Beleuchteter Reichstag

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31.8.2011 | Von:
Gu Sup Kang

Innere Einheit als Herausforderung der deutschen Wiedervereinigung

Zur Rolle der Erwachsenenbildung für die innere Einheit Deutschlands

4. Analyse der Diskussion

Das Thema "innere Einheit" sowie das der "gegenseitigen Annährung" wurde insgesamt auf sechs von zehn Tagungen behandelt und stand vor allem am Anfang der 1990er-Jahre auf der Agenda. Gerade auch auf den Tagungen zur politischen Weiterbildung war von "innerer Einheit" die Rede. Aus bildungsinhaltlicher Sicht wurden der "Dialog" und die "Begegnung" zwischen beiden Seiten für die politische Weiterbildung als bedeutsam angesehen. Die "gemeinsame Geschichtserfahrung" und der "unterschiedliche Umgang mit Geschichte" wurden als wichtige Faktoren für die Annäherung zwischen beiden Seiten betrachtet, eine offene Atmosphäre zwischen beiden Seiten als wichtige Voraussetzung für den Dialog.

Diese Bildungsinhalte sind zwischen Ost und West unterschiedslos behandelt worden. Allerdings wurde die "innere Einheit" als Bildungsinhalt in den Tagungsdiskussionen nur nachrangig thematisiert. Die Begriffe "gegenseitige Annährung" und "innere Einheit" wurden weder theoretisch noch auf der Handlungsebene geklärt, und der relativ oft genannte Begriff "gegenseitige Annährung" wurde meist im Sinne von "innerer Einheit" verwendet – allerdings immer nur mit Blick auf die Ostdeutschen. Sowohl "gegenseitige Annährung" als auch "innere Einheit" wurden als Bildungsinhalte für die Westdeutschen nicht angesprochen.

Die Bildungsexperten gingen davon aus, dass das jene, die die deutsch-deutschen Lebensgeschichten "zur Kenntnis nehmen" einen Beitrag zur Verständigung und zur gegenseitigen Akzeptanz leisten könnten. Indem die Deutschen aus den zuvor unterschiedlichen politischen Systemen, den unterschiedlichen Wirtschaftssystemen und den mental unterschiedlichen Kulturen ihre Erfahrungen miteinander austauschten[12], könnten sich Bedingungen ergeben, durch Biografiearbeit den Einheitsprozess zu befördern. Da das Verständnis gegenüber der jeweils anderen Seite, vor allem die gegenseitige Solidarität, in vielerlei Hinsicht als wichtige Voraussetzung für den Einigungsprozess gelten kann,[13] müsste dieser Aspekt in der Bildungsarbeit inhaltlich behandelt werden.[14] Dabei wurde die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit als wichtiger Ansatzpunkt betrachtet, da die Geschichte der jeweils anderen Seite ein Treffpunkt für den gemeinsamen Dialog sein könne.[15] Die gegenseitige, unvoreingenommene Akzeptanz beider Seiten als Voraussetzung gilt als wichtige Dimension für die Weiterbildung,[16] da sie eine Voraussetzung für den gemeinsamen Neuanfang ist[17].

Allerdings wurden diese Aspekte auf den Tagungen in ebenso geringem Umfang behandelt, wie der Begriff "innere Einheit" in den Diskussionen nicht geklärt wurde. Da jedoch gerade der politischen Weiterbildung ein wichtiger Beitrag zur gegenseitigen Annäherung zugeschrieben wird, hätte dieses Thema aus verschiedenen Aspekten erörtert werden müssen. Als Bildungsinhalt war die Diskussion zur "inneren Einheit" marginalisiert.

Auch die Annäherung zwischen beiden deutschen Seiten wurde als Bildungsinhalt nur wenig thematisiert, obwohl es reichhaltige Programmangebote zur Geschichte beider deutschen Staaten gab[18]. Diese Programme wurden positiv eingeschätzt.[19] Ob es dabei auch gelungen ist, sich gegenseitig das Leben im anderen Teil Deutschlands nahe zu bringen, ist allerdings schwer einzuschätzen.[20] Dies umso mehr, als die Angebote Breitenwirksamkeit kaum entfalten können, sondern sich in kleinen Diskussionskreisen von Interessierten erschöpften, von denen jedoch immerhin positiv berichtet wird.[21]

Da wegen der soziokulturellen Unterschiede dem gegenseitigen Dialog große Bedeutung zukommt,[22] verwundert es, dass er als Bildungsinhalt bei den Tagungen kaum eine Rolle spielte. Die deutsche Teilungsgeschichte konnte in der Weiterbildungspraxis kaum thematisiert werden, da die "gegenseitige Annährung" als Bildungsinhalt nur marginal aufgegriffen wurde. Ein angemessener wechselseitiger Umgang zwischen den Deutschen in Ost und West wurde deshalb in der Weiterbildung kaum erreicht, als Bildungsinhalt fand das Thema "innere Einheit" als Bildungsinhalt wenig Resonanz.


Fußnoten

12.
Albrecht Göschel, Kontrast und Parallele: kulturelle und politische Identitätsbildung ostdeutscher Generationen, Stuttgart u.a. 1999, S. 315.
13.
Vgl. Helmut Schmidt, Auf dem Weg zur deutschen Einheit. Bilanz und Ausblick, Hamburg 2005, S. 23ff.
14.
Wolfgang Sander, Die deutsche Vereinigung als Problem der Erwachsenenbildung zwischen zwei Kulturen, in: Hessische Blätter f. Volksbildung 43 (1993) 3, S. 205–212, hier 207.
15.
Werner Dießner, Die Zumutung des Unbekannten. Herausforderungen für die politische Bildungsarbeit bei der Orientierung und Identitätsbildung in den neuen Bundesländern, in: Rainer Zech (Hg.), Pädagogische Antworten auf gesellschaftliche Modernisierungsanforderungen, Bad Heilbrunn 1997, S. 140–164, hier 154.
16.
Astrid Messerschmidt, Im neuen alten Land. Zum DEAE-Projekt "Erfahrungsbezogene Bildungsarbeit im Kontext der gesellschaftlichen Umbrüche in Deutschland", in: Hessische Blätter f. Volksbildung 43 (1993) 3, S. 263–267, hier 267; Detlef Pollack, Das Bedürfnis nach sozialer Anerkennung, in: APuZ, 13/1997, S. 3–14, hier 11; Angelika Puhlmann, Arbeitslosigkeit und berufliche Neuorientierungen von Frauen in Ostdeutschland, Bielefeld 1998, S. 103; Hans-Jürgen Misselwitz, Annäherung durch Wandel. Für eine neue Sicht auf die "innere Einheit" und die Rolle der politischen Bildung, in: APuZ, 7–8/1999, S. 24–30, hier 29.
17.
Wolfgang Sander, Die deutsche Vereinigung als Problem der Erwachsenenbildung zwischen zwei Kulturen, in: Hessische Blätter f. Volksbildung 43 (1993) 3, S. 205–212, hier 209.
18.
Sylvia Kade, Ost-West-Dialoge. Erinnerungen als Gegenwartsinterpretation, in: DIE 4 (1997) 3, S. 29–31, hier 30; Ost-West-Begegnungen und Wanderausstellung aus Anlass 10 Jahre Öffnung der innerdeutschen Grenze, Hg. Bundeszentrale f. politische Bildung, Berlin 1999, S. 24; Senioren im gesellschaftspolitischen Wandel, Hg. Dies., Bonn 1999, S. 75ff.
19.
Wolf-Dieter Legall, Erlebte Vergangenheit wird Geschichte – Wiedervereinigung als Glücksfall, in: Ulrich Eith/Beate Rosenzweig (Hg.), Die deutsche Einheit. Dimensionen des Transformationsprozesses und Erfahrungen in der politischen Bildung, Schwalbach/Ts. 2003, S. 118–129, hier 125; Heidi Behrens-Cobet/Anka Schaefer, Geteilte Erfahrungen. Ein deutsch-deutsches Dialogprojekt zur Geschichte nach 1945, Münster 1994, S. 7ff.
20.
Horst Siebert, Ostdeutsche Erwachsenenbildung – aus westdeutscher Sicht oder: Von der Bildungspflicht zur Qualifizierungsnotwendigkeit, in: Karin Derichs-Kunstmann (Hg.), Perspektiven und Probleme der Erwachsenenbildung in den Neuen Bundesländern, Frankfurt a. M. 1994, S. 35–54, hier 50; Siegfried Schiele, Deutsche Einigung als Herausforderung für die politische Bildung in Westdeutschland, in: Ulrich Eith/Beate Rosenzweig (Hg.), Die deutsche Einheit. Dimensionen des Transformationsprozesses und Erfahrungen in der politischen Bildung, Schwalbach/Ts. 2003, S.130–136, hier 132.
21.
Sylvia Kade, Ost-West-Dialoge. Erinnerungen als Gegenwartsinterpretation, in: DIE 4 (1997) 3, S. 29–31, hier 29ff; Astrid Messerschmidt, Im neuen alten Land. Zum DEAE-Projekt "Erfahrungsbezogene Bildungsarbeit im Kontext der gesellschaftlichen Umbrüche in Deutschland", in: Hessische Blätter f. Volksbildung 43 (1993) 3, S. 263–267, hier 264.
22.
Hans Tietgens, Erwachsenendidaktische Überlegungen zur Wiederbegegnung, in: Gerhard Strunk u.a. (Hg.), Wiederbegegnung. Herausforderung an die politische Bildung, Frankfurt a. M. 1990, S. 71–84, u. Wolfgang Sander, Die deutsche Vereinigung als Problem der Erwachsenenbildung zwischen zwei Kulturen, in: Hessische Blätter f. Volksbildung 43 (1993) 3, S. 205–212, hier 206f, plädieren dafür, bei der politischen Bildungsarbeit auf diesem Feld interkulturelle Aspekte zu berücksichtigen, da es zwischen Ost- und Westdeutschen große kulturelle Unterschiede gebe; vgl. auch Albrecht Göschel, Kontrast und Parallele: kulturelle und politische Identitätsbildung ostdeutscher Generationen, Stuttgart u.a. 1999, S. 315.

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