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20.6.2012 | Von:
Dennis Riffel
Ruth Wunnicke

Praktische Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft

Ein Werkstattbericht

DDR-Geschichte



Der Schwerpunkt in der Vermittlung von DDR-Geschichte liegt in den Schulen oft auf dem Systemvergleich Ost-West, weniger auf der Alltagsgeschichte. Für die Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft bietet es sich daher nicht an, gänzlich neue oder abgelegene Themen zu bearbeiten, die an den Unterricht zur DDR-Geschichte nur schwer anschlussfähig sind. Zudem steht die Vermittlung der Geschichte der DDR, die sich an Lerngruppen in einer Migrationsgesellschaft richtet, noch relativ am Anfang. Neben einem Ansatz, über Beispiele von Migranten in der DDR zu arbeiten[15], erscheint hier ein Zugang angebracht, der die Entscheidung, in der DDR zu bleiben oder sie zu verlassen, in den Mittelpunkt stellt oder Bezüge von DDR-Geschichte zur Lokalgeschichte in den westlichen Bundesländern herstellt, vielversprechender. Die Akzente des Themenfelds liegen darauf, dass während des Bestehens der DDR Menschen immer wieder auf Grund ihres nicht systemkonformen Verhaltes zu Außenseitern gemacht bzw. Fremde nur schwer integriert wurden. Diese Ausgrenzungen führten unter anderem zu Versuchen, das Land zu verlassen. Fremdsein, Ausgrenzung, Migration und die Notwendigkeiten und Schwierigkeiten, sich in einer neuen Heimat zurechtzufinden, spielten auch in der DDR eine Rolle. Das Themenfeld DDR trägt den Titel "DDR – Staatsfeind, Fremder, Flüchtling". In dem im Folgenden skizzierten Baustein stehen unter anderem die Themen Ausgrenzung und Staatsfeindlichkeit im Fokus.

Das Recht auf freie Meinungsäußerung. Samisdat – Öffentlichkeit in der Oppositionsbewegung in der DDR

Die freie Meinungsäußerung ist für Jugendliche heute alltäglich. In der Arbeit mit dem Baustein können Jugendliche dafür sensibilisiert werden, welche Bedeutung und welchen Wert freie Meinungsäußerung für das Zusammenleben in der Gesellschaft und in der Demokratie hat. Dabei wird nicht von der Situation der Jugendlichen ausgegangen, sondern gefragt: Was passiert eigentlich, wenn das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung nicht vorhanden oder beschnitten ist? Welche Möglichkeiten suchen Menschen außerhalb der öffentlichen Wege, um Informationen auszutauschen? Warum tun die Menschen das, und was riskieren sie? Warum unterbindet ein Staat überhaupt freie Meinungsäußerung? Welche Bedeutung hat internationale Vernetzung für den Fluss von Informationen? Diese Fragen werden erläutert anhand der Zeitschrift "grenzfall", die von der DDR-Oppositionsgruppe "Initiative Frieden und Menschenrechte" zwischen 1986 und 1989 17-mal illegal gedruckt wurde. Wichtig für das Erscheinen der Zeitschrift war nicht nur die gute Vernetzung der Redaktion innerhalb der DDR und mit westdeutschen Journalisten, sondern auch die Unterstützung durch den aus der DDR ausgebürgerten Jenaer Dissidenten Roland Jahn aus West-Berlin.

Als methodische Ansätze für die Vermittlung des Themas dienen zum einen der lebensweltliche Bezug und zum anderen die Multiperspektivität.

Bei der Bearbeitung des Themas Opposition in der DDR stand zunächst die Frage im Raum: Was soll vermittelt werden? Was sind die inhaltlichen Schlagworte? Was beschäftigt Schüler heute? Wo bilden sich thematische Anknüpfungspunkte an das Thema? Als Schlagworte bieten sich an: Samisdat, Netzwerke und Meinungsfreiheit. Ausgehend von der eigenen Lebenswelt heute werden den Jugendlichen Möglichkeiten angeboten, mit ihren eigenen Erfahrungen und Familiennarrativen an die historischen Geschehnisse anzuknüpfen und einen Zugang zu finden.

Grenzfall 1987Titelblatt einer "grenzfall"-Ausgabe von 1987. Die "grenzfall"-Hefte bieten eine Fülle von Karikaturen und Quellen, die Schülerinnen und Schülern die Problematik der Meinungsfreiheit in der DDR verdeutlichen. Aus: Ralf Hirsch/Lew Kopelew (Hg.), Initiative Frieden & Menschenrechte: GRENZFALL, Berlin 1989 (© Initiative Frieden und Menschenrechte)
Samisdat (russisch für "Selbstverlegtes") lässt sich mit aktuellen politischen Umbrüchen wie dem Arabischen Frühling verbinden und mit der Frage, wie heute in autokratisch oder diktatorisch regierten Ländern Informationen an Zensurbehörden vorbei verbreitet und ausgetauscht werden.

Die Bedeutung von Netzwerken lässt sich mit der Frage nach heutigen Netzwerken erörtern: Familie/Freunde/Clique/soziale Medien – was erwarte ich von meinen Netzwerken?

Die Meinungsfreiheit als Grundlage der Demokratie kann in der Gruppe erörtert werden mit der Frage: Was sag ich in der Familie und bei Freunden, was sage ich nicht öffentlich und warum sage ich es nicht öffentlich?

Die lebensweltlichen Anknüpfungsmöglichkeiten beziehen sich nicht nur auf Jugendliche mit Migrationshintergrund, sondern ebenso auf Jugendliche in der gesamten Bundesrepublik.

Multiperspektivität sollte nicht nur bei der Wahl der Materialien herrschen. Auch neue Fragen, die an ein Thema gestellt werden, können neue Perspektiven eröffnen, ohne vorhergehende Blickwinkel in Frage zu stellen. Dieser Baustein arbeitet bewusst mit dem Blick Roland Jahns aus West-Berlin auf die DDR-Opposition. Er verdeutlicht, dass die DDR-Opposition keine DDR-interne Angelegenheit war, sondern zum Beispiel aus der Bundesrepublik unterstützt wurde. Die DDR-Geschichte macht also nicht an der damaligen deutsch-deutschen Grenze halt.

Ein Ziel des Bausteins ist es, die Jugendlichen zur Reflexion anzuregen. Ihre Lebenswirklichkeit heute war nicht immer so. Sie wurde gestaltet und verändert, weil Menschen sich in ihre Umwelt und in die Gesellschaft fortwährend eingemischt haben. Heute sind sie, die Jugendlichen, diejenigen, die ihre Umwelt und die Gesellschaft prägen und gestalten können

DDR-Geschichte als Lokalgeschichte in den westlichen Bundesländern

Vermittlung von DDR-Geschichte in den westlichen Bundesländern

Die lebendige Vermittlung der DDR-Geschichte stellt Lehrer und Multiplikatoren in den westlichen Bundesländern immer wieder vor eine besondere Herausforderung. Von Ausnahmen wie den Grenzlandmuseen, dem DDR-Museum Pforzheim und dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn abgesehen, sind außerschulische Lernorte zur DDR- bzw. zur deutschen Teilungsgeschichte vor Ort in diesen Regionen kaum vorhanden. Dennoch können grenzüberschreitende Kontakte von West nach Ost – wie der Versand von Päckchen in die DDR, Verwandtschaftsbesuche dort, Schülerreisen der politischen Bildung nach Ost-Berlin, Partnerschaften zwischen Städten und Kirchengemeinden in der BRD und der DDR, ortsansässige "Republikflüchtlinge" – als Grundlage für Zeitzeugengespräche bzw. für die Erforschung von (DDR-)Geschichte vor Ort in den westlichen Bundesländern genutzt werden. Dadurch eröffnet sich Schülern in den westlichen Bundesländern durch das eigene Lebensumfeld ein Bezug zur DDR-Geschichte.

Zeitzeugen-Workshop FürstenfeldbruckVier Zeitzeugen – Vier Leben – Vier Geschichten. Abschlussdiskussion mit lokalen Zeitzeugen zur DDR-Geschichte in Fürstenfeldbruck (© Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.)
Die Materialiensammlung wird einen Projektvorschlag dazu unterbreiten, der in einem Workshop erprobt wurde. Schüler einer 10. Klasse aus Fürstenfeldbruck trafen mit vier Zeitzeugen zusammen. Die Zeitzeugen – eine Frau und drei Männer – leben alle seit mehr als 29 Jahren im Raum München. Drei von ihnen sind vor bzw. nach 1961 aus der DDR in die Bundesrepublik gekommen. Ein Zeitzeuge lebt immer schon in Bayern und hatte enge kirchliche und wirtschaftliche Kontakte in die DDR. Vor allem die weit auseinanderliegenden Geburtsjahrgänge der Zeitzeugen – zwischen 1936 und 1973 – ermöglichen unterschiedliche Blicke auf die DDR.

Dieser Erprobungsworkshop zeigte unter anderem, dass auch der lokale, stets in den westlichen Bundesländern lebende Zeitzeuge, ein interessanter und guter Gesprächspartner zum Thema DDR sein kann und von Schülern als Zeitzeuge anerkannt wird.

Weggehen und Ankommen

Besonderes Interesse haben die Schüler an den Erinnerungen der Zeitzeugen zum Thema Flucht, Weggehen und Ankommen. Was zuvor für die Schüler wie eine Binnenmigration von Ost nach West ohne Sprachbarriere aussah, erklärt sich ihnen nun als ein Schritt mit vielen Verlusten auf der einen Seite sowie Schwierigkeiten, in der neuen Heimat anzukommen, auf der anderen. Jugendliche mit eigener oder familiärer Migrationserfahrung werden zu diesen Erzählungen möglicherweise einen besonderen Zugang finden; denn vor allem eigenes Wissen und Erfahren bieten Anknüpfungspunkte für verwandte Themen. Dabei sollte den Jugendlichen aber immer selbst überlassen bleiben, ob sie über ihre Erfahrungen berichten wollen oder nicht.

Umgang mit den Ergebnissen

Je nach dem Vorwissen der Schüler müssen die Interviewergebnisse im Unterricht nachbereitet und in den historischen Kontext eingeordnet werden. Im Gegensatz zu ihren Altersgenossen aus den östlichen Bundesländern können viele Schüler aus den westlichen Bundesländern den Zeitzeugenerinnerungen keine eigenen Familienerzählungen aus der DDR gegenüberstellen. Sie geben das wieder, was sie von den Zeitzeugen erfahren. Ob sie an der DDR etwas gut oder schlecht finden, schätzen sie nach dem eigenen Gefühl ein – oder übernehmen die Meinung der Zeitzeugen, die durch spezifische Erfahrungen mitunter stark politisch geprägt sind. Diese Zeitzeugeninterviews helfen den Schülern zu vermitteln, dass jeder Zeitzeuge vor dem Hintergrund seiner eigenen Betroffenheit als historische Quelle verstanden werden muss. Zudem sollten Lehrer und Multiplikatoren die Ergebnisse der Interviews besprechen und zeitlich einordnen. Dennoch bilden die Erinnerungen und Geschichten der Zeitzeugen an Alltag und Leben in der DDR eine gute Ergänzung zum Geschichtsunterricht.

Ausblick

Die Materialiensammlung wird Ende des Jahres 2012 in der Reihe Themen und Materialien der Bundeszentrale für Politische Bildung erscheinen und kann über die Internetseite der Bundeszentrale bestellt werden: http://www.bpb.de/shop/lernen/themen-und-materialien/. Der Materialiensammlung wird eine CD-ROM mit allen Texten und Materialien in digitaler Form beigefügt. Parallel zur Arbeit an der Materialiensammlung wurde die Website www.geschichte-einwanderungsgesellschaft.de/ entwickelt, auf der alle Informationen zum Projekt, aber auch Literaturhinweise zur praktischen Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft sowie Links zu Projekten abrufbar sind, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen.

Es wäre wünschenswert, die zukünftige Arbeit der Lehrerinnen und Multiplikatoren mit dieser Materialiensammlung durch gezielte Fortbildungen zu ergänzen.

Fußnoten

15.
Unterrichtsmaterialien sind dazu bereits entwickelt von: Elena Demke/Annegret Schüle (Hg.), Ferne Freunde – Nahe Fremde: Unterrichtsmaterialien zum Thema Ausländer in der DDR, Berlin 2006.

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