2Vor 40 Jahren. Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens

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Im Matthias Domaschk Archiv 1992
Am 7. Januar 1992 wurde, nur wenige Tage nach der gesetzlichen Öffnung der Stasi-Personenakten, von der ehemaligen DDR-Bürgerbewegung ein weiteres Archiv vorgestellt, das seitdem das Studium von Stasiakten ermöglicht, das "Matthias Domaschk Archiv" der Robert-Havemann Gesellschaft. Hervorgegangen ist das Archiv aus der von der DDR-Opposition 1986 in zwei Kellerräumen der Zionskirche gegründeten "Umweltbibliothek". Zusammen mit ihr zog das Archiv zunächst in vier Räume in der Schliemannstraße im Prenzlauer Berg, heute befindet es sich in der Lichtenberger Normannenstraße. Das Archiv trägt bewusst den Namen von Matthias Domaschk, um an den ehemaligen Mitakteur der Jenenser Friedensbewegung zu erinnern, der 1981 unter bisher ungeklärten Umständen in Stasi-U-Haft ums Leben kam. (© picture-alliance/dpa, Klaus Franke)