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Lebensläufe der in den Audiocollagen genannten Personen | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Büchererverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik „Zustrombegrenzung“ im Nachkriegsdeutschland Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Arnold Julius und Walter Frankenstein: Überlebende der Shoah Wie wurde ich ein politischer Mensch? 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Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? 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Lebensläufe der in den Audiocollagen genannten Personen In alphabetischer Reihenfolge

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Hans und Max Dankner

Am 21. April 1908 kam Hans Dankner in Dresden in einer jüdischen Familie zur Welt. Nach der Volksschule erlernte er den Beruf des Gärtners. Zunächst engagierte er sich in der Externer Link: Bündischen Jugend und ab 1927 im Kommunistischen Jugendverbands Deutschland (KJVD). 1929/1930 wurde er Leiter des KJVD-Unterbezirks Leipzig und Mitglied des Zentralkomitees des KJVD. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten war Dankner weiterhin aktiv in der illegalen KPD, deshalb wurde er im November 1933 verhaftet. Nach einem Jahr wurde er aus dem Gefängnis entlassen. 1934 ging er in die Tschechoslowakei und war von 1935 bis 1938 im Exil Abschnittsleiter für die illegale Arbeit der KPD in Ostsachsen. Im März 1939, nach dem Einmarsch der Wehrmacht, wurde er in Prag verhaftet und sollte zwölf Jahre im Zuchthaus absitzen. 1943 erfolgte seine Auslieferung an die Gestapo, und er wurde ins KZ Auschwitz deportiert. Danach war er im KZ Dachau, dort verstarb er am 20. März 1945.

Max Dankner an seinem Schreibtisch. Original Bildunterschrift: Einer der 5000 deutschen Antifaschisten, die gemeinsam mit 37.000 Männern und Frauen aus über 50 Ländern im spanischen Bürgerkrieg kämpften, war Max Dankner. Anfang 1938 ging der damals 27Jährige an die Front mit dem Thälmann-Bataillion der XI. Internationalen Brigade. Erlebnisse von Max Dankner, insbesondere die eines Rückzugsgefechts des Thälmann-Bataillions, bildeten die Grundlage des DEFA-Films "Fünf Patronenhülsen". Aufnahme vom 25.7.1986. (© Bundesarchiv, 183-1986-0725-027, ADN-ZB, Thomas Lehmann)

Max Dankner wurde am 7. Mai 1911 in Dresden geboren. Der jüngere Bruder von Hans lernte Möbeltischler und trat 1928 dem KJVD bei. Auch er wurde im Herbst 1933 verhaftet und schließlich 1935 als Jude und polnischer Staatsbürger ausgebürgert. Max Dankner emigrierte in die Tschechoslowakei und wurde im Exil Mitglied der KPD. Ab 1937 war er Angehöriger der Internationalen Brigaden und kämpfte im spanischen Bürgerkrieg. 1939 ging er nach Frankreich und wurde dort in Lagern interniert. Er konnte fliehen, lebte illegal in Frankreich und unterstützte die Resistance. Im Juni 1945 kam er zurück nach Deutschland. Max wurde Sekretär der KPD Dresden und war nach der Zwangsvereinigung von KPD und SPD in gleicher Funktion für die SED tätig. 1949 trat er in die Volkspolizei ein. Bis 1951 war er Politkommandeur im Landesbrandschutzamt Sachsens. Ab 1951 war er Sekretär für Wirtschaft der SED-Landesleitung Sachsen-Anhalt und danach bis Juni 1958 in gleicher Funktion in der SED-Bezirksleitung Halle tätig. 1958/59 studierte Dankner an der Parteihochschule beim ZK der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) in Moskau. Nach kurzer Tätigkeit im ZK der SED war er ab 1960 bis 1962 Sekretär für Wirtschaft der SED-Bezirksleitung Halle. Von Juni 1962 bis März 1967 war er Vorsitzender des Bezirksverbandes Halle des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds (FDGB). Dann wurde er abberufen, da er den stalinistischen Kurs Walter Ulbrichts und Horst Sindermanns kritisiert hatte. Max Dankner verstarb am 13. April 1992. Hans und Max Dankner waren Cousins von den drei Zimmering-Brüdern sowie von Lea Grundig und Bruno Goldhammer.

Bruno Goldhammer

Am 10. Februar 1905 wurde Bruno Goldhammer in Dresden geboren. Er wuchs in einer jüdischen Familie auf. Sein Vater war Textilkaufmann und besaß ein Kino, seine Mutter war Schneiderin. Er besuchte die Bürgerschule und das Realgymnasium in Dresden, das er mit der mittleren Reife abschloss. Von 1922 bis 1923 absolvierte er ein Volontariat im Berliner Osterag Verlag und machte eine Ausbildung zum Buchhändler und Bibliothekar. Ab 1922 wurde er Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands und der KPD. 1923 war er Politischer Leiter des KPD-Unterbezirks Dresden. 1924 trat er aus der Jüdischen Gemeinde aus. Von 1924 bis 1930 war Goldhammer Mitglied der KPD-Bezirksleitung Ostsachsen. 1925 wurde er Redakteur und ab 1929 Chefredakteur der KPD-Zeitung Arbeiterstimme in Dresden. 1930 war er Chefredakteur beim Kämpfer in Chemnitz. Dann wurde er für ein Jahr zur Festungshaft wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt und saß in Auerbach/Sachsen ein. 1932 bis 1933 kam Goldhammer in Untersuchungshaft aufgrund eines Prozesses wegen Verrats militärischer Geheimnisse. Im Februar 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, dort war er Mitglied der KPD-Emigrationsleitung in Prag. 1935 ging er nach Brüssel und war Redakteur der Rundschau einer Zeitschrift der Kommunistischen Internationale. Im Oktober 1936 ging Goldhammer nach Zürich, er wurde dort als verfolgter Gewerkschafter anerkannt. Er arbeitete dort als Chefredakteur der illegalen KPD-Zeitung Süddeutsche Informationen und späteren Süddeutschen Volksstimme.

Von 1936 bis 1940 war er in der Schweiz Mitarbeiter der Abschnittsleitung Süd der KPD. Ab 1939 unterhielt er Kontakte zu dem US-Diplomaten und Marxisten Noel Field. Dieser leitete ab 1941 das Unitarian Service Committee in Marseille und rettete Flüchtlinge vor der NS-Gewaltherrschaft. Goldhammer wurde im Juli 1940 in Zürich verhaftet. Anstatt ausgewiesen zu werden, war er in Schweizer Lagern interniert. In der Schweiz schloss er sich der Bewegung Freies Deutschland an und war von 1944 bis 1945 Chefredakteur der Zeitschrift Freies Deutschland. Ab Juni 1945 war er als Sekretär der KPD München zuständig für Agitation und Propaganda und bis 1947 2. Sekretär der KPD in Bayern sowie Chefredakteur der Bayerischen Volksstimme. Im Juni 1946 verurteilte das amerikanische Militärgericht Goldhammer zu vier Monaten Haft in Landsberg. Im Januar 1947 übersiedelte er nach Ost-Berlin und arbeitete zunächst als Lehrer am 1. Journalistenlehrgang der Parteihochschule „Karl Marx“. Kurze Zeit danach wurde er Leiter des Nachrichtendienstes beim Berliner Rundfunk, schließlich Chefredakteur des Senders und ab 1949 stellvertretender Intendant. Am 24. August 1950 wurde Goldhammer wegen seiner angeblichen Beteiligung an der Affäre um Noel Field, dem der Aufbau einer Spionageorganisation in Osteuropa nachgesagt wurde, verhaftet und aus der SED ausgeschlossen. Ausschlaggebend für diesen Verdacht waren Säuberungsaktionen Stalins in Osteuropa gegen Westemigranten. Bis 1953 saß Goldhammer in verschiedenen Stasi-Gefängnissen in Untersuchungshaft. Im April 1954 wurde er wegen angeblicher Agententätigkeit zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Bis 18. April 1956 saß er im Zuchthaus Brandenburg ein. Nach seiner Entlassung wurde er öffentlich rehabilitiert und wieder in die SED aufgenommen. Goldhammer wurde 1956 Redakteur der Dresdener Zeitschrift Zeit im Bild und im Juni 1957 Chefredakteur der SED-Bezirkszeitung Freiheit. Nach einem Schlaganfall arbeitete er wieder für die Zeitschrift Zeit im Bild. Bruno Goldhammer starb am 7. August 1971 in Dresden.

Lea Grundig

Porträtaufnahme der Künstlerin und Professorin Lea Grundig, aufgenommen am 22.2.1955 (© Bundesarchiv, 183-29085-0001, Erich Höhne, Erich Pohl)

Am 23. März 1906 wurde Lea Grundig als Lina Lea Langer in Dresden in eine gutbürgerliche, jüdisch-orthodoxe Familie geboren. Als Jugendliche war sie von 1920 bis 1924 Mitglied im zionistischen Jugendbund „Blau-Weiß“. 1922 begann Lea ein Studium an der Dresdner Kunstgewerbeschule. Von 1924 bis 1926 studierte sie als Meisterschülerin an der Dresdener Kunstakademie und lernte hier den sechs Jahre älteren Kommunisten und Maler Hans Grundig kennen. 1926 wird Lea Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). 1928 heiratet sie Hans Grundig gegen den Willen ihres Vaters. Gemeinsam mit ihrem Mann war sie 1929 an der Gründung der Dresdner Gruppe „Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands" (ASSO) beteiligt. In ihrer künstlerischen Arbeit befasst sie sich mit der Darstellung des proletarischen Lebens. Ab 1936 wird Lea Grundig wiederholt von den Nationalsozilisten verhaftet. Bis 1938 erschuf sie den Grafikzyklus „Der Jude ist schuld“. Ab 1937 entstand der Zyklus „Unterm Hakenkreuz“. 1940 konnte Lea Grundig über Umwege ins britische Mandatsgebiet Palästina fliehen. Sie hatte großes Glück und überlebte das Schiffsunglück der „Patria“. Das Schiff wurde von der Hagana, einer zionistischen paramilitärischen Untergrundorganisation, gesprengt, um die Aufnahme der Flüchtlinge in Palästina zu erzwingen. Lea Grundig kam danach zunächst ins Auffanglager Atlit. Im Anschluss lebte und arbeitete sie in Tel Aviv und Haifa. 1948 kehrte sie über Prag nach Dresden zurück. Ab 1950 bis 1977 war sie Professorin an der Dresdner Hochschule der Bildenden Künste. 1961 wurde sie Mitglied der Ost-Berliner Akademie der Künste. Sie hatte in der DDR viele Ausstellungen. Von 1964 bis 1970 war sie Präsidentin des Verbands Bildender Künstler der DDR. Ab 1967 gehörte sie dem Zentralkomitee der SED an. Lea Grundig starb am 10. Oktober 1977.

Hans Grundig

Der Künstler und Professor Hans Grundig, aufgenommen 2.10.1958 (© Bundesarchiv, 183-58820-0002, ZB, Giso Löwe )

Am 19. Februar 1901 wurde Hans Grundig in Dresden geboren. Sein Vater war Dekorationsmaler, bei ihm absolvierte er zunächst eine Ausbildung. Von 1920 bis 1922 studierte er an der Kunstgewerbeschule Dresden und von 1922 bis 1927 an der Dresdener Akademie der bildenden Künste. 1925 schaffte er die Gemälde „Arbeitslose Zigarettenarbeiterin“ und „Liebespaar“. Hans Grundig wurde 1926 Mitglied der Kommunistischen Partei (KPD). 1927 war er als Dekorationsmaler tätig, 1928 heiratete er Lea Langer. Gemeinsam waren sie 1929 an der Dresdener Gruppe ASSO beteiligt. Hans Grundig arbeitete künstlerisch und politisch für die KPD. Nach 1933 erhielt er Berufsverbot. Es fanden mehrere Hausdurchsuchungen und Verhaftungen statt. Trotzdem erschuf Grundig den Zyklus „Tiere und Menschen“ sowie das Triptychon „Das Tausendjährige Reich“. 1940 bis 1944 war er im KZ Sachsenhausen interniert, 1944 kam er in ein Strafbataillon und lief zur Roten Armee über. Im Januar 1946 kehrte Hans Grundig nach Dresden zurück. Er wurde Mitglied der SED. Von 1947 bis 1948 war er Rektor und Professor an der Hochschule für bildende Künste Dresden. 1946 entstand das Bild „Den Opfern des Faschismus“. Hans Grundig starb am 11. September 1958 in Dresden.

Leo Haas

Auf dem Volksfest "Buch-Bild-Notenbasar" in der Ost-Berliner Kongresshalle zeichnet der Künstler Leo Haas einen chilenischen Besucher, aufgenommen am 1.5.1976. (© Bundesarchiv, 183-R0501-0034, ADN-ZB Berlin, Vera Stark )

Leo Haas wurde am 15. April 1901 in Troppau (Österreich-Ungarn, heute Opava in Tschechien) geboren. Er entstammte einer bürgerlichen jüdischen Familie. Von 1919 bis 1924 studierte er Malerei an den Kunstakademien in Karlsruhe und Berlin. Ab 1925 war er Pressezeichner in Wien bei den Zeitungen Abend, Arbeiterzeitung und Stunde. Von 1926 bis 1938 betätigte sich Haas als freischaffender Maler, Pressezeichner, Gebrauchsgrafiker und Bühnenbildner in Troppau. 1939 wurde er von der Gestapo verhaftet. Haftorte waren u. a. die KZs Theresienstadt, Auschwitz, Sachsenhausen und Mauthausen. 1945 hatte Haas nach dem Zweiten Weltkrieg seine erste Ausstellung in Prag. Von 1945 an war er Mitglied der tschechischen Gewerkschaft der Journalisten und ab 1946 der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ). Er arbeitete wieder als Pressezeichner und Karikaturist für die KPČ-Zeitung sowie andere. 1955 zog er in die DDR, wurde dort 1956 Mitglied des Verbands der Journalisten der DDR (VDJ). Danach war er Mitarbeiter bei der Satirezeitschrift Eulenspiegel und war für Neues Deutschland und die Wochenpost tätig. Später arbeitete Haas beim Fernsehen und schuf Fernseh-Karikaturen. Es entstanden die DFF-Senderreihe „Zeitgezeichnet“ sowie die Filme „Mord in Lwow“ und „Aktion J.“. Haas erhielt viele Preise auf internationalen Ausstellungen. 1958 wurde er mit der Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus ausgezeichnet. Ab 1959 gehörte Hass der Leitung der Sektion Pressezeichner und Karikaturisten im VDJ an sowie dem Verband Bildender Künstler der DDR. 1966 wurde er zum Professor ernannt. Leo Haas erhielt viele Auszeichnungen. Er starb am 13. August 1983 in Ost-Berlin.

Herbert Sandberg

Der Grafiker und Karikaturist Herbert Sandberg, aufgenommen am 2.5.1984 in Berlin. Er war einer der bekanntesten Künstler der DDR. (© picture-alliance, ZB, ddrbildarchiv.de)

Geboren wurde Herbert Sandberg am 18. April 1908 in Posen (heute Poznań in Polen). Sein Vater war der orthodoxe jüdische Lederhändler Salomon Sandberg. Die Familie siedelte 1918 nach Breslau (heute Wroclaw in Polen) um. Dort war Herbert Sandberg Schüler an einem Gymnasium. Von 1925 bis 1928 studierte er zunächst an der Kunstgewerbeschule und dann an der Kunstakademie in Breslau bei dem Expressionisten Otto Mueller. Bereits während seines Studiums arbeitete er ab 1926 bei lokalen Zeitungen. Von 1928 bis 1933 arbeitete Sandberg für Berliner Zeitungen und Satirezeitschriften. 1929 wurde er Mitglied der ASSO und trat 1930 in die KPD ein. Von 1934 bis 1945 war er im Zuchthaus Brandenburg-Görden und im KZ Buchenwald inhaftiert. Dort entstanden 1944 Zeichnungen aus Ruß und Schlämmkreide, die er später im Zyklus „Eine Freundschaft“ veröffentlichte. Von 1945 bis 1950 war er mit Günther Weisenborn Herausgeber des Ulenspiegels (1954 umbenannt in Eulenspiegel). Ab 1947 bis 1961 war Sandberg als Bühnenbildner für Berliner Theater tätig. Von 1954 bis 1957 arbeitete er als Chefredakteur der Zeitschrift Bildende Kunst. Ab 1954 zeichnete er außerdem für die Sonntagsausgabe vom Neues Deutschland, und von 1954 bis 1990 stellte er in Das Magazin Karikaturisten aus dem In- und Ausland vor. Von 1970 bis 1972 war Sandberg als Gastdozent an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig tätig. 1972 folgte die Ernennung zum Professor. 1983 wurde er Mitglied der Akademie der Künste. Herbert Sandberg verstarb am 18. März 1991.

Max (genannt Mix) Zimmering

Originale Bildunterschrift: Pioniertreffen vom 18. bis 25.8.1952: Pionierräte-Beratung im "Ernst Thälmann"-Saal des FDGB-Heimes zum Thema: "Wie arbeite ich mit dem Buch, Film und Funk". Hier spricht der Schriftsteller Max Zimmering mit Jungen Pionieren über sein neues Buch "Puttje Piter und sein Held". (© Bundesarchiv, 183-15935-0016, Zentralbild, Klein)

Max Zimmering wurde am 16. November 1909 in Pirna in eine jüdische Familie geboren. Sein Vater war Uhrmacher und Kaufmann. Seine Brüder sind Fred Zimmering, später Redakteur beim DDR-Rundfunk und Josef Zimmering, späterer Diplomat, Politiker und Übersetzer. Max Zimmering war Cousin von Lea Grundig, Bruno Goldhammer sowie von Hans und Max Dankner. Die Familie Zimmering zog 1914 nach Dresden um. Dort legte Max 1930 das Abitur ab. Von 1925 bis 1928 gehörte er der zionistischen Jugendbewegung „Blau-Weiß“ und dem jüdischen Pfadfinderbund Kadimah an. Ab 1928 war er Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands Deutschlands (KJVD). Von 1930 bis 1932 erlernte er den Beruf des Schaufensterdekorateurs beim Warenhaus Hermann Tietz in Dresden. Bereits ab 1928 veröffentlichte er Texte wie Glossen, Gedichte und Prosa in der Arbeiterpresse und war Leiter für Agitation und Propaganda beim KJVD in Dresden-Altstadt sowie Mitbegründer der Jüdischen Arbeiter- und Angestelltenjugend. Ab 1929 war Zimmering Mitglied der KPD. 1930 erhielt er den Lyrikpreis der Zeitschrift Linkskurve. Bei Tietz wurde Zimmering wegen gewerkschaftlicher Arbeit entlassen. Ab 1932 arbeitete er beim Warenhaus Wohlwert in Dresden, das zur Woolworth-Gruppe gehörte, als Dekorateur und Plakatmaler. Auch diese Stelle verlor er wegen gewerkschaftlicher Tätigkeit.

Als Arbeitsloser widmete er sich dann mehr dem Schreiben. Von 1930 bis 1933 arbeitete er im Militärpolitischen Apparat der KPD mit. 1933 emigrierte Zimmering nach Paris und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. 1934 ging er ins britische Mandatsgebiet Palästina, arbeitete dort u.a. im Kibbuz und betätigte sich in der illegalen Kommunistischen Partei Palästinas. 1935 emigrierte er nach Prag und schrieb dort für verschiedene deutschsprachige Zeitungen. Im März 1939 gelang ihm die Flucht nach Großbritannien, er lebte in Oxford und London, wurde von 1940 bis 1941 zunächst in Liverpool, dann in Australien und schließlich auf der Isle of Man als „feindlicher Ausländer“ interniert. Ab 1941 war er als Redakteur der Zeitschrift Freie Deutsche Kultur und Freie Deutsche Tribüne in London sowie bis 1945 als Leiter der Publikationsabteilung des Freien Deutschen Kulturbundes in Großbritannien tätig. Im Juli 1946 kehrte Zimmering nach Dresden zurück und schloss sich der SED und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) an. Von 1946 bis 1953 arbeitete er als Kulturredakteur bei der Wochenzeitung Zeit im Bild. Ab 1953 bis 1956 war er freischaffender Schriftsteller. Von 1952 bis 1956 war Zimmering 1. Vorsitzender des Deutschen Schriftstellerverbands (DSV) im Bezirk Dresden, 1956 bis 1958 1. Sekretär des DSV in Berlin. Von 1958 bis 1964 hatte er die Funktion des Direktors am Instituts für Literatur „Johannes R. Becher“ in Leipzig inne. Seit 1963 war Zimmering Kandidat des ZK der SED. Von 1964 bis zu seinem Tod am 15. September 1973 lebte er als freischaffender Schriftsteller in Dresden. Er verfasste vor allem Lyrik und Kinderbücher.

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