Beleuchteter Reichstag

12.5.2011 | Von:
Bernd Lindner

Jugendkultur in der DDR zwischen Staatsgründung und Mauerbau

Verbindende und trennende Elemente einer Generation


Trotz dieser nicht unerheblichen Differenzen steht das "Wir" in beiden Texten für eine jugendliche Altersgruppe in der DDR-Geschichte, die in der einschlägigen Literatur übereinstimmend als Aufbaugeneration[4] bezeichnet wird. Diese Generation umfasst – wenn wir den Beginn des Jugendalters, wie damals allgemein üblich, mit 14 Jahren ansetzen – die zwischen 1930 und 1947 geborenen Jahrgänge. Sie haben in dem Zeitraum von 1945 bis 1961 ihre entscheidenden sozialen, politischen und kulturellen Prägungen erfahren. Neben dem (je nach ihrem Geburtsalter mehr oder weniger ausgeprägten) Erlebnis des Nationalsozialismus in ihrer Kindheit wurde diese Generation durch eine gleich gelagerte Verarbeitung folgender Ereignisse in ihrer Jugendzeit zu einer Erlebnisgemeinschaft – und damit zu einer prägenden Generationseinheit im Sinne Karl Mannheims[5] – geformt:

- Durch das Ende des Zweiten Weltkrieges mit all seinen Folgen;

- durch das Erleben und Mitgestalten der frühen DDR, ihres ideologischen 'Neuanfangs' und ihrem Willen, das Erbe des Nationalsozialismus zu überwinden, sowie ihren ökonomischen Aufbauinitiativen;

- aber auch durch das Erleben einer erneuten Konzentration der politischen Macht in der Hand einer Partei, der SED (einschließlich der ihr angeschlossenen Massenorganisationen wie der Freien Deutschen Jugend);

- durch das frühe Aufbegehren der Arbeiter und Bauern dagegen – am 17. Juni 1953, partiell aber auch gegen die Zwangskollektivierung von Einzelbauern in Produktionsgenossenschaften (LPG); sowie

- durch die in den 1950er-Jahren anschwellende Massenflucht gen Westen, die bis zur Schließung der Grenzen zur Bundesrepublik und zu West-Berlin am 13. August 1961 ungebrochen anhielt.

Je nach den konkreten Lebensumständen und deren individueller Verarbeitung, führte das bei den daran beteiligten Jugendlichen entweder zu einer relativ stabilen Verankerung in der Aufbaugeneration oder zu einem frühen Ausstieg aus der DDR-Gesellschaft durch Flucht in den Westen oder (erneuter) Resignation, die in eine innere Emigration mündete. Dennoch gelang der SED-Führung bei dieser Generation die Vereinnahmung Jugendlicher für ihr System noch in weitaus stärkerem Maße als bei allen späteren Alterskohorten. Der Weg dieser Jugendlichen führte sozusagen direkt von der Flak in die Wische, einem umfangreichen Meliorationsprojekt in der Altmark, oder einem der anderen zentralen Jugendobjekte der frühen DDR.

Zu den Jugendobjekten der frühen DDR gehörte auch der "Jugendbahnhof Griebnitzsee", eine S-Bahnstation am Rande Potsdams. Foto vom September 1949.Zu den Jugendobjekten der frühen DDR gehörte auch der "Jugendbahnhof Griebnitzsee", eine S-Bahnstation am Rande Potsdams. Foto vom September 1949. (© Igel/ADN-Zentralbild. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-S88257.)
Die ersten Jahrgänge der Aufbaugeneration, also die um 1930–1935 Geborenen, haben als Jugendliche die Entwicklung der DDR zur Einparteiendiktatur in vollem Umfang miterlebt. Im Juni 1953, als der Volksaufstand gegen die SED blutig niedergeschlagen wurde, waren sie dem Jugendalter fast schon entwachsen, während sich die Mitglieder der jüngsten Kohorte dieser Generation, die nach 1940 Geborenen, gerade erst anschickten, in das Jugendalter hineinzuwachsen. Am Ende ihrer Jugendzeit stand bereits die Mauer, und viele Gleichaltrige hatten das Land verlassen. Von 1949 bis zum 13. August 1961 verließen ca. 2,7 Millionen Menschen die DDR, "in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre vorzugsweise aus der jungen Generation, die sich einen Neuanfang 'drüben' zutraute."[6] Der Anteil der 16- bis 25-Jährigen unter den 'Republikflüchtlingen' schwankte zwischen 17,9 Prozent im ersten Quartal 1953 und 43,2 Prozent im vierten Quartal 1956. Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung betrug zum damaligen Zeitpunkt aber lediglich ca. 15,8 Prozent.

Zeitgenössische westdeutsche Quellen belegen zugleich, wie nachhaltig die den ostdeutschen Jugendlichen in den Anfangsjahren gewährten Bildungs- und Aufstiegschancen auf deren Verbleib in der DDR bzw. auf ihr ideologisches Wohlverhalten einwirkten. Von den 400.000 Absolventen der Diplomjahrgänge 1952–1963 sind nach Schätzungen des Soziologen Ernst Richert höchstens 3,8 Prozent in den Westen abgewandert. Denn sie profitierten von dem Elitenaustausch in der DDR. Junge, überwiegend proletarische Aufsteiger wurden so zu einer tragenden Säule der neuen Gesellschaft.[7] "Sie waren die (Aus-)Gestalter eines gesellschaftlichen Systems, für das es noch keinen erprobten Bauplan gab."[8]

Den Ton gaben jedoch andere an: die "Alte Garde", der zwischen 1880 und 1914 geborenen "Gründergeneration" des SED-Staates, die – zur Tragik aller Jugendgenerationen der DDR – die politische Macht bis zum selbst verschuldeten Ende 1989/90 nicht mehr aus den Händen gab – selbst um den Preis, die Jugend schrittweise zu verlieren! In den Anfangsjahren der DDR führte für die aufstiegswilligen Jugendlichen jedoch kein Weg an den "politischen Alten" vorbei. "Hier war der Aufbau ein Ausstieg aus Unterschichten durch Staatsdienst, weil Staat und Partei die universellen Arbeitgeber waren."[9]

Aufgrund der günstigen Aufstiegsbedingungen wurden damals (selbst im Westen) unter dieser DDR-Jugendgeneration nur 15 Prozent strikte Gegner des Systems vermutet. Gleichzeitig konnte Richert nur eine Minderheit unter den Jugendlichen als engagierte Parteigänger des SED-Staates ausmachen, sei es als "überzeugte Aktivisten" (5%) oder als "opportunistische Karrieristen" (10%). Über zwei Drittel der Aufbaugeneration wäre demzufolge lediglich als mit dem Sozialismus "Arrangierte" einzustufen.[10] Das deckt sich mit den Erkenntnissen aller heute zugänglichen Dokumente zum schwindenden Einfluss von FDJ und SED auf die Jugendlichen in der DDR der 1950er-Jahre: "Zu keinem Zeitpunkt war es der SED-Führung gelungen, auch nur annähernd das gewünschte Maß an Loyalität unter den Heranwachsenden der DDR zu erzeugen."[11] Ihr gelang es nie, die Masse der Jugendlichen über eine formale Mitgliedschaft in der FDJ hinaus an den Jugendverband und das ideologische System der DDR zu binden. Deshalb schwebte über dieser Generation bis zur endgültigen Schließung der Grenzen zum Westen im Sommer 1961 stets die Frage: Gehen oder Bleiben? Die politischen und wirtschaftlichen Krisen jener Jahre wurden von den Jugendlichen in der DDR durchaus noch als Alternativen zum Weiterbestehen des Staates bzw. ihrem individuellen Verbleiben darin erlebt.

Dass im ersten Jahrzehnt der DDR dennoch die Aufbaugeneration und nicht der zum Ausstieg aus dem sozialistischen System neigende Teil der Heranwachsenden die Deutungshoheit über die Jugend des Landes erringen konnte, hat – ironischer Weise – gerade im Verweigerungspotenzial der 'Aussteiger' seine Ursache. Durch ihre Flucht in den Westen bzw. ihren Rückzug in die innere Emigration enthoben sie sich selbst der Möglichkeit, direkt Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung in der DDR zu nehmen. Dabei geschah ihr 'Ausstieg' durchaus nicht immer freiwillig. Vor allem durch das verschärfte Vorgehen von Partei, Staat und FDJ gegen politisch nicht passfähige Jugendliche – wie etwa Anfang der 1950er die Mitglieder der "Jungen Gemeinde" oder später die Jugendweihe-Verweigerer – wurde viele, durchaus Mitarbeitsbereite, junge Menschen verschreckt und zu nicht unerheblichen Teilen in den Westen vertrieben.[12] Demzufolge haben wir es bei dem Gegenpart zur Aufbaugeneration in dieser Altersgruppe mit einer im doppelten Sinne ausgegrenzten Generationseinheit zu tun.


Fußnoten

4.
Vgl. u.a. Hartmut Zwahr, Umbruch durch Aufbruch: Die DDR auf dem Höhepunkt der Staatskrise 1989, in: Hartmut Kaelble u.a. (Hg.), Sozialgeschichte der DDR, Stuttgart 1994, S. 449f; Bernd Lindner, Sozialisation und politische Kultur junger Ostdeutscher vor und nach der Wende – ein generationsspezifisches Analysemodell, in: Uta Schlegel/Peter Förster (Hg.), Ostdeutsche Jugendliche: Vom DDR- zum Bundesbürger, Opladen 1997, S. 27ff; Wolfgang Engler, Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land, Berlin 1999, S. 16ff; Thomas Ahbe/Rainer Gries, Gesellschaftsgeschichte als Generationsgeschichte, in: Annegret Schüle u.a. (Hg.), Die DDR aus generationengeschichtlicher Perspektive, Leipzig 2006, S. 502ff.
5.
Karl Mannheim, Das Problem der Generationen (1928), in: Ders., Wissenssoziologie, Darmstadt 1964, S. 509–565.
6.
Hartmut Zwahr, Umbruch durch Aufbruch: Die DDR auf dem Höhepunkt der Staatskrise 1989, in: Hartmut Kaelble u.a. (Hg.), Sozialgeschichte der DDR, Stuttgart 1994, S. 443, sowie Peter Skyba, Vom Hoffnungsträger zum Sicherheitsrisiko. Jugend in der DDR und Jugendpolitik der SED 1949–1961, Köln u.a. 2000, S. 304ff.
7.
Ernst Richert, Sozialistische Universität, Berlin (W.) 1967, S. 247. Die Ergebnisse beruhen auf Befragungen der nach West-Berlin geflohenen Jugendlichen und ihrer sozialen Zusammensetzung.
8.
Thomas Ahbe/Michael Hofmann, "Eigentlich unsere beste Zeit." Erinnerungen an den DDR-Alltag in verschiedenen Milieus, in: APuZ, 17/2002, S. 20.
9.
Dietrich Mühlberg, Wann war 68 im Osten? Oder: Wer waren die 68er im Osten?
10.
Vgl. Ernst Richert, Sozialistische Universität, Berlin (W.) 1967, S. 247.
11.
Peter Skyba, Vom Hoffnungsträger zum Sicherheitsrisiko. Jugend in der DDR und Jugendpolitik der SED 1949–1961, Köln u.a. 2000, S. 419.
12.
Vgl. dazu: Peter Skyba, Vom Hoffnungsträger zum Sicherheitsrisiko. Jugend in der DDR und Jugendpolitik der SED 1949–1961, Köln u.a. 2000, S. 222ff, u. Ulrich Mählert/Gerd-Rüdiger Stephan, Blaue Hemden – Rote Fahnen. Die Geschichte der Freien Deutschen Jugend, Opladen 1996, S. 92ff.

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