2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

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Die Bildmontage zeigt die Kreuzung Friedrichstraße/Ecke Unter den Linden im Bezirk Mitte: 
Die Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden im Bezirk Mitte war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der belebtesten der Stadt. Die Bebauung am Prachtboulevard Unter den Linden wurde im Zweiten Weltkrieg bei den alliierten Luftangriffen und der Schlacht um Berlin fast völlig zerstört. Eines der wenigen noch nutzbar gebliebenen Gebäude war das neoklassizistische Haus der Schweiz (am linken Bildrand). Eine Bronzefigur an der Ecke des Geschäftshauses zeigt den Sohn Wilhelm Tells mit einer Armbrust und einem Apfel.
Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begannen die Trümmerbeseitigung und die Aufbaumaßnahmen in der DDR. Unter den Linden an der Ecke zur Friedrichstraße (altes Kranzler-Eck) wurde 1966 ein Appartementblock mit Läden im Erdgeschoss fertiggestellt. 1987 wurde an dieser Stelle das Grand Hotel eröffnet, eines der sogenannten Devisenhotels der DDR, das vor allem für zahlungskräftige Gäste aus dem Westen gedacht war. Dort wo einst das Café Bauer stand, wurde 1966 das Café Lindencorso eingeweiht.

Nach der Wiedervereinigung Berlins wurde die Friedrichstraße stark umgestaltet und zu einer noblen Einkaufsstraße umgewandelt. 2006 wurde das in den 1960er Jahren erbaute Interhotel Unter den Linden abgerissen. An der Ecke steht seit 2008 der Gebäudekomplex Upper Eastside Berlin. Von 1994 bis 1996 wurde bereits anstelle des Lindencorso ein Neubau errichtet. Die neuen Gebäude wurden unmittelbar entlang der Friedrichstraße gebaut, womit die historischen Blockrandbebauung wiederhergestellt wurde.

Friedrichstraße/Ecke Unter den Linden, Bezirk Mitte:

Die Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden im Bezirk Mitte war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der belebtesten der Stadt. Die Bebauung am Prachtboulevard Unter den Linden wurde im Zweiten Weltkrieg bei den alliierten Luftangriffen und der Schlacht um Berlin fast völlig zerstört. Eines der wenigen noch nutzbar gebliebenen Gebäude war das neoklassizistische Haus der Schweiz (am linken Bildrand). Eine Bronzefigur an der Ecke des Geschäftshauses zeigt den Sohn Wilhelm Tells mit einer Armbrust und einem Apfel.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begannen die Trümmerbeseitigung und die Aufbaumaßnahmen in der DDR. Unter den Linden an der Ecke zur Friedrichstraße (altes Kranzler-Eck) wurde 1966 ein Appartementblock mit Läden im Erdgeschoss fertiggestellt. 1987 wurde an dieser Stelle das Grand Hotel eröffnet, eines der sogenannten Devisenhotels der DDR, das vor allem für zahlungskräftige Gäste aus dem Westen gedacht war. Dort wo einst das Café Bauer stand, wurde 1966 das Café Lindencorso eingeweiht.

Nach der Wiedervereinigung Berlins wurde die Friedrichstraße stark umgestaltet und zu einer noblen Einkaufsstraße umgewandelt. 2006 wurde das in den 1960er Jahren erbaute Interhotel Unter den Linden abgerissen. An der Ecke steht seit 2008 der Gebäudekomplex Upper Eastside Berlin. Von 1994 bis 1996 wurde bereits anstelle des Lindencorso ein Neubau errichtet. Die neuen Gebäude wurden unmittelbar entlang der Friedrichstraße gebaut, womit die historischen Blockrandbebauung wiederhergestellt wurde. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)