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20.9.2012 | Von:
Frank Hoffmann

Sprache – Dichtung – Leben

Der 100. Geburtstag von Erwin Strittmatter wurde in diesem Jahr nicht einmal in seiner brandenburgischen Heimat so gefeiert, wie es vor kurzem noch für ganz Deutschland zu erwarten war. Eine Besprechung jüngst erschienener Publikationen zu dem Schriftsteller, zu Jürgen Fuchs und zur deutschen Sprache.

  • Martin Hermann, Henning Pietzsch (Hg.): DDR-Literatur zwischen Anpassung und Widerspruch. Tagungsband zum Jürgen Fuchs-Literaturseminar am 26. und 27. November 2010 in Jena, Jena: IKS Garamond 2011, 148 S., € 17,90, ISBN: 9783941854536.
  • Ulrich Weißgerber: Giftige Worte der SED-Diktatur. Sprache als Instrument von Machtausübung und Ausgrenzung in der SBZ und der DDR (Diktatur und Widerstand; 15), Berlin: LIT 2010, 406 S., € 29,90, ISBN: 9783643104298.
  • Utz Maas: Was ist deutsch? Die Entwicklung der sprachlichen Verhältnisse in Deutschland, München: Fink 2012, 532 S., € 39,90, ISBN: 9783770552726.
  • Annette Leo: Erwin Strittmatter. Die Biographie, Berlin: Aufbau 2012, 447 S., € 24,99, IBSN: 9783351033958.
  • Erwin Strittmatter. Nachrichten aus meinem Leben. Aus den Tagebüchern 1954–1973, Hg. Almut Giesecke, Berlin: Aufbau 2012, 601 S., € 24,99, ISBN: 9783351033927.
  • Carsten Gansel, Matthias Braun (Hg.): Es geht um Erwin Strittmatter oder Vom Streit um die Erinnerung (Deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien; 11), Göttingen: V&R unipress 2012, 408 S., € 39,90, ISBN: 9783899719970.


I.

Der 100. Geburtstag von Erwin Strittmatter (1912–1994) wurde in diesem Jahr nicht einmal in seiner brandenburgischen Heimat so gefeiert, wie es vor kurzem noch für ganz Deutschland zu erwarten war. Seit Werner Lierschs Recherchen über Strittmatters Zugehörigkeit zum SS-Polizei-Gebirgsjäger-Regiment Nr. 18, das in Osteuropa am nationalsozialistischen Rassen- und Vernichtungskrieg, vor allem am blutigen "Partisanenkampf" in Slowenien und in Griechenland, beteiligt war,[1] ist das Bild des Schriftstellers ins Wanken geraten. Die neuen Erkenntnisse, die weitere Forschungen und heftige Gegenwehr[2] hervorriefen, standen in scharfem Kontrast zu dem Bild, das man sich bislang aus Strittmatters literarischem Werk und aus seinen autobiographischen Äußerungen über seine Kriegserlebnisse gemacht hatte: das Bild eines Antimilitaristen, der keinen Schuss abgegeben und sich vor Kriegsende als Deserteur abgesetzt habe.

Diesem Kontext verdankt das "Strittmatter-Jahr" nicht nur seine besondere Beschattung, sondern zugleich einen Büchertisch, wie er auch zu einem glücklicheren Geburtstag gepasst hätte. Nach der schon 2010 kurz vor ihrem Tod erschienen Gesprächs-Biographie von Eva Strittmatter[3] verdienen drei neue Publikationen besondere Aufmerksamkeit: Annette Leo macht in ihrer Biographie die aktive Beteiligung Strittmatters an militärischen Gewalttaten gegen die Zivilbevölkerung in der Oberkrain glaubhaft. Zugleich zeigt sie uns den jungen Strittmatter als einen verunsicherten Sohn, der bei Kriegsbeginn 1939/40 fast alles tat, um sich zu beweisen, und dafür sogar in die SS eintreten wollte. Das Bild der gespaltenen Persönlichkeit ist auch der wichtigste Eindruck, den man aus der Lektüre seiner – von der Herausgeberin Almut Giesecke vielfach gekürzten Tagebücher – aus den Jahren 1954–1973 gewinnt. Und schließlich gehen ebenso die zahlreichen klugen Beiträge eines von Carsten Gansel und Matthias Braun herausgegebenen Sammelbands über Strittmatters Werk und Biographie keineswegs in einer glatten Summe auf, bleiben Licht und Schatten und die Frage: Wer war Strittmatter?

Vor zehn Jahren wäre die Antwort viel leichter gefallen. Damals stand Erwin Strittmatter durch die TV-Verfilmung seines Romans "Der Laden" (1998) im Zenit gesamtdeutscher Anerkennung. Ein breites Werk forderte Respekt: die beiden Romantrilogien "Der Wundertäter" (1957–1980) und "Der Laden" (1983–1992) mit zusammen fast 3.000 Druckseiten, weitere Romane und Dramen, kürzere Prosatexte, Tagebuch- und Kalendergeschichten, etliche Kinder- und Tierbücher nicht zu vergessen. In seinem Heimatort Bohsdorf war seit 1999 der historische "Laden" als Gedenkstätte zugänglich (vgl. dazu die vorzügliche Studie von Anna Rebecca Hoffmann bei Gansel/Braun), in Spremberg waren eine Straße und das Gymnasium nach ihm benannt. Drei Generationen ostdeutscher Leser waren mit ihm vertraut, der schon mit seinem "Ochsenkutscher" (1950), dem von Bertolt Brecht geförderten Stück "Katzgraben" (1953) sowie dem zwischen Kinderbuch und Aufbauroman changierenden "Tinko" (1954) in die erste Liga der DDR-Literatur gestürmt war. Strittmatter wirkte trotz etlicher Auszeichnungen weder als abgehobener Intellektueller noch als Partei-Dichter, sondern als ein Mann mit gut sozialistischer Bodenhaftung, der, seit 1954 meist auf seinem abgelegenen Vorwerk Schulzenhof lebend, als Pferdezüchter mehr vom wirklichen Leben verstand als die anderen Dichter auf dem "Bitterfelder Weg". Sein wichtigster Roman "Ole Bienkopp" über die Etappen der Kollektivierung auf dem Lande galt daher als besonders glaubwürdig. Ein reger Briefwechsel, über den er freilich in vielen Tagebucheinträgen als ungeliebte Last stöhnt, machte ihn vielen Lesern fast zum persönlichen Freund. Seine Frau Eva Strittmatter wusste dies Image durch die Edition der "Briefe aus Schulzenhof" (1977ff) noch zu popularisieren.

Vor zehn Jahren wusste man zwar auch schon, dass Strittmatter um 1960 herum kurz mit dem Staatssicherheitsdienst kooperiert hatte und in dieser Zeit als Sekretär des Schriftstellerverbands für ein Jahr ein richtiger Kulturfunktionär gewesen war. Aber Strittmatter war für viele Ostdeutsche vielleicht gerade wegen solcher Brüche einer der ihren, der die DDR immer als sein Land und das bessere Deutschland betrachtet hatte, und nie auf die Idee gekommen wäre, im Westen zu publizieren, was übrigens – wie man einem Beitrag von Carsten Gansel in seinem Sammelband entnehmen kann – von den Mächtigen stets ins Kalkül gezogen wurde.

Kurz: Erwin Strittmatter stand für die Möglichkeit eines Lebens in der Diktatur, das durch Distanz und Eigensinn moralische Autonomie verkörperte. Und er galt als jemand, der aus den Erfahrungen von Faschismus, Krieg und Vernichtung, die richtige sozialistische, antifaschistische und antimilitaristische Konsequenz gezogen hatte.

II.

Hermann/Pietzsch, DDR-LiteraturMartin Hermann, Henning Pietzsch (Hg.): DDR-Literatur zwischen Anpassung und Widerspruch (© IKS Garamond)
Damit wäre auch ein anderer Dichter aus der DDR in seinen jungen Jahren einverstanden gewesen, der gleichwohl eine Gegenposition zum Typus des Literaten Strittmatter entwickeln sollte: Jürgen Fuchs. Um ihn ist es still geworden nach seinem Leukämie-Tod im Mai 1999, noch vor dem 49. Geburtstag. Etliche seiner Texte sind sogar vom Buchmarkt verschwunden. Umso erfreulicher, dass die Geschichtswerkstatt Jena und das Collegium Europaeum der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität, die Fuchs 1975 mitten im Diplomexamen seines Psychologiestudiums exmatrikuliert hatte, im November 2010 ein Seminar zu seinen Ehren durchführte. Es sollte mehr als eine persönliche Würdigung zum 60. Geburtstag sein, wie der Titel des Tagungsbands zeigt, denn er formuliert eine Antinomie: "DDR-Literatur zwischen Anpassung und Widerstand". Ob der Erinnerung an Fuchs mit diesem weitgesteckten Thema wirklich gedient war, darüber mag man freilich streiten. Udo Scheer, der 2007 eine umfassende Biographie seines Freundes vorlegte, erwähnt in seinem Beitrag die böse Klassifizierung, die etwa Günter Gaus vorgenommen hatte. Gaus sprach mit Blick auch auf Fuchs von den "schwach begabten Literaten" (98), die sich der Aufarbeitung von SED- und Stasi-Geschichte zuwandten, um dort die Anerkennung zu finden, die ihnen für ihr literarisches Werk nicht zuteil wurde. Zielten in diese Richtung nicht auch die meisten Reaktionen auf Fuchs' letzten großen Text, den Roman "Magdalena"?

Und in der Tat: Beim Durchblättern des schmalen Sammelbands findet man nur einen Beitrag, der den Dichter Jürgen Fuchs ins Zentrum stellt. Gewiss, Wolfgang Emmerich bietet eine gewohnt souveräne Entfaltung der Problematik von Anpassung und Widerspruch in der DDR-Literatur. Wieder sind es die reformsozialistischen Autoren, an deren Positionen Emmerich dies erörtert, diesmal mit einem Akzent auf Stefan Heym. Ausgehend von der "Loyalitätsfalle" des antifaschistischen Dogmas, das Eingliederung ermöglichte wie Unterwerfung erzwang, über eine selbstbewusste Adaption des Marxismus und die Orientierung an Outcasts der deutschen Literatur (Friedrich Hölderlin, Georg Büchner usw.) führte diese Linie fortwährend zu Annäherungen und Abstoßungen. Emmerich arbeitet heraus, dass Fuchs an der Spitze der Generation stand, die mit diesem krummen Weg brach, auch wenn selbst er noch von reformsozialistischen Idealen ausgegangen war. Zwar wird dies stärker als intellektueller Denkprozess denn als künstlerische Werkentwicklung beschrieben, aber immerhin wird Fuchs in seiner mentalitäts- und geistesgeschichtlichen Rolle profiliert.

Nur Stichwortgeber ist er in anderen Beiträgen. Mitherausgeber Henning Pietzsch nimmt das Nachdenken über Jürgen Fuchs zum Anlass einer neuerlichen Generalrevision der DDR-Literatur, die er mit etwas schwacher Empirie auffächert, aber auch mit dem bemerkenswerten Hinweis, dass auch die ostdeutschen Rechtsradikalen aus dem deutschem Literaturstreit Wasser auf ihre Mühlen zu lenken wussten; ein dem antitotalitären Denker Fuchs angemessener Gedanke. Ines Geipel steuert schließlich eine Blütenlese von Biographien, Prosa und Lyrik aus ihrem gemeinsam mit Joachim Walther erarbeiteten Archiv der unterdrückten DDR-Literatur, der "Verschwiegenen Bibliothek"[4] bei, die sie als die "Die Unerhörten" präsentiert. Fuchs hatte das verdienstvolle Archiv-Projekt noch nachdrücklich begrüßt. Aber ob diese um Ich-Expression bemühten Texte das Bild von der DDR-Literatur nachhaltig verändern? Sie bezeugen respektheischende Biographien im Widerspruch, ihre literarische Kraft und Eigenständigkeit wird von Geipel indes eher mit Enthusiasmus behauptet als analytisch belegt.

So bleibt es der Leipziger Sprachwissenschaftlerin Ulla Fix vorbehalten, in einem Vergleich von Jürgen Fuchs und Autoren des Prenzlauer Bergs Potenziale widerständiger Sprache in der DDR-Literatur zu analysieren. Die scheinbare Kunstlosigkeit der Texte von Fuchs erweist sich als Teil eines sowohl moralischen wie ästhetischen Projekts: Aufmerksamkeit und "Erschrecken über die eigene Sprache" (80). In weitem Bogen von den "Vernehmungsprotokollen" bis zu "Magdalena" zeigt Fix das Streben nach Genauigkeit und Durchsichtigkeit seiner Sprache, die Verweigerung von Metaphorik als Festhalten an den Wahrheiten sprachlicher Kargheit. Neben den herausragenden Moralisten, den politisch-historischen Aufklärer und streitlustigen Kämpfer tritt so der sprachbewusste Dichter Jürgen Fuchs. Gerade weil eine Persönlichkeit seiner Gradlinigkeit unserer Zeit so sehr fehlt, bleiben seine Texte wichtig für die Zukunft, nicht nur als historische Dokumente, sondern auch als künstlerische Modelle der Auseinandersetzung mit Diktaturen.


Fußnoten

1.
Werner Liersch, Die Inseln des Verschweigens. Strittmatters Erinnerungsbuch "Grüner Juni" und der Krieg auf den Zykladen, www.bpb.de/53866.
2.
Am massivsten wütete Günther Drommer, Erwin Strittmatter und der Krieg unserer Väter. Fakten, Vermutungen, Ansichten, Berlin 2010, S. 221. – Der langjährige Biograph und Herausgeber Strittmatters fühlte sich durch Lierschs Enthüllungen auch persönlich angegriffen. Manche seiner Überlegungen und Einwände waren vielleicht bedenkenswert, aber insgesamt sprengte Drommers Furor die Möglichkeiten einer nüchternen Rezeption.
3.
Irmtraud Gutschke, Eva Strittmatter. Leib und Leben, Berlin 2010.
4.
Vgl. Martin Jankowski, "Die verschwiegene Bibliothek". Zeugnisse geistiger Repression und literarischen Widerstandes, in: DA 43 (2010) 4, S. 681–686.

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