Beleuchteter Reichstag

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29.11.2012 | Von:
Peter Jochen Winters

Alltag in der DDR aus ungewöhnlichen Perspektiven

Als "Stern"-Reporter in der DDR

Bub, Das Honecker-AttentatDieter Bub, Das Honecker-Attentat und andere Storys (© Mitteldeutscher Verlag)
Einen ganz anderen – leider recht verwirrenden – Blick auf die DDR wirft Dieter Bub. Von den seit 1974 in der DDR ständig akkreditierten Korrespondenten aus der Bundesrepublik wurden im Lauf der Jahre vom "Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR (MfAA)" insgesamt vier aus der DDR ausgewiesen: Jörg R. Mettke ("Der Spiegel") im Dezember 1975, Lothar Loewe (ARD) im Dezember 1976, Peter van Loyen (ZDF) im Mai 1979 und eben Dieter Bub ("Stern") im Januar 1983. In den drei ersten Fällen haben sich die akkreditierten Kollegen mit den Ausgewiesenen solidarisch erklärt und beim MfAA protestiert. Nur im Fall Bub – seit April 1979 in der DDR akkreditiert – geschah dies nicht, da er gegen ein Grundgesetz des Journalismus verstoßen hatte: "Weil dieser Kollege, der eine ziemlich reißerische Story veröffentlicht hatte, seine Informanten preisgegeben hat. Und das war für uns der Grund, nun nicht mit ihm solidarisch zu sein", sagte der damalige Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vor der Enquetekommission des Bundestages zur "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur". Bub hatte damals in der Hamburger Zeitschrift "Stern" über einen angeblichen Attentatsversuch auf Honecker berichtet.

Sein jetzt erschienenes Buch "Das Honecker-Attentat und andere Storys" sei keine Reportage, sondern "Erzählung und Erinnerung, Realität, Reflexion und Fiktion", schreibt Dieter Bub. Er macht es dem Leser schwer zu entscheiden, was in dem Buch dem tatsächlichen Geschehen entspricht, also Fakten schildert und was Erfindungen und Ausschmückungen des Autors sind. Zusätzlich verwirrend wird das Ganze dadurch, dass Bub sich in seinen "Storys" hinter dem Namen "Dieter Müller" verbirgt. Dazu schreibt er: "Dieter Bub verwendet in seinem Buch den Namen Dieter Müller (um auch Fiction-Passagen einfügen zu können), unter dem er bis 1956 vor seiner Flucht aus der DDR in Halle gelebt hatte. Für die Behörden der DDR war er, bevor seine Identität von der Staatssicherheit entdeckt wurde, nur unter dem Namen Bub bekannt."

"Müller" schildert am Anfang Gespräche in der Chefredaktion des "Stern", die ihn als Korrespondenten nach Ost-Berlin schicken will. Dabei zitiert er den Chefredakteur Peter Koch in wörtlicher Rede: "Sie müssen die Geschichten finden, ohne Rücksicht … Ohne Rücksicht auf Vorschriften … Sie können über alles berichten – außer über langweilige Verlautbarungen." Wenn der Autor über seine offizielle Akkreditierung beim MfAA und Gespräche mit den Mitarbeitern der Abteilung Journalistische Beziehungen berichtet, die für die Korrespondenten zuständig waren und die er mit Pseudonymen belegt, und es auch nicht lassen kann, seine Vorstellung vom Leben dieser Mitarbeiter, ja sogar Träume zu schildern, dann fragt man sich schon: Was ist wahr und was erfunden? Und das erst recht, wenn von höheren Funktionären bis hin zu Stasi-Minister Erich Mielke – die er alle beim richtigen Namen nennt – interne Gespräche über "Müller" und Überlegungen, was mit ihm zu geschehen habe, wiedergegeben werden. Was steht denn nun wirklich in den Stasi-Akten Bubs, wenn er daraus Stellen zitiert, in denen von "Müller" die Rede ist? Gemeinhin tauchen in solchen Akten nicht die Klarnamen, sondern die vom Ministerium für Staatssicherheit (Hauptabteilung Spionageabwehr II/13) gebrauchten Tarnnamen für die Bespitzelten auf. Und Bubs Tarnname bei der Stasi war nicht "Müller", sondern "Wabe". Schließlich die Besuche bei Robert Havemann und Rainer Eppelmann sowie die Gespräche "Müllers" mit ihnen? Sind auch hier Fiction-Passagen eingebaut?

Das Honecker-Attentat, das im Titel auftaucht, wird im Buch von Dieter Bub/"Müller" auf seinen wahren Kern zurückgeführt: "Ein betrunkener Ofensetzer, abgewiesen von seiner Freundin, rast außer sich vor Wut auf die Fernstraße, gerät in die Fahrzeugkolonne, schießt um sich und tötet sich dann selbst." Dieter Bub schreibt: "Müller fährt nach Hamburg, liefert seinen Bericht ab, wird von einem Chauffeur nach Berlin zurückgebracht … In seiner Abwesenheit wird aus der Reportage über den Ofensetzer [Paul] Eßling und seine Verzweiflungsaktion das 'Attentat auf Honecker'. Der Chefredakteur [Peter Koch] streicht alle Passagen, in denen Müller den labilen Charakter des Handwerkers und seine privaten Probleme schildert. Nichts von seinem Alkoholkonsum … Eßling wird zum Gegner der DDR, erfüllt von Hass auf das Leben der Bonzen in Staats- und Parteiführung. Koch will kein Psychogramm, keine mildernden Umstände. Dass da einer betrunken in einer privaten Lebenskrise durchgedreht ist, passt nicht ins Bild, das Koch braucht. Koch will mehr. Den Aufmacher. Die Schlagzeile. Den Erfolg. Der Zwischenfall von Klosterfelde wird zur Titelstory mit dem Bild Honeckers im Fadenkreuz, daneben ein Foto des Ofensetzers." Der "Erfolg" dieser "Titelstory", die Bub wohl nicht verhindern und von der er sich auch nicht öffentlich protestierend distanzieren konnte oder wollte: "Eine Steigerung der Auflage um 20.000 Exemplare. Das bedeutet eine dreiviertel Million Mehreinnahmen – und weltweite Aufmerksamkeit."

"Zu den wichtigsten Ereignissen der Zeit in der DDR gehörte für ihn die Begegnung mit einer Frau, die nicht nur zu seiner Freundin, sondern auch zu einer wichtigen Informantin wurde und viele Bekanntschaften ermöglichte. Mit dieser Frau lebt er heute noch zusammen", schreibt der Autor. Seine Liebesgeschichte nimmt denn auch einen nicht geringen Teil des Buches ein. Dieter Bub hat sich und seinen Lesern mit diesem Buch sicher keinen Gefallen getan. Wäre er doch nur ohne diese "Müller"-Mystifikation bei seinen Reportagen geblieben – ohne Fiktionen und ohne seine überheblichen Selbstgefälligkeiten!

Schöne Grüße aus der DDR

Riemann, Schöne Grüße aus der DDRDietmar Riemann, Schöne Grüße aus der DDR (© Lehmstedt)
Es sind faszinierende künstlerische Foto-Dokumente aus einer untergegangenen Welt, die Dietmar Riemann in seinem Bildband "Schöne Grüße aus der DDR" versammelt. Es gelingt dem an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig diplomierten Fotografen, den Alltag in der DDR der Honecker-Ära, den "real existierenden Sozialismus" mit rund 150 Aufnahmen so darzustellen, wie er wirklich war. Die "sprechenden" Fotografien – Erinnerungen für jene, die es erlebten – vermitteln den Nachgewachsenen eindrückliche Erkenntnisse jenseits von Schönfärberei ebenso wie von kenntnisloser Pauschalverdammung.

Die Fotografien aus den Jahren 1975–1989 sind in vier Kapitel gegliedert: "Wände – Mauern", "Menschen", "Stadt und Land", "Schaufenster". Man muss sie genau betrachten, um ihre Botschaft zu verstehen. Alle Fotos sind mit Ort und Jahr der Aufnahme versehen, Bildunterschriften fehlen. Stattdessen hat Roman Grafe kurze, prägnante Texte beigesteuert. Riemann (Jahrgang 1950) und Grafe (Jahrgang 1968) waren beide DDR-Bürger und haben nach langem Ringen mit den Behörden 1989 noch vor dem Mauerfall die DDR legal verlassen. Seine Fotos hatte Riemann mit Hilfe von Bekannten in den Westen geschafft. In der DDR wurde er bekannt, als er zusammen mit dem Schriftsteller Franz Fühmann 1985 das Buch "Was für eine Insel in was für einem Meer" über die Arbeit mit geistig Behinderten veröffentlichte, das großes Aufsehen erregte. In dem vorliegenden Band finden sich einige Fotos von dieser Arbeit mit Behinderten, die der "Arbeiter-und-Bauern-Staat" gern den beiden Kirchen überließ und entsprechende Verträge abschloss. Auch das gehörte zum Alltag in der Ära Honecker, wie die Mauer in Berlin, die Riemann aus verschiedenen Perspektiven von Osten fotografierte[1].

Berlin – Geteilte Stadt

Buddenberg/Henseler, BerlinSusanne Buddenberg/Thomas Henseler, Berlin – Geteilte Stadt (© Avant)
Kann man über die menschenverachtende Berliner Mauer auch in Bildergeschichten seriös und mit historischer Triftigkeit informieren? Susanne Buddenberg und Thomas Henseler beweisen mit ihren "Geschichts-Comics", dass dies gut gelingen kann, wenn wahre Geschichten mit Tatort-Rekonstruktionen am historischen Ort, basierend auf Auskünften beteiligter Zeitzeugen und einem gründlichen Akten- und Kartenstudium in präzisen, eindrucksvollen Zeichnungen und Texten geschildert werden.

In "Berlin – Geteilte Stadt" werden fünf "Zeitgeschichten" zur Mauer erzählt: "Wie der Mauerbau fast mein Abitur verhindert hätte"; die Arbeit der Rettungsstelle des Lazarus-Krankenhauses direkt an der Mauer und der Tod des fünften Maueropfers in der Bernauer Straße im September 1962; "Mit der Seilbahn über die Mauer", die erfolgreiche Flucht einer ganzen Familie 1965; das Schicksal eines jungen Ost-Berliners, bei dem 1987 insgesamt 179 Mauer-Fotos gefunden wurden, und "Mein 18. Geburtstag", an dem ein Ost-Berliner am 9. November 1989 den Mauerfall erlebte. Erklärende Texte vermitteln jeweils den historischen Hintergrund zu den Bildergeschichten. Die wissenschaftlich fundierten und künstlerisch anspruchsvollen Comics stellen eine eigene, ernstzunehmende Kategorie von Geschichtsschreibung dar und sind ein wirksames modernes Mittel zur Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit, zur politischen Bildungsarbeit zuvörderst unter Jugendlichen in Schulen, Gedenk- und Begegnungsstätten.

Fußnoten

1.
Eine Auswahl daraus findet sich bei Elena Demke, Mauerbilder in Ost und West. Korrespondenzen und Kontraste.

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Die Mauer. 1961 bis 2021

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NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

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Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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