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Demokratiefeinde auf der Überholspur? | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Büchererverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik „Zustrombegrenzung“ im Nachkriegsdeutschland Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Arnold Julius und Walter Frankenstein: Überlebende der Shoah Wie wurde ich ein politischer Mensch? Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Freundesverrat Denkanstöße aus Weimar Gefährdet von "Systemverächtern" Raubzug Die Normalität des Lügens Neuer Oststolz? Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? 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Demokratiefeinde auf der Überholspur? Ein notwendiger Rückblick auf den Untergang der Weimarer Republik

Wolfgang Benz

/ 15 Minuten zu lesen

Fällt Lernen aus der Geschichte wirklich so schwer? Diese Frage beschäftigt den langjährigen Holocaustforscher Wolfgang Benz (84) mit dem Blick auf aktuelle Wahlumfragen. Ein rückblickender Kommentar auf das Ende der Weimarer Republik und die Lehren für heute.

Schilder mit den Aufschriften «rassistisch» und «Es ist nicht 5 vor 12 - Es ist kurz vor 1933» bei einem Protestzug gegen einen Landesparteitag der AfD im Stahlpalast Brandenburg im November 2025. (© picture-alliance/dpa, Michael Bahlo)

Die weit rechts stehende Partei Alternative für Deutschland (AfD) erfreut sich zunehmender Wählergunst, nicht nur bei ehemaligen Bürgerinnen und Bürgern der DDR in Thüringen, Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern. Aber sie erntet auch Kritik und Widerspruch. So wird sie etwa von Experten und Expertinnen aus der Wissenschaft, Politikern und Politikerinnen sowie von den für den Schutz der Verfassung zuständigen Behörden als mindestens in Teilen rechtsextrem eingestuft.

Die Definitionsmerkmale faschistischer Ideologie erfüllt die Rechtsaußenpartei durch Aussagen, Forderungen, Diffamierungen und Reden mancher ihrer Mandatsträger und Funktionäre im politischen Alltag. Die Brandmauer, die Demokraten von der AfD trennt und Kooperation im politischen Geschäft verhindern soll, bröckelt. Sie sorgt eher für Ratlosigkeit, als dass sie eine „wehrhafte Demokratie“ zeigt, die nach der Erfahrung nationalsozialistischer Diktatur in der Bundesrepublik lange als Pendant zum Antifaschismus der DDR propagiert wurde.

Man muss die Pöbeleien und Phrasen von AfD-Protagonisten (Gaulands „Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“, Höckes „Denkmal der Schande“, Weidels „Adolf Hitler war ein Linker“) nicht ständig zitieren, um zu beweisen, dass die Partei ideologisch auf rechtsextremem Gelände agiert. Man muss auch nicht ständig wiederholen, was AfD-Mandatsträger und -trägerinnen sowie Funktionäre und Funktionärinnen an völkischen, rassistischen und antidemokratischen Bekenntnissen öffentlich und intern verlautbaren.

Ausgrenzen, abschieben, diskriminieren, denunzieren waren Methoden der Nazis, damit nahmen sie den Juden die deutschen Bürgerrechte, ehe sie die Minderheit verfolgten und schließlich ermordeten. Die Forderung nach millionenfacher „Remigration“, wie sie beispielsweise der Dortmunder Höcke-Anhänger und Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich im Streben nach der Radikalisierung seines noch als gemäßigt geltenden Landesverbands der AfD als "moralisch geboten" propagiert, erinnert an die Politik der NSDAP gegen Andersdenkende, „Fremde“, Unerwünschte, die zu Feinden stigmatisiert wurden. Die Folgen sind bekannt. Historikern und Historikerinnen liegen genügend Gründe vor, um die AfD als rechtsextrem zu definieren. Juristen haben andere Kriterien der Bewertung: Das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts gegen den Verfassungsschutz aus dem Februar 2026, das die Einstufung der AfD vorläufig (bis zum Ausgang des Hauptsacheverfahrens) untersagt, wäscht die Partei keineswegs rein. Juristen argumentieren formal, Historiker bewerten inhaltliche Parallelen und Schnittmengen rechtsextremer Ideologie in Vergangenheit und Gegenwart.

Im Folgenden geht es aber nicht um die in Teilen rechtsextreme Ideologie der AfD und deren Demagogen und Demagoginnen. Es geht, im Rückblick auf den Untergang der Weimarer Republik, um den Umgang konservativer bürgerlicher Demokraten, „Vernunftrepublikaner“ und deutschnationaler Patrioten mit Rechtsextremen, deren Ziel die Zerstörung des bestehenden Ordnungssystems von Staat und Gesellschaft ist. Die Weimarer Republik ging am fehlenden Willen zur Demokratie der Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen, am antidemokratischen Denken der Propheten einer „Konservativen Revolution“ und an den rechten und linken Extremisten der NSDAP und der KPD zugrunde.

Wie lässt sich politischer Extremismus definieren? Maßstab ist die demokratische Verfassung als Verabredung der Mehrheit, um das Zusammenleben in der Gesellschaft und im Staat zu regeln. Kategorien der Analyse, ob Extremismus vorliegt, sind Gesinnung, Methoden und Ziele der zu untersuchenden Partei oder Organisation, des Vereins oder sonstigen Kollektivs. Extremismus bedeutet Verweigerung des Konsenses über die gültige Ordnung des sozialen und politischen Zusammenlebens durch rechte oder linke Ideologie. Deren Ziel ist die Demontage des bestehenden Ordnungssystems durch Missachtung der geltenden Spielregeln beziehungsweise deren destruktiver Gebrauch. Politischer Extremismus benutzt die Möglichkeiten des demokratischen Systems, um es zu zerstören, und beansprucht dafür zynisch die Teilhabe am demokratischen Prozess.

Eigentlich klare Kriterien

Die deutsche Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg führt mit dem Scheitern der Weimarer Republik das Lehrstück für die Zerstörung einer Demokratie vor Augen – mit allen Folgen einer menschenfeindlichen Diktatur, den KZs, dem Zweiten Weltkrieg, der Verwüstung Europas und mit Millionen Toten. Zur Definition des politischen Extremismus gibt es eindeutige Kriterien; die Indizien erlauben die Verortung von Personen und Organisationen im extremen Spektrum:

  • Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und daraus resultierend die Unfähigkeit zum Kompromiss in der politischen Auseinandersetzung

  • Elitäres Sendungsbewusstsein und darauf begründete Diffamierung Andersdenkender

  • Aggressive Propagierung der verfolgten Ziele und latente Bereitschaft zur Gewalt, um die Ziele zu erreichen.

Das gilt für politischen Extremismus jeder Couleur. Merkmale des Rechtsextremismus sind darüber hinaus:

  • Nationalismus, verbunden mit Feindschaft gegen Migranten und Migrantinnen, Minderheiten, fremde Völker und Staaten; militant-deutschnationales oder völkisches und alldeutsches Gedankengut

  • Antisemitismus, Rassismus, Feindschaft gegen Muslime, Homophobie, biologistische und sozialdarwinistische Theorien, der Glaube an ein vermeintliches Recht durch Stärke

  • Militarismus, Streben nach einem System von „Führertum“ und bedingungsloser Unterordnung und nach einer entsprechenden autoritären oder diktatorischen Staatsform

  • Verherrlichung des NS-Staats als Vorbild und Negierung oder Verharmlosung der in seinem Namen begangenen Verbrechen

  • Neigung zu Konspirationstheorien (zum Beispiel die Annahme, Regierung, Wirtschaft und Gesellschaft seien durch bösartige Personen oder Kollektive korrumpiert).

Politisches Agieren in diesen Kategorien erfolgt außerhalb des demokratischen Spektrums. Die Geschichte der Weimarer Republik, des ersten gescheiterten Demokratieversuches in Deutschland, bietet Anhaltspunkte nicht nur für die zielgerichtete Zerstörung der Demokratie durch Extremisten, sondern auch für die Hilfe, die rechtsbürgerliche Politiker dabei leisteten. Antidemokratisches Denken und politisches Agieren gegen die demokratische Ordnung brachten den ersten Versuch zum Scheitern: Die Weimarer Republik, gegründet 1919, belastet mit der Hypothek des verlorenen Weltkriegs und des Untergangs der alten Ordnung des Kaiserreichs, erodierte ab 1930, bis sie 1933 zugrunde ging. Zu den Ursachen gehörten außer der Verelendung durch die Hyperinflation und die Weltwirtschaftskrise auch die Konstruktionsfehler einer Verfassung, die im Reichspräsidenten einen „Ersatzkaiser“ parat hielt, der im Notfall auch ohne Mehrheit im Parlament regieren konnte.

Der folgenreiche Verlust der Mitte

Entscheidend war aber der Verlust der Mitte, durch die wachsende Abneigung des konservativen Bürgertums gegen Republik und Demokratie sowie die Radikalisierung der Rechten (Hitlers NSDAP) und der Linken, der moskauhörigen KPD. Die historische Schuld der bürgerlichen Rechten, verkörpert durch die reaktionäre Deutschnationale Volkspartei (DNVP), verstärkt durch ultrakonservative Kräfte und Strömungen, besteht darin, dass sie den Nationalsozialisten den Weg zur Macht ebneten, dass sie glaubten, Hitler zähmen zu können, gar meinten, die Nazis benutzen zu können für eigene Ziele.

Die Nazis wiederum, die Gewalt in Versammlungen und auf der Straße demonstrierten, genossen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern größere Sympathien als die verfassungstreuen Sozialdemokraten, die mit Liberalen und den Katholiken der Zentrumspartei als „Weimarer Koalition“, mit dem Rücken zur Wand, die Demokratie verteidigten: bis Juli 1932 mit Erfolg in Preußen, dem größten deutschen Land, und bis März 1933 erfolgreich in den süddeutschen Staaten Bayern, Hessen, Württemberg und Baden, in Sachsen, Hamburg und Bremen.

Begonnen hatte die Machtübergabe an die Nationalsozialisten mit konservativer Hilfe in Thüringen. Im Januar 1930 durfte sich die NSDAP dort zum ersten Mal an einer Regierung beteiligen. Eingeladen zur Koalition wurde sie von bürgerlich-konservativen Parteien. Das Land erlebte die Premiere rechtsextremistischer Politik in der Praxis. Wilhelm Frick, einer der Spießgesellen Hitlers beim Putschversuch in München 1923, konnte in Thüringen als Innen- und Volksbildungsminister Erfahrungen sammeln, die er ab 1933 als Reichsminister für Inneres nutzte.

In Thüringen gab er, vom Parteichef Hitler angespornt, den Radikalen, der „mit rücksichtsloser Entschlossenheit“ demokratische Beamte entließ, in Lehrpläne eingriff, das Kunst- und Kulturleben verödete, unter anderem durch einen Erlass „Wider die Negerkultur – für deutsches Volkstum“, und Rassismus vorantrieb durch die Etablierung eines Lehrstuhls für den völkisch-antisemitischen Trivialschriftsteller Hans F. K. Günther.

Aber nicht nur, weil der Minister Frick es zu bunt trieb (seine konservativen Kabinettskollegen billigten seine Politik), wurden die Nazis schon im April 1931 wieder aus der Regierungskoalition entfernt. Hitlers Befehlsempfänger in Thüringen, Gauleiter Fritz Sauckel, hatte die konservativen Koalitionspartner, vor allem die rechtsliberale Deutsche Volkspartei, fortwährend beleidigt, als „bürgerliche Schlappschwänze“ und „Leisetreter“ geschmäht, sie im Parteiblatt „Der Nationalsozialist“ nicht nur „trottelhafte Greise“ genannt, sondern auch „Betrüger“ und „Verräter“.

Die Thüringer Generalprobe der Hitlerpartei zur „Machtergreifung“ im Deutschen Reich endete im April 1931 mit dem Misstrauensvotum für die NSDAP. Aber schon im August 1932 wurden die Demokratiefeinde stärkste Partei in Thüringen. Sie brauchten nur noch einen willigen Juniorpartner aus dem konservativen Lager. Den fanden sie im Landbund. Mit den Stimmen der Deutschnationalen Volkspartei und des Landbunds wurde Nazi-Gauleiter Sauckel zum Regierungschef gewählt. Er machte Thüringen zum „Interner Link: Muster-Gau“, in dem er als Provinzdiktator von Hitlers Gnaden bis zum bitteren Ende 1945 herrschte, als „Reichsstatthalter“ eines Territoriums, das seine staatliche Hoheit durch die Gleichschaltung der Länder 1934 verloren hatte.

"Parallelen drängen sich geradezu auf"

Der damalige Abgeordnete der liberalen Deutschen Staatspartei Rudolf Jobst begründete 1932 sein Nein zur NSDAP-Regierung in Thüringen mit einer scharfsinnigen Analyse rechtsextremistischer Politik. Seine Einschätzung der Wirkung rechtsextremer Agitation auf verängstigte und verdrossene Wähler gilt immer noch, Parallelen zu aktuellen Akteuren und Verhältnissen drängen sich geradezu auf:

„Die Nationalsozialisten haben ihren Wahlerfolg errungen, nicht weil die NSDAP konstruktive Pläne für politische und wirtschaftliche Aufbauarbeit gezeigt hätte (…), sondern die Nationalsozialisten haben diesen Wahlerfolg errungen, weil bürgerliche Wähler in dumpfer Verzweiflung (…) lauten Protest zum Ausdruck bringen wollten. Mit dem billigen, nichtssagenden und zu nichts verpflichtenden Grundsatz ‚Es muß anders werden‘ haben die Nationalsozialisten Geschäfte gemacht in einer durch die Not der Zeit völlig desorientierten Wählerschaft, die allzu geneigt war, dieses Schlagwort ‚Es muß anders werden‘ leichthin für das Rezept zu halten, wie es nun anders und besser gemacht werden könnte. Mitte- und Rechtsparteien haben zu diesem Erfolg der Nationalsozialisten und damit zu ihrem eigenen Ruin beigetragen, weil sie aus Furcht vor der nationalsozialistischen Konkurrenz (…) glaubten, in Sprache und Zielsetzung sich dieser nationalsozialistischen Agitation anpassen zu müssen. So haben sie in ihren eigenen Wählern den Glauben geweckt und befestigt, daß die noch radikalere Sprache und Zielsetzung der Nationalsozialisten das bessere Rezept zur Lösung aller Schwierigkeiten sein mußte.“

Der nationalliberale Abgeordnete Jobst machte die Kapitulation der rechtsbürgerlichen Parteien und deren Presse für den Erfolg der Antidemokraten mitverantwortlich, die mit uferlosen Verheißungen die Wähler betört hatten. Und er behielt Recht mit der Feststellung, dass eine Anpassung an die Ziele der Extremisten und die Selbstradikalisierung zum Ziele der Wasserabgrabung mitschuldig mache am schlussendlichen Verhängnis.

Man hätte die Pleite der NSDAP bei ihrer ersten Regierungsbeteiligung im April 1931 als Provinzposse abtun können und den Wahlsieg der Nationalsozialisten im folgenden Jahr als regionalen Erfolg. Doch inzwischen hatte sich die politische Landschaft Deutschlands dramatisch verändert, zu Ungunsten der Demokratie. Als Sauckel im August 1932 Regierungschef in Thüringen wurde, gab es in drei weiteren Ländern des Deutschen Reiches bereits Ministerpräsidenten der NSDAP: in Anhalt (seit Mai 1932), im Freistaat Oldenburg (Juni 1932) und in Mecklenburg-Schwerin (Juli 1932).

Wahlplakate rechter Parteien 1932, darunter mit der Parole "Jagd die Volksverräter!" die NSDAP. (© picture-alliance/akg)

Die Polarisierung der Gesellschaft im Freund-Feind-Schema und die Spaltung der Politik in zwei extreme Lager ließen der demokratischen Mitte keine Chance. Verhängnisvoll war die Illusion der bürgerlichen Rechten, die Hitlerpartei für die eigenen undemokratischen Ziele einspannen zu können. Alfred Hugenberg an der Spitze der rechtskonservativen Deutschnationale Volkspartei (DNVP) gebot mit seinem Presseimperium über einen beträchtlichen Teil der öffentlichen Meinung. Er nutzte diese Macht, um das demokratische System zu diffamieren. Ziel war ein autoritärer Staat mit einer Gesellschaft von folgsamen Untertanen.

Ursprüngliches Ziel: ein autoritärer Obrigkeitsstaat

Ähnliche Vorstellungen, die den Traditionen des Kaiserreiches huldigten, hatte Reichspräsident Paul von Hindenburg. Gewählt war er mit den Stimmen der Demokraten und Demokratinnen, die im greisen Feldherrn des Ersten Weltkriegs den vermeintlichen Garanten der demokratischen Verfassung, des Rechts und des bürgerlichen Anstands gegen Hitler und dessen Gefolge sahen. Aber der senile Präsident war emotional immer noch im Reich des Kaisers Wilhelm II. zuhause und stand unter dem Einfluss reaktionärer Gesinnungsgenossen.

Der frivolste unter ihnen war Franz von Papen. Der Edelmann aus Westfalen hatte glücklos im Diplomatischen Dienst dilettiert, hatte dem rechten Flügel der katholischen Zentrumspartei angehört und saß im preußischen Landtag. Seine Leistungen als Herrenreiter waren anerkannt. Politische Meriten hatte er nicht. Als Reichspräsident Hindenburg ihn mithilfe des Artikels 48 der Weimarer Reichsverfassung zum Kanzler ohne parlamentarische Mehrheit ernannte, verließ er die Zentrumspartei und bildete das „Kabinett der Barone“, eine Reichsregierung ohne parlamentarisch-demokratische Legitimation. Mit seiner Regierung der „nationalen Konzentration“ war Papen in seiner kurzen Amtszeit als Reichskanzler vom 1. Juni bis zu seinem Rücktritt am 17. November 1932 einer der Totengräber der Weimarer Republik.

Als Preis für die Tolerierung der Papenregierung hatte Hitler die Aufhebung des SA- und des Uniformverbots sowie Neuwahlen zum Reichstag verlangt. Die Forderungen wurden erfüllt, die Gegenleistungen der Nazis blieben aus. Am 20. Juli 1932 wurde die letzte legitime Regierung Preußens durch einen Gewaltakt des Reichskanzlers Franz von Papen aus dem Amt vertrieben. Die Aktion war eine der Stationen des Weges der Weimarer Republik in den Abgrund der nationalsozialistischen Diktatur, und sie ist ein Lehrstück für leichtfertigen Umgang mit der Demokratie. Die Ereignisse des 20. Juli 1932 sind durch Konspiration und Intrigen vorbereitet, im Handstreich durchgeführt und nachträglich höchst dürftig begründet worden.

Der Staatsgerichtshof für das Deutsche Reich entschied drei Monate später, die Regierung Papen habe mit der auf die Diktaturgewalt des Reichspräsidenten nach Artikel 48 der Reichsverfassung gestützten Aktion den Boden eben dieser Verfassung zum Teil verlassen. Der salomonische Spruch der damaligen höchstrichterlichen Instanz zum Schutz der Verfassung gab der Preußenregierung zwar einige Kompetenzen zurück (und zwar die staatsrechtlich bedeutsamen), segnete aber das auf Notverordnungsrecht gegründete politische Vorgehen der Reichsregierung de facto ab und beließ ihr die politischen Befugnisse.

Die Verfassung war also gebrochen. Der Staatsstreich schien andererseits sanktioniert, denn an der „Gleichschaltung“ des demokratischen „Bollwerks Preußen" mit dem Reich, das von einem autoritären Kabinett regiert wurde, änderte sich faktisch nichts, ebensowenig an der politischen Säuberung, der nach dem 20. Juli 1932, ein halbes Jahr vor der Machtübergabe an Hitler, zahlreiche demokratische Spitzenbeamte des Landes zum Opfer fielen.

Die verhängnisvolle Gleichschaltung Preußens

Dass die preußische Bastion gegen Hitler – wenn auch nicht die letzte, so doch die wichtigste – im Juli 1932 kampflos aufgegeben wurde, hat die Gemüter noch lange bewegt und erhitzt; die Frage nach Möglichkeiten und Sinn des Widerstands gegen die als Auftakt der nationalsozialistischen Machtübernahme erkennbare Gleichschaltung Preußens wird immer noch gestellt.

Die Protagonisten der abgesetzten Regierung der Weimarer Koalition, Ministerpräsident Otto Braun und Innenminister Carl Severing, mussten mit dem Vorwurf leben, gegenüber den reaktionären und radikalen Feinden der Republik kampflos kapituliert zu haben. Sie galten bis dato als starke Männer und Garanten der demokratischen Ordnung. Der formal Hauptverantwortliche der Gegenseite, Franz von Papen, hat später mehrere Versuche unternommen, der Nachwelt einzureden, seine Aktion sei einem Umsturz von links zuvorgekommen.

Einer der Akteure, Wilhelm Freiherr von Gayl, ultrakonservativer Minister in Papens Kabinett der Barone, zog einige Jahre später, im „Dritten Reich“, eine positive Bilanz des Staatsstreichs gegen die Demokratie. Er habe den Weg freigemacht „für die Neuordnung der Dinge in Deutschland“. Damit habe Papen eine geschichtliche Wende herbeigeführt, „ohne tiefgehende Erschütterungen hervorzurufen und er bewahrte unser Volk dadurch vor dem sonst unausbleiblichen Bürgerkrieg“. So sah es der völkisch-nationale Politiker, der mit seinem kurzen Gastspiel als Reichsinnenminister Hitler den Weg bereiten half. Als er das schrieb, 1935, war er – wie seine konservativen Gesinnungsgenossen – in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Zur Begründung des reaktionären Staatsstreichs gegen Preußen, das noch demokratisch regiert wurde, dessen Führer aber schon resigniert hatten, brüsteten sich die Urheber ohne Einsicht: „Die junge, immer weitere Kreise erfassende Bewegung Adolf Hitlers mußte, um die in ihr lebendigen nationalen Kräfte dem Wiederaufbau des Volks nutzbar zu machen, von den ihr unter Brüning und Severing angelegten Fesseln befreit“ werden. Dazu musste zuerst die „schwarz-rote Preußenregierung“ beseitigt werden. Reichskanzler Brüning, der wie seine Nachfolger Papen und Schleicher von Hindenburgs Gnaden ohne parlamentarische Mehrheit regierte, hatte im April 1932 die paramilitärischen Formationen der NSDAP, SA und SS, verboten; sein Nachfolger Papen hob die Sanktion im Juni 1932 auf und setzte außerdem alle von einzelnen Ländern erlassenen Uniform- und Demonstrationsverbote politischer Verbände außer Kraft.

Am „Altonaer Blutsonntag“, dem 17. Juli 1932, lieferten sich unter Mitwirkung überforderter Polizeikräfte die Bürgerkriegsarmeen der KPD und der NSDAP eine Straßenschlacht. 18 Tote (zwei Nationalsozialisten und 16 unbeteiligte Zivilpersonen) und 61 Verletzte waren die Folge der leichtfertigen politischen Entscheidung des Reichskanzlers Papen zum Putsch gegen Preußen. Die Verfassungswidrigkeit des Staatsstreichs (den die Juristen ungern beim Namen nannten und stattdessen von „Papenstreich“ und „Preußenschlag“ redeten) änderte nichts am Sachverhalt: Der Weg zum Machterhalt der rechtsextremen Hitlerpartei wurde von Konservativen und Reaktionären geebnet.

Die demokratischen Politiker resignierten früh. Der SPD-Vorstand beschloss Tage vor dem Putsch, „bei allem, was kommen möge, die Rechtsgrundlage der Verfassung nicht zu verlassen“. Das war vernünftig, soweit an offenen Widerstand (preußische Polizei gegen Reichswehr) gedacht war.

Fehlender Widerstand gegen die Demontage der Demokratie

Ein Generalstreik, Massendemonstrationen gegen den Missbrauch der Reichsgewalt, friedlicher Protest wären jedoch Möglichkeiten des Widerstands gegen die Demontage der Demokratie gewesen. Die Fortgeltung des Verbots uniformierter Truppen außerhalb des staatlichen Gewaltmonopols und ein Verdikt gegen die verfassungsfeindliche, antidemokratische NSDAP, wie es von 1923 bis 1925 bestand, wäre die richtige Antwort der von Extremisten bedrängten Demokratie gewesen.

So ehrenvoll die Entscheidung der verfassungstreuen demokratischen SPD war, Blutvergießen bei einer gewaltsamen Verteidigung der Republik um jeden Preis zu vermeiden, so umstritten blieb der Verzicht auf demonstrative Mittel. Die Frage hat die damals Verantwortlichen und Betroffenen noch lange beschwert und zu mancherlei nachträglichen Rechtfertigungsversuchen veranlasst.

Historiker und Historikerinnen haben das Für und Wider der Möglichkeiten des Widerstands erwogen und die Motive – Vernunft oder Resignation, Fatalismus oder striktes Legalitätsdenken, Anpassungsbereitschaft oder Selbstbehauptungswillen – untersucht. Letztendlich muss die Frage, was geschehen wäre, hätten die Demokraten sich gewehrt, offenbleiben. Das Urteil der Nachgeborenen in Kenntnis der Folgen des 20. Juli 1932 wird der Situation, in der gehandelt oder nicht gehandelt wurde, schwerlich gerecht.

„Resignation ist nicht entschuldbar“

Resignation ist freilich nicht entschuldbar. Das Urteil des Historikers Erich Matthias ist daher gerechtfertigt:

„Mit dem 20. Juli war die letzte Chance einer Ausweitung der republikanischen Widerstandsbasis nach rechts und nach links verscherzt; und die Auswirkungen eines vollen Mißerfolgs hätten nicht verheerender sein können als die politischen und psychologischen Folgen der Untätigkeit.“

Rechte und Rechtsextreme, Ultrakonservative und Reaktionäre, die rechten Antidemokraten aller Couleur feierten Papens Staatsstreich gegen die Preußenregierung.

Franz von Papen (r.) und Adolf Hitler (2.v.l.) flankieren Reichspräsident Paul Von Hindenburg. Ein nachcoloriertes Bild aus 1933. (© picture alliance/United Archives)

Papen und seine Kamarilla arbeiteten weiter an Hitlers Machtoptionen, bis Hindenburg seinen Widerstand gegen den „böhmischen Gefreiten“ aufgab und ihm am 30. Januar 1933 die Ernennungsurkunde zum Reichskanzler überreichte. Papen war als Vizekanzler als „Aufpasser“ vorgesehen, ebenso wie die prominenten Männer der DNVP, des Veteranenverbands Stahlhelm und parteilose Honoratioren, die den Kanzler Hitler und seine beiden NSDAP-Minister einrahmen sollten.

Zu zähmen glaubten Papen und seine Entourage die Rechtsextremisten der NSDAP, und für ihr eigenes Projekt, den undemokratischen Obrigkeitsstaat, meinten sie die Hitlerleute einspannen zu können. Die sollten das Grobe erledigen: die Demokraten und Linksradikalen erledigen. Dann, so prahlte Papen, würde man Hitler binnen zweier Monate in die Ecke drücken, „dass er quietscht“.

Es kam bekanntlich anders. Die Nazis an der Macht verfolgten, unterdrückten, ermordeten alle Andersdenkenden. Auch die konservativen Gehilfen, wenn sie nicht klein beigaben und sich anpassten.

Aus der Geschichte des Untergangs der ersten Demokratie in Deutschland könnte man lernen:

Nämlich zuerst und vor allem, dass Extremisten vor dem Machterhalt als Biedermänner (oder dito -frauen) in Erscheinung treten und nicht als Extremisten erkannt sein wollen. Hitler schwor 1930 den berühmten Legalitätseid, dass er nur mit verfassungskonformen Methoden zur Macht strebe.

Zweitens wäre zu lernen, dass Hitler gleichzeitig verkündete, nach dem Machterhalt werde er alles ändern. Damit hatte er sich bereits demaskiert.

Drittens müssen Demokraten begreifen, dass deren Feinde und Feindinnen die Spielregeln der Demokratie grundsätzlich missachten und sich deshalb nicht darauf berufen können, es sei undemokratisch, sie an der Zerstörung der Demokratie zu hindern. Die Verweigerung oder der Missbrauch der Regeln führt nicht nur im Sport und anderen Bereichen zum Ausschluss vom Spiel. Muss das für die Politik nicht erst recht gelten? Die Zerstörung der Weimarer Demokratie ist das Menetekel. Ist die Brandmauer erst zerbröckelt, dann ist es auch zu spät für ein Verbot einer Partei, die längst („in Teilen“) als rechtsextrem, das heißt antidemokratisch, markiert ist.

Zitierweise: Wolfgang Benz, „Demokratiefeinde auf der Überholspur?“, in: Deutschland Archiv vom 03.03.2026. Link: www.bpb.de/575947. Alle im Deutschlandarchiv veröffentlichten Beiträge sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar und dienen als Mosaikstein zur Erschließung von Zeitgeschichte. (hk)

Ergänzend vom Autor aus 2025:

Wolfgang Benz, Interner Link: Die nächste Zeitenwende? DA vom 23.2.2025.

Wolfgang Benz, Interner Link: Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite, DA vom 26.1.2025.

Ergänzend:

Matthias Quent, Interner Link: Eine Zäsur für die deutsche Demokratie?, DA vom 3.3.2025.

Martin Debes, Interner Link: Thüringen als Muster-Gau? DA vom 2.9.2024

Fussnoten

Fußnoten

  1. Vgl. Tagesschu vom 26.2.2026, https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-einstufung-entscheidung-100.html, letzter Zugriff 3.3.2026.

  2. Zitiert nach Karl Dietrich Bracher in seinem 1955 erschienenen Buch „Die Auflösung der Weimarer Republik. Eine Studie zum Problem des Machtverfalls in der Demokratie“,

  3. Quellen u.a. https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/franz-von-papen-thema-100.html und https://zitatsuchmaschine.informatik.hu-berlin.de/quotee/Franz%20von%20Papen?order=relevance, letzte Zugriffe 3.3.2026.

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Prof. Dr. em., geb. 1941; lehrte bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete von 1990 bis 2011 das Zentrum für Antisemitismusforschung.