Beleuchteter Reichstag

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20.9.2012 | Von:
Siegfried Lokatis

Eine gesamtdeutsche Reihe?

Der Nummern-Krieg und die Jubiläen der Insel-Bücherei 1962 und 1987

VI

Im Vorfeld des dritten hier behandelten Jubiläums "75 Jahre Insel-Bücherei" kam es auf der Leipziger Messe 1983 wieder zu einer Annäherung der beiden Insel-Verlage, und Roland Links, der Verleger der Kiepenheuer Verlagsgruppe, zu der der Leipziger Insel-Verlag seit 1977 gehörte[18], meldete seinen Lektoren ein "konkretes Ergebnis zur Zusammenarbeit" hinsichtlich des Insel-Jubiläums: "Bis zur Buchmesse in Frankfurt sollen wir Vorschläge über die Zusammensetzung der 15-bändigen IB-Kassette erarbeiten.
"Sommergarten""Sommergarten": Plakat zur Ausstellung "Hundert Jahre überstanden. Inselwelten" in Leipzig (© Leipziger Buchwissenschaft)
Insel Frankfurt möchte Nachauflagen älterer Titel außer Neuheit: [Hermann] Hesse, Aquarelle (Rechtslage klärt Frankfurt). Das bedeutet, daß unser IB-Programm 1985/86 reduziert werden muß. Insel Frankfurt würde geplante IB-Bibliographie (Autor: [Herbert] Kästner) ebenfalls übernehmen. Insel Frankfurt regte an, künftig keine Überschneidungen mehr bei der Nummerierung der IB, keine Doppelungen herbeizuführen, sondern die Nummerierung wie früher abzustimmen."[19]

Nicht zuletzt durch den hier geschilderten Nummernkrieg wurde Kästners Bibliographie auch für den westdeutschen Sammler zu einer unverzichtbaren Ressource. Selbst einer führenden Kennerin wie Elke Lipp fehlte zu dieser Zeit der nötige Überblick über die ostdeutsche Produktion. Als sie in Leipzig wegen einer Zusammenstellung nachfragte erhielt sie die denkwürdige Antwort: "Eine komplette Insel-Bücherei 'ersammeln' zu wollen, daran arbeiten viele Menschen ein Leben lang. Warum sollten Sie nicht auch dazu gehören?"[20]

Frankfurts Angebot, das Kriegsbeil zu begraben, stieß zumindest bei der HV Verlage in Ost-Berlin nicht auf Gegenliebe. Hier witterte man die Gefahr eines Rückfalls zu gesamtdeutschen Tendenzen.

Für das 75. Jubiläum hatte der Leipziger Insel-Verlag eine hochkarätig besetzte zentrale Veranstaltung mit den beiden DDR-Autoren Karl Mickel und Stephan Hermlin auf der einen Seite und den westdeutschen Martin Walser und Walter Jens auf der anderen Seite geplant. Die HV Verlage und Buchhandel kritisierte dieses Vorhaben, weil es "den Eindruck einer gesamtdeutschen Aktion" erweckte und der Internationalität der Reihe nicht Rechnung tragen würde. Die Zensurbehörde schlug vor, deshalb auch noch Autoren aus der Sowjetunion hinzuzuziehen. Leider ließ sich dieses Konzept nicht leicht realisieren. Der einzige noch lebende "Autor dieses Literaturbereichs", Tschingis Aitmatow, sei "wenig reise- und Publicity-freundlich", eine "Einladung ohne jede Chance". Eine andere, "wenn auch nicht so überzeugende Idee", sei die Einladung eines Künstlers aus dem Band "Russische Graphik des 20. Jahrhunderts", der allerdings schon 1970 erschienen war, sodass zu den noch lebenden Künstlern gar kein Kontakt mehr bestand. Als Alternative schlug die Hauptverwaltung noch die Einladung eines Übersetzers aus der Sowjetunion vor, dessen Buch aber leider zum Jubiläum nicht fertig würde.

All das solle mit dem Verlag "in einem Gespräch, (nicht brieflich) besprochen werden. Bei der Gelegenheit sollte dem Verlag vorgeschlagen werden, zukünftig in der Insel-Bücherei stärker auch lebende Autoren (insbesondere SU/SL [sozialistische Länder]) zu verlegen."

Keine Einwände hatte die HV Verlage und Buchhandel gegen die aus Anlass des Jubiläums vorgesehenen Buchveröffentlichungen. Die Titelauswahl der fünfbändigen Kassette mit Aucassin und Nicolette, Jean Pauls "Luftschiffer", Heinrich Vogelers "Dir", Marcus Behmers "Fischer und syner Frau" sowie Otto Julius Bierbaums "Gugeline" sei darauf zurückzuführen, dass sie ursprünglich zusammen mit dem Insel-Verlag Frankfurt am Main herausgebracht werden sollte, aber diese Zusammenarbeit hatte die HV torpediert: "Um keinen 'gesamtdeutschen' Bestrebungen Vorschub zu leisten, wurde darauf verzichtet. F./M. erhält jetzt lediglich die Filme zum Eigendruck."

Erstmals in der DDR wurde 1987 auch die legendäre Nummer 1 von 1912, "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke" von Reiner Maria Rilke neu gedruckt, ein Titel, der seine größten Erfolge als Soldaten-Lektüre im Weltkrieg gefeiert und in der Bundesrepublik längst die Millionengrenze überschritten hatte. Die DDR-Ausgabe enthielt Briefmaterial, aus dem die friedlichen Absichten des Dichters deutlich werden sollten. Bei der geplanten Bibliographie "75 Jahre Insel-Bücherei. 1912–1987, "Fortführung, Ergänzung, und Berichtigung der 1962 erschienenen Ausgabe '50 Jahre Insel-Bücherei'", sei allerdings die Erteilung der Druckgenehmigung noch offen.[21]

In der Kritik stand vor allem das Vorwort des Verfassers der Bibliographie Herbert Kästner, dem anzumerken sei, "daß es ein Sammler für Sammler geschrieben" habe. Die Bücherei würde "überwiegend als Ganzes betrachtet, dadurch unterscheidet der Verfasser nur bedingt zwischen dem Insel-Verlag Leipzig und Insel-Verlag Wiesbaden rsp. F/M. So familiäre Formulierungen wie 'das Verlagshaus in Wiesbaden' (S. 9) , 'das Frankfurter Haus' (S. 14) zielen in erster Linie auf räumliche Trennung und zuwenig gegen den Eindruck einer 'gesamtdeutschen' Unternehmung. Außerdem wird kommentarlos auf westdeutschen Materialien verwiesen, die dem DDR-Bürger nicht zugänglich sind."[22]

Schließlich erschien das hochinformative Vorwort Kästners zwar in der DDR-Ausgabe seiner Bibliographie, in der westdeutschen Fassung war es jedoch fortgelassen[23] und durch ein Vorwort von Unseld ersetzt worden.

Da auch das Vorwort der westdeutschen Fassung in der DDR gedruckt wurde, wurde das neue Vorwort Siegfried Unselds der HV Verlage zur Druckgenehmigung vorgelegt, die daran entschieden weniger auszusetzen fand als an dem Text Herbert Kästners.[24] Selbstverständlich war hier die Genehmigung reine Formsache. Dass die Berliner Zensurbehörde damit einen westdeutschen Zensurakt gegenüber einem Autor aus der DDR bestätigte, verdient jedoch festgehalten zu werden.

Es war die verdiente Strafe und dürfte ein Schock gewesen sein, als die beinahe schon totgesagte Frankfurter Konkurrenz zum 75. Jubiläum 1987 statt des gemeinsamen Fünfbänders eine 25-bändige Jubiläumskassette präsentieren konnte, die neben der Kästner-Bibliographie auch die fünf Bände aus der DDR enthielt. Ein unheilschwangerer Triumph der kapitalistischen Wirtschaftsdynamik und ein deprimierender Beweis für die uneinholbare technische Überlegenheit des westlichen Druckereiwesens.

Immerhin hatten sich die Kontakte zwischen Frankfurt und Leipzig trotz aller Störfeuer aus Berlin wieder verbessert. Nach dem Jubiläum 1987 konnten "Doppelbesetzungen weitgehend vermieden" werden.[25] So bestand für die folgende Wiedervereinigung der Insel-Verlage und der bis Ende 2009 in Leipzig gemachten Insel-Bücherei eine gute Ausgangsbasis.

Fußnoten

18.
Siegfried Lokatis/Ingrid Sonntag (Hg.), 100 Jahre Kiepenheuer-Verlage, Berlin 2011.
19.
Protokoll der Lektoratsbesprechung v. 11.5.1983, SächsStAL, Gustav Kiepenheuer Verlag, 1241, S. 7.
20.
Roland Links an Elke Lipp, 3.3.1983, SächsStAL, Gustav Kiepenheuer Verlag, 796: Es existiere zwar eine "Zusammenstellung der bei uns erschienenen Bänder der Insel-Bücherei", aber diese sei vergriffen und: "Uns stehen nicht die gleichen Ablichtungsmöglichkeiten zur Verfügung wie Ihnen". Um der Sammlerin trotzdem zu helfen, vermittelte er ihr den Kontakt zu Herbert Kästner.
21.
Richter, Stellungnahme zu Aktivitäten aus Anlaß "75 Jahre Insel-Bücherei", 12.5.1986, BArch DR-1, 8429, S. 6–9.
22.
HV Verlage und Buchwesen, Abt. Belletristik, Kunst und Musikliteratur (Richter), Zum Vorwort des Katalogs '75 Jahre Insel-Bücherei' […], 22.5.1986, BArch DR-1, 8429, S. 31.
23.
Kästner hatte die Frankfurter Produktion recht scharf kritisiert, die u.a. "zunehmend eine gewisse Vorliebe für das Merkwürdige, Extraordinäre, ja Exzentrische" zeige. Er bedauerte den Trend zur "Bevorzugung von Reprintauflagen früher, besonders attraktiver Bändchen.": Ders., 75 Jahre (Anm. 10), S. XI.
24.
DG-Antrag Herbert Kästner (auch Herausgeber). 75 Jahre Insel-Bücherei, BArch DR-1, 3485.
25.
Beate Jahn, Die Insel-Bücherei des Leipziger Insel-Verlags in der Zeit der Verlagsgruppe Kiepenheuer (1978–1990), in: Insel-Bücherei. Mitteilungen für Freunde, Nr. 27, S. 7–40, hier 29.

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