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3.5.2012 | Von:
Christoph Lorke

"Ungehindert abreagieren"

Hooliganismus in der späten DDR im Spannungsfeld von Anstandsnormen, Sozialdisziplinierung und gesellschaftlichen Randlagen

Am Rande der Gesellschaft: Zur Sozialstruktur der Täter

Im Untersuchungszeitraum war bei einigen Spielen eine zweistellige Zahl von "Zuführungen" durch die Volkspolizei an der Tagesordnung. Zu einem größeren Teil endeten diese mit Verwarnungen und Ordnungsgeldern. Nur eine Minderheit wurde strafrechtlich tatsächlich zur Verantwortung gezogen, insbesondere wenn Handlungen wie Körperverletzungen oder ein Wiederholungsfall nachgewiesen werden konnten. Die meisten Strafen wurden für das Delikt Körperverletzung verhängt; zudem finden sich Taten, bei denen "Rowdytum" (§ 215 StGB der DDR), Widerstand gegen staatliche Maßnahmen", "Beeinträchtigung staatlicher und gesellschaftlicher Tätigkeit" und "Öffentliche Herabwürdigung" geahndet wurden. Rund ein Fünftel der Angeklagten war nach § 215 wenigstens einmal vorbestraft, es handelte sich also um Wiederholungstäter nach einem zumeist gleichen Tatbestand. Der umfassende Einsatz und "entschiedene Kampf" gegen jenes sogenannte "Rowdytum" wurde von den zuständigen Behörden als "eine notwendige Aufgabe der sozialistischen Lebensweise"[31] verstanden.

Die straffällig gewordenen jungen Erwachsenen mussten nach Verbüßung ihrer Haft teils harte Auflagen erfüllen, so durften sie die Spiele ihres Vereins nicht besuchen oder mussten gar für einige Jahre in anderen Städten der DDR leben. Gleichwohl wurden Jugendliche wegen vergleichsweiser Bagatelldelikte zu langen Haftstrafen verurteilt, wobei möglicherweise die Stellung der Eltern eine nicht unbedeutende Rolle für einen letzten Ausschlag beim Strafmaß gespielt haben mag. § 215 war laut Giselher Spitzer ein Druckmittel gegenüber jugendlichen Straftätern, die sich "häufig ohnehin am Rande der Gesellschaft befanden oder beruflich auf einer Stufe standen, auf der Drohungen mit sozialem Abstieg gar nicht verfingen."[32] In den ausgewerteten Akten finden sich Geldstraften von 1.000 Mark (für Beschädigungen im Zug), Haftstrafen über zwei Monate (für das Betreten des Spielfeldes), vier Monate (für den tätlichen Angriff auf einen Ordner), sechs Monate (für die Beleidigung eines Ordners), acht Monate (für die Beleidigung eines Volkspolizisten) sowie – die höchste im Quellbestand dokumentierte Strafe – zweieinhalb Jahren Haft zuzüglich Geldstrafe für tätliche Angriffe und Spielfelderstürmung bei einem Spiel des Halleschen FC Chemie im tschechoslowakischen Ostrau.

Staatlicherseits wurden die Täter nach bestimmten Kriterien charakterisiert, die in vielen Bereichen implizit auf teils krasse soziale Problemlagen innerhalb der DDR hindeuten, in den meisten Fällen eine Gemengelage aus mangelhafter Schulbildung, ungünstigen sozioökonomischen Verhältnissen, kaum ausgeprägten Fähigkeiten zur Selbstkontrolle, Vernachlässigung durch die Eltern in zumal un- und angelernten Arbeiterhaushalten, "ungünstiger Freizeitgestaltung" und anderem mehr. So stellte die Generalstaatsanwaltschaft in einem Schreiben über Fußball-Anhänger des 1. FC Union Berlin fest, dass von 21 Fans, gegen die vom Transportpolizei-Amt Berlin Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, 98 Prozent bereits "mangelhafte schulische Leistungen" vorwiesen. Und weiter heißt es: "Ihre Entlassung aus der Schule erfolgte aus der 8. Klasse."[33] Unverhohlen wurde dadurch ein kausaler Zusammenhang zwischen ungünstigen Bedingungen im Elternhaus und späterer Straffälligkeit konstruiert, was gleichwohl die ratlose Verkennung der zuständigen Behörden offenbart. Im Ergebnis machten die Betroffenen also später genau das, was die Gesellschaft von ihnen erwartete – sie wurden straffällig. Schon allein die Auswahl von Kriterien zur Bestimmung jener Lebenslagen verweist somit einerseits auf eine Argumentation im Sinne einer self-fulfilling prophecy. Die hier beobachtbaren Zuschreibungen und ihre Folgen lassen sich mit dem labeling approach (Etikettierungsansatz) fassen. In diesem soziologisch-theoretischen Ansatz wird Devianz als Resultat von Zuschreibungen verstanden, durch die bestimmte Verhaltensweisen als abweichend und normwidrig angesehen werden, auch wenn diese realiter gar nicht zutreffen mussten.[34] Andererseits bestätigen diese Befunde aber auch die Annahmen des englischen Soziologen Eric Dunning, der unter anderem die hohe Arbeitslosigkeit und das Abgleiten in eine "neue Armut" bestimmter sozialer Schichten mit verantwortlich für das verstärkte Aufkommen randalierender Fans in Großbritannien machte.[35] Auch wenn man in der DDR nicht ohne Weiteres von "Armut" sprechen kann,[36] so verweisen die geschilderten, teils prekären sozialen Verhältnisse doch auf einen großen Anteil "abgehängter" Bevölkerungsteile unter den Hooligans, bei denen weniger die sozialistischen Moralvorstellungen als vielmehr andere (Männlichkeits-)Normen galten und ausgelebte Aggressionen in Nischenbereichen der Gesellschaft zu – im Alltag sonst verwehrten – Ansehen und Prestige führen konnten.

Ähnliche Zuschreibungen lassen sich auch für die Elternhäuser konstatieren: Diese hätten zum großen Teil "ernsthafte Erziehungsschwierigkeiten." Bei etwa 80 Prozent aller Täter wurden die Eltern geschieden, als sich die Kinder im schulpflichtigen Alter befunden hätten.[37] Ferner hätten sie bereits im Jugendalter zu "Aufsässigkeit und Herumtreiberei" geneigt. Mitglied in der paramilitärischen Gesellschaft für Sport und Technik (GST) seien viele "nur deshalb, weil man dort eine Fahrerlaubnis machen kann." Tageszeitungen würden kaum gelesen, vielmehr sei "das regelmäßige Sehen von Westfernsehen […] 'Mode'." Auf die Sportart bezogen seien "Fußballregeln […] kaum bekannt", stattdessen besuche die Mehrzahl der Täter die Fußballspiele des 1. FC Union allein deshalb, so die Staatsanwaltschaft mehrdeutig, "weil man sich dort ungehindert abreagieren kann."[38] All diese Ausführungen muten wie der Versuch an, das gesellschaftlich benötigte Bild des unerwünschten Fußballfans zu konstruieren. Das so geschaffene Porträt eines sozial-deformierten, ungebildeten, kriminellen, nicht selten als "asozial" titulierten und damit anti-sozialistischen jungen Menschen musste dann mittels entsprechender Maßnahmen und Erziehungsarbeit wieder korrigiert werden.

Statistisch ergab die Auswertung weitere interessante Befunde. Auf Grundlage der Anklageschriften der Bezirksstaatsanwaltschaften für die gesamte DDR ergibt sich nach eigenen Berechnungen eine Zahl von 75 verurteilen männlichen Personen für den Zeitraum 1986–1989. Das deutliche Schwergewicht der Taten lag auf den Jahren 1988 (45,3 Prozent) und 1989 (34,7 Prozent bis August 1989). Das Durchschnittsalter der Täter betrug zum Zeitpunkt der Tat 21,5 Jahre. Der älteste war 33, der jüngste Täter 17 Jahre, gut 80 Prozent waren zwischen 17 und 27 Jahren alt. In ausnahmslos allen Fällen waren die Täter ledige junge Männer ohne Kinder. Beruflich waren die meisten als Arbeiter in größeren Volkseigenen Betrieben angestellt (Elektromonteur, Heizer, Schlosser, Stellwerker, Maurer, Lackierer usw.); in einem Fall handelte es sich um einen Unteroffizier-Schüler der NVA in Zivil.

Auch über Wechselwirkungen deutsch-deutscher "Abgrenzung und Verflechtung" (Christoph Kleßmann) liefert der zitierte Bericht erhellende Aufschlüsse: Im Fan-Lager der Unioner sei "die westliche Dekadenz […] vorherrschend, was sich auch in den Sprechtexten der Anhänger des 1. FC Union" widerspiegele. Behörden erfassten unterschiedliche Sprüche, die sich allesamt gegen Polizei und Staat richteten: "30 m im Quadrat, Minenfeld und Stacheldraht. Ihr wißt doch wo ich wohne – ich wohne in der Zone.", "Der Tag wird einmal kommen, da sperren wir die Bullen ein, dann wird Großdeutschland wieder eine freie Heimat sein.", "Was ist Deutschlands größte Schande, das ist die Terletzki-Bande."[39], oder: "Es gibt nur zwei Mannschaften an der Spree, Union und Hertha BSC."[40] Gerade die offen bekundete Sympathie mit dem Westverein Hertha BSC Berlin musste den zuständigen Behörden ein Dorn im Auge sein. Es war für DDR-Bürger nicht ungewöhnlich, Anhänger eines "Zweitvereins" aus der Bundesliga zu sein; gerade Fans von Union hatten aufgrund der geografischen Nähe immer auch eine gewisse Affinität zu Hertha.[41] In der Folge führte eine solche offen zur Schau getragene "double identity"[42] häufig dazu, dass man mit einem Hertha-Aufnäher bereits verdächtig war, was für erhebliches Provokationspotential bei Polizei und Staatssicherheit und für deren Argwohn sorgte.

Dass sich die geschilderten Zuschreibungspraktiken keineswegs nur hinter verschlossenen Türen und unter Aktendeckeln manifestierten, zeigt ein Beispiel in der auflagenstärksten DDR-Wochenzeitung, der "Wochenpost", vom Januar 1988: Auf dem Höhepunkt gewalttätiger Ausschreitungen erschien in der Serie "Im Gerichtssaal notiert" das prototypische Täterporträt eines brutalen Fußballfans: Der 20-jährige "Michael", der "nur" den Abschluss der siebten Klasse vorweisen könne und anschließend eine Teillehre als Gleisbauer bei der Reichsbahn begonnen habe, sei mit "schwarzer Lederjacke" vor dem Staatsanwalt erschienen. Mit weiteren "Belegen" wie Alkoholkonsum, "Zeitvergeudung in der Freizeit" und "ein paarmal unentschuldigte[m] Fehlen" am Arbeitsplatz versuchte der Artikel daneben deutlich zu machen, dass der derart Charakterisierte neben seinen Gewalttätigkeiten bei Fußballspielen auch in anderen Bereichen seines Lebens Schwierigkeiten habe.[43] Summa summarum repräsentieren solche Sichtweisen nicht nur den Versuch, bestimmte Moralvorstellungen über ein populäres Medium in die Haushalte zu tragen, um auf diese Weise Zustimmung zu mobilisieren und zur Harmonisierung und dem inneren Zusammenhalt der Gesellschaftsstruktur beizutragen; sie stehen ferner nachdrücklich für die Unfähigkeit, Ursachen für gesellschaftliche Prozesse in der sozialen Wirklichkeit der DDR selbst zu suchen.


Fußnoten

31.
Harry Harrland, Sozialistische Lebensweise und Gesetzlichkeit, in: Lebensweise und Sozialstruktur. Materialien des 3. Kongresses der marxistisch-leninistischen Soziologie in der DDR, 25. bis 27. März 1980, Hg. Wiss. Rat für Soziologische Forschung in der DDR, Berlin 1981, S. 166–171, hier 168.
32.
Giselher Spitzer, Nationalmannschaft mit Maschinenpistole und Stahlhelm am antifaschistischen Schutzwall angetreten … Der DDR-Fußballsport zwischen Funktionalisierung, Identitätsbildung und Double Identity, in: Beatrix Bouvier (Hg.), Zur Sozial- und Kulturgeschichte des Fußballs, Trier 2006, S. 149–182, hier 175.
33.
Abschrift (Anm. 22), S. 1.
34.
Vgl. Siegfried Lamnek, Neue Theorien abweichenden Verhaltens, 2. Aufl., München 1997.
35.
Vgl. Eric Dunning, Social Bonding and Violence in Sport. A Theoretical-Empirical Analysis, in: Jeffrey Haskel Goldstein (ed.), Sports Violence, New York 1983, S. 129–146, bes. 140f.
36.
Vgl. Christoph Lorke, Das Image der Armut. Ein deutsch-deutscher Vergleich in historischer Perspektive, in: Gegenblende. Das gewerkschaftliche Debattenmagazin, Ausgabe September 2011, http://www.gegenblende.de/11-2011/++co++026fe122-da14-11e0-69ce-001ec9b03e44 [17.4.2012].
37.
Abschrift (Anm. 22), S. 1.
38.
Vgl. ebd.
39.
Gemeint war vermutlich Frank Terletzki, ehem. Fußballspieler des BFC Dynamo.
40.
Abschrift (Anm. 22), S. 1f.
41.
Was sich auch bis nach 1989/90 halten sollte. Da erlebte die (Fan-)Freundschaft ihren Höhepunkt mit einem Freundschaftsspiel im Berliner Olympiastadion vor über 50.000 Zuschauern im Jan. 1990, doch ließ die gegenseitige Zuneigung fortan stetig nach. Vgl. Sven Goldmann, Hertha und Union: Getrennt war man sich näher, Der Tagesspiegel 8.7.2009; Willmann (Anm. 3), S. 43.
42.
Vgl. Spitzer (Anm. 32).
43.
Im Gerichtssaal notiert: Der Fußball-Fan, in: Wochenpost, 15.1.1988, S. 32.

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