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Beleuchteter Reichstag

50 Jahre Mauerbau - Teil 2

Der zeitgenössische Umgang mit dem Mauerbau und die aktuelle Erinnerung an den Mauerbau stehen im Mittelpunkt unserer zweiten Folge "50 Jahre Mauerbau". Dokumentiert werden u.a. Maßnahmen und ein Fotoalbum des Ministeriums für Staatssicherheit aus dem Kontext des 13. August 1961. Weitere Beiträge befassen sich mit Folgen der Selbstabschließung der DDR, von Reglementierungen bei Auslandsreisen von DDR-Bürgern bis hin zu dem Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR und der Flucht eines Grenztruppen-Offiziers 1981.

Deutschland Archiv 7/2011

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

Die zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Mauer widerspiegelte sich auch im "Kalten Krieg der Bilder". Mittlerweile beginnt der Mauerbau, das Gedenken an die SED-Diktatur zu dominieren.

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Propagandatafel im Todesstreifen: "Wer die Staatsgrenze mit Gewalt einrennen will, wer an der Mauer provoziert, macht alles nur schlimmer!", Mitte der 1960er-Jahre. Vorn eine Gedenkstätte für eines der Maueropfer.

Deutschland Archiv 7/2011

Dokumentation

Neue Dokumente zeigen, wie das Ministerium für Staatssicherheit die Grenzsicherung nach dem Mauerbau vorantrieb und ihn als Triumph feierte. Außerdem: Ein Gespräch über den Freikauf politischer Häftlinge aus der DDR.

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Vorweihnachtliche Freude: Bei der Öffnung des Grenzüberganges am Brandenburger Tor wurde Bundeskanzler Helmut Kohl nicht ausgepfiffen. Neben ihm DDR-Ministerpräsident Hans Modrow (2. v.r.) und Walter Momper; links hinter Kohl sein Kanzleramtsminister Rudolf Seiters. 22. Dezember 1989.

Deutschland Archiv 7/2011

Forum

Während die Ost-Berliner die Mauer aus ihrem Alltag zu verdrängen suchten, entwickelte West-Berlin sich zu einer "Insel", deren politische Mentalitäten beim Mauerfall mit denen der Bonner Republik kollidierten.

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Münkel (Hg.): Die DDR im Blick der Stasi - 1961

Deutschland Archiv 7/2011

Literaturjournal

Mit dem Mauerbau erhielt das Ministerium für Staatssicherheit gewissermaßen freie Hand, war doch der DDR-Bevölkerung fortan der Weg in den Westen versperrt. Neue Literatur zur DDR-Staatssicherheit stellt Peter Jochen Winters vor.

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Die Mauer. 1961 bis 2021

Bildmontagen und eine VR-Animation

Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 46 Bildmontagen und einer Virtual-Reality-Animation an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Themenseite

60 Jahre Mauerbau

Die Berliner Mauer trennte mehr als 28 Jahre lang Ost und West. Sie ist zum Symbol der konfliktreich verkanteten Nachkriegsordnung der Alliierten geworden. Zwischen 1961 und 1989 wurden mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. In diesen Angaben nicht erfasst ist die unbekannte Anzahl von Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihre individuellen Lebensverhältnisse starben.


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NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

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Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 19. September 1965
    Wahlen zum 5.Bundestag: Demoskopische Umfragen hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen prognostiziert, doch gewinnt die CDU/CSU die Wahlen erneut deutlich vor der SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Willy Brandt. Die FDP verliert beträchtlich an Stimmen. Weiter
  • 19. September 1989
    Als vierte Mission muss die Botschaft der BRD in Warschau den Publikumsverkehr wegen des Zustroms ausreisewilliger DDR-Bürger vorläufig einstellen. Die nicht kommunistische Regierung Mazowiecki sagt zu, dass die Flüchtlinge nicht in die DDR abgeschoben... Weiter

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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