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20.9.2012 | Von:
Carmen Laux

Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen

Reclams Kampf um seine Westautoren

Im geteilten Deutschland der Nachkriegszeit war die Aufrechterhaltung der Beziehungen zu seinen Westautoren eine der schwierigsten Aufgaben für den Verleger Ernst Reclam. Die zum Teil sehr emotionalen Schriftwechsel zeugen von der schweren Zwangslage des Verlags, von unüberbrückbaren Gegensätzen und nicht wiedergutzumachenden Zerwürfnissen.

"Es ist tief bedauerlich, daß die Zonengrenzen nicht nur
die Körper und Sachen im Raume trennen, sondern auch geeignet sind,
die Gemüter zu scheiden und die alten und herzlichen Beziehungen
zwischen Autor und Verleger zu zerschneiden […]."[1]

Ernst Reclam, April 1947



Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann in Leipzig, der einstigen Welthauptstadt des Buches, der Aufbau über Trümmern. Die Luftangriffe der Jahre 1943 und 1944 hatten insbesondere das Grafische Viertel schwer getroffen: Viele Druckerei- und Verlagshäuser waren zum Teil vollständig zerstört und unzählige Tonnen Papiervorräte vernichtet worden. Riesige Bücherbestände, die nicht rechtzeitig ausgelagert worden waren, waren zu Asche verbrannt. Nach Kriegsende schließlich führte die kurzzeitige amerikanische Besatzung dazu, dass die Buchstadt einige ihrer wichtigsten Strukturen und Verlage an die westlichen Besatzungszonen verlor: Insel, Thieme, Brockhaus, Breitkopf & Härtel sowie die Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung nahmen die Einladung der Amerikaner an und entsandten leitende Angestellte in Richtung Wiesbaden.[2]
Ernst ReclamErnst Reclam (1876–1953). Kohlezeichnung von Karl Stratil, Leipzig 1948. (© Reclam Verlag)
Auch Ernst Reclam, damals Leiter des weltberühmten Verlags, hatte ein solches Angebot bekommen, schlug es aber aus, um stattdessen am Wiederaufbau des Leipziger Buchhandels mitzuwirken. Er unterstrich dieses Vorhaben, indem er im Mai 1946 erster Vorsteher des wieder zugelassenen Börsenvereins der deutschen Buchhändler wurde und dieses Amt bis Anfang 1948 bekleidete.[3]

Trotz seines Engagements sah sich jedoch auch Ernst Reclam in den Nachkriegswirren vor zahlreiche Schwierigkeiten gestellt. Nach langen und zermürbenden Auseinandersetzungen erhielt er zwar im März 1946 die Lizenz zur Wiederaufnahme der Produktion, doch die Papiervorräte blieben knapp und nur ein geringer Teil davon wurde für privat geführte Altverlage wie Reclam freigegeben. Hinzu kam, dass Reclam im Zuge der Demontagen zur Wiedergutmachung im Winter 1946 den größten Teil seiner technischen Anlagen verlor.[4] Was übrig geblieben war, wurde durch die Aufträge der Besatzungsmacht in Anspruch genommen, sodass der Verlag nur noch über äußerst beschränkte Produktionsmöglichkeiten im eigenen Haus verfügte – selbst, wenn es Papier zum Drucken gegeben hätte.[5] Doch die Unberechenbarkeit der damaligen Zensurbehörde, des Kulturellen Beirats (KB), machte es Reclam und den übrigen Privatverlagen äußerst schwer, langfristig und ökonomisch ein Programm zu planen. Dabei erwies sich die Zusammenarbeit mit den Stammautoren aus den westlichen Besatzungszonen von Anfang an als besonders schwerwiegendes Problem. Während dem Verlag durch die Zensur die Hände gebunden waren, verlangten seine Autoren Neuauflagen ihrer Werke. In vielen Fällen war die Rückforderung der Verlagsrechte die logische Folge. Die rechtliche Grundlage hierfür bildete der Paragraph 17 des Verlagsrechtsgesetzes aus dem Jahre 1901, wonach der Verfasser seinem Verleger eine angemessene Frist setzen konnte, innerhalb derer er eine Neuauflage produzieren müsse. Falls der Verleger bis zum Ablauf dieser Frist sein Verlagsrecht nicht ausübte, konnte der Verfasser von seinem Vertrag zurücktreten.[6]

Um dieses Problem zu umgehen, kam Ernst Reclam seinen Autoren oftmals so weit entgegen, dass er sich zu einer westlichen Lizenzausgabe bereit erklärte, falls die Druckgenehmigung in Leipzig nicht zu erlangen war. Diese Strategie hatte den Vorteil, dass Reclam mithilfe seiner 1947 gegründeten Stuttgarter Zweigstelle die Autoren weiterhin an sein Haus binden konnte und die Werknutzungsrechte nicht an einen anderen Verlag verlor. Für die Betroffenen allerdings war es nicht immer angenehm, mit ihren Bitten nach Stuttgart verwiesen zu werden, da der dortige Geschäftsführer Gotthold Müller sie mit Verweis auf Papiermangel und begrenzte Herstellungsmöglichkeiten oft abermals vertrösten musste. Der Garten-Schriftsteller Karl Foerster bezeichnete diese Praxis unverblümt als "Stuttgarter Verschleppungsgewohnheit".[7]

Um die Gründe zu verstehen, die viele Westautoren bewegten, ihre Verträge mit Reclam zu lösen, kommt man nicht umhin, sich die Gesamtsituation des Schriftstellers im Ostdeutschland der Nachkriegszeit vor Augen zu führen: Zensur und Papierzuteilung lähmten die Verlage, sodass sie dem Drängen ihrer Autoren auf Neuherausgabe ihrer Bücher nur in den seltensten Fällen nachgeben konnten. Immer wieder mussten Werke mit Verweis auf den Kulturellen Beirat abgelehnt werden. An den Schweizer Autor Leo Kobilinski-Ellig schrieb Ernst Reclam beispielsweise: "Ich glaube auch kaum, daß irgendein Werk, das Sie, soweit ich Ihre Einstellung kenne, schreiben werden, hier zum Druck zugelassen wird."[8] Manchmal kam eine reale oder angenommene politische Belastung hinzu, ein Thema, auf das viele Autoren empfindlich reagierten. Reclams langjährige Romanautorin Toni Rothmund beispielsweise sah sich durch die Frage nach einer NSDAP-Mitgliedschaft veranlasst, einen Rechtsanwalt mit der Lösung ihrer Verlagsverträge zu beauftragen.[9] Auch Fritz Merseberg, designierter Bearbeiter des Bremer-Schraderschen "Handlexikons der Musik", zeigte sich entrüstet und blieb seinem Verleger die Antwort auf diese Frage schuldig. Sie erinnere ihn an die Nazi-Zeit, als Ernst Reclam mit ihm über den Beitritt in die Reichsschrifttumskammer verhandelt und ihn gefragt habe, ob er rein "arischer" Abstammung sei.[10] Sowohl Rothmund als auch Merseberg waren tatsächlich Parteigenossen gewesen, womit eine Druckgenehmigung durch den Kulturellen Beirat praktisch ausgeschlossen war.

Ernst Reclam legte also auch weiterhin äußerste Vorsicht an den Tag, wenn es um die Auswahl der Werke ging, die dem Kulturellen Beirat vorzulegen waren. Das Wenige, das er an Werken lebender Autoren einreichte, wurde durch die zahlreichen Ablehnungen des Beirates weiter dezimiert. Dabei waren die teilweise völlig absurden Begründungen hierfür, die oft persönliche Geschmacksurteile enthielten, wenig geeignet, die in den Jahren nach 1945 schwer ringenden Autoren zu besänftigen. Felix Genzmer, Herausgeber und Übersetzer aus dem Alt- und Angelsächsischen, fasste gegenüber Ernst Reclam die frustrierende Situation des Nachkriegsautors folgendermaßen zusammen: "Sie werden sich denken können, wie niederdrückend es ist, wenn man an so und so vielen Stellen Manuskripte liegen hat, die längst, einige schon seit Jahren, angenommen sind, zum Teil sogar schon gesetzt und gematert sind, aber nicht gedruckt werden. Man kann dabei wirklich die Lust verlieren, überhaupt noch etwas zu schreiben."[11]

Tatsächlich waren die häufig kritisierten langen Bearbeitungszeiten im Kulturellen Beirat und die zeitraubenden Verhandlungen um Papier verantwortlich dafür, dass zahlreiche, besonders ältere Autoren des Wartens leid wurden. "Sie können von mir als 76-jährigen alten Herrn nun nicht verlangen, daß ich noch jahrelang auf das Wiedererscheinen meiner Bücher warten soll",[12] schrieb Karl Foerster, während Toni Rothmund beklagte: "Ich werde am 2. Oktober 70 Jahre alt und sehe mein Lebenswerk, das bei Ihnen doch in so guten Händen lag, einfach durch die Kriegsereignisse lebendig begraben."[13] Der fast 80-jährige Pädagoge Otto Anthes befürchtete sogar zu sterben, ehe sein Lübeck-Roman in der Ostzone erscheinen könne, weshalb er ihn in einem Hamburger Verlag unterbrachte.[14]

Waren alle vorgenannten Schwierigkeiten umschifft und das Buch endlich erschienen, stellte sich die Frage, wie im Westen lebende Autoren für ihre Arbeit entlohnt werden konnten. Ohne auf die sich mehrmals ändernden Bestimmungen über sogenannte Westzonenkonten genauer einzugehen, kann festgehalten werden, dass es den Verlagen äußerst schwer gemacht wurde, ihren Westautoren das ihnen zustehende Honorar zukommen zu lassen. Eine Auszahlung in Westmark kam dabei zunächst überhaupt nicht in Frage. So zeigte sich der Naturheilkundler und Reclam-Stammautor Alfred Brauchle im Dezember 1950 empört über die Schwierigkeiten bei der Honorarüberweisung: "Ich bedaure aufrichtig, dass ich mit nichts anderem als mit Bestimmungen abgespeist werde und dass es offenbar in der DDR nicht mehr so viel mitfühlende Menschlichkeit gibt, einem in Not befindlichen Mitglied der Familie, dem die Überweisung zu Weihnachten zugesagt worden ist, einen Betrag von DM 100 […] rasch zu überweisen."[15] – Diese Probleme stellten sich nicht nur den Autoren aus den westlichen Besatzungszonen und später der Bundesrepublik, sondern insbesondere auch ausländischen Schriftstellern. Für Gunnar Gunnarsson aus Island beispielsweise war bis Mai 1947 eine Summe von über 9.000 Reichsmark bei Reclam aufgelaufen, an die er bis zur Lösung seiner Beziehungen zu dem Verlag im Jahr 1955 nicht herankam.[16]

Bis 1953 musste sich Reclam mit rund 50 Autoren aus den westlichen Besatzungszonen bzw. der Bundesrepublik bezüglich der Rückgabe von Verlagsrechten, der Willkür der Zensur, der Zwangslage des Verlages und der schwierigen Honorarbedingungen auseinandersetzen. Zahlreiche Autoren und Werke wechselten zu Reclam Stuttgart oder zu anderen westdeutschen Verlagen, darunter neben Gunnarsson auch Eugen Diesel, Herbert Tjadens, Theo Herrle, Moritz Jahn und der "Erfolgsautor der 'Inneren Emigration'"[17], Werner Bergengruen. Die in den Verlagsakten erhaltenen umfangreichen und zum Teil sehr emotionalen Schriftwechsel vermitteln einen guten Eindruck von den Nöten sowohl des Reclam Verlages als auch seiner Autoren in den Nachkriegsjahren. Die folgenden Beispiele sollen dies illustrieren.


Fußnoten

1.
Ernst Reclam an Hans Künkel, 11.4.1947, Reclam Archiv Leipzig (RAL), Akte 3.
2.
Vgl. zur Geschichte des Verlagswesens nach 1945: Ernst Umlauff, Der Wiederaufbau des Buchhandels. Beiträge zur Geschichte des Büchermarktes in Westdeutschland nach 1945, Frankfurt a. M. 1978; Jean Mortier, Ein Buchmarkt mit neuen Strukturen. Zur Verlagspolitik und Buchplanung in der SBZ 1945–1949, in: Klaus R. Scherpe (Hg.), Frühe DDR-Literatur. Traditionen, Institutionen, Tendenzen, Hamburg/Berlin 1988, S. 62–80; Karlheinz Selle, Zur Geschichte des Verlagswesens der Deutschen Demokratischen Republik. Ein Abriss der Entwicklung des Buchverlagswesens 1945–1970, in: Karl-Heinz Kalhöfer/Helmut Rötzsch (Hg.), Beiträge zur Geschichte des Buchwesens, Bd. 5, Leipzig 1972, S. 16–72.
3.
Vgl. Niederschrift über die Sitzung des Vorstandes des Börsenvereins am 21.1.1948, SächsStAL, 21766, Börsenverein Leipzig II, Nr. 1480, Bl. 11.
4.
Vgl. Arno Wilsdorf, Demontage-Bericht, 28.1.1947, RAL, Akte 139.
5.
Vgl. zur Geschichte von Reclam Leipzig nach 1945 allgemein: Dietrich Bode, Reclam. 125 Jahre Universal-Bibliothek 1867–1992, Stuttgart 1992; ders., Reclam: Daten, Bilder und Dokumente zur Verlagsgeschichte. 1828–2003, Stuttgart 2003; Heinfried Henniger (Red.), Autoren, Verleger, Bücher. Ein Almanach, Leipzig 1985; Hans Marquardt (Hg.), 100 Jahre Reclams Universal-Bibliothek 1867–1967. Beiträge zur Verlagsgeschichte, Leipzig 1967; Elvira Pradel, "An der Fortsetzung dieser Sammlung wird unausgesetzt gearbeitet." 120 Jahre Reclams Universal-Bibliothek, in: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel (L) 50 (1987), S. 903–906.
6.
. Kurt Runge, Urheber- und Verlagsrecht. Systematische Darstellung unter Berücksichtigung des internationalen Urheberrechts, der Urheberrechtsreform und der Nachkriegslage, Bonn 1948, S. 824.
7.
Karl Foerster an Reclam, 3.7.1950, RAL, Akte 14.
8.
Ernst Reclam an Leo Kobilinski-Ellig, 3.4.1947, RAL, Akte 3.
9.
Vgl. Korrespondenz zwischen Toni Rothmund und Ernst Reclam, 27.6.–7.7.1947, RAL, Akte 5.
10.
Vgl. Fritz Merseberg an Ernst Reclam, 22.1.1947, RAL, Akte 4.
11.
Felix Genzmer an Ernst Reclam, 10.8.1949, RAL, Akte 22.
12.
Karl Foerster an Hildegard ("Herr") Böttcher, 15.6.1950, RAL, Akte 14.
13.
Toni Rothmund an Ernst Reclam, 15.6.1947, RAL, Akte 5.
14.
Vgl. Korrespondenz zwischen Otto Anthes und Ernst Reclam, 12.2.1947–24.5.1948, RAL, Akte 20.
15.
Alfred Brauchle an Hildegard Böttcher, 19.12.1950, RAL, Akte 14.
16.
Vgl. Gunnar Gunnarsson an Reclam Leipzig, 20.12.1955, RAL, Akte 76.
17.
Siegfried Lokatis, Hanseatische Verlagsanstalt. Politisches Buchmarketing im "Dritten Reich", Frankfurt a. M. 1992, S. 96.

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