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12.5.2011 | Von:
Rüdiger Thomas

Literatur-Geschichten

"100 Jahre Kiepenheuer-Verlage"


100 Jahre Kiepenheuer-Verlag100 Jahre Kiepenheuer-Verlag (© Christoph Links Verlag Berlin)
Über Innenansichten des Literaturbetriebs geben Publikationen Auskunft, die Verlagen aus der DDR gewidmet sind. Ein exemplarischer Beitrag ist der von Simone Barck und Siegfried Lokatis herausgegebene Sammelband "Fenster zur Welt" (Berlin 2003), der die Geschichte des Verlages Volk und Welt vorstellt. Das Werk überzeugt durch eine facettenreiche Komposition mit mehr als 80 Einzelbeiträgen, weil es die Schwierigkeiten und Erfolge des Verlages bei seinem beharrlichen Bemühen um eine Öffnung zur literarischen Welt und zur ästhetischen Moderne perspektivenreich und anschaulich beschreibt. Seit März dieses Jahres haben wir einen neuen überzeugenden Grund, den Erkenntnis- und Unterhaltungswert von Verlagsgeschichten hervorzuheben. Der von Siegfried Lokatis und Ingrid Sonntag herausgegebene Sammelband "100 Jahre Kiepenheuer-Verlage" ist ein Unikum in der deutschen Verlagsgeschichte. Er beschreibt eine Entwicklung, die mit dem wagemutigen Verleger Gustav Kiepenheuer 1910 in Weimar ihren Anfang nimmt und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in zwei getrennten Verlagen im Osten und Westen Deutschlands auf höchst verschiedene Weise und unter den Bedingungen des Kalten Krieges fortgesetzt wird. So vermittelt dieses Buch auch ein Exempel der intellektuellen Teilungsgeschichte der Deutschen, bevor die Wiedervereinigung schließlich 2010 das Ende des ostdeutschen Verlages zur Folge hat.

Wer in diesem lobenswerten Buch eine lineare monografische Erzählung vermisst, wird schnell die Vorzüge dieses Sammelbandes schätzen lernen, zu dem 40 Insider, Zeitzeugen und Buchforscher facettenreich beigetragen haben. Der damit verbundene Perspektivenwechsel macht die Lektüre besonders reizvoll und die dem Leser überlassene Herausforderung, aus den vielen Einzelsichten selbst ein Gesamtbild zusammenzufügen, steigert die kulturgeschichtliche Neugier und intensiviert das Leseerlebnis.

Siegfried Lokatis bemerkt in seiner Einleitung, dass es sich hier um die "vielleicht spannendste Verlagsgeschichte des 20. Jahrhunderts" handelt. "Gleich einem Proteus wechselt dieser Verlag die Gestalt, Ort und Programm, Größe, Namen und rechtliche Form, er bildet Absplitterungen und vervielfältigt sich." (12)

Die Geschichte beginnt mit dem Weimarer Sortimentbuchhändler Gustav Kiepenheuer, der am 1. April 1910 unter seinem Namen einen eigenen Verlag gründet. Nach Anfängen mit buchkünstlerischen Editionen findet Kiepenheuer nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 in Potsdam einen neuen Standort und übersiedelt 1929 schließlich nach Berlin. Die Potsdamer Jahre werden, in einem eigenen Kapitel gewürdigt, als die "goldenen Zwanziger" zu einem Höhepunkt in der Verlagsgeschichte. Gustav Kiepenheuer wird zur wichtigen Heimstatt des literarischen Expressionismus, hier erscheinen Werke von Bertolt Brecht und Anna Seghers, zu den Autoren zählen Gottfried Benn, Heinrich Mann, Arnold Zweig, Carl Zuckmayer, aber auch Georg Bernhard Shaw und Upton Sinclair. Zu einer Legende wird der Europa-Almanach (1925), den Dirk Heißerer als eine "einzigartige Summe der künstlerischen Strömungen" (92) in Literatur und bildender Kunst würdigt, projektiert und komponiert von Hermann Kasack und Carl Einstein gemeinsam mit dem Kunstexperten Paul Westheim. Schon in Berlin publiziert Kiepenheuer 1932 Joseph Roths "Radetzkymarsch", einen der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts.

Die Zeit des Nationalsozialismus wird zum dunkelsten Kapitel der Verlagsgeschichte, 75 Prozent der Verlagsproduktion werden verboten, teilweise vernichtet, viele Autoren müssen das Exil wählen, ebenso wie der Verlagslektor Fritz Landshoff, der sie nun im Amsterdamer Exilverlag Querido publiziert. Der Mut Kiepenheuers zeigt sich an der Veröffentlichung von Otto Pankoks "Die Passion Christi" (1937), die heftige Schmähungen des berüchtigten SS-Organs "Stürmer" provoziert und ein Verbot nach sich zieht. Als ein bitterer Kommentar auf die hoffnungslosen Zeitumstände erscheinen 1942 noch Goyas "Caprichos". Schon längst angefeindet und in seinen verlegerischen Aktivitäten einschneidend behindert, wird der Verlag schließlich im August 1944 durch die NS-Reichsschrifttumskammer geschlossen.

Volker Wahl schildert in seinem Beitrag, wie es Gustav Kiepenheuer, der 1945 nach Weimar zurückkehrt, mit maßgeblicher Unterstützung durch Theodor Plivier, den Autor des "Stalingrad"-Romans, und Joseph Caspar Witsch, den Leiter der thüringischen Landesstelle für Buch- und Bibliothekswesen, nach monatelangen Bemühungen im März 1946 gelingt, eine Verlagslizenz für die SBZ zu erhalten. Kiepenheuer sondiert anschließend, diese Lizenz auf andere Besatzungszonen auszuweiten. Als Witsch, dem seine NS-Vergangenheit vorgeworfen wird, im März 1948 in den Westen flüchtet, bereitet er mit dem Einverständnis Kiepenheuers die Gründung der Gustav Kiepenheuer GmbH in Hagen (Westfalen) vor, die im März 1949 in das Handelsregister eingetragen wird.

Als Gustav Kiepenheuer am 6. April 1949 stirbt, entschließt sich seine Frau Noa in der SBZ zu bleiben und dort den Weimarer Verlag fortzuführen. Der folgende Rechtsstreit zwischen Joseph Caspar Witsch und Noa Kiepenheuer wird am 21. Mai 1951 mit einem Vergleich beendet, der festlegt, dass fortan beide Verlage völlig getrennt voneinander agieren. Ab November 1951 firmiert der inzwischen in Köln ansässige Westverlag unter dem Namen Kiepenheuer & Witsch.

Während der Weimarer Verlag Gustav Kiepenheuer die Nachteile eines Privatunternehmens in der DDR im Hinblick auf Autorenlizenzen und Papierzuteilung immer stärker zu spüren bekommt und in Nischen abgeschoben wird[1], wobei Noa immerhin das Kunststück fertigbringt, ein Paris-Buch der Colette und 1967 eine erste Lasker-Schüler-Ausgabe in der DDR zu publizieren, gelingt Kiepenheuer & Witsch ein unaufhaltsamer Aufstieg. Dieser wird – wie Ingrid Boge zeigt – maßgeblich durch die Partnerschaft ermöglicht, die Joseph Caspar Witsch mit Fritz Landshoff eingeht. Dieser stützt ihn nicht nur durch eine relevante finanzielle Beteiligung, sondern wird vor allem durch die Vermittlung wichtiger Autoren, darunter Vicki Baum, Annemarie Selinko (mit ihrem Bestseller Désirée"), Erich Maria Remarque, Erich Kästner und Irmgard Keun unentbehrlich. Auch Heinrich Böll findet vor allem durch Landshoffs nachdrückliche Empfehlung zum Verlag. Vor diesem Hintergrund erscheint es höchst befremdlich, dass Landshoff im April 1953 von Witsch "aus dem Verlag hinauskatapultiert" wird (243).

Wie Klaus Körner in seinem instruktiven Beitrag "Kiepenheuer & Witsch und der Kalte Krieg in Deutschland" zeigt, engagiert Witsch sich zunehmend in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesamtdeutsche Fragen für Publikationen, die der Auseinandersetzung mit dem Kommunismus dienen. Dieses Engagement reicht von Propagandaschriften und dem Vorgänger des "Deutschland Archivs", dem "SBZ-Archiv", bis zu Bestsellern wie Wolfgang Leonhards "Die Revolution entlässt ihre Kinder" (1955) und Carola Sterns Ulbricht-Biografie (1964).

Als Witsch 1967 stirbt, kauft sein Schwiegersohn Reinhard Neven DuMont Kiepenheuer & Witsch. Unter seiner Leitung und nach dem Eintritt von Helge Malchow in das Lektorat (1981) gewinnt der Verlag ein linksliberales Profil. Neben dem Werk von Heinrich Böll, das weiter ein Kernstück des Verlagsprogramms bildet, wird Günter Wallraff zu einem der neuen Erfolgsautoren. 1985 erscheint bei KiWi (wie der Verlag sich selbst nun abkürzt) die von Elke Erb und Sascha Anderson herausgegebene Anthologie "Berührung ist nur eine Randerscheinung" mit Texten unabhängiger junger Autoren aus der DDR, worüber Klaus Michael in einem aufschlussreichen Text berichtet.

Wenn es einen kleinen Mangel gibt, dann kommt die Verlagsgeschichte des letzten Vierteljahrhunderts in diesem Sammelband zu kurz, das gilt auch für die späten Jahrzehnte des ostdeutschen Verlages, den – neben Informationen über die Abwicklung von Kiepenheuer – nur noch ein kurzer, Programmschwerpunkte skizzierender Beitrag von Thorsten Ahrend streift.

Das wichtigste Kapitel des Sammelbandes ist der "Kiepenheuer Verlagsgruppe Leipzig und Weimar 1977–1990" gewidmet. Als Noa Kiepenheuer, die den privaten Verlag mit wenigen Glanzlichtern über zwei Jahrzehnte am Leben erhalten konnte, im November 1971 stirbt, ist die Zukunft des Verlages höchst ungewiss, zumal seine Lizenz zu diesem Zeitpunkt auf Ende 1973 beschränkt ist. Es beginnt eine Übergangszeit von sechs Jahren, in der von den kulturpolitischen Instanzen verschiedene Integrationsmodelle sondiert werden. Die Tochter Noas, Eva Mayer, ist zunächst nicht bereit, den Status des Verlages preiszugeben. Sie erklärt aber schließlich ihre Bereitschaft, einer Übernahme in "Volkseigentum" zuzustimmen, was das Privatunternehmen vor einer Zukunft als Staats- oder Parteiverlag bewahren soll.

Schließlich wird 1977 mit den Privatverlagen Insel, Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung und Paul List die Kiepenheuer-Gruppe gebildet, treuhänderisch verwaltet von der Hauptverwaltung Verlage im Ministerium für Kultur – ein ökonomischer Sonderfall, bei dem freilich der Einfluss der SED gewahrt bleibt. Seit 1979 wird die Kiepenheuer-Gruppe von Roland Links geleitet, der 1954–1978 bei Volk und Welt zuletzt als leitender Lektor tätig gewesen war. Dem neuen Verlagschef gelingt es mit Geschick und Beharrlichkeit, die Personen und Ressourcen der vereinigten Verlage zusammenzuführen und ein Verlagsprogramm zu entwickeln, das neben einem kulturgeschichtlichen Schwerpunkt auch Veröffentlichungen von in der DDR beargwöhnten Autoren wie Sigmund Freud und Franz Kafka (1982) durchzusetzen vermag, während seine Versuche, Nietzsche und Schopenhauer zu publizieren, am Widerstand der Zensoren scheitern. Dass nicht nur die SED-Kulturpolitik Schranken setzt, sondern auch Interessenkonflikte zwischen den DDR-Verlagen ausgetragen werden, illustriert die Kontroverse zwischen Reclam und Kiepenheuer um die Edition einer "Kamasutram"-Ausgabe, die ein Briefwechsel zwischen den rivalisierenden Verlagen dokumentiert, den der Illustrator Lothar Reher zur Verfügung gestellt hat.

Zu den berührenden Texten des Sammelbandes zählt der Beitrag von Ernst-Peter Wieckenberg über die "Bibliothek des 18. Jahrhunderts", die der Cheflektor von C. H. Beck gemeinsam mit Roland Links 1981 vereinbart hat. Sie wurde als gemeinsames Projekt konzipiert, in Leipzig hergestellt und von beiden Verlagen in ihrem jeweiligen Währungsgebiet vertrieben. Wieckenberg schildert eindrucksvoll die Atmosphäre dieser Zusammenarbeit, hebt die Akribie des Leipziger Lektorats hervor, berichtet von den produktionstechnischen Problemen und rühmt die List seines Partners. Er porträtiert Roland Links treffend, wenn er ihn als einen Verleger beschreibt, der, Jean Cocteau zitierend, wissen wollte, "bis wohin man zu weit gehen könne" (330) und würdigt seine ostdeutschen Kollegen mit dem Resümee, "dass unser Respekt vor der intellektuellen Leistung und der moralischen Anstrengung vieler Kollegen in der DDR im Laufe der Jahre wuchs. Und ich wage die Behauptung, dass die Entfremdung zwischen den kulturellen Eliten der DDR und der Bundesrepublik noch größer gewesen wäre, wenn es solche Kontakte vor 1989 nicht gegeben hätte." (338)

Kurzum: "100 Jahre Kiepenheuer-Verlage" ist ein rundum gelungenes Buch, ein spannendes Kapitel aus der deutschen Kulturgeschichte und ein wirkliches Lesevergnügen.


Fußnoten

1.
Vgl. dazu auch Reiner Merker, "... und stets Künder seiner Zeit zu sein"? Neuausrichtung und Behauptung des Gustav Kiepenheuer Verlags zu Beginn der 50er-Jahre in der DDR, in der vorliegenden Ausgabe: http://www.bpb.de/themen/T57CAP,0,0,%85_und_stets_K%FCnder_seiner_Zeit_zu_sein.html.

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