2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

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Die Bildmontage zeigt den Askanischen Platz im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg.
Der Platz vor dem ehemaligen Kopfbahnhof der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn wurde in Erinnerung an das Geschlecht der Askanier aus dem Hause Anhalt benannt. Hier steht das Portikusfragment des im Zweiten Weltkrieg beschädigten und ausgebrannten Anhalter Bahnhofs, der 1959 gesprengt wurde. Bürgerproteste verhinderten den vollständigen Abriss des stehengebliebenen Bahnhofsfragments. Es steht als letztes Relikt des einst bedeutendsten Berliner Bahnhofs inzwischen unter Denkmalschutz. Daneben befindet sich seit 2002 das Neue Tempodrom auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs. 

Das Viertel rund um den Anhalter Bahnhof zwischen Potsdamer Platz und Belle-Alliance-Platz (seit 1947: Mehringplatz) war eine sehr gute Berliner Adresse. Unweit ihrer Gründungsstätte baute die Siemens & Halske AG für ihre Zentralverwaltung und die Planungsabteilungen zwischen 1899 und 1901 das Haus Askanischer Platz 3. Dieses wurde 1912 an die Accumulatoren-Fabrik AG (AFA, ab 1962 in VARTA umbenannt) verkauft, die es als Konzernsitz nutzte. Das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte AFA-Haus wurde stark vereinfacht wiedererrichtet. Noch bis Mitte der 1980er Jahre war hier ein Varta-Verkaufshaus. Bis 2000 nutzte die Oberfinanzdirektion Berlin das Gebäude. Seit 2009 hat nunmehr der Verlag des Tagesspiegels mit seinen Töchterblättern seinen Sitz am Askanischen Platz.

Askanischer Platz, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg:

Der Platz vor dem ehemaligen Kopfbahnhof der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn wurde in Erinnerung an das Geschlecht der Askanier aus dem Hause Anhalt benannt. Hier steht das Portikusfragment des im Zweiten Weltkrieg beschädigten und ausgebrannten Anhalter Bahnhofs, der 1959 gesprengt wurde. Bürgerproteste verhinderten den vollständigen Abriss des stehengebliebenen Bahnhofsfragments. Es steht als letztes Relikt des einst bedeutendsten Berliner Bahnhofs inzwischen unter Denkmalschutz. Daneben befindet sich seit 2002 das Neue Tempodrom auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs.

Das Viertel rund um den Anhalter Bahnhof zwischen Potsdamer Platz und Belle-Alliance-Platz (seit 1947: Mehringplatz) war eine sehr gute Berliner Adresse. Unweit ihrer Gründungsstätte baute die Siemens & Halske AG für ihre Zentralverwaltung und die Planungsabteilungen zwischen 1899 und 1901 das Haus Askanischer Platz 3. Dieses wurde 1912 an die Accumulatoren-Fabrik AG (AFA, ab 1962 in VARTA umbenannt) verkauft, die es als Konzernsitz nutzte. Das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte AFA-Haus wurde stark vereinfacht wiedererrichtet. Noch bis Mitte der 1980er Jahre war hier ein Varta-Verkaufshaus. Bis 2000 nutzte die Oberfinanzdirektion Berlin das Gebäude. Seit 2009 hat nunmehr der Verlag des Tagesspiegels mit seinen Töchterblättern seinen Sitz am Askanischen Platz. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)