Beleuchteter Reichstag

16.2.2011 | Von:
Marcus Böick
Angela Siebold

Die Jüngste als Sorgenkind?

Plädoyer für eine jüngste Zeitgeschichte als Varianz- und Kontextgeschichte von Übergängen

2. Zeithistoriografische Sichtweisen auf die jüngste Vergangenheit


In Anbetracht erinnerungskultureller Konjunkturen und nationalstaatlicher Fixierungen spielt das Jahr 1989/90 eine zentrale Rolle in der jüngsten Zeitgeschichtsforschung Deutschlands und wird als übergreifender Ordnungs- und Fluchtpunkt anerkannt. So prägen drei Sichtweisen den Umgang der deutschen Historikerschaft mit der gegenwartsnahen Vergangenheit: Erstens setzt 1989/90 einen zäsuralen Endpunkt, der den HistorikerInnen von "Bonner Republik" bzw. DDR als eine Art heuristische Brandmauer dient. Jenseits hiervon wüten die Feuer der Revolution und die zeithistoriografische Aufmerksamkeit konzentriert sich – zweitens – auf die Monate von der Friedlichen Revolution bis zur Wiedervereinigung, die als eigengesetzliche revolutionäre Zwischenphase erscheint. Schließlich wird die jüngste Vergangenheit mittlerweile verstärkt auch von ihrem Ausgangspunkt 1989/90 her betrachtet, der nun zur Geburtsstunde der "Berliner Republik" avanciert und eine "normalisierte" nationalhistorische Sichtachse freilegt.


2.1 Der Umbruch 1989/90 als zeithistoriografischer Schlussstein

In Anbetracht der beträchtlichen empirischen, biografischen wie geschichtspolitischen Hürden erscheint es zunächst plausibel, die Geschichtsschreibung vor dem Beginn einer "vom Heute nur zeitlich, aber nicht epochal abgetrennte[n] (...) 'Gegenwartsgeschichte'"[17] 1989/90 enden zu lassen. Obwohl ein perspektivischer Schlussstein durchaus Vorzüge mit sich bringt, ist die in diesem Kontext vollführte Periodisierung und Zäsursetzung nicht unproblematisch – isoliert und separiert sie doch die "jüngste" Vergangenheit von der übrigen Zeitgeschichte – und trägt dazu bei, "die Zeitgeschichte zu partikularisieren, die Epochen des 20. Jahrhunderts als Blöcke zu denken und gegeneinander abzuschotten."[18] Übergreifende wie langfristige Verflechtungen, Zusammenhänge und Übergänge, welche methodisch wie inhaltlich lohnenswerte Fragen an die letzten Jahrzehnte bereitstellen, geraten dabei tendenziell aus dem Blick.


2.2 Die Schatten der Friedlichen Revolution

Darüber hinaus wurde in den vergangenen Jahren eine Fülle von Monografien und Sammelbänden zur Erforschung des Umbruchs 1989/90 publiziert. Schwerpunkte bilden dabei Ursachen, Verlauf und unmittelbare Konsequenzen der gesellschaftlichen Proteste und ihrer politisch-institutionellen Fortführung durch die Ministerialbürokratie, ferner die internationalen diplomatischen Aushandlungen sowie insgesamt die Bedeutung verschiedener Akteure des Umbruchs auf regionaler wie nationaler Ebene. Es überwiegt eine ereignis-, institutionen- und personenorientierte Politikgeschichte, die in ihren Befunden durch sozialhistorische Betrachtungen ergänzt wird und auf den wiedervereinten deutschen Nationalstaat zentriert bleibt. Die von Jürgen Osterhammel kritisierte "internalistische Orthodoxie"[19] in der europäischen Geschichtsschreibung scheint sich auch bei der historiografischen Erkundung der Umbruchphase 1989/90 durchgesetzt zu haben, was eingedenk ihrer nationenübergreifenden Dimensionen verwundert. Aller unbestreitbaren Verdienste dieser jüngsten Zeitgeschichtsforschung zur Friedlichen Revolution zum Trotz spielen methodisch-theoretische Reflexionen eher eine untergeordnete Rolle; offenbar dominiert die Auffassung, dass die behandelten Phänomene, Personen und Zeitläufe bereits aus sich selbst heraus genügend historische Evidenz und Relevanz entfalteten und eine tiefere Theoretisierung daher nicht vonnöten sei.


Welche Vor-, Nach- und Nebengeschichten verbergen sich im Schatten der friedlichen Revolution 1989/90? – Lichtfest Leipzig 2010.Welche Vor-, Nach- und Nebengeschichten verbergen sich im Schatten der friedlichen Revolution 1989/90? – Lichtfest Leipzig 2010. (© Westend)
Schließlich hat der angesprochene Nexus zwischen politisch-medialer Aufmerksamkeit sowie gegenwartsnaher Historiografie beträchtliche Konsequenzen. Salopp formuliert: Je heller das Licht auf das ereignisreiche Geschehen der Friedlichen Revolution fallen soll, desto stärker verharren diejenigen Aspekte im Schatten der Aufmerksamkeit, die sich nicht direkt auf den Zusammenbruch der DDR und die Wiedervereinigung beziehen. Zeitlich konzentriert sich diese Umbruchs- bzw. Revolutionsforschung auf einen dicht gedrängten Ereigniskorridor vom Frühjahr/Sommer 1989 bis zum Oktober 1990; räumlich bleiben die untergehende DDR sowie die Kapitalen der Großmächte im Fokus. Letztlich ist Christoph Kleßmann zuzustimmen, wenn er festhält, dass sich "das Bild erheblich" wandle, wenn man den verbreiteten "Jubel über friedliche Revolution und Vereinigung" perspektivisch überwinde.[20]


2.3 Importierte Wissenschaftlichkeit?
Die Anfänge der "Berliner Republik"


In aktuellen Überblicksdarstellungen zur Geschichte der "Berliner Republik" findet die jüngste Vergangenheit durchaus ihren Platz.[21] Idealtypisch prägen drei große Erzählstränge die zeithistorischen Publikationen: Erstens wird die Geschichte nach 1990 eher als nationale Normalisierungs- oder Erfolgsgeschichte bei weitgehenden altbundesrepublikanischen Kontinuitäten nach der "Einheit" bzw. "Wiedervereinigung" gedeutet, wobei die ost-westlichen Verwerfungen im Transformationsprozess als reflexhafte, kurzfristige Symptome auf dem Weg zur "Vollendung" der "Inneren Einheit" im Zuge eines geglückten "Aufbau Ost" erscheinen.

Demgegenüber knüpft ein anderer Teil der Historikerschaft – zweitens – an zeitgenössische, politisch linksstehende sowie postnational grundierte Gegenerzählungen an und beschreibt die jüngste Vergangenheit nach dem "Beitritt" eher als Verlust- oder Konfliktgeschichte; krisenhafte Entwicklungen in den neuen Bundesländern erscheinen als unmittelbare Folge einer einseitigen, fast kolonial ausgestalteten politischen, ökonomischen wie kulturellen Anpassung des "Ostens" und seiner Bevölkerung, der als "Nachbau West" durch bundesrepublikanische Transfereliten gesteuert wird.

Kommt die Zeitgeschichtsforschung nicht ohne das Paradigma der "nachholenden Modernisierung" aus? – Baustelle in der Altstadt von Rudolstadt 1993.Kommt die Zeitgeschichtsforschung nicht ohne das Paradigma der "nachholenden Modernisierung" aus? – Baustelle in der Altstadt von Rudolstadt 1993. (© Julia Fassbender / Bundesregierung, B 145 Bild-00106428)
Das Gros der Historikerschaft beschreitet schließlich einen dritten Weg jenseits dieser beiden zeitgenössisch-politisierten Deutungsmuster. Der bestehende Mangel an eigenen disziplinären Impulsen soll durch die Übernahme sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Deutungen und Semantiken aus der zeitgenössischen Transformationsforschung kompensiert werden, sozusagen als importierte Wissenschaftlichkeit. Im Zentrum stehen dabei einschlägige Motive wie die "nachholende Modernisierung" oder die "Vereinigungskrise", die Jürgen Kocka schon zeitgenössisch zur Diskussion stellte.[22] Diesen gegenwartswissenschaftlichen Diagnosen gemein ist ein abstrakt-objektivistischer Blick auf die Transformationsgesellschaft: "Ostdeutschland" wird als modernisierungstheoretisches "Laboratorium" begriffen und aus der Perspektive des Sozialforschers auf Fortschritte und Defizite hin begutachtet.[23] Die Krisenphänomene werden abstrakt wie holistisch als sich weitgehend alternativlos vollziehende Adaptionsprozesse entworfen, die "von oben und von außen"[24] über die nun orientierungslosen post-sozialistischen Gesellschaften hereingebrochen seien.

Trotz aller Differenzen teilen alle zeithistoriografischen Erzählmuster zur noch jungen Geschichte der "Berliner Republik" einige implizite Grundannahmen: Erstens dient ihnen der jeweilige Entwicklungsstand der nationalstaatlichen Reintegration Deutschlands als zentraler motivischer Fluchtpunkt; zweitens werden viele politische, ökonomische oder gesellschaftliche Entwicklungen, die in den 1990er-Jahren eine neue Intensität erreichten, als immanente Resultate einer "chaotischen" Krisenzeit interpretiert, obwohl ihre Ursachen und Vorgeschichten in der Zeit vor 1989 zu verorten sind (etwa die Asyldebatte oder Krisen des Sozialstaates); drittens eint alle Erzählstränge die unhinterfragte Grundannahme von weitgehender Kontinuität (West) bei einem radikalen (Um-)Bruch (Ost); viertens wählen sie eine distanzierte Vogelperspektive, um die Prozesse aus national-affirmativer, neokolonial-kritischer oder szientistisch-abstrakter Blickrichtung zu beschreiben, wobei die konkreten gesellschaftlichen Erfahrungen und Praktiken kaum eine Rolle spielen.


Fußnoten

17.
Martin Sabrow, Zeitgeschichte schreiben in der Gegenwart, Vortrag, Potsdam 20./21.3.2009, S. 10.
18.
Anselm Doering-Manteuffel, Zeitgeschichte nach der Wende 1989/90 aus der Sicht eines Historikers, in: Joachim Mehlhausen (Hg.), ... und über Barmen hinaus. Studien zur kirchlichen Zeitgeschichte, Göttingen 1995, S. 613–625, hier 621.
19.
Jürgen Osterhammel, Europamodelle und imperiale Kontexte, in: Journal of Modern European History 2 (2004) 2, S. 157–181, hier 161.
20.
Christoph Kleßmann, "Deutschland einig Vaterland"? Politische und gesellschaftliche Verwerfungen im Prozess der deutschen Vereinigung, in: Zeithistorische Forschungen 6 (2009) 1, S. 8.
21.
Vgl. z.B.: Andreas Rödder, Deutschland einig Vaterland. Die Geschichte der Wiedervereinigung, München 2009; Manfred Görtemaker, Die Berliner Republik. Wiedervereinigung und Neuorientierung, Bonn 2009; Axel Schildt/Detlef Siegfried, Deutsche Kulturgeschichte. Die Bundesrepublik – 1945 bis zur Gegenwart, München 2009, S. 471–555, sowie programmatisch Hans-Peter Schwarz, Die neueste Zeitgeschichte, in: VfZ 51 (2003) 1, S. 5–28.
22.
Jürgen Kocka, Die Vereinigungskrise. Zur Geschichte der Gegenwart, Göttingen 1995.
23.
Stephan Weingarz, Laboratorium Deutschland? Der ostdeutsche Transformationsprozeß als Herausforderung für die deutschen Sozialwissenschaften, Münster 2003.
24.
Konrad Jarausch, Die unverhoffte Einheit, Frankfurt a.M. 1995, S. 16 u. 315, der hier bereits für eine "Darstellung entgegengesetzter Visionen und fehlgeschlagener Alternativen" in der Transformationszeit plädiert.

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Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

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