2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

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Die Bildmontage zeigt den Wittenbergplatz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg. 
Der Wittenbergplatz wurde von 1889 und 1892 angelegt. In West-Ost-Richtung läuft durch ihn der Straßenzug Tauentzienstraße – Kleiststraße, ein Teil des so genannten Generalzugs, der nach Feldherren aus den antinapoleonischen Befreiungskriegen benannt wurde. Der Platz gehört zu den bekanntesten Platzanlagen im Westteil der Stadt. Der U-Bahnhof Wittenbergplatz verfügt als einziger U-Bahnhof Berlins über fünf nebeneinanderliegende Gleise. Hier fahren die Linien U1, U2 und U3 der BVG. 1902 wurde hier zunächst ein einfacher Bahnhof eröffnet, der wenige Jahre später umgestaltet wurde und im Jahr 1913 auch ein neues Gebäude erhielt. Die Eingangshalle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis 1951 wiederaufgebaut. Von 1982 bis 1983 wurde der U-Bahnhof denkmalgerecht restauriert. Vor dem Bahnhofsgebäude wurden 1967 Hinweisschilder aufgestellt, die an die größten Konzentrations- und Vernichtungslager der NS-Diktatur erinnern.
Das berühmte Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das von Adolf Jandorf gegründet und am 27. März 1907 eröffnet wurde, liegt schräg gegenüber des U-Bahnhofs. Seit 1927 gehörte das Warenhaus zum Warenhauskonzern Hermann Tietz OHG. Unter den Nationalsozialisten wurde der gesamte Konzern arisiert und firmierte nun als Hertie GmbH. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das KaDeWe stark zerstört. Als ein US-Flugzeug auf das Gebäude stürzte, brannte es fast völlig aus. Im Jahr 1950 wurden die ersten zwei Etagen wiedereröffnet und die BerlinerInnen strömten wieder in das KaDeWe. Heute ist das Kaufhaus im Luxussegment angesiedelt und das größte Warenhaus auf dem europäischen Kontinent.

Wittenbergplatz, Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg:

Der Wittenbergplatz wurde von 1889 und 1892 angelegt. In West-Ost-Richtung läuft durch ihn der Straßenzug Tauentzienstraße – Kleiststraße, ein Teil des so genannten Generalzugs, der nach Feldherren aus den antinapoleonischen Befreiungskriegen benannt wurde. Der Platz gehört zu den bekanntesten Platzanlagen im Westteil der Stadt.

Der U-Bahnhof Wittenbergplatz verfügt als einziger U-Bahnhof Berlins über fünf nebeneinanderliegende Gleise. Hier fahren die Linien U1, U2 und U3 der BVG. 1902 wurde hier zunächst ein einfacher Bahnhof eröffnet, der wenige Jahre später umgestaltet wurde und im Jahr 1913 auch ein neues Gebäude erhielt. Die Eingangshalle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis 1951 wiederaufgebaut. Von 1982 bis 1983 wurde der U-Bahnhof denkmalgerecht restauriert. Vor dem Bahnhofsgebäude wurden 1967 Hinweisschilder aufgestellt, die an die größten Konzentrations- und Vernichtungslager der NS-Diktatur erinnern.

Das berühmte Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das von Adolf Jandorf gegründet und am 27. März 1907 eröffnet wurde, liegt schräg gegenüber des U-Bahnhofs. Seit 1927 gehörte das Warenhaus zum Warenhauskonzern Hermann Tietz OHG. Unter den Nationalsozialisten wurde der gesamte Konzern arisiert und firmierte nun als Hertie GmbH. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das KaDeWe stark zerstört. Als ein US-Flugzeug auf das Gebäude stürzte, brannte es fast völlig aus. Im Jahr 1950 wurden die ersten zwei Etagen wiedereröffnet und die BerlinerInnen strömten wieder in das KaDeWe. Heute ist das Kaufhaus im Luxussegment angesiedelt und das größte Warenhaus auf dem europäischen Kontinent. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)




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