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20.9.2012 | Von:
Julia Frohn

Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften 1945–1961

"Das Buch von Drüben"

Stattdessen war es das Rezensionsorgan "Das Buch von Drüben", das schließlich nach allen Bemühungen um eine derartige Literaturzeitschrift tatsächlich verwirklicht wurde. Angeregt durch einen Dialog, der vom Gesamtdeutschen Buchhändler- und Verlegerforum[28] auf der Leipziger Buchmesse 1956 initiiert wurde, entstand zum Ende desselben Jahres in Kooperation der Ost-Berliner
Lucie GroszerDie Verlegerin Lucie Groszer signiert Bücher und Poster, Berlin, 7. September 1978 (© Bundesarchiv, Bild 183-T0907-0035; Foto: Gabriele Senft)
Verlegerin Lucie Groszer, die sich in vielen buchhändlerischen Organisationen der Nachkriegszeit engagierte und als Vorstandsmitglied des Gesamtberliner Buchhändler- und Verlegervereinigung eine Dauerfahrtgenehmigung nach West-Berlin besaß,[29] und dem Hamburger Werbeberater und Verleger Eduard Wildhagen die Zeitschrift "Das Buch von Drüben". Sinn des Blattes war es, Literatur aus der DDR von BRD-Rezensenten sowie Bücher aus der BRD von DDR-Kritikern auf paritätischer Basis besprechen zu lassen. Vor allem die deutsch-deutsche Herausgeberschaft des auf 10.000 Exemplare angelegten Magazins sollte Vorurteilen bezüglich einseitiger und politischer Ausrichtung entgegenwirken. In der ersten (undatierten) Ausgabe vom Juni 1957 heißt es im Vorwort der Herausgeber: "Es gehörte stets zu den vornehmsten Aufgaben des Buchhandels, die Erfordernisse der Zeit erkannt und nach ihnen gehandelt zu haben. Auch heute gibt es für uns Buchhändler und Verleger eine derart vordringliche Aufgabe: dafür zu sorgen, dass wir uns nicht völlig auseinanderleben. Hierin sieht die Zeitschrift ihre vermittelnde Tätigkeit: durch gegenseitige Buchbesprechungen soll dem Sortimenter eine Sicherheit gegeben werden, dass er sich für das Buch von drüben einsetzen kann."[30]

Zudem sollte die Zeitschrift durch Erläuterungen "der wichtigsten Bestimmungen des Interzonenhandels" helfen, die vorherrschenden wirtschaftlichen Unsicherheiten des innerdeutschen Buchverkehrs zu bereinigen und die beschränkten Möglichkeiten im Austausch belletristischer Literatur Mitte der Fünfzigerjahre zu erweitern. Dass zumindest von Seiten der Rezensenten und Herausgeber vornehmlich kommunikative und im Literaturaustausch begründete Motive vorherrschten, ist kaum zu bezweifeln: Der namhafteste Ost-Rezensent, Johannes Bobrowski, der dank seiner Lektorentätigkeit im Altberliner Verlag Lucie Groszer[31] an der Entwicklung der Zeitschrift beteiligt war, drängte in seinen Buchbesprechungen darauf, dass die jeweiligen Druckerzeugnisse "in ganz Deutschland weiteste Verbreitung finden" sollten,[32] und argumentierte in den immerhin vier bis sechs Rezensionen, die pro Ausgabe von ihm stammten, zwar im Sinne einer eher realistischen Literatur, jedoch nicht anhand ideologisch-politischer Phrasen. Zudem ermutigte er, wie zum Beispiel in der Kritik zur dritten Folge des deutsch-deutschen Lyrikanthologie-Projektes "Das Gedicht. Jahrbuch zeitgenössischer Lyrik" (Hamburg 1956), zu Formenreichtum und Diversitätsdenken und statuierte: "Mir scheint es nicht wichtig, Maßstäbe der Qualität nach Ost und West festzustellen. Bemerkenswerter ist, dass hier die oft zitierten Unterschiede in der Thematik und in den Formen nicht auf eine angeblich gangbare Mitte abgemäßigt wurden, sondern ihnen – im gegebenen Rahmen – 'das Wort erteilt' wurde. Es erweist sich da, dass die jungen Lyriker aus der DDR keineswegs schablonenhaft und 'unmodern' erscheinen."[33]

Neben Johannes Bobrowski waren unter anderem von ostdeutscher Seite Alfred Könner, Ehm Welk, Lieselotte Welskopf-Henrich und Lucie Großer selbst, von westdeutscher Kurt Sandner, Lu Märten und Eduard Wildhagen als Rezensenten für die Zeitschrift tätig. Im heute wohl – dank der Prominenz von Rezensent und Rezensiertem –
Johannes Bobrowski und Günter GrassJohannes Bobrowski (l.) und Günter Grass (r.) im Streitgespräch auf dem Lyrikerforum in der Westberliner Akademie der Künste am 6. Mai 1965 (© Bundesarchiv, Bild 183-D0206-0045-001 / Fotograf: o.A.)
bemerkenswertesten Beitrag der Zeitschrift behandelte Bobrowski "Die Vorzüge der Wildhühner" von Günter Grass (1956) und stellte fest: "Zweifellos sind diese Gedichte, eine erste Veröffentlichung, interessant, weil hier auf eine gewisse, in den letzten Jahren in der Lyrik Westdeutschlands erfolgreich gewordene, ein wenig parfümierte, unverbindliche Melodik verzichtet wird. Grass setzt seine Bilder recht hart ein. Freilich scheint mir das einstweilen doch weniger auf Konzentration zu deuten als auf eine vorhandene 'kunstgewerbliche' Neigung, – ein Spiel, dem sich die Sprache nicht sehr gefügig zeigt. Auf jeden Fall ist Grass aber eine Begabung, auf die man achten sollte. Ein Gedicht wie 'Vogelflug' ist entschieden mehr als ein Versprechen. Er wird sich noch wandeln, das steht in den Gedichten, deutlicher noch in den vier Seiten Prosa 'Fünf Vögel' und in den Zeichnungen […]."[34]

Vor dem Hintergrund, dass Grass in der DDR erst 1984 mit fast 30-jähriger Verzögerung publiziert werden konnte (1984 erschien "Katz und Maus" in der Reihe "Spektrum" des Verlages Volk und Welt, erst 1987 wurde "Die Blechtrommel" in der DDR publiziert), erscheint dieser Beitrag Bobrowskis beinahe unwirklich, demonstriert jedoch die Neugierde und Offenheit gegenüber der westdeutschen Literatur, die unter Schriftstellern der DDR vorherrschte.

Trotz dieser Grass-Besprechung ließ die Zeitschrift bei der Berücksichtigung aller namhaften West-Verlage (Rowohlt, Suhrkamp, Luchterhand, Desch und sogar die in der DDR umstrittenen Bertelsmann und Kiepenheuer & Witsch) arrivierte Schriftsteller aus Westdeutschland vermissen. Stattdessen fanden sich im Konzept des Periodikums unter anderem neu aufgelegte deutsche und internationale Klassiker, unverfängliche Liebes- und Abenteuerromane, Lexika und Ratgeberbücher, populärwissenschaftliche Abhandlungen sowie Kinder- und Jugendliteratur, die aus dem jeweils anderen "Drüben" besprochen wurden. Überraschend ist, dass unter den aus DDR-Verlagen stammenden Neuerscheinungen (unter anderen von Heinrich Mann, Stefan Zweig, F. C. Weiskopf) keine ausgesprochen politischen Autoren vertreten waren, Namen wie Alexander Abusch, Johannes R. Becher, Günter Hofé, Ludwig Renn oder Erich Weinert sucht man vergeblich. Neutralität sollte nicht nur behauptet, sondern als Hauptanliegen demonstriert werden – eine Leistung, die von der westdeutschen Presse anerkannt wurde: "Sehen wir in Das Buch von Drüben, so scheint bei aller Notwendigkeit, politische Werke aussparen zu müssen, nicht die Absicht zu bestehen, in der unterhaltenden Literatur in die seichten Gewässer der Schnulzen auszuweichen", so "Die Welt". Im selben Artikel wurde freilich umgehend politisiert, indem der ausschließlich im Wechselverhältnis erlaubte Austausch Buch gegen Buch kritisiert und dabei spöttisch bemerkt wurde, dass "die westdeutsche Nachfrage nach Traktoren-Epik jedoch nie so hoch" gestiegen sei.[35] Dass die westdeutsche Presse[36] dem Projekt überhaupt Beachtung schenkte, ist umso erstaunlicher, als weder im Leipziger noch im Frankfurter Börsenblatt "Das Buch von Drüben" irgendeine Erwähnung fand.[37]

Trotz aller Indizien für ein politisch neutral gehaltenes Magazin eröffnet ein Blick in die internen Dokumente des Hauptreferats Literaturaustausch[38] beim Ministerium für Kultur den parteipolitischen Hintergrund. So war "die Werbung für die Literatur in der BRD in den Vordergrund zu stellen", da es "angesichts des mangelnden Bezugs der BRD aus der DDR – allein schon aus ökonomischen Gründen – unsinnig" wäre, "einen erhöhten Bedarf an Westliteratur in der DDR zu wecken."[39] Deshalb wurde die Zeitschrift nur sehr beschränkt mit ca. 500 Exemplaren in Ostdeutschland verbreitet, dennoch musste ein wenigstens augenscheinlich paritätischer Absatz gewährleistet sein, "um dem Vorwurf zu begegnen, dass sie bei uns [in der DDR] nicht erscheinen könne." Zudem trüge das Blatt lediglich "aus taktischen Gründen gesamtdeutschen Charakter".[40] Dabei käme es jedoch vor allem darauf an, "dem Buch von Drüben eine Massenauflage in Westdeutschland zu verschaffen[, um so] von dieser Seite her einen echten Bedarf an DDR-Literatur auszulösen."[41]

Während im Oktober 1957 – also bereits weit nach der Nivellierung des Neuen Kurses – "vom Standpunkt des HR-Literaturaustauschs die Herausgabe des Buch von Drüben weiterhin befürwortet" und dieselbe "nach wie vor für notwendig gehalten"[42] wurde, wies die Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel am 22. Januar 1958 überraschend an, die Zeitschrift zu liquidieren. Da "die Gefahr der ideologischen Ko-Existenz" bei der Zeitschrift immer sehr nahe gelegen habe, "das Ergebnis der Arbeit dieser Blätter […] außerordentlich gering einzuschätzen" sei und "die Form der Zeitschrift einem überwundenen Stadium in der gesamtdeutschen Arbeit" angehöre, wurde sie mit unmittelbarer Wirkung nach nur vier Ausgaben eingestellt. Hinzu kam, wie der Verantwortliche der Abteilung Buchhandel an den Leiter der Hauptverwaltung Verlagswesen im Januar 1958 schrieb, dass die "Genossin Groszer, die bis dato sämtliche innerhalb der Deutschen Demokratischen Republik entstandenen Kosten über ihre Verlagsunkosten getragen hat, dazu nicht mehr in der Lage [sei] und eine Unterstützung in Höhe von 30.000,– DM gefordert" habe.[43]

Pläne für weitere Projekte, die nach der Einstellung des Rezensionsorgans dessen deutsch-deutschen Auftrag weiterführen sollten, sind bislang nicht bekannt. Der nach der Ungarnkrise 1956 zunehmend konsequenter verfolgte Kurs der Abschottung manifestierte sich schließlich im Mauerbau, mit dem vorerst ein Großteil der Einheitsambitionen zum Erliegen kam. Umso mehr überrascht es aus heutiger Sicht, dass selbst Ende des Jahres 1957 ein Projekt wie "Das Buch von Drüben" – das trotz parteipolitischen Hintergrundes dank seiner engagierten Mitarbeiter einem gesamtdeutschen Blick Geltung verschaffte – noch Unterstützung vom Ministerium fand, zu einer Zeit, in der sich die innerdeutsche SED-Politik auf eine eigene nationale Identität im Gegensatz zu einem vereinten Deutschland auszurichten begann.[44]

Aufgabe der Forschung ist und bleibt es daher, diese Widersprüche aufzuspüren und sie den etablierten Zäsuren der deutsch-deutschen Zeitgeschichte – 8. Mai 1945, 17. Juni 1953, Ungarnaufstand 1956, 13. August 1961 –, die scheinbar keine andere Interpretation der Literaturgeschichte zulassen, entgegenzusetzen. Dass diese Kleinstprojekte nur Bruchteile im Makrokosmos der innerdeutschen Beziehungen darstellen und dass eine kurzlebige, wenig beachtete Zeitschrift wie "Das Buch von Drüben" nicht die Relevanz von Organen wie "Sinn und Form" oder "Ost und West" hatte, versteht sich von selbst. Dennoch besitzen gerade solche Mosaikteilchen im deutsch-deutschen Forschungskontext Widerstandskraft gegen unreflektierte, schablonenhafte Zuordnungen und pauschalisierende Halbwahrheiten.

Fußnoten

28.
Auf der Leipziger Buchmesse 1956 wurde das "Forum" nach vielfachen Messeaussprachen zwischen Verlegern und Sortimentern aus beiden Hälften Deutschlands von 20 Verlegern und Buchhändlern aus Ost und West gegründet, um "den beiden Börsenvereinen und gegebenenfalls auch Regierungsstellen" Empfehlungen für die Beseitigung von Hindernissen im Literaturaustausch zu geben, die "Herausgabe eines paritätisch redigierten Informations- und Rezensionsblattes" anzuregen und die Wahrung und Pflege einer einheitlichen deutschen Nationalliteratur zu verwirklichen. Das Vorhaben scheiterte an den innerpolitischen Spannungen und den daraus resultierenden Schwierigkeiten einer konkreten und fruchtbaren Umsetzung: vgl. Bericht Innerdeutscher Handel mit Gegenständen des Buchhandels, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt, Archiv des Frankfurter Börsenvereins W2/7 2820.
29.
Vgl. Brit Holland, Die privaten Kinder- und Jugendbuchverlage "Altberliner Verlag Lucie Groszer" und "Alfred Holz Verlag". In: Leipziger Jb. z. Buchgeschichte 12 (2003), S. 197f.
30.
Das Buch von Drüben (1957) 1, Vorwort.
31.
Johannes Bobrowski profilierte den Verlag zu einem der renommiertesten Kinder- und Jugendbuchverlage der DDR. Vgl. Holland (Anm. 29), S. 199.
32.
So z.B. Bobrowski über Frank Elgar, Robert Maillard, Picasso, in: Das Buch von Drüben (1957) 4, S. 17.
33.
Das Buch von Drüben (1957) 1, S. 7f.
34.
Das Buch von Drüben (1957) 3, S. 3.
35.
Zit.: Der neue Vertrieb (1957), S. 198.
36.
So – ungleich positiver – z.B. die "Wochenzeitung" in Düsseldorf, 5.9.1957: "Zweifellos schließt die Zeitschrift […] eine Lücke und trägt dem beiderseitigen Informationsaustausch Rechnung.", zit.: ebd.
37.
Vgl. Clemens Seifert an Hoffmann innerhalb des HR Literaturaustausch, Abt. Verlage, Betr. Leserzeitschrift: Das Buch von Drüben, 21.10.1957, BArch DR 1/1077.
38.
Vgl. zum Hauptreferat Literaturaustausch: Entwurf des Ministeriums für Kultur über die Aufgaben der gesamtdeutschen Arbeit auf dem Gebiet des Verlagswesens und des Buchhandels, Juli 1954, BArch DR 1/1079. Das HR unter Leitung von Clemens Seifert war derart ineffektiv, dass es alsbald wieder abgeschafft wurde.
39.
Seifert (Anm. 37).
40.
Junge (Abt. Buchhandel) an Böhm (Leiter der HV Verlagswesen), 22.1.1958, BArch DR 1/1077.
41.
Seifert (Anm. 37).
42.
Ebd.
43.
Junge (Anm. 40).
44.
Vgl. exemplarisch die Rede Klaus Gysis vor dem Börsenverein Leipzig, 11.7.1961, in: Protokoll der Gemeinsamen Sitzung Vorstand, Hauptausschuss, Verleger- und Sortimentsausschuss des Börsenvereins Leipzig, 11.7.1961, SächsStAL, Bestand Börsenverein II, 1612.

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