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3.5.2012 | Von:
Christian Becker

Marginalisierung der Sportgeschichte?

Eine Disziplin zwischen Entakademisierung und wachsender öffentlicher Wertschätzung

Anstöße aus Politik und Gesellschaft

Wichtige Anstöße und dann auch Aufträge sowie Drittmittelfinanzierungen für sporthistorische Projekte, ohne die die sportgeschichtliche Landschaft deutlich ärmer dastehen würde, sind in den letzten 20 Jahren aus Politik und Gesellschaft erwachsen.

Dies begann mit der umfangreichen Untersuchung des Sports und der Sportpolitik in der DDR, die auf eine Empfehlung der Enquete-Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur" und auf Anregungen des Sportausschusses des Deutschen Bundestages zurückging. Die daraus resultierenden Forschungsprojekte wurden vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, welches dem Bundesinnenministerium unterstellt ist, finanziell gefördert. Mittlerweile sind aus diesen Projekten zahlreiche Aufsätze und Monografien zur Genese und Formierung des DDR-Sports[14], zu einzelnen Sportarten und Tätigkeitsfeldern[15], zum Doping[16], zur Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit[17], zum Leistungssportsystem[18], zum Frauensport[19], ein Quellenband[20] sowie ein Archivfindbuch[21] entstanden. Zahl, Umfang und Inhalt dieser Publikationen nehmen sich imposant aus, haben eine wichtige Forschungsbasis geschaffen und in der Folge auch zahlreiche Qualifizierungsarbeiten nach sich gezogen.[22] Dennoch bleiben in der Erforschung der DDR-Sportgeschichte noch zahlreiche Desiderate[23], die nach Auslaufen der genannten Drittmittelprojekte und angesichts der oben skizzierten Gesamtsituation der akademischen Disziplin Sportgeschichte auf absehbare Zeit sicherlich nicht beseitigt werden können. Hier offenbaren sich die grundsätzlichen Defizite, die aus der mangelnden universitären Ausstattung der Sporthistoriografie und der nur geringen Rezeption ihrer Ergebnisse resultieren.

Waren bereits die diversen Projekte zur Geschichte des DDR-Sports, die an verschiedenen Hochschulstandorten (unter anderem in Göttingen, Potsdam und Hannover) durchgeführt wurden, in ihrer Ausschreibung, ihren Grundannahmen, Konzeptionen, Durchführungen (Mitarbeiterauswahl, Stellenwert der Zeitzeugen) und Ergebnissen nicht unumstritten, so offenbarte ein weiteres sporthistorisches "Aufarbeitungsprojekt" die grundsätzlichen Wahrnehmungsprobleme einer nicht genuin universitär initiierten Forschung: 2001 beauftragte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Bonner Historiker Nils Havemann, die Rolle und Verstrickung des weltweit größten Sportfachverbandes im "Dritten Reich" zu untersuchen. Havemann legte seine Ergebnisse in der 2005 veröffentlichten Monografie "Fußball unterm Hakenkreuz. Der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz" vor. Seine Schlussfolgerung, Anpassung und "Selbst"-Gleichschaltung des DFB seien keineswegs Ausdruck einer besonderen ideologischen Nähe zum Nationalsozialismus, sondern ökonomisch bzw. aus einem Selbsterhaltungstrieb begründet gewesen, löste einen Fußballhistorikerstreit aus, in dem Kritiker Havemann mehr oder weniger offen vorwarfen, "Auftragsforschung" im Sinne einer Reinwaschung für den DFB betrieben zu haben.[24] Immerhin gelang es auf diese Weise – so möchte man achselzuckend angesichts des zum Teil unsachlich geführten Streits anmerken –, eine breite, nicht nur wissenschaftliche Öffentlichkeit für ein sporthistorisches Thema zu interessieren.

Ebenfalls nahezu einen Sporthistorikerstreit verursachte ein weiteres sportgeschichtliches Projekt, welches von der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Auftrag gegeben und von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mitfinanziert wurde: die Erstellung einer methodisch fundierten und quellengestützten Biografie zu "Leben und Werk" des
Carl Diem 1928Carl Diem (r.) zusammen mit dem Staatssekretär Theodor Lewald als Führer der deutschen Olympiamannschaft in St. Moritz, Februar 1928. (© Bundesarchiv, Bild 102-05459; Foto: Georg Pahl)
Sportfunktionärs Carl Diem, der vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik maßgeblich den deutschen Sport geprägt hatte, dessen Rolle aber vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus umstritten war und ist. An letzterem haben auch die mittlerweile vorgelegten vier Teilbiografien als Ergebnisse des Projektes aus der Feder des Münsteraner Historikers Frank Becker wenig geändert.[25] Als besonders problematisch erwies sich hier die Verschränkung von geschichtswissenschaftlichen Intentionen mit geschichtspolitischen Erwartungen, die letztlich nicht miteinander zu versöhnen sind.

Im Überblick erstaunt, wie viel Konfliktpotenzial offenbar in zeithistorischen Projekten des Sports verborgen liegt. Dies verweist meines Erachtens auf zweierlei: zum einen auf die vermeintliche Alltagsnähe und Emotionalität des Sports, zum anderen auf die Tatsache, dass implizit wohl immer noch vielfach angenommen wird, sporthistorische Phänomene ließen sich alltagstheoretisch und ohne die Anwendung geschichtswissenschaftlicher Standards erklären.

Dass auch die beiden momentan laufenden Teilprojekte der Universität Münster und der Humboldt-Universität zu Berlin zum "Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation", wie der sperrige Ausschreibungstitel vollständig heißt[26], sogar schon vor ihrem Start heftig diskutiert wurden, kann hingegen kaum überraschen. Schließlich soll hier nach der Doping-Geschichte Ost vorrangig nun die Dopingvergangenheit und -gegenwart West- und Gesamtdeutschlands aufgearbeitet werden, womit in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft vielerlei, zum Teil sich gegenseitig widersprechende oder sogar ausschließende Erwartungen verbunden sind. Da das Gesamtprojekt wiederum vom DOSB initiiert und vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft finanziert ist, deren Geschichte in Bezug auf Doping im Zuge des Projektes natürlich auch thematisiert werden muss, werden auch hier Interessenskonflikte vermutet. Bereits die Vorstellung der Zwischenergebnisse sorgte für ein erhebliches Medienecho[27]. Die Endberichte werden für Ende 2012 erwartet.

Weitere größere sporthistorische Projekte, die weitgehend über Drittmittel finanziert werden, sind am Historischen Institut der Universität Stuttgart ("Die Kulturgeschichte der Fußball-Bundesliga" mit Mitteln der Fritz Thyssen Stiftung) und am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hannover ("Geschichte des jüdischen Sports im nationalsozialistischen Deutschland bis 1938 – unter besonderer Berücksichtigung des heutigen Niedersachsen", gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung[28]) angesiedelt.

Darüber hinaus hat der DFB bereits angekündigt, nun auch die Geschichte des Fußballsports in der DDR wissenschaftlich untersuchen lassen zu wollen.


Mit diesem kurzen Überblick über größere abgeschlossene, laufende oder geplante Projekte mit zeitgeschichtlichen Fragestellungen des Sports sollte gezeigt werden, dass angesichts des zunehmenden Rückbaus der Sportgeschichte als akademische Disziplin derartige Vorhaben mittlerweile fast ausschließlich auf Anstöße und Finanzierung aus dem politischen und verbandlichen Raum angewiesen sind, was wiederum zwangsläufig den Vorwurf der Auftragsforschung impliziert, sofern nicht politisch neutrale Stiftungen in die Bresche springen. Eine weitere Folge ist, dass die Forschungen in diesen Bereichen mit Abgabe der jeweiligen Endberichte – mit Ausnahme weniger nachfolgenden Qualifizierungsarbeiten – quasi zum Erliegen kommen, da keine Lehrstühle vorhanden sind, die sie sinnvoll mit Eigenmitteln weiterführen könnten.


Fußnoten

14.
Wolfgang Buss/Christian Becker (Hg.), Der Sport in der SBZ und in der frühen DDR. Genese – Strukturen – Bedingungen, Schorndorf 2001.
15.
Wolfgang Buss/Christian Becker (Hg.), Aktionsfelder des DDR-Sports in der Frühzeit 1945–1965, Köln 2001.
16.
Giselher Spitzer, Doping in der DDR. Ein historischer Überblick zu einer konspirativen Praxis, 2. Aufl., Köln 2000.
17.
Giselher Spitzer, Sicherungsvorgang Sport. Das Ministerium für Staatssicherheit und der DDR-Spitzensport, Schorndorf 2005.
18.
Hans Joachim Teichler/Klaus Reinartz (Hg.), Das Leistungssportsystem der DDR in den 80er Jahren und im Prozess der Wende, Schorndorf 1999.
19.
Gertrud Pfister, Frauen und Sport in der DDR, Köln 2002.
20.
Hans Joachim Teichler, Die Sportbeschlüsse des Politbüros der SED, Köln 2002.
21.
Hans Joachim Teichler u. a. (Hg.), Archive und Quellen zum Sport in der SBZ/DDR, Köln 2003.
22.
Zuletzt René Wiese, Kaderschmieden des "Sportwunderlandes". Die Kinder- und Jugendsportschulen der DDR, Hildesheim 2012.
23.
Vgl. den Literaturüberblick von Lorenz Peiffer/Matthias Fink, Zum aktuellen Forschungsstand der Geschichte von Körperkultur und Sport, Köln 2003; sowie Hans Joachim Teichler, Sport und Sportpolitik in der DDR, in: Krüger/Langenfeld (Anm. 1), S. 227–240.
24.
Ein Großteil der kritischen Stimmen, aber auch Havemanns eigene Positionen sind versammelt in: Lorenz Peiffer/Dietrich Schulze-Marmeling (Hg.), Hakenkreuz und rundes Leder. Fußball im Nationalsozialismus, Göttingen 2008.
25.
Frank Becker, Den Sport gestalten. Carl Diem, 4 Bde., Duisburg 2009–2011. Zur Diem-Debatte auch das o. a. Schwerpunkt-Heft der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (Anm. 5). Mittlerweile ist eine weitere Diem-Biografie erschienen: Ralf Schäfer, Militarismus, Nationalismus, Antisemitismus: Carl Diem und die Politisierung des bürgerlichen Sports im Kaiserreich, Berlin 2011.
26.
Aus dem Münsteraner Teilprojekt vgl. in der vorliegenden Ausgabe: Henk Erik Meier u.a., Dopingskandale in der alten Bundesrepublik, http://www.bpb.de/137402/).
27.
Vgl. u. a. Detlef Hacke/Udo Ludwig, "Ich will nur eines: Medaillen". Auch in Westdeutschland gab es vor der Wende offenbar ein staatlich gefördetes Dopingsystem, in: Der Spiegel, 39/2011, S. 120–124.
28.
Aus diesem Projekt ist jüngst erschienen: Lorenz Peiffer/Henry Wahlig, Juden im Sport während des Nationalsozialismus, Göttingen 2012.

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