2Die Mauer. Sie steht wieder!

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In der Wilhelmstraße, die heute wieder Kreuzberg mit Mitte verbindet, lag während der Zeit des Nationalsozialismus das Reichsluftfahrtministerium. Nach dem Zweiten Weltkrieg war in diesem Gebäude zunächst die sowjetische Militäradministration untergebracht. Am 7. Oktober 1949 wurde hier die DDR gegründet. Sie nutzte das Gebäude dann als Haus der Ministerien. Während des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 protestierten vor dem Eingang in der Leipziger Straße Zehntausende gegen das SED-Regime. Daran erinnert heute ein Denkmal. In den 1990er Jahren war in dem Haus die Treuhandanstalt ansässig. Zur Erinnerung an den 1991 ermordeten Treuhand-Präsidenten wurde es 1992 in Detlev-Rohwedder-Haus umbenannt. Seit 1999 ist dies die Adresse des Bundesfinanzministeriums. In der Wilhelmstraße, die zu DDR-Zeiten Otto-Grotewohl-Straße hieß, an der Ecke zur Zimmerstraße wurde am 3. April 1975 der 21-jährige Herbert Halli bei einem Fluchtversuch erschossen.
In der Wilhelmstraße, die heute wieder Kreuzberg mit Mitte verbindet, lag während der Zeit des Nationalsozialismus das Reichsluftfahrtministerium. Nach dem Zweiten Weltkrieg war in diesem Gebäude zunächst die sowjetische Militäradministration untergebracht. Am 7. Oktober 1949 wurde hier die DDR gegründet. Sie nutzte das Gebäude dann als Haus der Ministerien. Während des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 protestierten vor dem Eingang in der Leipziger Straße Zehntausende gegen das SED-Regime. Daran erinnert heute ein Denkmal. In den 1990er Jahren war in dem Haus die Treuhandanstalt ansässig. Zur Erinnerung an den 1991 ermordeten Treuhand-Präsidenten wurde es 1992 in Detlev-Rohwedder-Haus umbenannt. Seit 1999 ist dies die Adresse des Bundesfinanzministeriums. In der Wilhelmstraße, die zu DDR-Zeiten Otto-Grotewohl-Straße hieß, an der Ecke zur Zimmerstraße wurde am 3. April 1975 der 21-jährige Herbert Halli bei einem Fluchtversuch erschossen. (© Polizeihistorische Sammlung Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)