Beleuchteter Reichstag

Bildergalerie: Der Staatsrundfunk der DDR

Fernsehen und Hörfunk der DDR waren der verlängerte Arm der SED. Das Programm war häufig geprägt von Propaganda und purer Langeweile. Nur wenige Formate erfreuten sich beim Publikum großer Beliebtheit, zum Beispiel das Sandmännchen bei den Kleinen oder der "Kessel Buntes". Ab schalteten die DDR-Bürger in der Regel bei der "Aktuellen Kamera" oder dem "schwarzen Kanal" mit Karl-Eduard von Schnitzler.

Der Erfinder des Sandmännchens, Gerhard Behrendt, steht neben einer SandmännchenpuppeTrickfilmstudio in Berlin-MahlsdorfModeratorin Helga Hahnemann nimmt Kontakt mit dem Studiopublikum aufDas Fernsehballett tanzt. In seiner Mitte singen Dagmar Frederic und Peter WielandOlympia-StudioTontechnikerin Petra Kirste betreut die Sendung "Auf-Takt" zur Eröffnung des Senders "Jugendradio DT64", Foto vom 7. März 1986Blick ins Studio der "Aktuellen Kamera"Porträt Karl-Eduard von Schnitzler



Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 12. Juni 1964
    Während des Besuchs Ulbrichts in Moskau vereinbaren die Sowjetunion und die DDR einen Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand. Dieses erste bilaterale Abkommen der DDR mit einem Mitglied des Warschauer Pakts bekennt sich zum... Weiter
  • 12. Juni 1984
    Nach einem Staatsbesuch Kim Il Sungs in der DDR wird ein bilateraler Freundschafts-und Kooperationsvertrag mit Nordkorea abgeschlossen. Die Volkskammer bestätigt den Vertrag am 15. 6. 1984. Weiter
  • 12. Juni 1989
    Volksbildungsministerin Margot Honecker fordert bei der Eröffnung des 9. Pädagogischen Kongresses der DDR, Bildung und Erziehung müssten sich stärker am Sozialismus orientieren. »Noch ist nicht Zeit, die Hände in den Schoß zu legen, unsere Zeit ist eine... Weiter
  • 12. - 15. Juni 1989
    Staatsbesuch Gorbatschows in Bonn: Der Generalsekretär der KPdSU und Vorsitzende des Obersten Sowjets und Bundeskanzler Kohl stellen die deutsch-sowjetischen Beziehungen auf ein neues Fundament. Sie werden im Sinne der Verständigung, des Vertrauens und der... Weiter
  • 12. Juni 1990
    Magistrat und Senat von Berlin treten erstmals seit der Teilung der Stadt (30. 11. 1948) zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Oberbürgermeister Schwierzina (Ost-Berlin) und der Regierende Bürgermeister Momper (West-Berlin) erklären ihre Absicht, die Einheit... Weiter
  • 12. Juni 1991
    Die Verpackungsverordnung soll die Verpackungsflut schrittweise durch Abfallvermeidung bzw. stoffliche Verwertung eindämmen: für Transportverpackungen ab 1. 12. 1991, für Umverpackungen ab 1. 4. 1992, für Verkaufsverpackungen ab 1. 1. 1993. Werden bis zum 1.... Weiter
  • 12. Juni 1994
    Die vierte Direktwahl zum Europäischen Parlament gewinnt in Deutschland die CDU/CSU mit 38,8 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die SPD erleidet mit 32,2 Prozent Verluste gegenüber 37,3 Prozent der Stimmen am 18. 6. 1989. Die Grünen erzielen einen Zuwachs von... Weiter
  • 11./12. Juni 1968
    Die DDR führt die Pass- und Visapflicht im Reise- und Transitverkehr zwischen der BRD und West-Berlin sowie eine Steuerausgleichsabgabe für den Transportverkehr ein. Die Bundesregierung beschließt am 17. 6., diese Gebühren zu erstatten. Weiter