2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

Zurück zur Bildergalerie
9 von 31
Die Bildmontage zeigt den Innsbrucker Platz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg/Friedenau.
Innsbrucker Platz, Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg/Friedenau:
Der Innsbrucker Platz ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt. Hier verläuft die Ringbahn um Berlin, die 1877 fertiggestellt wurde. Der S-Bahnhof Innsbrucker Platz wurde allerdings erst 1933 angelegt. Unter der Innsbrucker Straße liegt seit 1910 der Bahnhof der Schöneberger U-Bahn, der heutigen Linie U4. Mit deren Eröffnung entstanden weitere Straßen in diesem Gebiet, das als „Tiroler Viertel“ geplant war. Zusammen mit dem U-Bahn-Bau wurden die Innsbrucker Straße und die Wexstraße angelegt. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs entstanden hier einzelne prachtvolle viergeschossige Wohnhäuser mit Läden im Erdgeschoss.
Am 14. September 1927 wurde der Platz als Anfangspunkt der Innsbrucker Straße ebenfalls nach der Stadt Innsbruck benannt. Hier entstand im Auftrag der städtischen Wohnungsbaugesellschaft degewo ein Musterbeispiel an moderner Architektur der 1920er Jahre. Außerdem stand hier das große Kaffeehaus Café Innsbruck.
Die Ringbahn sollte zum Ende des Zweiten Weltkriegs als eine der letzten Verteidigungslinien von den deutschen Truppen gehalten werden. Bei den Kampfhandlungen wurden viele Gebäude am Innsbrucker Platz stark beschädigt oder zerstört. Das ehemals viergeschossige Haus am S-Bahnhof wurde mit drei Geschossen notdürftig instandgesetzt und noch einige Jahre genutzt. Auch das markante Wohnhaus der degewo war stark beschädigt. Die Wohnungsbaugesellschaft erteilte Paul und Jürgen Emmerich den Auftrag zur Wiederherstellung des Hauses – nun mit sieben anstatt fünf Geschossen.
Seit 1979 führen die Anschlussstellen der Stadtautobahn auf den Platz. Die Hauptfahrbahnen des Stadtrings liegen jedoch im Tunnel unter dem Innsbrucker Platz.

Innsbrucker Platz, Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg/Friedenau:

Der Innsbrucker Platz ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt. Hier verläuft die Ringbahn um Berlin, die 1877 fertiggestellt wurde. Der S-Bahnhof Innsbrucker Platz wurde allerdings erst 1933 angelegt. Unter der Innsbrucker Straße liegt seit 1910 der Bahnhof der Schöneberger U-Bahn, der heutigen Linie U4. Mit deren Eröffnung entstanden weitere Straßen in diesem Gebiet, das als „Tiroler Viertel“ geplant war.

Zusammen mit dem U-Bahn-Bau wurden die Innsbrucker Straße und die Wexstraße angelegt. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs entstanden hier einzelne prachtvolle viergeschossige Wohnhäuser mit Läden im Erdgeschoss. Am 14. September 1927 wurde der Platz als Anfangspunkt der Innsbrucker Straße ebenfalls nach der Stadt Innsbruck benannt. Hier entstand im Auftrag der städtischen Wohnungsbaugesellschaft degewo ein Musterbeispiel an moderner Architektur der 1920er Jahre. Außerdem stand hier das große Kaffeehaus Café Innsbruck.

Die Ringbahn sollte zum Ende des Zweiten Weltkriegs als eine der letzten Verteidigungslinien von den deutschen Truppen gehalten werden. Bei den Kampfhandlungen wurden viele Gebäude am Innsbrucker Platz stark beschädigt oder zerstört. Das ehemals viergeschossige Haus am S-Bahnhof wurde mit drei Geschossen notdürftig instandgesetzt und noch einige Jahre genutzt. Auch das markante Wohnhaus der degewo war stark beschädigt. Die Wohnungsbaugesellschaft erteilte Paul und Jürgen Emmerich den Auftrag zur Wiederherstellung des Hauses – nun mit sieben anstatt fünf Geschossen. Seit 1979 führen die Anschlussstellen der Stadtautobahn auf den Platz. Die Hauptfahrbahnen des Stadtrings liegen jedoch im Tunnel unter dem Innsbrucker Platz. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)