Beleuchteter Reichstag

12.5.2011 | Von:
Bernd Lindner

Jugendkultur in der DDR zwischen Staatsgründung und Mauerbau

Von der Straße ins Kino –
aus dem Kino auf die Straße


Ein zentrales Vermarktungsinstrument für Musiktitel wurde in den 1950ern der Film – sein Ort: das Kino. Vor allem der Rock 'n' Roll profitierte davon. Eine Single mit Bill Haleys Song "Rock Around The Clock", der als Beginn der Rock 'n' Roll-Ära gilt, kam bereits 1954 erstmals auf den Markt. Mit mäßigem Erfolg. Erst als Vorspannmusik zum Spielfilm "Blackboard Jungle" ("Die Saat der Gewalt") gelang ihm ein Jahr später der weltweite Durchbruch.[26] 1956 wurde der Titel dann zum Namensgeber eines Musikfilms, in dem neben Bill Haley und den Comets viele andere Rock 'n' Roll-Bands auftraten. Der deutsche Titel des Films lautet "Außer Rand und Band". Und tatsächlich hielt es bei seiner Vorführung die Jugendlichen kaum auf den Sitzen. Das Mobiliar so manch bundesdeutschen Kinos hat die Aufführung des Films nicht überlebt. Das war bei Elvis' zahlreichen Filmen nicht zu befürchten. Dennoch trug jeder seiner Filme, die ab 1957 in bundesdeutschen Kinos zu sehen waren, zur Vermehrung des Elvis-Kults bei.[27]

James Dean. Szenenfoto aus "Rebel Without A Cause" ("Denn sie wissen nicht, was sie tun").James Dean. Szenenfoto aus "Rebel Without A Cause" ("Denn sie wissen nicht, was sie tun"). (© Associated Press)
In DDR-Lichtspielhäusern waren die Filme nicht zu sehen. Ostdeutsche Jugendliche konnten sie aber in den "Frontstadtkinos" West-Berlins erleben. Und noch ein Idol der Jugend war in den Frontstadtkinos zu besichtigen: James Dean! Nach seinem frühen Tod am 30. September 1955 wurde er zum Mythos. Mit nur drei Spielfilmen schaffte es der Junge in Jeans und roter Lumberjacke mit seinem verträumt-traurigen Blick zum weltweiten Leitbild einer ganzen Generation. Er war der junge Rebell, der sich, stellvertretend für die vielen Jugendlichen vor der Leinwand, gegen die Eltern auflehnte. Der deutsche Titel seines Film "Rebel Without a Cause" (1955) wurde zum Synonym für die Lebenshaltung vieler Jugendlicher der Rock 'n' Roll-Ära: "Denn sie wissen nicht, was sie tun". Nur dass der Titel von ihnen anders interpretiert wurde als von den Eltern: Hier das tastende Suchen nach alternativen Lebensentwürfen und heftiges Ausbrechen aus vorgefundenen Stereotypen; dort das scheinbar sinn- und ziellose Aufbegehren gegen eine als ehern empfundene Ordnung.

Streng verboten waren in der DDR weder Presley noch Dean; aber sie waren auch nicht unbedingt erlaubt. Sie waren immer soweit präsent, wie Musiker, Filmemacher oder Fans sich trauten, sie aufleben zu lassen. Das geschah mal still und leise in den heimischen vier Wänden, mal eher verbrämt, didaktisch im Kino. Doch manchmal brach es auch heraus aus den Jugendlichen und sie verschafften ihrem Unmut über die Zensierung ihres Musikgeschmacks öffentlich Luft. So im April 1959, als die sogenannte "Wahrener Meute", eine Jugendclique, in einem "Aufklärungsmarsch" durch den Leipziger Norden zog. Dabei skandierten die ca. 50 Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 Jahren Sprechchöre wie: "Es lebe Elvis Presley", oder: "Wir wollen keinen Lipsi und keinen Alo Koll, / wir wollen Elvis Presley mit seinem Rock'n-Roll!" – damit ihre Vorlieben wie Feindbilder eindeutig benennend.[28]

Auch diese jugendliche Unmutsäußerung hatte ein juristisches Nachspiel. Die Gerichte zogen – unter anderem, weil die Westmedien ausführlich über die Leipziger "Presley-Demo" berichtet hatten – alle Register und verurteilten 25 der Jugendlichen wegen Staatsverleumdung, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, aber auch wegen sexuellen Missbrauchs und Einbruchs zu Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu viereinhalb Jahren. Offensichtlich meinte die Justiz nur noch mit Härte das Rock 'n' Roll-Phänomen in der DDR in den Griff zu bekommen.

Was hatten Staatsführung, SED und FDJ seit 1955 nicht alles versucht: Von ideologischen Kampagnen gegen die "transatlantische Veitstanzmusik" samt ihren "politischen Hintermännern" von der NATO bis zu Franz Josef Strauß, über eindringliche Schilderungen des kulturellen Verfalls des Westens im Zeichen des Rock 'n' Roll bis hin zum Entwurf von musikalischen Gegenbildern. All das hatte nicht gefruchtet bei der Jugend des Ostens, sondern eher ihre Neugier geweckt.[29] Erfolgreiche Gegenbilder und Umerziehungsstorys lieferte daher nicht das Leben, sondern die Kunst. Dabei waren Bücher wie "Egon und das achte Weltwunder" von Joachim Wohlgemuth und DEFA-Filme wie "Berlin – Ecke Schönhauser" (Regie: Gerhard Klein) nicht unbeliebt bei den Jugendlichen in der DDR. Nur taten sie die darin vorgeführte Läuterung der jungen Helden von Rock 'n' Roll-Rebellen zu braven Aufbauhelfern des Sozialismus eher ins Reich der Märchen ab. Für sie zählte, dass hier – wenn auch ideologisch und pädagogisch verbrämt – ihre Wirklichkeit Eingang in die Kunst gefunden hatte. Und nebenbei wurden auch noch schöne Liebesgeschichten erzählt. Zum Beispiel die von Egon und Christine in Wohlgemuths Erfolgsroman. In dessen Mittelpunkt steht ein vorbestrafter "Streuner" und Rock 'n' Roll-Fan, dem seine Jeans tragenden Freunde vom "Borkenheider Musical-Club" mit ihren Elvistollen und den roten Hemden samt Palmenschlips lange Zeit wichtiger sind als ein Berufsabschluss und ein geordnetes Leben. Erst über seine Liebe zur Abiturientin und Arzttochter Christine und seine (nicht ganz freiwillige) Mitarbeit in dem FDJ-Jugendobjekt "Große Wiese" findet Egon zurück auf dem Pfad der sozialistischen Tugend.

Doch zuvor muss er sich aus seiner Band lösen, der er per Statut verpflichtet war. Die verstand sich als "eine unpolitische Vereinigung von Musikfreunden" mit der " Aufgabe, gute Tanzmusik zu produzieren. (...) Gute Tanzmusik sind Westschlager und solche, die im Westen produziert werden."[30] Wer "die heiligen Ideale des Klubs verrät", sollte "mit Schimpf und Schande verstoßen" würde. Am Ende aber bekommt Christine ihren "proletarischen Prinzen" und Egon "wirft überhaupt nichts mehr aus der Bahn!" – Als das Buch 1962 erstmals erschien, waren die Mauer schon gebaut und die Grenzen dicht.

Szenenfoto aus dem DEFA-Film "Berlin – Ecke Schönhauser".Szenenfoto aus dem DEFA-Film "Berlin – Ecke Schönhauser". (© Progress Film-Verleih)
Der DEFA-Film "Berlin – Ecke Schönhauser" kam dagegen bereits 1957 in die DDR-Kinos. Auch darin geht es um Halbstarke, die mit rowdyhaftem Verhalten Ost-Berliner Passanten schockieren. Ungeniert tanzen sie Rock 'n' Roll unter den Hochbahnbögen in der Schönhauser Allee und zielen mit Steinen auf Straßenlaternen. Im Vorspann des Films ist zu lesen: "Seit fast zehn Jahren ist Berlin eine gespaltene Stadt. Zwei Welten treffen aufeinander. Dieser Film berichtet von Jugendlichen, die im Niemandsland leben." Am Ende entscheidet sich Dieter, der junge Held des Films, für die 'richtige Welt' und für seine Liebe zu Angela. Er verlässt das Auffanglager in West-Berlin, in das er wegen eines vermeintlichen Totschlags geflohen war, und kehrt reumütig in den Ostteil der Stadt zurück. [Der Film ist enthalten in der DVD-Edition "Parallelwelt: Film" der Bundeszentrale für politische Bildung.]

Der DEFA-Streifen war auch eine Antwort auf den westdeutschen Film "Die Halbstarken" (1955; Regie: Georg Tressler), mit dem Horst Buchholz zum "deutschen James Dean" avancierte. Die Hauptrolle in "Berlin – Ecke Schönhauser" spielte Ekkehard Schall, der sich in seinem Outfit kaum von Buchholz unterschied. Das Jugendmagazin "neues leben" ("nl") stellte beide Filme in einem groß aufgemachten, sachlichen Bericht unter der Überschrift "Zwei Filme – ein Problem"[31] einander direkt gegenüber – ohne sie gegeneinander auszuspielen.

Das gemeinsame Problem sah Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase im Verlust der Autorität Erwachsener bei der Jugend. Durch ihre Mitschuld am Krieg und am Nachkriegselend hätte die Elterngeneration ihre Vorbildfunktion für die Jugendlichen zerstört. Kohlhaase damals: "Ich habe mich mit einer ganzen Reihe von Polizeiakten beschäftigt und dabei feststellen müssen, dass zu 70 % die Ursachen für das rowdyhafte Benehmen mancher Jugendlicher im Elternhaus oder bei den anderen Erziehern zu finden sind. Auch unsere Funktionäre der FDJ und der Betriebe sind nicht ganz unschuldig daran."[32] Tatsächlich besticht der Film durch eine bemerkenswert realistische Zeichnung des Ost-Berliner Alltags.

Auffallend an dem "nl"-Beitrag ist jedoch auch, dass das Gros der Fotos nicht aus dem DEFA-Film, sondern aus den "Halbstarken" stammt, inklusive ganzseitigem Poster von Horst Buchholz und 'kurvenreichen' Fotos der weiblichen Hauptdarstellerin Karin Baal. Sicher auch ein Zugeständnis der Redaktion an den Geschmack ihrer jugendlichen Leser. Zugleich kann der Widerstreit der Ansichten in der damaligen Führungsriege der DDR nicht eindringlicher deutlich werden. Kohlhaase erinnert sich rückblickend: "Unter den politischen Funktionären ... traf ich in all den Jahren Simplifikateure, aber auch Freunde des Kinos [man kann ergänzen: auch Freunde der Jugend], die wussten, wir kommen nur mit der Wahrheit ein Stück weiter, anders wird es wohl nicht gehen. Beides gab es."[33] Mal gewann die eine Seite und mal die andere die Oberhand. Und je nachdem wurde eine Öffnung möglich oder verhindert.


Fußnoten

26.
Kaspar Maase, Rock rund um die Uhr? Anfänge einer Jugendkultur, in: Rock! Jugend und Musik in Deutschland, Hg. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland/Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin 2006, S. 24f.
27.
Vgl. dazu Elvis in Deutschland, Hg. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2004, S. 34ff.
28.
Zit.: Yvonne Liebing, All you need is beat. Jugendsubkultur in Leipzig 1957–1968, Leipzig 2005, S. 36. – Alo Koll, hier stellv. für die restaurative SED-Kulturpolitik Zielscheibe jugendlichen Gespötts, war Leiter eines Leipziger Tanzorchesters und Komponist mehrerer Lipsi-Titel. Komponist des ersten Lipsi und Erfinder dieses Namens war jedoch René Dubianski: Rock! Jugend und Musik in Deutschland, Hg. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland/Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin 2006, S. 40.
29.
Vgl. dazu Bernd Lindner, DDR Rock & Pop, Köln 2008, S. 16ff.
30.
Joachim Wohlgemuth, Egon und das achte Weltwunder, Berlin (O.) 1962, S. 54. Das Folgende ebd., S. 54 u. 410f.
31.
Neues Leben, 1/1957, S. 1–4.
32.
Neues Leben, 1/1957, S. 4.
33.
Zit.: Ingrid Poss/Peter Warnecke (Hg.), Spur der Filme. Zeitzeugen über die DEFA, Berlin/Bonn 2006, S. 122.

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