Beleuchteter Reichstag

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20.9.2012 | Von:
Carmen Laux

Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen

Reclams Kampf um seine Westautoren

4. Ein untreuer Autor? Herbert Tjadens



Im Frühjahr 1947 wurde Herbert Tjadens' Sammlung japanischer Erzählungen "Yoko und die Philosophen" zum Streitpunkt zwischen Autor und Verlag. Seit ihrem Ersterscheinen im Jahre 1939 hatte diese Anthologie bei Reclam bereits vier Auflagen erlebt.

Ende November 1946 bat Tjadens (1897–1981) erstmals um die Abtretung des Verlagsrechts für seine Novellensammlung. Da sich der Verlag zu diesem Zeitpunkt aufgrund der bereits angelaufenen Demontage des technischen Betriebes in einer Zwangslage befand, gab Ernst Reclam sein Einverständnis zu einer Lizenzerteilung an den Wolfgang Krüger Verlag in Hamburg. Dieser machte schnell deutlich, dass ihm "eine bloße Lizenz nicht besonders sympathisch"[61] sei und er deshalb einen Verkauf des Verlagsrechts vorzöge, zumal er mit Tjadens weitere Pläne habe. Auch Tjadens selbst bat Reclam im Interesse seines literarischen Namens nochmals um Abtretung der Rechte an Krüger, da eine bloße Lizenz für diesen "doch recht angesehenen Verlag nicht die richtige Lösung" sei.[62] Nachdem Anfang Februar 1947 die Demontage überstanden und der grafische Betrieb an Reclam zurückgegeben war, versuchte Ernst Reclam seinem Autor klarzumachen, dass er nun, nachdem die Zwangslage für den Verlag vorbei sei, das Bändchen lieber selbst herausbringen wolle: "Da es Ihnen ja nur daran liegen kann, eine Neuauflage des Novellenbändchens zu haben, und nicht etwa nur von meinem, doch auch einigermaßen angesehenen Verlag fortzugehen, um zu dem Wolfgang Krüger Verlag GmbH überzuschwenken, will ich versuchen, mein Verlagsrecht selbst auszunutzen und eine Druckerlaubnis für eine Auflage zu erhalten."[63] Gleichzeitig appellierte er an Tjadens' Verlagstreue und versicherte ihn seiner Wertschätzung.

Dem Krüger Verlag erklärte Reclam ebenfalls, dass unter den nun völlig veränderten Verhältnissen keine Notwendigkeit für eine Lizenzerteilung mehr bestehe,[64] vergewisserte sich aber noch am gleichen Tag bei seinem Rechtsberater Felix Büchner, ob die bereits gegebene Lizenzzusage unter diesen Umständen verpflichtend sei. Etwas resigniert schrieb er: "Tjadens ist kein verlagstreuer Autor, sondern einer von denen, die sich nicht scheuen, den Verlag zu wechseln, wenn ihnen ein Vorteil zu winken scheint. Er schreibt aber gut, und ich möchte seinen Novellenband auch nicht als Lizenzausgabe in einem anderen Verlag sehen, aus Prestigegründen, und weil aus der Lizenz leicht zwangsläufig eine Verlagsübertragung werden kann."[65]

Herbert Tjades: YokoSchutzumschlag der Leipziger Erstausgabe von Herbert Tjades Yoko (1939). Die Gestaltung wurde in den folgenden Stuttgarter Auflagen übernommen; lediglich die Einbandgestaltung wurde leicht verändert. (© Reclam Verlag)
Mit seinem Urteil über Tjadens sollte Reclam Recht behalten: Im Mai 1947 beteuerte der Autor zwar, dass er sich sehr über die Möglichkeit einer Neuauflage von "Yoko" bei Reclam freue und nie an ein bloßes Überschwenken zu Krüger gedacht habe. Gleichzeitig stellte er jedoch klar, dass er die Gewissheit haben müsse, "daß Sie mich im Maß ihres Vermögens so herausstellen, wie andere Verleger – vor allem Krüger – es tun."[66] Selbstverständlich werde er auf Reclams beschränktes Kontingent Rücksicht nehmen und "[w]enn ich dabei zu der Gewissheit komme, nicht stiefmütterlich behandelt zu werden, dann liegt mir nichts naher [!], als Ihrem Verlag treu zu bleiben[,] so wie Sie es wünschen".

Tatsächlich gelang es Ernst Reclam, beim Kulturellen Beirat eine Druckgenehmigung für "Yoko und die Philosophen" zu erlangen. Da die Genehmigung ohne Papierzuteilung erfolgte, konnte das Büchlein indes erst Anfang 1948 gedruckt werden. Doch es sollte die letzte Leipziger Ausgabe sein: Ein Jahr später erschien "Yoko" bei Reclam Stuttgart, zuletzt 1962 im Sigbert Mohn Verlag Gütersloh.

Auch wenn die dargestellten Ereignisse weit weniger dramatisch anmuten als beispielsweise im Fall Hans Künkel, sind die Korrespondenzen mit Herbert Tjadens in den Jahren 1946–1948 sehr aufschlussreich, wenn es um die Themen Verlagstreue und Autorenbindung geht. Sie zeigen zudem anschaulich, wie wenig in den Nachkriegsjahren selbst der weltberühmte Name Reclam gelten konnte.

Fazit

Die Archivalien des Leipziger Reclam Verlages nach 1945 stellen eine wahre Fundgrube für Verlagshistoriker, Kunst-, Kultur und Literaturwissenschaftler dar. An den dargestellten Beispielen lässt sich bereits erkennen, wie hier Ökonomie-, Kultur-, Sozial- und Politikgeschichte ineinandergreifen, während die stellenweise Emotionalität der Schriftwechsel und die Schärfe der Auseinandersetzungen gleichzeitig Schlüsse auf Charakter und Persönlichkeit der Beteiligten zulassen. Anhand dieser Einzelschicksale wird die Verlagsgeschichte lebendig.

So begegnet Ernst Reclam seinen Autoren brieflich stets beherrscht, mit dem seiner Lebenserfahrung entsprechenden Gleichmut und der seiner Person anhaftenden Autorität. Schreibt er hingegen an Freunde oder langjährige Kollegen wie Konrad Nußbächer, treten Sorge und persönliche Betroffenheit stärker zutage. Zudem wird ersichtlich, dass der über 70-Jährige als Oberhaupt des Familienbetriebs schwer mit den Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte, die den Verlag nach 1945 trafen. Nach den verheerenden Bombardements während des Luftkrieges, der Kapitulation am 8. Mai 1945 und dem folgenden mühsamen Wiederaufbau des Betriebes musste Reclam schnell erkennen, dass es für einen Privatverlag wie seinen kaum mehr Platz in der neuen Wirklichkeit der SBZ gab. Mit dem Erhalt der Verlagslizenz und damit der Erlaubnis zur Neuproduktion im März 1946 konnte Reclam zunächst neue Hoffnung schöpfen. Dennoch musste er sich spätestens nach der Demontage seines grafischen Betriebes im Winter 1946/47 eingestehen, dass die Zukunft seines Verlages in Leipzig nicht sicher und seine Entscheidung, das Angebot der amerikanischen Besatzungsmacht auszuschlagen und am Standort Leipzig festzuhalten, falsch gewesen war. Die Anordnung der Demontage zeugte nicht nur von dem rigorosen Vorgehen gegen das private Eigentum, sondern vor allem von beispielloser Nichtachtung gegenüber einem der bekanntesten deutschen Verlage und dem Amt des Börsenvereinsvorstehers. So reifte in Ernst Reclam der Gedanke, sein Unternehmen auch in den drei Westzonen zu verankern – die massiven Schwierigkeiten bei der Erlangung von Druckgenehmigungen und Papier in der Ostzone sowie die zunehmenden Unzufriedenheit besonders der West-Autoren mögen zu dieser Entscheidung beigetragen haben.

Die Tatsache, dass der Verlag Philipp Reclam jun. ab April 1947 als Parallelverlag in Ost und West existierte, hat seine Entwicklung geprägt wie kein anderes Ereignis in der Verlagsgeschichte. Ernst Reclam geriet unter enormen Druck, wurde Wirtschaftsverbrechen beschuldigt und im Jahr 1948 zweimal verhaftet, bis er im Mai 1950 Leipzig für immer verließ. Für die Zusammenarbeit mit den im Westen ansässigen Autoren, die Reclam bis 1947 so viele Sorgen bereitet hatte, boten sich mit Hilfe der Stuttgarter Zweigstelle und des gegenseitigen Lizenzvertrages völlig neue Möglichkeiten: Wer in der Ostzone nicht gedruckt werden konnte, wurde an Gotthold Müller verwiesen, sodass die Verlagsrechte zumindest im Unternehmen blieben. Nach der Entzweiung des Stuttgarter und Leipziger Hauses in den frühen 1950er-Jahren[67] führte diese Praxis allerdings zu einem kaum abzuschätzenden Substanzverlust für den unter Treuhandschaft gestellten Betrieb in Leipzig. Die beiden Schwester- bzw. Parallelverlage in Leipzig und Stuttgart gingen fortan unterschiedliche Wege. In beispielhafter Weise sollte sich die getrennte Entwicklung in Ost- und Westdeutschland in diesen zwei Verlagshäusern gleichen Namens widerspiegeln.

Fußnoten

61.
Wolfgang Krüger Verlag an Reclam Leipzig, 15.1.1947, RAL, Akte 6.
62.
Herbert Tjadens an Ernst Reclam, 27.1.1947, ebd.
63.
Ernst Reclam an Herbert Tjadens, 5.2.1947, ebd.
64.
Vgl. Ernst Reclam an Wolfgang Krüger Verlag, 4.2.1947, ebd.
65.
Ernst Reclam an Dr. Felix Büchner, 4.2.1947, ebd.
66.
Herbert Tjadens an Ernst Reclam, 13.5.1947, ebd. Das Folgende ebd.
67.
Vgl. dazu Anke Schüler, Zwei Namen, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart, http://www.bpb.de/139840.

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