Beleuchteter Reichstag

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3.5.2012 | Von:
Christian Becker

Marginalisierung der Sportgeschichte?

Eine Disziplin zwischen Entakademisierung und wachsender öffentlicher Wertschätzung

Sportgeschichte als Thema der Geschichtswissenschaften

Nun ließe sich berechtigt hoffen und erwarten, dass der Sport als Thema und Untersuchungsfeld mit seinen politik-, sozial-, ideen-, kultur-, körper-, geschlechts-, medien- und mentalitätsgeschichtlichen Bezügen längst auch in der allgemeinen Geschichtswissenschaft angekommen wäre und aufgegriffen würde und somit die Entakademisierung der Sportgeschichte innerhalb der Sportwissenschaften ein wenig kompensiert werden könnte. Und natürlich widmen sich einzelne Historikerinnen und Historiker sowie Forschungsprojekte immer mal wieder auch dem Sport, doch von einer breiten Aufnahme und von einem kontinuierlichen Forschungsinteresse kann bislang leider nicht die Rede sein. So offenbart eine Analyse von zeithistorischen Überblicksdarstellungen und einschlägigen Fachzeitschriften eine weitgehende Ignoranz von sporthistorischen Fragestellungen, Themen und Erkenntnissen innerhalb der Geschichtswissenschaften.

In Hans-Ulrich Wehlers fünftem Band der "Deutschen Gesellschaftsgeschichte" beispielsweise, der sich den Jahren 1949–1990 widmet und den "vier Achsen" "Wirtschaft", "Soziale Ungleichheit", "politische Herrschaft" und "Kultur" folgen will, fehlt der Sport völlig, auch wenn einem gerade angesichts der vorgegebenen Strukturierung zahlreiche Bezugspunkte zum Sport in der BRD und der DDR nach 1949 einfallen.[3]

Beinahe noch frappierender ist die Erkenntnis, dass auch in den Darstellungen zur DDR-Geschichte der Sport kaum thematisiert wird, was seinem hohen Stellenwert in Gesellschaft, Kultur und Politik der DDR sicherlich keineswegs entspricht.[4]

Auch die Auswertung von allgemein- und zeithistorischen Zeitschriften bringt hinsichtlich der Berücksichtigung von sporthistorischen Themen aus Sicht der Sportgeschichte wenig Hoffnungsvolles zutage: So sind zum Beispiel in "Geschichte und Gesellschaft" zuletzt drei Schwerpunkt-Hefte mit den Überschriften "Körpergeschichte" (4/2000), "Geschichte der Gefühle" (2/2009) und "Gefühle, Emotionen und visuelle Bilder" (1/2011) erschienen, in denen man spontan auch sporthistorische Aufsätze vermuten würde, doch – Fehlanzeige!

Ein Blick in die Jahresinhaltsverzeichnisse anderer anerkannter geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften bestätigt das weitgehende Desinteresse an der Sportgeschichte. Selbst Rezensionen von sporthistorischen Büchern sind hier kaum zu identifizieren. Einzig die "Zeitschrift für Geschichtswissenschaften" widmete sich 2011 in einem eigenen Heft der Debatte um den umstrittenen Sportfunktionär Carl Diem, seiner Rezeption und dem Thema Antisemitismus in der deutschen Turn- und Sportgeschichte.[5]

Es ist sicherlich auch kein Zufall, dass neben dem "Deutschland Archiv", das sich immer wieder für sporthistorische Themen offen zeigt, lediglich in der populärwissenschaftlichen Zeitschrift "Damals. Das Magazin für Geschichte und Kultur" eine nennenswerte Anzahl von sporthistorischen Beiträgen festzustellen war. Vor allem die Zeitgeschichte des Sports ist offenbar für die meisten Historikerinnen und Historikern immer noch ein Thema, welches man lieber den Journalisten überlässt, als hierzu selbst seriös zu forschen und zu publizieren.[6]

Von einer "Hinwendung der allgemeinen Geschichte zum Sport" zu sprechen, wie dies der der Sportgeschichte zugetane Stuttgarter Historiker Wolfram Pyta tut, erscheint in diesem Lichte beinahe auf jeden Fall als beschönigend.[7] Vielmehr herrscht zwischen den Zünften der Geschichtswissenschaftler und der Sporthistoriker – und dieser Befund ist keineswegs neu – immer noch eine weitgehende Kommunikationslosigkeit. Die Historikerinnen und Historiker, die sich der allgemeinen Geschichtswissenschaft zugehörig fühlen, beanstanden die methodische Rückständigkeit und Theorieferne, Innovationsunlust[8] und nationale Begrenzung[9] der bundesdeutschen Sportgeschichtsschreibung. Deren Vertreterinnen und Vertreter wiederum beklagen die mangelnde Anerkennung und Rezeption ihrer Leistungen und Publikationen durch die Geschichtswissenschaften.[10] So "verirrt" sich selten eine Allgemein-Historikerin bzw. ein Allgemein-Historiker auf eine Jahrestagung der dvs-Sektion Sportgeschichte, wenn sie bzw. er nicht gerade als Keynote-Speaker(in) dazu "verhaftet" worden ist. Und Sektionen zu sportgeschichtlich relevanten Themen sind auf den Deutschen Historikertagen eher die Ausnahme als die Regel und werden dann auch wiederum von Vertreterinnen und Vertretern der allgemeinen Geschichtswissenschaft dominiert.

Dabei wähnten sich die deutschen Sporthistorikerinnen und -historiker schon einmal deutlich weiter. In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hatten sie mit zahlreichen und umfangreichen Veröffentlichungen zur Arbeitersportgeschichte als Teil der Arbeiterkulturbewegung und zur Aufarbeitung der Geschichte des Sports und seiner "Führer" in der Zeit des Nationalsozialismus ihre Anschlussfähigkeit und die ihrer Themen an die Geschichtswissenschaft unter Beweis gestellt.[11] Und als 1999 die Historikerin Christiane Eisenberg ihre vergleichende Habilitation zur Aufnahme und
Berlin-Marathon 200936. Berlin-Marathon 2009: Läufer passieren das Brandenburger Tor. (© picture-alliance/AP)
Verbreitung des modernen Sports in der englischen und deutschen Gesellschaft veröffentlichte, wurde dies – trotz einiger Kritik im Detail – von der deutschen Sporthistorikerzunft fast schon als "Missing Link" zwischen der allgemeinen und der Sportgeschichtswissenschaft und als Aufnahme in den Schoß der bisherigen Stiefmutter "Geschichtswissenschaft" gefeiert.[12]

Doch haben sich diese Hoffnungen – wie oben schon gezeigt wurde – kaum erfüllt. Mittlerweile arbeiten die Geschichtswissenschaften und die Sportgeschichtswissenschaft mit wenigen Ausnahmen wieder mehr oder weniger nebeneinander her, wobei die Sporthistorikerinnen und Sporthistoriker angesichts der dünnen Stellenausstattung zwangsläufig den schwächeren Part einnehmen müssen. Zwar hat sich auch die deutsche Sporthistoriker-Zunft längst für kulturwissenschaftliche Ansätze geöffnet[13], doch wird dies in der allgemeinen Geschichtswissenschaft noch nicht so recht honoriert.


Fußnoten

3.
Hans-Ulrich Wehler, Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1949–1990, Bd. 5, München 2008.
4.
Hierzu auch Hans Joachim Teichler, Sport und Sportpolitik in der DDR, in: Krüger/Langenfeld (Anm. 1), S. 228.
5.
ZfG 59 (2011) 3. Die dort versammelten Beiträge geben allerdings nur einen Ausschnitt aus der bereits seit Jahrzehnten schwelenden Diem-Debatte wieder.
6.
Eine gewisse Ausnahme bildet die Fußballgeschichte, doch ist auch hier das Interesse eher kurzatmig an Jubiläen ausgerichtet.
7.
Wolfram Pyta, Sportgeschichte aus der Sicht des Allgemeinhistorikers. Methodische Zugriffe und Erkenntnispotentiale, in: Andrea Bruns/Wolfgang Buss (Hg.), Sportgeschichte erforschen und vermitteln, Hamburg 2009, S. 9.
8.
Zu diesem und den vorgenannten Kritikpunkten vgl. Olaf Stieglitz u. a., Sportreportage: Sportgeschichte als Kultur- und Sozialgeschichte, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/2009-05-001 [17.4.2012].
9.
Diesen Mangel betont z. B. Uta Andrea Balbier, "Spiel ohne Grenzen". Zu Stand und Perspektiven der deutschen Sportgeschichtsforschung, in: AfS 45 (2005), S. 585–598.
10.
So Michael Krüger, Zehn Thesen zur Entwicklung der deutschen Sportgeschichte, in: Geschichte und Gesellschaft 30 (2004) 1, S. 88f. Diesen Eindruck bestätigt auch Christiane Eisenberg vom Großbritannien-Zentrum der HU Berlin als eine der wenigen Allgemein-Historikerinnen, die sich über einen längeren Zeitraum kontinuierlich mit Sportgeschichte beschäftigt hat: dies., Die Entdeckung des Sports durch die moderne Geschichtswissenschaft, in: Historical Social Research 27 (2002) 2/3, S. 4–21.
11.
Vgl. auch folgende Literaturüberblicke, die den Umfang und die jeweiligen Schwerpunkte verdeutlichen: Eike Stiller, Literatur zur Geschichte des Arbeitersports in Deutschland von 1892 bis 2005, Berlin 2006; Lorenz Peiffer, Sport im Nationalsozialismus. Zum aktuellen Stand der sporthistorischen Forschung, Göttingen 2004.
12.
Christiane Eisenberg, "English sports" und deutsche Bürger. Eine Gesellschaftsgeschichte 1800–1939, Paderborn 1999. Eine Entgegnung aus der Sicht eines Sporthistorikers: Hans Joachim Teichler, in: Sportwissenschaft 31 (2001) 3, S, 334–342.
13.
Vgl. den Überblick bei Michael Thomas, Sportgeschichte und Kulturwissenschaft. Probleme, Konzepte und Perspektiven, in: Bruns/Buss (Anm. 7), S. 35–50.

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