Beleuchteter Reichstag

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20.9.2012 | Von:
Franziska Galek

Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke

Eine deutsch-deutsche Editionsgeschichte in fünf Akten

5. Akt: Vertragsauflösung und Ende der deutsch-deutschen Zusammenarbeit



Die Lösung des Konflikts und das Ende des dramatischen Geschehens werden eingeleitet durch den plötzlichen Tod Kurt Petermanns im Jahre 1984. Oetke verzichtete daraufhin im Interesse der Sache und aus Anerkennung der Verdienste Petermanns auf die angedrohte Vertragskündigung.[34] Er bat Horst Wandrey aber dennoch zu prüfen, wann eine Nachauflage möglich sei.

Das Ende der Zusammenarbeit mit dem Henschelverlag wurde mit einem Schreiben Wandreys an Oetke besiegelt,[35] in dem der Cheflektor auf die unbefriedigenden Absatzzahlen einging, die eine Nachauflage demnach völlig ausschlossen: Von 2.000 in der DDR vertriebenen Exemplaren waren nach anderthalb Jahren noch etwa 640 vorrätig. Den monatlichen Verkäufen zufolge wäre der Titel noch die nächsten sechs bis acht Jahre lieferbar. Mit der Rücksendung sämtlicher Manuskriptunterlagen und der offiziellen Rückgabe der Verlagsrechte, mit guten Wünschen und – trotz allem – freundschaftlichen Grüßen Horst Wandreys endet das Drama vom deutsch-deutschen Volkstanzbuch.

Epilog

Ein genauer Blick auf die Dreieckskonstellation dieser dramatischen Veröffentlichungsgeschichte zwischen Hamburg, Leipzig und Ost-Berlin offenbart die Reibungspunkte im Verhältnis der beteiligten Personen. Die Beziehung zwischen dem Verlagsvertreter Horst Wandrey und Herbert Oetke war von Beginn an von einem auffallend freundschaftlichen Ton geprägt. Oetke war sehr dankbar, dass sich Wandrey mit großem persönlichen Einsatz für sein Buch engagierte. Bis zuletzt wollte er weder dem Cheflektor noch dem Henschelverlag eine Schuld für die entstandenen Fehler in seinem Buch zuweisen.

Oetke und Petermann begegneten sich zunächst auf fachlicher Ebene. Der Autor erkannte in dem DDR-Wissenschaftler einen kompetenten Gesprächspartner und brachte während der gesamten Korrekturphase immer wieder zum Ausdruck, wie froh er darüber sei, dass man Petermann für die Bearbeitung herangezogen habe. Die kurz vor der Veröffentlichung aufkommenden Differenzen zwischen den Beiden lagen vor allem darin begründet, dass Oetke seine ganze wissenschaftliche Arbeit aus persönlicher praktischer Erfahrung ableitete, während Petermann als studierter Geisteswissenschaftler einen wissenschaftlichen Anspruch vertrat, dem Oetke nicht entsprechen konnte. In den Akten stellt sich die jahrelange Korrespondenz zwischen den beiden Volkstanzexperten Oetke und Petermann sowohl in ihrer Quantität als auch in dem darin ausgedrückten Vertrauensverhältnis als sehr eng dar. Gerade in den ersten Jahren, als der Verlag den Autor nur spärlich über den Fortgang der Arbeiten informierte, war es immer wieder Petermann, der seinen "alten Freund" mit den neuesten Informationen versorgte. Deshalb erstaunt es ein wenig, dass in diesem Dreiecksgespann Oetke für Wandrey und den Henschelverlag zum Ende der Geschichte unbedingt Partei ergreift.

Spätestens mit dem Auftauchen des Namens Kurt Petermann auf dem Titelblatt des zweiten Bandes kam es zum Bruch zwischen Oetke und Petermann. Dieser Vorgang entbehrt nicht einer gewissen Tragik, denn bis zuletzt lässt die Aktenlage keine Schlüsse darüber zu, ob der Namenszug mit oder ohne Einverständnis Petermanns gedruckt, ob er absichtlich oder aus Versehen vielleicht vom Lektor, vom Hersteller oder von Petermann selbst eingefügt wurde. Fest steht aber, dass Petermanns Gutachtertätigkeit weit über das normale Maß hinaus ging, sodass man bei der kommentierten Auswahlbibliografie tatsächlich von seiner Urheberschaft sprechen muss. Symptomatisch für den tragischen Gehalt des vorliegenden Dramas ist der Namenszug auch deshalb, weil er zeigt, wie machtlos Oetke den Vorgängen hinter der Mauer ausgeliefert war. Viele Entscheidungen und Eingriffe liefen für ihn im Verborgenen ab und traten erst mit der Veröffentlichung zu Tage.

Der gesamte Prozess war von Missverständnissen, von fehlerhafter oder fehlender Information geprägt, die zu einem unbefriedigenden Ergebnis für alle Beteiligten führten: Oetke sah sich in seiner Urheberschaft nicht genügend gewürdigt und zudem sein Werk manipuliert. Petermann musste erkennen, dass sich die jahrelange intensive Arbeit nicht gelohnt hatte. Einerseits genügte die Endfassung aus Rücksichtnahme auf Oetke nicht seinen eigenen wissenschaftlichen Ansprüchen, andererseits erntete er Undank vom Autor. Trotz alledem war vor allem Petermann bis zuletzt um das Manuskript bemüht. Für den Verlag standen die hohen finanziellen Aufwendungen, der schlechte Absatz und die anschließenden Diskussionen mit Oetke für den unbefriedigenden Ausgang der Geschichte.


Von den persönlichen und kommunikativen Schwierigkeiten des Publikationsprozesses einmal abgesehen, bleibt eine weitere zentrale Frage zu klären: Warum wagte sich kein Verlag aus der Bundesrepublik, sondern nur einer aus der DDR an die Realisierung dieses Buchprojekts? Die Gründe dafür sind zwar vielfältig, lassen sich aber im Wesentlichen auf die zwei Prinzipien des Büchermachens zurückführen. Jede Entscheidung für oder gegen ein Buch ist abhängig von der Einschätzung seines ökonomischen und seines geistig immateriellen Wertes.

Oetkes Bemühungen, sein Buch zunächst in einem westdeutschen Verlag unterzubringen, scheiterten unter anderem, weil die anstehenden Kosten und der zu erwartende niedrige Absatz die Verlage aus wirtschaftlichen Gründen zu einer Absage zwangen. Für eine Ausstattung wie Oetke sie sich für sein Lebenswerk vorstellte, mit zahlreichen Illustrationen im Text und einem gesonderten Melodienband, wären neben den erhöhten Satz- und Druckkosten noch Mittel für die Beschaffung geeigneter Vorlagen und eine redaktionelle Bearbeitung hinzugekommen. Selbst der aussichtsreiche Versuch, das Projekt mit Hilfe eines Zuschusses der DFG beim Bosse Verlag zu realisieren, führte nicht zum Erfolg. Der Verlag fand keine Lösung, "wie das Buch selbst mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu einem erschwinglichen Preis herzustellen wäre."[36]

Für den Henschelverlag stellten sich die finanziellen Eckdaten dieses Großprojektes nicht grundlegend besser dar – im Gegenteil, der ostdeutsche Verlag musste für die Bezahlung des Autors knapp bemessene Valutamittel freibekommen. Die Kalkulation des Henschelverlags konnte sich aber auf die Bereitstellung von Subventionen aus dem Kulturfonds in Höhe von 25.000 Mark stützen. Zudem rechnete man fest damit, einen Teil der Auflage an einen Partnerverlag in der Bundesrepublik verkaufen zu können. Was auch gelang: Den circa 7.000 DM Devisenausgaben für Autoren- und Bildhonorare standen am Ende 30.000 DM Einnahmen gegenüber, die man für den Mitdruck einer Teilauflage für den Heinrichshofen's Verlag verbuchen konnte.[37] Ob der Titel am Ende tatsächlich Gewinn für Henschel abwarf, lässt sich anhand der Aktenlage nicht bestimmen. Der für DDR-Verhältnisse relativ schleppende Verkauf spricht nicht unbedingt dafür.

Die Motive des Henschelverlages, sich für die Inverlagnahme des Oetke-Manuskriptes zu entscheiden, sind jedoch weniger in der Erwartung eines großen finanziellen Erfolges zu suchen als in der Einschätzung des besonderen kulturpolitischen Wertes. Als zentraler Verlag der Künste hatte Henschel den Auftrag möglichst alle Bereiche des kulturellen Lebens der DDR durch entsprechende Publikationen zu begleiten und zu fördern. Der Volkstanz im Besonderen und die folkloristische Volkskultur im Allgemeinen nahmen in der sozialistischen Kulturpolitik der DDR eine wichtige Rolle ein: "Vom werktätigen Menschen aller Zeiten geschaffen und getanzt, immer neu umgebildet und weiterentwickelt, zeugt der Volkstanz für die nie versiegende Schöpferkraft und die nie unterdrückbare Lebensfreude des Volkes."[38] Aus dem Studium der alten, tradierten Tänze sollte sich in der DDR eine nationale Volkskultur mit eigenen tänzerischen Neuschöpfungen entwickeln. An Publikationen, die als wissenschaftliche Grundlage oder zur Anleitung in der künstlerischen Praxis geeignet waren, gab es deshalb immer Bedarf.

Stellt man die Verkaufszahlen der beiden Ausgaben in den verschiedenen Vertriebsgebieten einmal gegenüber, wird deutlich, wie unterschiedlich der Markt für Volkstanzliteratur in Ost und West war: Im Zeitraum von anderthalb bis zwei Jahren nach dem Erscheinen des Buches konnte Henschel in der DDR etwa 1.360 Exemplare absetzen.[39] Heinrichshofen's brachte es in seinem Vertriebsgebiet, in der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz auf lediglich 470 verkaufte Bücher.[40]

Dass die Forschungen Herbert Oetkes in der DDR weit mehr Beachtung fanden als in der Bundesrepublik, zeigt auch der Ankauf seiner Volkstanzsammlung für das Tanzarchiv. Schon in der Begründung des Kulturfondsantrages verwies der Henschelverlag auf eine bestehende Übereinkunft bezüglich einer Archivübernahme durch die Akademie der Künste der DDR nach Fertigstellung des Buches.[41] Von der Bewilligung des Subventionsantrages hing damit nicht nur die Realisation der Publikation ab, sondern auch der Erwerb einer für die Volkstanzforschung der DDR wertvollen Sammlung. Oetke selbst bedeutete "es eine Genugtuung, [sein] Archiv später in guten Händen zu wissen"[42] – denn in der Bundesrepublik gab es offensichtlich kaum Interessenten dafür.

Zuletzt wäre Herbert Oetke beinahe noch eine späte Ehre in der Bundesrepublik zuteil geworden. Der Vorschlag zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes wurde jedoch abgelehnt. Damit wollte sich ein Kenner des Oetkeschen Schaffens nicht abfinden und wandte sich deshalb direkt an Erich Honecker: "Sehr geehrter Herr Staatsratsvorsitzender! Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland wende ich mich an Sie mit einer zweifellos recht ungewöhnlichen Bitte: (…) Da es in der DDR offensichtlich besser um die Förderung des deutschen Volkstanzes bestellt ist, hoffe ich, daß Sie das Wirken von Herrn Oetke mit einem 'Kulturpreis' auszeichnen können."[43]

Nach Prüfung der gegebenen Möglichkeiten im Ministerium für Kultur musste man auch dort feststellen: "leider [können] wir in diesem Falle nichts tun."[44] Was bleibt, ist ein Standardwerk zum deutschen Volkstanz – "eine bahnbrechende Arbeit", welche, wie der Bundesbürger damals an Honecker schrieb, "freilich ohne einen Verlag Ihres Staates, den Henschelverlag, nie das Licht der Welt erblickt hätte."[45]

Fußnoten

34.
Vgl. Herbert Oetke, Brief an Wandrey (Henschelverlag), Hamburg 24.1.1985, UB/TAL, ebd.
35.
Vgl. Horst Wandrey (Henschelverlag), Brief an Oetke, Berlin 20.3.1985, UB/TAL, ebd.
36.
Stein, Brief an Oetke (Anm. 18).
37.
Vgl. Vertrag zwischen Buchexport und Heinrichshofen's Verlag, Leipzig 1.10.1982, HArch, 867.
38.
Aenne Goldschmidt, Handbuch des deutschen Volkstanzes. Systematische Darstellung der gebräuchlichsten deutschen Volkstänze, Berlin (O.) 1967, S. 7.
39.
Vgl. Wandrey an Oetke, 20.3.1985 (Anm. 35).
40.
Vgl. Florian Noetzel (Heinrichshofens's Verlag), Brief an Oetke, Wilhelmshaven 19.11.1984, UB/TAL, NL Herbert Oetke, 107.
41.
Vgl. Kuno Mittelstädt (Henschelverlag), Brief an Rudi Herzog (Kulturfonds der DDR), Berlin 20.11.1976, HArch, 1147.
42.
Herbert Oetke, Brief an Petermann, Hamburg 16.2.1976, UB/TAL, NL Kurt Petermann, 6.
43.
Peter Kleinschmidt, Brief an Erich Honecker, Frankfurt a. M. 3.11.1986, BArch, DR1/16292, Bl. 183.
44.
Karlheinz Selle (HV Verlage und Buchhandel), Hausmitteilung an Friedhelm Grabe (Ministerium für Kultur), Betr.: Zuschrift des BRD-Bürgers Peter Kleinschmidt, Berlin 23.1.1987, BArch, DR1/16292, Bl. 181.
45.
Kleinschmidt (Anm. 43).

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