1.400 Kilometer langen innerdeutschen Grenze an."

Ein eigenständiges Kapitel "Teilung und Grenze" für diese Gedenkstätten gibt es im Gedenkstättenkonzept des Bundes nicht; sie werden unter den Erinnerungsorten und Museen zur SED-Diktatur aufgeführt. Unter dem Gesichtspunkt der von der Diktatur ausgehenden Gewalt an ihrer Grenze gegen die Bevölkerung der DDR ist diese Zuordnung auf den ersten Blick schlüssig. Das DDR-Grenzregime an der Berliner Mauer gehört zweifellos in den Komplex diktatorischer Gewalt, doch ihr Bau lässt sich nicht allein auf den Machtwillen der SED zurückführen; die Entscheidung zu ihrem Bau fiel in Moskau. Auch ihr Fall geschah in einer weltpolitischen Konstellationen, dem die SED in anderer Weise unterworfen war als 1961. Der Mauerfall bleibt das Symbol deutscher Selbstbefreiung von einer Diktatur und gehört zu einer weltpolitischen Zäsur, dem Ende des sowjetischen Imperiums.

Bezogen auf die Spaltung Deutschlands ist die Zuordnung im Gedenkstättenkonzept des Bundes falsch. Nicht die SED hat die Grenze ihres Staates bestimmt, sondern sie beruhte wie die der westlichen Besatzungszonen auf den Entscheidungen der alliierten Siegermächte von 1944/45. Der Direktor der Gedenkstätte Berliner Mauer, Klausmeier, will völlig zu Recht, dass dort "die Freude über den Fall der Mauer und die friedliche Überwindung des SED-Regimes wie auch der deutschen Teilung" gezeigt wird.

Abschnitt A des Gedenkstättenareals an der Bernauer Straße mit Infosäulen und dem Fenster des Gedenkens, 2010. (© Stiftung Berliner Mauer)

Die Gedenkstätte Berliner Mauer lässt sich also nicht pauschal dem "negativen Gedächtnis" der Bundesrepublik zuordnen und auch nicht in das Täter-Opfer-Schema einordnen. Diese beiden Aspekte gelten für die Tat- und Leidorte der Diktaturen, für ihre Gefängnisse, Vernichtungs- und Konzentrationslager, aber die Symbolik der Mauer ist vor allem im Blick auf 1989 ambivalent. Der Mauerfall bleibt das Symbol deutscher Selbstbefreiung von einer Diktatur und gehört zu einer weltpolitischen Zäsur, dem Ende des sowjetischen Imperiums.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Axel Klausmeier, Ein Memorialort neuer Prägung. Die Erweiterung der »Gedenkstätte Berliner Mauer« an der Bernauer Straße, in: DA 42 (2009) 5, S. 892–900, hier 893.

  2. Anna Kaminsky (Hg.), Die Berliner Mauer in der Welt, Berlin 2009.

  3. Gerald R. Kleinfeld, Beitrag zur Diskussion um »Die Zukunft Deutschland in einer sich wandelnden Welt«, in: Ilse Spittmann-Rühle/Gisela Helwig (Hg.), Von Weimar nach Bonn. Freiheit und Einheit als Aufgabe, Köln 1989, S. 92.

  4. Vgl. Hans-Hermann Hertle/Maria Nooke, Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ergebnisse eines Forschungsprojektes, in: DA 43 (2010) 4, S. 672–681.

  5. Robert Havemann, Acht Vorschläge zur Demokratisierung des realen Sozialismus in der DDR, in: ders., Berliner Schriften, München 1977, S. 161f.

  6. Thomas Flierl, Gedenkkonzept Berliner Mauer, 18.4.2005, S. 7.

  7. Thomas Flierl, Gedenkkonzept Berliner Mauer, 18.4.2005, S. 8.

  8. Axel Klausmeier, Ein Memorialort neuer Prägung. Die Erweiterung der »Gedenkstätte Berliner Mauer« an der Bernauer Straße, in: DA 42 (2009) 5, S. 892–900, hier 897f.

  9. Volkhard Knigge, Zur Zukunft der Erinnerung, in: APuZ, 25–26/2010, S. 10–16, hier 12.

  10. Volkhard Knigge, Zur Zukunft der Erinnerung, in: APuZ, 25–26/2010, S. 10–16, hier 11f.

  11. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Verantwortung wahrnehmen, Aufarbeitung verstärken, Gedenken vertiefen. Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes, BT-Drs. 16/9875, 19.6.2008, S. 1; in Auszügen dok.: DA 41 (2008) 4, S. 600–608, hier 601.

  12. Schlußbericht der Enquete-Kommission, in: Materialien der Enquete-Kommission »Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der Deutschen Einheit« im Deutschen Bundestag, Hg. Deutscher Bundestag, Baden-Baden 1999, Bd. 1, S. 613.

  13. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Verantwortung wahrnehmen, Aufarbeitung verstärken, Gedenken vertiefen. Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption des Bundes, BT-Drs. 16/9875, 19.6.2008, S. 8.

  14. Axel Klausmeier, Ein Memorialort neuer Prägung. Die Erweiterung der »Gedenkstätte Berliner Mauer« an der Bernauer Straße, in: DA 42 (2009) 5, S. 892–900, hier 898.

Prof. Dr., Soziologe, Zeithistoriker und Publizist, Projektleiter am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) München, Berlin. 1992 war er Mitbegründer des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU Berlin, dessen Leiter er bis 2006, zusammen mit Klaus Schroeder war.