Beleuchteter Reichstag

8.11.2019

Am Vorabend des Mauerfalls

Die Sendung des dt.-dt. Fernsehmagazins "Kennzeichen D" vom 8. November 1989

Kennzeichen D vom 8. November 1989 (© ZDF / Kennzeichen D 1989)

Am Vorabend des Mauerfalls sendet das deutsch-deutsche ZDF-Magazin Kennzeichen D und beginnt mit einer Kurzzusammenfassung des Geschehens der Vortage in der DDR, darunter Umwälzungen in den staatlichen DDR-Medien, die Großdemo in Ost-Berlin am 4. November, der Rücktritt von Regierung und Politbüro und die erste Live-Pressekonferenz des neuen Sprechers des SED-Zentralkomitees, Günter Schabowski, der sich zum Thema Freie Wahlen äußert. Einen Tag später wird er an gleicher Stelle die Öffnung der Mauer verkünden. Deutlich mehr Reisende aus der DDR, damit wird in West-Berlin bereits gerechnet, teilt in einem weiteren Beitrag West-Berlins Regierender Bürgermeister Walter Momper Journalisten mit. Erörtert wird, welche Möglichkeiten es gibt, DDR-Bürgerinnen und Bürgern bei Aufenthalten im Westen finanziell zu helfen, denn die DDR-Mark ist im Westen praktisch nichts wert. Dass schon 24 Stunden später die Mauer fällt, ahnt allerdings keiner.


Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Die Mauer. Sie steht wieder!

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Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

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30 Jahre Mauerfall

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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