2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

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Die Bildmontage zeigt den Bahnhof Zoologischer Garten im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Ortsteil Charlottenburg: 
Der Bahnhof Zoologischer Garten eröffnete 1882 für den Regionalverkehr über die neu angelegte Stadtbahntrasse, die durch ganz Berlin führte. Zwei Jahre später hielten dort auch Fernzüge. Seit 1902 gibt es auch einen U-Bahnhof „Zoologischer Garten“ der ersten Hoch- und Untergrundbahn-Linie Berlins. Bis zur Bildung Groß-Berlins im Jahr 1920 gehörte der Bahnhof zur vormals selbständigen Stadt Charlottenburg. 
Anlässlich der Olympischen Spiele 1936 wurde der Bahnhof umgebaut und erweitert. Die S-Bahn erhielt eine eigene, abgetrennte Halle. Im November 1943 gab es schwere Luftangriffe auf den Bezirk Charlottenburg. Vor allem die Gegend vom heutigen Ernst-Reuter-Platz bis zum Bahnhof Zoo wurde dabei massiv getroffen und zerstört. Am Bahnhof Zoo gab es einen großen Bunker, der von Zwangsarbeitern errichtet worden war. Hier fanden bis zu 18.000 Menschen Platz. Nach dem Krieg wurden der Bunker gesprengt und die Trümmern beseitigt.
Während der Teilung Berlins war der Bahnhof der wichtigste Fernbahnhof im Westteil der Stadt. Der Erlebnisbericht „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ schilderte 1978 die Situation drogenabhängiger Jugendlicher im Bahnhofsmilieu und verlieh dem Bahnhof traurige Berühmtheit. Nach Wiedervereinigung der Stadt 1990 und der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs 2006 verlor der Bahnhof Zoo an Bedeutung. Heute halten hier keine Fernzüge der Deutschen Bahn mehr.

Bahnhof Zoo, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Ortsteil Charlottenburg:

Der Bahnhof Zoologischer Garten eröffnete 1882 für den Regionalverkehr über die neu angelegte Stadtbahntrasse, die durch ganz Berlin führte. Zwei Jahre später hielten dort auch Fernzüge. Seit 1902 gibt es auch einen U-Bahnhof „Zoologischer Garten“ der ersten Hoch- und Untergrundbahn-Linie Berlins. Bis zur Bildung Groß-Berlins im Jahr 1920 gehörte der Bahnhof zur vormals selbständigen Stadt Charlottenburg. Anlässlich der Olympischen Spiele 1936 wurde der Bahnhof umgebaut und erweitert. Die S-Bahn erhielt eine eigene, abgetrennte Halle. Im November 1943 gab es schwere Luftangriffe auf den Bezirk Charlottenburg. Vor allem die Gegend vom heutigen Ernst-Reuter-Platz bis zum Bahnhof Zoo wurde dabei massiv getroffen und zerstört. Am Bahnhof Zoo gab es einen großen Bunker, der von Zwangsarbeitern errichtet worden war. Hier fanden bis zu 18.000 Menschen Platz. Nach dem Krieg wurden der Bunker gesprengt und die Trümmern beseitigt.

Während der Teilung Berlins war der Bahnhof der wichtigste Fernbahnhof im Westteil der Stadt. Der Erlebnisbericht „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ schilderte 1978 die Situation drogenabhängiger Jugendlicher im Bahnhofsmilieu und verlieh dem Bahnhof traurige Berühmtheit. Nach Wiedervereinigung der Stadt 1990 und der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs 2006 verlor der Bahnhof Zoo an Bedeutung. Heute halten hier keine Fernzüge der Deutschen Bahn mehr. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)