2Die Mauer. Sie steht wieder!

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Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg einer der belebtesten Plätze Europas. Das Haus Vaterland – die große Ruine – war ein Haus mit Gaststätten und vielen Vergnügungsangeboten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Platz stark zerstört. Er bildete nach Kriegsende ein „Dreiländereck“, da hier der sowjetische, britische und amerikanische Sektor aufeinandertrafen. Hier blühte in der unmittelbaren Nachkriegszeit der Schwarzmarkt. Während des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 war der Potsdamer Platz ein zentraler Schauplatz der Auseinandersetzungen. Die Berliner Mauer zerschnitt ab 13. August 1961 den Platz. Nach und nach wurden nahezu alle übriggebliebenen Gebäude abgetragen. An kaum einer anderen Stelle der innerstädtischen Berliner Grenze waren Mauer und Hinterlandmauer durch einen so breiten Todesstreifen getrennt wie am Potsdamer Platz. Nach der Wiedervereinigung entstand hier ein vollkommen neues Stadtquartier.
Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg einer der belebtesten Plätze Europas. Das Haus Vaterland – die große Ruine – war ein Haus mit Gaststätten und vielen Vergnügungsangeboten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Platz stark zerstört. Er bildete nach Kriegsende ein „Dreiländereck“, da hier der sowjetische, britische und amerikanische Sektor aufeinandertrafen. Hier blühte in der unmittelbaren Nachkriegszeit der Schwarzmarkt. Während des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 war der Potsdamer Platz ein zentraler Schauplatz der Auseinandersetzungen. Die Berliner Mauer zerschnitt ab 13. August 1961 den Platz. Nach und nach wurden nahezu alle übriggebliebenen Gebäude abgetragen. An kaum einer anderen Stelle der innerstädtischen Berliner Grenze waren Mauer und Hinterlandmauer durch einen so breiten Todesstreifen getrennt wie am Potsdamer Platz. Nach der Wiedervereinigung entstand hier ein vollkommen neues Stadtquartier. (© Polizeihistorische Sammlung Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)