Beleuchteter Reichstag

17.4.2020

Redaktion

Das "Deutschland Archiv Online" bietet fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert, mit Texten, Videos, Fotogalerien und Veranstaltungsangeboten.

Die Geschichte des Deutschland Archivs (DA) als publizistisches Forum zur deutsch-deutschen Geschichte ist vielfältig und wechselhaft - von seinen Anfängen als Monatszeitschrift im Jahr 1968 bis heute. Als Spiegel seiner Zeit entwickelte sich auch das DA stets weiter. Mit der Einführung des Portals Deutschland Archiv Online im Januar 2011 hat das DA den Weg in die digitale Welt eingeschlagen. 2013 erfolgte der nächste Schritt: An Stelle der ehemaligen Themenausgaben erscheinen dynamische Themenschwerpunkte, die fortlaufend erweitert werden, seit November 2019 auch multimedial. In der „Schriftenreihe“ der bpb erscheint zudem jährlich ein Band mit ausgewählten neuen Texten des DA.

Herausgeber:
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Redaktion Deutschland Archiv:
Anja Linnekugel
Holger Kulick

bpb Fachbereich Print/Deutschland Archiv
Friedrichstraße 50
D-10117 Berlin
Tel +49 (0)228 99 515 0
Fax +49 (0)30 254504-422
E-Mail: deutschlandarchiv@bpb.de

Wir freuen uns über Anregungen und Beitragsangebote. Gefragt sind hierbei Manuskripte zu Fragen der deutschen Zeitgeschichte seit 1945, insbesondere zu den innerdeutschen Beziehungen sowie zu Ereignissen und Entwicklungen aus den beiden deutschen Teilstaaten, die jeweils auch auf Ereignisse und Entwicklungen im anderen deutschen Teilstaat standen oder diese beeinflussten. Weitere Themenschwerpunkte bilden Fragen des Vereinigungsprozesses seit 1989/90 und der Transformation in Ostdeutschland sowie (Beiträge zu) Debatten über die Aufarbeitung der deutschen Teilungsgeschichte, über die Erinnerungskultur und über die Geschichtspolitik. Und schließlich können die genannten Themen gern in ihrem internationalen, voran dem ost(mittel)europäischen Kontext betrachtet werden.

Es empfiehlt sich wegen des Themas, des Umfangs und der formalen Gestaltung Ihres Manuskriptes vorab Kontakt mit deutschlandarchiv@bpb.de aufzunehmen oder dort ein kurzes Exposé einzureichen.

Fotos und Videos: In Fällen, in denen es nicht gelang, die Rechteinhaber an Abbildungen, Texten oder Videoausschnitten zu ermitteln, bleiben Honoraransprüche gewahrt. Bitte wenden Sie sich an die Redaktion.

Links: Die bpb übernimmt keine Haftung für die Inhalte von Publikationen oder Websites, zu denen aufgrund von thematischen Bezügen Online-Verlinkungen gesetzt worden sind oder auf die in Fußnoten oder Literaturangaben verwiesen wird.

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Die Mauer. 1961 bis 2021

Bildmontagen und eine VR-Animation

Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 46 Bildmontagen und einer Virtual-Reality-Animation an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Themenseite

60 Jahre Mauerbau

Die Berliner Mauer trennte mehr als 28 Jahre lang Ost und West. Sie ist zum Symbol der konfliktreich verkanteten Nachkriegsordnung der Alliierten geworden. Zwischen 1961 und 1989 wurden mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. In diesen Angaben nicht erfasst ist die unbekannte Anzahl von Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihre individuellen Lebensverhältnisse starben.


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NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

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Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 27. September 1950
    Das DDR-Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau geht von der Gleichberechtigung der Frau in Beruf, Gesellschaft, Ehe und Familie aus. Beide Ehegatten entscheiden gleichberechtigt in allen Familien- und Kinderangelegenheiten. Weiter
  • 27. September 1982
    Die FDP beschließt nach ihrer Niederlage bei den hessischen Landtagswahlen mehrheitlich, die Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU fortzusetzen. Die hessische FDP, Koalitionspartner der SPD seit 1977, hatte auf ihrem Sonderparteitag am 17. 6. 1982 in... Weiter
  • 27. - 29. Sept. 1988
    Auf ihrer Jahresversammlung beraten der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbankgruppe in West-Berlin erstmals auf deutschem Boden über die Welthandels-und Entwicklungspolitik. Armut und Schuldenlast der Dritten Welt stehen im Vordergrund des... Weiter
  • 27. September 1990
    Nach getrennten Parteitagen am Vortag vereinigen sich die SPD in der BRD und in der DDR zur gesamtdeutschen SPD. Der erste gemeinsame Parteitag in Berlin verabschiedet das neue Organisationsstatut und besiegelt mit einem Manifest die Wiederherstellung der... Weiter
  • 27. September 1994
    Das Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz regelt 1. die Entschädigung für in der DDR entschädigungslos enteignete Vermögenswerte, die oft nicht rückgebbar sind; 2. die Ausgleichsleistungen für irreversible Enteignungen in der SBZ 1945 - 1949, vor... Weiter
  • 27. September 1994
    Mit dem Gesetz zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen erhält in Deutschland die Abfallvermeidung den Vorrang vor der Abfallentsorgung. Verschärft ist die überwachung unvermeidbarer Entsorgungsvorgänge. Das Verursacherprinzip gilt auch im... Weiter
  • 27. September 1996
    Der Bundesrat revidiert seinen Beschluss vom 5. 7. 1991: 13 von 16 Ländern stimmen dafür, den Sitz des Bundesrates nach Berlin zu verlegen und dort zeitgleich die Arbeit mit Bundestag und Bundesregierung aufzunehmen. Der Bundesrat unterhält in Bonn eine... Weiter
  • 27. September 1998
    14. Bundestagswahl. Die seit 1982 regierende CDU/CSU erleidet mit Bundeskanzler Helmut Kohl als Spitzenkandidaten eine schwere Niederlage (35,1 Prozent der Zweitstimmen; 1994: 41,5 Prozent). Die oppositionelle SPD siegt mit dem niedersächsischen... Weiter

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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