2Ausgebombt - eine Zeitreise ins zerstörte Berlin

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Die Bildmontage zeigt die Hofjägerallee/Ecke Von-der-Heydt-Straße im Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten.
Die Hofjägerallee wurde im Rahmen einer Neugestaltung des Tiergartens 1832 angelegt. Ihr Name bezieht sich auf das Wohnhaus des früheren königlichen Hofjägers, das am südlichen Ende der Allee stand. Später entstand hier das „Winguthsche Etablissement“, das als Kaffeehaus mit Biergarten bei den BerlinerInnen sehr beliebt war. 

Die Von-der-Heydt-Straße wurde 1861 angelegt. Hier hatte sich August Freiherr von der Heydt, Bankier und Minister im letzten Kabinett des preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck, eine stattliche Villa erbauen lassen. Sie ist eine der ältesten und die einzige erhaltene freistehende Villa des einstigen Villenviertels aus dem 19. Jahrhundert. In den Gründerjahren war das Tiergartenviertel auch ein Wohnort vieler hoher Beamter und wurde deshalb auch Geheimratsviertel genannt. Die Villa Von-der-Heydt steht seit 1966 unter Denkmalschutz und beherbergt seit 1980 die Verwaltung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. In ihrer Nachbarschaft befindet sich das Bauhaus-Archiv.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der im 16. Jahrhundert angelegte Tiergarten stark zerstört und in den ersten Nachkriegsjahren fast vollständig abgeholzt, um die BerlinerInnen mit Heizmaterial zu versorgen. Auf den gerodeten Flächen wurden wegen der schlechten Versorgungslage Kartoffeln und Gemüse angebaut. Seit 1949 wurde der Tiergarten aufgeforstet und als Landschaftspark wiederhergestellt. Am 17.3.1949 pflanzte der West-Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter (SPD) die erste neue Linde an der Hofjägerallee. Daran erinnert heute ein Gedenkstein.

Hofjaegeralle/Ecke von der Heydt Straße, Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten:

Die Hofjägerallee wurde im Rahmen einer Neugestaltung des Tiergartens 1832 angelegt. Ihr Name bezieht sich auf das Wohnhaus des früheren königlichen Hofjägers, das am südlichen Ende der Allee stand. Später entstand hier das „Winguthsche Etablissement“, das als Kaffeehaus mit Biergarten bei den BerlinerInnen sehr beliebt war.

Die Von-der-Heydt-Straße wurde 1861 angelegt. Hier hatte sich August Freiherr von der Heydt, Bankier und Minister im letzten Kabinett des preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck, eine stattliche Villa erbauen lassen. Sie ist eine der ältesten und die einzige erhaltene freistehende Villa des einstigen Villenviertels aus dem 19. Jahrhundert. In den Gründerjahren war das Tiergartenviertel auch ein Wohnort vieler hoher Beamter und wurde deshalb auch Geheimratsviertel genannt. Die Villa Von-der-Heydt steht seit 1966 unter Denkmalschutz und beherbergt seit 1980 die Verwaltung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. In ihrer Nachbarschaft befindet sich das Bauhaus-Archiv.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der im 16. Jahrhundert angelegte Tiergarten stark zerstört und in den ersten Nachkriegsjahren fast vollständig abgeholzt, um die BerlinerInnen mit Heizmaterial zu versorgen. Auf den gerodeten Flächen wurden wegen der schlechten Versorgungslage Kartoffeln und Gemüse angebaut. Seit 1949 wurde der Tiergarten aufgeforstet und als Landschaftspark wiederhergestellt. Am 17.3.1949 pflanzte der West-Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter (SPD) die erste neue Linde an der Hofjägerallee. Daran erinnert heute ein Gedenkstein. (© Landesarchiv Berlin/Alexander Kupsch inklusive Montage)




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