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"Radio Glasnost – außer Kontrolle"

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

"Radio Glasnost – außer Kontrolle" Ein West-Berliner Sender der DDR-Opposition

Jacqueline Boysen

/ 12 Minuten zu lesen

Seit 1987 versorgte "Radio Glasnost" Hörer in Ost-Berlin mit Musik und Informationen aus dem "Untergrund" der DDR. Der Sender unter Redakteur Roland Jahn informierte über oppositionelle Aktivitäten, diskutierte politische Entwicklungen und gab Tipps zu staatlichen Normen in der DDR.

"Schauen, was draußen los ist"


Filmstill (© BStU, ZA, MfS, HA II/Vi/105.)

Filmstill aus der MfS-Dokumentation "Korrespondenten imperialistischer Massenmedien". Aufnahme aus der "Abendschau" des Senders Freies Berlin (SFB) über "Radio Glasnost".

'Radio Glasnost – außer Kontrolle' versucht, aus der eigenen Suppenschüssel zu springen und zu schauen, was draußen los ist" – mit diesen Worten präsentierte die Moderatorin Ilona Marenbach am 31. August 1987 die erste reguläre Sendung eines einmaligen deutsch-deutschen Hörfunkprojekts. Bereits im Monat zuvor hatten die Hörer in der geteilten Stadt erleben können, wie über dieselbe West-Berliner Frequenz das kontrollierte Rundfunkwesen der DDR provoziert wurde und Ilona Marenbach – heute stellvertretende Chefredakteurin und Wortchefin beim RBB-Programm "Radioeins" – in ihrer Moderation forsch verkündete: "Das Manuskript stammt von jenseits der Mauer!"

Insbesondere ihren Hörern in Ost-Berlin versprach die junge Frau am Mikrofon nicht zuviel: "Radio Glasnost" schaute von West-Berlin aus, was "draußen" in der DDR los war und ließ unzensiert zu Wort kommen, wer in den staatlich gelenkten Medien keine Chance hatte, die Stimme zu erheben, wer von der SED diffamiert und vom Ministerium für Staatssicherheit staatsfeindlicher Aktivitäten beschuldigt wurde: Der Sender schickte heimlich in den Westen gelangtes Material in den Äther. Mit subversiver Kraft sprengte ein kleines Team, dem im Programm des linksalternativen "Radio 100" ein fester Sendeplatz eingeräumt wurde, in den letzten zwei Jahren vor dem Mauerfall und dem Beginn einer offenen Berichterstattung die traditionellen "Suppenschüsseln" der Hörfunkfamilie in beiden Teilen Deutschlands. In wildem Wechsel waren politische Proklamationen bekannter Oppositioneller neben persönlichen Stoßseufzern Unbekannter on air – wie der eines frustrierten Jugendlichen, aufgenommen in der Ost-Berliner Pfingstkirche: "Der Mensch erfährt sich hier als Rädchen, die Verantwortung wird uns abgenommen!"

"Radio Glasnost" gewährte jenen Redefreiheit, die ihre Reformpläne und Demokratisierungswünsche vorwiegend in privaten Räumen oder unter dem Dach der Evangelischen Kirchen mit Gleichgesinnten diskutierten. Die Liste der informellen Zuarbeiter des Senders liest sich wie ein Who is who der DDR-Opposition: Bärbel Bohley, Rainer Eppelmann, Freya Klier und Stephan Krawczyk, Vera Lengsfeld (damals Wollenberger), Ehrhart Neubert, Ulrike und Gerd Poppe, Edelbert Richter, aber auch weitgehend unbekannte Dissidenten aus den Bezirken der DDR, insbesondere aus Leipzig, wurden in einem Umkreis von etwa einhundert Kilometern zu Gehör gebracht – viel weiter reichte die UKW-Frequenz des Berliner Senders "Radio 100" nicht. Unter der Hand kursierten Kassettenmitschnitte der insgesamt 27 Sendungen, die einen etwas weiteren, dem Samisdat aufgeschlossenen Hörerkreis erreichten.

"Breaking The Wall"


"Außer Kontrolle" schickte "Radio Glasnost" an jedem letzten Montag eines Monats eine Stunde lang Manifeste und Erklärungen von Oppositionellen aus der Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsbewegung zu den Hörern, sendete Mitschnitte von Diskussionen, heimlich geführte und in den Westen geschmuggelte Interviews – und das alles eingebettet in bisweilen äußerst schräge Musik. Überwiegend stammte sie aus der semilegalen Rock- und Independent-Szene, die sich im Realsozialismus entwickelt hatte. Gesendet wurde jedoch nicht allein Musik "Made in GDR", auch ausgebürgerte oder ausgesiedelte Liedermacher wie Gerulf Pannach bestückten das Programm – angereichert mit Pink Floyds "Breaking The Wall" oder untergründigem Punk –, gewagt gemixt zum Beispiel mit Heinz Rudolf Kunzes SPD-Wahlkampfsong "Das weiche Wasser bricht den Stein".

Auf der Frequenz von "Radio 100", dem ersten Privatradio in West-Berlin, ließ dessen Redakteur Dieter Rulff ein kleines idealistisches Team aus Kreuzberg unter dem programmatischen Namen "Radio Glasnost" ausschließlich Material gen Osten funken, das zuvor den umgekehrten Weg genommen hatte: Auf geheimen Wegen in den Westen gelangte Berichte oder Mitschnitte von Versammlungen jener, die sich nach Glasnost und Perestroika in der DDR nicht nur privat und im Stillen sehnten. Über westdeutsche Korrespondenten und Diplomaten, Rentner oder andere wohlgesonnene Kontaktpersonen erreichten den Sender DDR-kritische Manuskripte – an der Staatssicherheit vorbei und bisweilen durchaus mit Wissen von Spitzeln und ihren Führungsoffizieren. Manche Boten, aber auch Autoren der Texte aus dem Untergrund mussten aus Sicherheitsgründen anonym bleiben. "Radio Glasnost" empfing zudem Kassetten mit heimlich gefertigten Sendungen, in denen Akteure nicht zuletzt auch für das MfS erkennbar waren – wie der regimekritische Rechtsanwalt Rolf Henrich, Autor der Publikation "Der vormundschaftliche Staat".

Nicht allein, dass die Kuriere nicht zu berechenbaren Zeiten liefern konnten, bisweilen war es für die Radiomacher im Westen problematisch, die Authentizität des geschmuggelten Materials zu überprüfen. Auch taten sie sich gelegentlich mit den angebotenen Themen schwer – etwa in einer Sendung, die zeigte, wie kirchliche Kreise mit der lockeren Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen in der DDR haderten. Auch die naturgemäß laienhafte und oftmals wenig radiophone Aufbereitung vieler Inhalte stieß im gastgebenden Programm von "Radio 100" immer wieder auf Unverständnis. Die Autoren der Beiträge ihrerseits zeigten sich erbost, wenn sie bei der Ausstrahlung ihrer Manuskripte feststellten, dass diese nicht in ihrem Sinne redigiert oder von der kleinen Redaktion gekürzt worden waren – eigenmächtig, an die übliche Rücksprache mit den Autoren war unter den herrschenden Bedingungen schließlich nicht zu denken.

Jena, 19.5.1983 (© Albrecht Kleindienst/Robert-Havemann-Gesellschaft/Matthias-Domaschk-Archiv)

Jena, 19.5.1983, Die Jenaer Friedensgemeinschaft beteiligt sich mit eigenen Transparenten an offizieller Demonstration aus Anlass des Pfingsttreffen der FDJ im Bezirk Gera. Roland Jahn mit Transparent, das MfS-Angehörige und SED-Funktionäre ihm entreißen

Doch Dieter Rulff von "Radio 100" und Interner Link: Roland Jahn, Spiritus rector des Senders der freien Gedanken, verteidigten ihr Projekt, das insgesamt den Pluralismus in der DDR-Opposition reflektiert, bis zur letzten Sendung Ende 1989. Der aus Jena stammende Bürgerrechtler Roland Jahn, designierter Nachfolger Joachim Gaucks und Marianne Birthlers im Amt des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, war im Juni 1983 gewaltsam aus der DDR ausgewiesen worden. Nach der Ausbürgerung setzte er seine unermüdliche Arbeit für die Opposition fort. Vom Westen aus engagierte sich Roland Jahn für Dissidenten in der DDR, half Kontakte zu knüpfen und unterstützte Mitstreiter von einst auch materiell. Als Journalist versuchte er im Westen über die bis dahin weitgehend unbekannte DDR-Opposition und über staatliche Willkür aufzuklären. Zu einer eigenen Stimme in der Berliner Radiolandschaft konnte er der Bürgerrechtsbewegung allerdings erst im Zusammenspiel mit Dieter Rulff über "Radio 100" verhelfen.

"Höchste Zeit für Veränderung"


"Es war Ehrensache, keine Sendung zu verpassen," erinnert sich Vera Lengsfeld 20 Jahre später. Jede einzelne spiegelt heute bis heute wider, wie breit das Spektrum der SED-Gegner und Nonkonformisten war. "Radio Glasnost" wollte ausdrücklich Kontakte unter den verschiedenen Basisgruppen und Initiativen anregen und Gleichgesinnte zusammenbringen – Ziel war es, eine demokratische Gegenöffentlichkeit und einen freien Raum für Diskussionen zu schaffen und mit Tabus in der Berichterstattung der DDR-Medien zu brechen.

Gesendet wurden in anarchisch anmutendem inhaltlichen Sprüngen Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen der Opposition sowie einschlägige Veranstaltungshinweise der Szene – angesichts der begrenzten Kommunikationsmöglichkeiten ein wichtiger Service. Die Konflikte zwischen Ausreisewilligen und Reformverfechtern wurden in den Sendungen ausgetragen oder Diskussionen über Aussteiger, die unter dem Dach der Kirchen Schutz fanden, verbreitet. Monologe kamen zur Versendung, Erlebnisberichte, Proklamationen oder Essays – so erörterte der Psychiater Ludwig Drees aus Stendal beispielsweise ausführlich die Auswirkungen von Anpassung, Repression und fehlender Reisefreiheit auf die Psyche. In anderen Beiträgen berichteten Teilnehmer über den "Kirchentag von unten" oder über Friedenskreise, und im weitesten Sinne des Wortes 'übertrug' "Radio Glasnost" auch Debatten mit Protagonisten der Akademie für Gesellschaftswissenschaften der DDR, die sich zwar der Auseinandersetzung über Reformen stellten, aber zugleich die blutige Niederschlagung der protestierenden Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking rechtfertigten. Die Tücken im Strafrecht der DDR wurden ebenso thematisiert wie Gefahren der Atomkraft und Umweltverschmutzung, Teilnehmer von Ökologieseminaren warben um Mitstreiter. Der in den offiziellen Medien konsequent verschwiegene Rechtsextremismus unter Jugendlichen in der erklärtermaßen antifaschistischen DDR kam zur Sprache. Und Diskussionen unter Ost-Berliner Oppositionellen, wie mit den zunehmenden Anfragen westlicher Medien umzugehen sei: Die Massenmedien im Westen verdrehten die Tatsachen, war die Erfahrung der Skeptiker, die davor warnten, sich von Pressevertretern aus dem Westen instrumentalisieren zu lassen. Dagegen stand die Meinung derer, die Kontakte zu Journalisten aus dem Westen hochschätzten, solange der Nachrichtenfluss in der DDR gelenkt und gefiltert wurde: "Es wäre schön, wenn mal unsere Medien berichten würden!"

Roland Jahn (r.) und Peter Wensierski (l.) 1989 in der "Kontraste"-Redaktion des Senders Freies Berlin (SFB). (© Robert Havemann Gesellschaft)

Beiträge von "Radio Glasnost" hatten Service-Charakter. Der Sender fungierte nicht nur als Multiplikator, der schwer kommunizierbare Termine von Veranstaltungen der Widerstandsszene verbreitete, sondern erfüllte auch Ratgeberfunktionen. Beispielsweise ermutigte der Theologe Reinhard Lampe die Hörer ausdrücklich, von ihrem Recht auf geheime Abstimmung bei den Wahlen Gebrauch zu machen, die Wahlkabinen zu nutzen und die Auszählung der Stimmen zu beobachten: "Dazu hat man das Recht als ganz normaler Bürger!" "Radio Glasnost" sendete dann allerdings eine heimlich aufgenommene Szene aus einem Wahllokal, in dem ein solcher "ganz normaler DDR-Bürger" in der Wahrnehmung seiner Rechte am Widerstand einer hartleibigen Wahlkommission gescheitert war.

Besonders eindrucksvolle Beispiele für den praktischen Nutzen, den "Radio Glasnost" für seine Hörer in kritischen Momenten haben konnte, bieten Berichte über Demonstrationen und Kundgebungen. Nach den gewaltsamen Einsätzen der Sicherheitsorgane gegen Demonstranten am Brandenburger Tor verlas "Radio Glasnost" die Namen der Verhafteten. Nachdem Stephan Krawczyk auf dem Weg zur Liebknecht-Luxemburg-Demonstration im Januar 1988 inhaftiert worden war, forderte Freya Klier über "Radio Glasnost" die sofortige Freilassung des Liedermachers, ihres damaligen Ehemanns. Nach der Relegation von Schülern der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Berlin-Pankow, denen "antisozialistisches Verhalten" vorgeworfen worden war, verbreitete "Radio Glasnost" Ende Oktober 1988 deren Protesterklärung sowie den Kommentar einer namentlich nicht genannten Bürgerin: "Wenn eine Schule, die den Namen eines der bedeutendsten Humanisten unseres Jahrhunderts trägt, Schüler rausschmeisst, weil sie für eine Welt ohne Waffen und ohne Faschismus eintreten, wenn sich dieser Rausschmiss in einer Form vollzieht, die an die Entfernung jüdischer Schüler aus den Schulen des Dritten Reiches erinnern, wenn dieser Rausschmiss dann mit Lüge und Gesetzbruch endgültig gemacht wird, ist es höchste Zeit für Veränderung."

"Konterrevolutionäre Propaganda"


Die greise SED-Führung sah das natürlich ganz anders. Die Staatspartei hatte mit einem Artikel in ihrem Zentralorgan "Neues Deutschland" heftig auf die kleine freche Sendeschiene aus dem Westen reagiert: "Hasstiraden gegen die DDR" würden verbreitet und wirkten sich "ungünstig auf die Beziehungen zwischen der DDR, der BRD und Berlin (West)" aus. Selbst die "Pravda" und die sowjetische Nachrichtenagentur TASS bezichtigten "Radio Glasnost" der "konterrevolutionären Propaganda", was indes die Macher des West-Berliner Radiosenders nur in ihren Vorhaben bestärkte.

"Vielleicht werden wir ja auch von Mielke gehört", vermutete die Moderatorin in der Sendung am Dezember 1987 nicht zu Unrecht – und ließ das auch ihre Hörer wissen. Das MfS betrachtete "Radio Glasnost" selbstredend mit Argwohn und erstellte akribisch Mitschnitte und Abschriften der Sendungen.

Minister Erich Mielke ließ "operative Massnahmen" ergreifen und die Hauptabteilung IX/2 nahm sich zum Ziel, die "feindlich-negative Beeinflussung von Bürgern der DDR durch den Sendebeitrag 'Radio Glasnost' vom Westberliner [sic] Privatsender 'Radio 100'" zurückzudrängen und zu unterbinden.

Das MfS identifizierte "Bürger der unteren Altersgruppen" und Personen, die "zu kirchlichen Friedens- und Ökologiekreisen sowie sozialen Randgruppen [...] gehören oder [...] sogenannte Aussteiger aus der sozialistischen Gesellschaft" als mögliche Hörer von "Radio Glasnost". Und der Geheimdienst wusste sehr genau, dass Informationen und Sendematerial über ein geheimes Kuriernetz von Ost nach West gelangten. Roland Jahn, den gleichfalls von West-Berlin aus agierenden Schriftsteller Jürgen Fuchs und andere bezichtigte die Staatssicherheit, die über den Sender "gegebenen Möglichkeiten mit dem Ziel zu nutzen, ihren antisozialistischen Angriffen einen höheren Bekanntheitsgrad sowie mehr Aktualität und Popularität zu verleihen".

Dem sollte entgegengetreten werden, zum einen durch verstärkte Observationen im entsprechenden "feindlich-negativen" Milieu, aber auch mit technischen Mitteln. Die Funkspezialisten des MfS installierten Störsender – und sie kalkulierten bewusst ein, dass die Betreiber des Senders und die "Funkfahndungskräfte der Landespostdirektion von Berlin (West) und der westlichen Alliierten" die Störungsquelle eindeutig würden identifizieren können. Mittel und Wege für eine allein auf die DDR beschränkte Sabotage standen nicht zu Gebote, also erörterten die verantwortlichen Offiziere, ob sie die zu erwartenden Beschwerden über Störungen von westlicher Seite in Kauf nehmen sollten: "Dadurch besitzen die zuständigen Westberliner Stellen die Handhabe, sich offiziell an die Organe der DDR zu wenden und die Beseitigung der Störung zu fordern. Entsprechend des § 12 der Vollzugsordnung für den Funkdienst der Internationalen Fernmeldeunion wären die DDR-Organe lediglich verpflichtet, den Empfang der Mitteilung der Westberliner Stellen zu bestätigen. Eine Anerkennung der Verantwortlichkeit wäre damit noch nicht gegeben."

Tatsächlich störte und verrauschte das MfS 1988 Sendungen von "Radio Glasnost" – Mielkes Mannen waren jedoch bemüht, die Aktion unter dem biblischen Decknamen "David" möglichst auf das Territorium der DDR zu konzentrieren. Das Ministerium für Staatssicherheit bereitete "offensive Massnahmen im Operationsgebiet Westberlin [...] zur gezielten Einschränkung des Sendebetriebs" vor.

Das gezielte Dazwischenfunken allerdings gelang dem MfS nur bedingt: Abgefangene Sendungen legten den Sendebetrieb nicht lahm, es erreichte genügend Material aus der Szene die Kreuzberger Redaktion. Und dazu, dass die technische Qualität von "Radio Glasnost" nicht eben brillant war, trugen weniger die Störenfriede der Stasi bei, als vielmehr die Tatsache, dass die geheimen Zulieferer des Programms ihre Beiträge für "Radio Glasnost" im Geheimen aufnehmen mussten. Den Hörfunklaien standen in der Regel weder professionelles Gerät noch besondere Kenntnisse zur Verfügung – oft genug entschuldigte sich die Moderatorin Ilona Marenbach bei ihren Hörern für technische Unzulänglichkeiten, die dem Programmkonzept doch zugleich immanent waren.

"Randalierer und Chaoten"


Als am 1. März 1987 "Radio 100" den Sendebetrieb aufgenommen hatte, bot sich auch der DDR-Opposition ein neues Medium und eine legale Frequenz – anders als im Jahr zuvor, als der unter anderen vom Liedermacher Stephan Krawczyk mitinitiierte "Schwarze Kanal" dreimal verbotenerweise in Kreuzberg den Sendebetrieb aufnahm. "Radio 100" als gastgebende Sendeanstalt war eine bunt zusammengewürfelte Funkgemeinschaft, die Programmfenster für diverse Linksalternative, Minderheiten und Migranten öffnete: Die Tageszeitung "taz" pflegte das "Andere Radio Berlin", Homosexuelle bedienten das "Neue Radio Berlin" sowie den Schwulenfunk "Eldoradio", und sozialdemokratisch orientiert war das "Lokal Radio Berlin". Schließlich gehörte das "X-Radio" eines Musikproduzenten dazu.

Das spendenfinanzierte "Radio 100" musste sich die Frequenz in den ersten Jahren mit dem CDU-nahen Privatsender "Hundert,6" teilen. Dass dies keine glückliche Verbindung war, offenbarte sich den Hörern im akustischen Kleinkrieg: Radio "Hundert,6" verabschiedete sich am frühen Abend mit der Nationalhymne, woraufhin die Moderatoren von "Radio 100" übernahmen. Sie sprachen jedoch erst ins Mikrofon, nachdem sie eindeutige Toilettenspülungsgeräusche über den Äther geschickt hatten. Nicht allein tendenziöse Berichte über Krawalle in Kreuzberg bescherten "Radio 100" immer wieder Konflikte mit der CDU in West-Berlin. Deren Geschäftsführer befand, "Randalierer und Chaoten" missbrauchten den Sender als "elektronische Kommandozentrale" zur "Steuerung extremistischer Umtriebe" und verlangte, den Betreibern die Lizenz zu entziehen.

Dass "Radio 100" einmal im Monat mit der jeweils einstündigen Sendung von "Radio Glasnost" nicht das West-Berliner Alternativ-Milieu bediente, sondern die DDR-Bürgerrechtsszene, musste Redakteur Dieter Rulff immer wieder vor seiner eigenen Klientel rechtfertigen, bestand doch in weiten Kreisen der West-Berliner Alternativen eine Restsympathie für das sozialistische Experiment jenseits der Mauer. "Radio Glasnost" wurde kritisch beäugt – erkämpfte der Sender die Pressefreiheit, oder gefährdete er nicht vielmehr Entspannungs- und Annäherungspolitik?

David gegen Goliath


Jena, 19.5.1983 (© Matthias-Domaschk-Archiv / Albrecht Kleindienst)

Jena, 19.5.1983, Die Jenaer Friedensgemeinschaft beteiligt sich mit eigenen Transparenten an offizieller Demonstration aus Anlass des Pfingsttreffen der FDJ im Bezirk Gera. Roland Jahn mit Transparent.

"Radio Glasnost" war in seiner Reichweite beschränkt, und letztlich wird der Sender Insider bedient, aber keine weit über oppositionelle Gruppen hinausreichende Hörerschaft mobilisiert oder zum Protest animiert haben. Doch unter den Bedingungen der Diktatur sollten die gefahrvolle Informationsweitergabe am Geheimdienst vorbei und die Berichterstattung jenseits der staatlich kontrollierten Medien nicht unterschätzt werden. Wie die in geringer Zahl verbreiteten und heimlich weitergereichten Samisdatschriften brach auch "Radio Glasnost" aus dem monolithischen Informationsmonopol der staatlichen Medien ein kleines Steinchen heraus.

Zur wichtigste Informationsquelle für ein breites Publikum waren zum Ende der DDR ohnehin längst das Westfernsehen sowie "RIAS", "Deutschlandfunk" und die Programme der grenzüberschreitend zu empfangenden westlichen Landessender avanciert. Doch auch wenn einige Prominente unter den Bürgerrechtlern dort immer öfter selbst zu Wort kamen – ihr eigenes Programm konnten sie in aller Regel nicht gestalten, diese Plattform bot – in sehr bescheidenem Umfang – "Radio Glasnost". In seiner funkischen Anmutung erinnert das bunt gemixte Programm bisweilen an autonome Piratensender, doch steht es für ein kleines Stück Glasnost und Perestroika in der DDR.

Mit dem biblischen Namen "David" für den Sender, in dem letztlich viele Stimmen reformwilliger DDR-Bürger zu hören waren, antizipierte das Ministerium für Staatssicherheit den Gang der Ereignisse. Goliath wurde mit der Steinschleuder besiegt. "Am Ende haben wir uns durchgesetzt: Wir waren besser als die Stasi", lautet die Bilanz von Roland Jahn – eine Feststellung, die weit über die Beurteilung eines kleinen alternativen Radioprogramms hinausreicht. Genugtuung über das Ende der Unterdrückung ist keine schlechte Voraussetzung für einen künftigen Bundesbeauftragten für die Hinterlassenschaften des Geheimdienstes.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V./Archiv der DDR-Opposition in Berlin bewahrt die Mitschnitte der Sendungen von "Radio Glasnost".

  2. Robert-Havemann-Gesellschaft/Archiv der DDR-Opposition, Radio Glasnost Sendung v. Aug. 1987.

  3. Robert-Havemann-Gesellschaft/Archiv der DDR-Opposition, Sendung Radio Glasnost v. 29.8.1988.

  4. Robert-Havemann-Gesellschaft/Archiv der DDR-Opposition, Sendung Radio Glasnost v. 26.6.1989.

  5. Robert-Havemann-Gesellschaft/Archiv der DDR-Opposition, Sendung Radio Glasnost v. 24.4.1989.

  6. Robert-Havemann-Gesellschaft/Archiv der DDR-Opposition, Sendung Radio Glasnost v. 24.4.1989.

  7. Robert-Havemann-Gesellschaft/Archiv der DDR-Opposition, Sendung Radio Glasnost v. 31.10.1988; BStU, MfS AKG 967, Bl. 6f.

  8. Zit.: Der Spiegel, 7.3.1988, S. 104.

  9. BStU, MfS HA IX 16260, Bl. 103ff.

  10. BStU, MfS HA IX 16260, Bl. 104.

  11. BStU, MfS HA III 494, Bl. 2.

  12. BStU, MfS HA III 494, Bl. 2.

  13. BStU, MfS HA III 494, Bl. 3ff.

  14. Vgl. Der Spiegel, 7.3.1988, S. 104.

Dr., Journalistin und Historikerin, Berlin.