Beleuchteter Reichstag

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20.9.2012 | Von:
Berthold Petzinna

Die Beobachtung
des westdeutschen Verlagswesens
durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR

Das Beispiel des Suhrkamp-Verlags

III

Mielkes Direktive von 1969 begründete keine neue Praxis, auch nicht gegenüber dem Suhrkamp-Verlag. Bereits im Vorjahr hatte die mit der Beobachtung des Kulturbereichs befasste Hauptabteilung (HA) XX des MfS mit Blick auf die Leipziger Buchmesse darauf verwiesen, das Frankfurter Unternehmen, namentlich der Verleger Siegfried Unseld und der Cheflektor Walter Boehlich, bildeten seit Jahren "einen Schwerpunkt in der Bearbeitung der Kontaktpolitik gegenüber den Verlagen und Schriftstellern der DDR. Von den genannten leitenden Mitarbeitern und auch von den namhaften Autoren des Verlages wie [Hans Magnus] ENZENSBERGER, [Herbert] MARCUSE, [Martin] WALSER, BLOCH und Peter WEISS geht eine aktive Unterstützung der politisch-ideologischen Diversion des Gegners gegen die künstlerische Intelligenz der DDR aus."[18]

Der Suhrkamp-Verlag hatte 1965 erstmals mit einem Stand an der Leipziger Buchmesse teilgenommen, womit er im westdeutschen Verlagswesen eine Vorreiterrolle einnahm. Diese auch im Sinne einer Entkrampfung des innerdeutschen Verhältnisses erfolgte Initiative nahm sich in der Optik des MfS ganz anders aus.
Suhrkamp auf der Leipziger BuchmesseStand des Suhrkamp Verlages auf der Leipziger Buchmesse, 1960er-Jahre. Observationsfoto des MfS (© BStU, MfS, HA XX/12614, S. 301, Bild 4)
Der Stand des Verlags wurde als Publikumsmagnet und Ort lebhafter Diskussionen auffällig, zur Leipziger Buchmesse 1967 merkte man an: "Obwohl bereits bei Eingang des Messegutes durch die Zollorgane der DDR, Vertretern des Buchexportes, dem Ministerium für Kultur, Hetzschriften ausgesondert wurden, ergab die Überprüfung am 2.9.67 weitere 10 Titel übler Hetzschriften gegen unseren Staatsratsvorsitzenden, unsere Partei und unseren Staat. Die Titel wurden sichergestellt und den Zollorganen übergeben."[19] (Ein weiteres Indiz für die von diesem Unternehmen ausgehende Gefährdung mag das MfS überdies im Klauverhalten der DDR-Messebesucher gesehen haben, die die Gelegenheit – unter faktischer Duldung durch die Westverlage – nutzten, um sich in den Besitz für sie sonst schwer oder gar nicht zugänglicher Literatur zu setzen. Für 1975 notierten die Überwacher 20 Einzelfälle, und setzten hinzu: "Vorrangig betrafen die Diebstähle die Verlage Suhrkamp (7) und S. Fischer (5)."[20])

Bereits in einer vom Frühjahr 1966 datierenden "Analyse über die politisch-operative Situation im Verlagswesen" hieß es zum deutlicheren Profil westdeutscher Verlage in der DDR schlussfolgernd: "Die plötzliche und massive Aktivität des westdeutschen Verlagswesens für das Zustandekommen von Verbindungen zum Verlagswesen der DDR und die jetzt einsetzenden Versuche der ideologischen Unterwanderung lassen erkennen, daß es sich hierbei um einen Teil der ideologischen Kriegsführung der Bonner Regierung handelt. Man nutzt die Geschäftsinteressen der westdeutschen Verlage geschickt aus, um sie in den direkten ideologischen Kampf gegen die DDR einzubeziehen."[21] Diese, für die Zeit der Bonner Großen Koalition unter Kanzler Kurt Georg Kiesinger wegweisende Analyse[22] wurde auch durch einen für die westdeutsche Verlagsszene optimal platzierten Zuträger gestützt. Im Mai 1967 heißt es in einem Treffbericht zur Quelle "Kant" über diesen Geheimen Informator (GI): "Der Bericht des GI bestätigt die bereits aus anderen Informationen bekannten Tatsachen, daß der Formierungsprozeß im westdeutschen Verlagswesen jede progressive Literaturpolitik unmöglich" mache. Über die westdeutschen Verleger wurde berichtet: "Ihre Solidarisierung mit Kießinger [sic!] und dessen angeblicher Initiative zur Entspannung und Wiedervereinigung Deutschlands macht eine Herausgabe progressiver, die westdeutschen Verhältnisse entlarvender Literatur und eine echte kommerzielle Zusammenarbeit mit Verlagen aus der DDR unmöglich."[23] – Bei "Kant" handelte es sich um Fritz-Georg Voigt, seit 1952 Lektor im Aufbau-Verlag, der 1966 zum Leiter des renommierten Unternehmens aufstieg.[24]

Durch "Kant" hatte das MfS auch einen Mann auf den Buchmessen in Frankfurt am Main. Auch in diesen Berichten war – neben gehaltvollen Beobachtungen etwa hinsichtlich der Konzentrationstendenzen im westdeutschen Verlagswesen – die Vorstellung einer aus dem politischen System der Bundesrepublik gesteuerten Literaturverbreitung gegenwärtig, so zum Beispiel hinsichtlich der Publikation der Schriften Mao Tse Tungs in der linksoppositionellen Studentenbewegung 1967. Ohne jeden Beleg folgt die Behauptung: "Bonn sieht jedoch in der Verbreitung der Lehren Maos eine entscheidende Waffe im Rahmen ihrer neuen Ostpolitik, zur ideologischen Unterwanderung und Zersetzung des sozialistischen Lagers. Besonders dient sie ihnen aber zur Verschärfung politisch-ideologischer Diversion gegen die Bürger der DDR."[25] 1971 sah "Kant" diesem Muster folgend eine konzertierte "politisch-ideologische[] Offensive westdeutscher Einrichtungen gegen die Schriftsteller der DDR" laufen.[26]

Mit solchen Einschätzungen stand "Kant" unter den MfS-Konfidenten aus der Buchbranche der DDR nicht allein. Eberhard Günther, ab 1974 Chef des Mitteldeutschen Verlages in Halle, war zuvor in der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel tätig, der zentralen DDR-Zensurbehörde.[27] In einem Kontaktgespräch mit dem MfS vom September 1972 äußerte er sich als Quelle "Richard" dahingehend, "daß es sehr schwierig sei, eine zentrale staatliche oder anders gelagerte Lenkung des westdeutschen Verlagswesens bezüglich deren Politik gegenüber den sozialistischen Staaten konkret nachzuweisen. Nur aus der Summe der Veröffentlichungen mit antikommunistischem Charakter, oder auch der Titel, die von Autoren aus den sozialistsichen Staaten vorgelegt werden, läßt sich eine zentrale Lenkung der Politik der westdeutschen Verlage ableiten. Aus Presse- und sonstigen Veröffentlichungen kann man dafür jedoch kaum Beweise ableiten. 'Richard' schränkte hier zwar ein, daß es vielleicht in der DDR Einrichtungen oder Institutionen gibt, die durch den Zugang zu umfangreicherem Quellenmaterial zu anderen Schlußfolgerungen oder konkreteren Erkenntnissen gekommen sind, sie als staatliche Leitung des Verlagswesens müssen sich z. Zt. noch auf Hypothesen und vage Vermutungen stützen … Wie die zentrale Lenkung und Steuerung der westdeutschen Verlage vor sich geht, kann man z. Zt. überhaupt nicht sagen, obwohl 'Richard' überzeugt ist, daß es sie gibt. Aber wer da steuert und über welche Kanäle, ist unbekannt."[28]


Fußnoten

18.
HA XX/1, Berlin, 15.8.1968. Begründung zur Einleitung oper.-technischer Maßnahmen während der Aktion "Kooperation", BStU, MfS, HA XX 11989, Bl. 188.
19.
Aktennotiz zum Suhrkamp-Verlag, o.D., BStU, MfS, HA XX 11989, Bl. 88.
20.
Information zu Diebstählen auf der Frühjahrsmesse in Leipzig 1975, BStU, MfS, HA XX 13018, Bl. 21. Vgl. dazu insg. Patricia Zeckert, Der Duft der großen weiten Welt. Die Internationale Leipziger Buchmesse und das heimliche Lesen, in: Siegfried Lokatis/Ingrid Sonntag (Hg.), Heimliche Leser in der DDR. Kontrolle und Verbreitung unerlaubter Literatur, Berlin 2008, S. 232–244.
21.
Analyse über die politisch-operative Situation im Verlagswesen, 1.3.1966, BStU, MfS, HA XX 12559, Bl. 37.
22.
Vgl. Weitere Zusammenfassung des Materials im OV 'Revisionist", Karl Marx Stadt, 20.5.1968 (Leutnant Enskat), BStU, Ast. Chemnitz, AOP 6/69 VIII, Bl. 107.
23.
HA XX/1/II, Berlin, 30.5.1967. Bericht, BStU, MfS, AIM 9188/91, T. II, Bd. 4, Bl. 20.
24.
Vgl. zur Rolle von Voigt alias "Kant" auch Joachim Walther, Sicherungsbereich Literatur. Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1996, S. 767ff.
25.
HA XX/1/II, Berlin, 13.10.1967. Bericht vom Treff mit GI "Kant" am 25.10.1967. MfS AIM 9188/91, T. II, Bd. 4, Bl. 32. (In der Datierung des Berichts liegt offenbar ein Fehler vor.)
26.
HA XX/7, Berlin, 29.11.1971. Bericht Quelle: IMS "Kant", 26.11.1971, BStU, MfS, AIM 9188/91, T. II, Bd. 5, Bl. 43.
27.
Siehe zu ihm auch Walther (Anm. 25), S. 775ff.
28.
HA XX/7, Berlin, 14.9.1972. Bericht über ein weiteres Kontaktgespräch mit dem IM Vorlauf "Richard" am 14.9.1972, BStU, MfS, BV Halle Abt. XX/XV 1778/70, T. I, Bd. 1, Bl. 155.

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