Beleuchteter Reichstag

12.5.2011 | Von:
Bernd Lindner

Jugendkultur in der DDR zwischen Staatsgründung und Mauerbau

Jugendkulturelle Prägungen der 1950er-Jahre


Bei den ersten Alterskohorten der Aufbaugeneration, die – wenn auch unter Verlusten – gerade noch dem Krieg entronnen waren, handelt es sich um eine "Jugend ohne Jugend"[13]. Sie waren gezwungen, noch vor dem Erwachsenwerden die Position der im Krieg gefallenen, vermissten oder gefangen genommenen Väter einzunehmen, um ihren Müttern im alltäglichen Überlebenskampf beizustehen. Sie mussten aber auch als 'Ersatzmütter' für jüngere Geschwistern fungieren, wenn die leibliche Mutter den Krieg nicht überlebt hatte oder als Trümmerfrau und durch "Hamsterfahrten" die Existenz der Familie sicherte. Hierin unterschieden sich die Heranwachsenden im Osten prinzipiell nicht von denen im Westen.

Kulturell litten die Jugendlichen in allen vier alliierten Zonen anfangs unter der gleichen, entbehrungsreichen "Jugend-Not-Kultur".[14] Eingespannt in den Wiederaufbau und die damit verbundenen primären Regenerationsprozesse der Nachkriegsgesellschaft, wurden den Jugendlichen in Ost und West kaum zeitliche Freiräume und Möglichkeiten für eine kulturelle Selbstverwirklichung eingeräumt. In der jungen Bundesrepublik ging dieser Zustand dann relativ schnell in eine, von einer starken Bewahrhaltung der Elterngeneration geprägten "Jugend-Schutz-Kultur"[15] über. Die in den USA bereits weit fortgeschrittene Kommerzialisierung der Jugendkultur hatte mit den amerikanischen Besatzern auch in der Bundesrepublik Einzug gehalten und eröffnete den Jugendlichen neue kulturelle Perspektiven. Bei vielen Heranwachsenden bildete sich dadurch "ein Image der USA und der Amerikaner heraus, das deutlich von dem der älteren Generation abstach und künftige Konflikte heraufbeschwor. Beeinflusst wurde genau jene Altersgruppen, die sich nach der Mitte der Fünfzigerjahre von der Welle US-amerikanischer Populär- und Alltagskultur mitreißen ließ." Die "Vorbehalte der Erwachsenen gegenüber der 'flachen Kultur' und der 'materialistischen Lebensweise' in den USA trugen gleichsam von außen dazu bei" im Westen Deutschlands "'Jugend' und 'Amerikanisierung' (miteinander) zu identifizieren."[16]

In der sowjetisch besetzten Zone (SBZ) und der frühen DDR hielt die Phase der "Jugend-Not-Kultur" – nicht nur aus ökonomischen Gründen – dagegen wesentlich länger an, gingen doch hier von den Besatzern keine vergleichbaren kulturellen Impulse auf die Jugendlichen aus wie im Westen. Eher war eine zunehmende Distanzierung der Heranwachsenden von der sowjetischen Kultur zu registrieren, die in dem Maße wuchs, wie sie durch gegenläufige propagandistische Aktionen von SED und FDJ bekämpft wurde. Auch die Jugendlichen im Osten orientierten sich lieber am amerikanischen Vorbild. Und so wie die Elterngeneration im Westen durch ihre antiamerikanischen Attitüden erst recht zur Amerikanisierung der Heranwachsenden beitrug, erhöhte der ideologische Abwehrkampf der ostdeutschen Kommunisten gegen den Einfluss der "amerikanischen Unkultur" auf die eigene Jugend, deren Akzeptanz wesentlich. Je heftiger die Staatsmedien der DDR über die "widerlichen Exzesse" und "Veitstanzkrawalle" bei Konzerten westlicher Rock 'n' Roll-Stars herzogen, desto interessanter wurden diese für Jugendliche in der DDR. Ein Zeitzeuge berichtet: "Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten schon sehr genau verfolgt, was sich da (im Westen) tat. Zu den großen Konzerten konnten wir ja nicht. Der Eintritt für solch ein einmaliges Erlebnis war viel zu teuer für uns Jugendliche aus dem Osten. Aber wenn wir daran schon nicht teilhaben konnten, dann wollten wir wenigstens so aussehen wie die Halbstarken im Westen. Ich habe mein ganzes Lehrlingsgeld gespart, am Wochenende noch was dazu verdient, um mir nach und nach Lederjacke, Hawaii-Hemd, Röhrenhosen, Ringelsocken und Schuhe mit dicken Kreppsohlen aus West-Berlin holen zu können. Dann noch die Haare wie Elvis gegeelt und ich war hier der King beim Treff am Kino oder auf dem Tanzsaal."[17]

Umso verwunderter rieben sich viele ostdeutsche Jugendliche die Augen (und Ohren!), als die DDR-Medien 1959 frohlockten, endlich "eine echte Alternative zum Rock 'n' Roll" gefunden zu haben: den Lipsi.[18] Das SED-Zentralorgan "Neues Deutschland" bescheinigte dem neuen Modetanz aus Leipzig Modernität. Natürlich nicht, ohne zugleich die ideologische Keule in Richtung "Klassenfeind" zu schwenken: Der Lipsi sei "weit entfernt von jenen geschmack- und hemmungslosen Verrenkungen überseeischer Tanzimporte, die ebenso wie die ohrenbeleidigenden Jazzverfälschungen aller Art die Gehirne der Jugend der westlichen Länder vernebeln."[19] Und die Wochenzeitung des Kulturbundes, der "Sonntag", war sich gleich sicher, dass es nun "überhaupt kein Problem mehr sein dürfte, den Westen auch hinsichtlich der Schlagerproduktion zu überholen."[20] Tatsächlich meldete die DDR im Vorgriff auf den erhofften Erfolg, den Lipsi schon mal weltweit zum Patent an.

Bereits dieses frühe Beispiel kultureller Gegenwehr gegen die "kapitalistische Dekadenz" und ihre "Hotmusik" (Walter Ulbricht) macht das ganze Dilemma der kleinen DDR deutlich: Zum einen meinten ihre politischen Lenker – in maßloser Selbstüberschätzung ihres Einflusses – immer wieder, neue Tendenzen westlicher Musik von ihrem Land und den dort lebenden Jugendlichen fernhalten zu können. Zum anderen waren sie sich – in maßloser Selbstüberschätzung ihrer Potentiale – stets sicher, dem Westen etwas Eigenes, Besseres entgegensetzen zu können. "Beweisen wir doch", so Ulbricht auf der Bitterfelder Kulturkonferenz der SED im April 1959, "daß wir bessere Schlager komponieren können als der Westen. Wir sind doch nicht gegen Schlager, wir sind gegen westlichen Kitsch."[21] – Pech nur, dass die Jugendlichen des Landes gerade den "westlichen Kitsch" immer aufs Neue so anziehend fanden und nicht davon lassen wollten.

Das hatte die SED-Kulturpolitik bereits Mitte der 1950er anhand des Rock 'n' Roll leidvoll erfahren müssen. Sein 'Bazillus' kam auf dem gleichen Weg in die DDR wie in die Bundesrepublik – über das Radio. Es waren vor allem die Sender der westlichen Besatzungsmächte, der amerikanische Soldatensender AFN und der britische BFN, die für die Verbreitung der neuen Musikrichtung in ganz Deutschland sorgten.

Aber auch das englischsprachige Programm von Radio Luxemburg sowie der West-Berliner Sender RIAS wurden von den Jugendlichen in der SBZ und DDR viel gehört. Besonders beliebt war von Anfang an die RIAS-Hitparade "Schlager der Woche", seit 1949 auf Sendung. Diese wie andere westliche Musiksendungen hören zu dürfen, war oft Gegenstand heftiger innerfamiliärer Dispute zwischen Jugendlichen und Eltern. Der Kampf um das heimische Stubenradio war entbrannt: Swing oder Schlagerschnulzen, Boogie-Woogie oder Blasmusik hieß die Devise. Sieger blieben – in Ost und West – vorerst meist (noch) die Eltern!

Um die eruptive Wirkung des Rock 'n' Roll verstehen zu können, muss man sich noch einmal in die Zeit Mitte der 1950er-Jahre zurückversetzen. In Nachkriegsdeutschland favorisierte man – was die alltäglichen Umgangsformen betraf – verstärkt wieder die traditionellen, bürgerlichen Werte. Auch die führenden SED-Funktionäre dekorierten lediglich ihr Jugendbild zusätzlich mit dem uniformen Blau der FDJ-Hemden. Anstands- und Benimmbücher hatten Konjunktur in beiden deutschen Staaten. Sitte und Brauchtum erstarkten und ließen für Spontanität und Aufbegehren Jugendlicher wenig Platz. Eines der Standardwerke in der DDR hieß damals "Keine Angst vor guten Sitten". Dessen Autor Karl Kleinschmidt, religiöser Sozialist und Domprediger in Schwerin, hatte bereits 1954 in seiner Broschüre "Jugend in Gefahr" nicht nur vor dem "Teufel Alkohol", sondern vor dem Sittenverfall insgesamt gewarnt.[22] Sein Leitbild von Jugendlichkeit orientierte sich an traditioneller Moral und Etikette: Höflichkeit, Zurückhaltung und ein gepflegtes Äußeres sollten den sozialistischen Alltag Heranwachsender prägen.

In diese "alltägliche Verteidigung der Korrektheit"[23] schlugen Bill Haleys provokante Rock 'n' Roll-Rhythmen und Elvis Presleys lasziver Hüftschwung ein wie eine Bombe. Bereits 1955 zeigte sich der Sozialhygieniker Rudolf Neubert entsetzt über die bedrohliche "Renaissance des Körperlichen". Ihn erschreckte die zunehmende "Maskenhaftigkeit des Gebarens vieler junger Leute"; ihre zur Schau gestellte Lässigkeit, die er für Gefühlskälte hielt, irritierte ihn: "Was mir nicht gefällt, das sind diese gelangweilten, blasierten Gesichter der Tanzenden. (...) Schön, zappelt meinetwegen, aber macht dabei nicht so entsetzlich maskenhafte, sture Gesichter, sondern lacht wenigstens. Beim Menuett hat man gelächelt, beim Rheinländer hat man sich angelacht."[24] Während sich Neubert gegenüber den Rock 'n' Roll-Tänzern noch hilflos im Verstehen übte, grenzten sie andere sozialistisch-kleinbürgerliche Benimmlehrer längst schon aus: "Ein wohlerzogener junger Mensch wird eine Tanzveranstaltung nicht mit Akrobatik verwechseln. Gegen Frühgymnastik mit entsprechenden Bewegungen hat niemand etwas einzuwenden; in einer gepflegten Tanzgaststätte, bei Geselligkeit, haben sie jedoch nichts zu suchen."[25]


Fußnoten

13.
Jürgen Zinnecker, Jugendkultur 1940–1985, Opladen 1987, S. 39.
14.
Jürgen Zinnecker, Jugendkultur 1940–1985, Opladen 1987, S. 40f.
15.
Charlotte Heinritz, Bedrohte Jugend – drohende Jugend? Jugend der Fünfziger Jahre im Blick des Jugendschutzes, in: Arthur Fischer u.a., Jugendliche und Erwachsene '85. Generationen im Vergleich, Opladen 1985, Bd. 3, S. 293ff.
16.
Kasper Maase, BRAVO Amerika. Erkundungen zur Jugendkultur der Bundesrepublik in den fünfziger Jahren, Hamburg 1992, S. 87f.
17.
Zit.: Bernd Lindner, DDR Rock & Pop, Köln 2008, S. 24.
18.
Zit.: Die klingende Monatsschau, Feb. 1959. – Das staatliche Lable für Unterhaltungsmusik "Amiga" gab 1955–1965 monatlich eine Single heraus, die alle Neuerscheinungen präsentierte und sie propagandistisch einordnete.
19.
Neues Deutschland, 7.2.1959.
20.
DDR-Patent 1-3-4-5, in: Sonntag, 5/1959, S. 6.
21.
Zit.: Geschichten aus 60 Jahren AMIGA. Vom Lipsi-Schritt zur Jugendliebe 1947–1977, Berlin 2007, S. 44.
22.
Karl Kleinschmidt, Jugend in Gefahr, Berlin (O.) 1954, S. 7ff; ders., Keine Angst vor guten Sitten. Ein Buch über die Arten miteinander umzugehen, Berlin (O.) 1957.
23.
Thomas Ziehe, Die alltägliche Verteidigung der Korrektheit, in: Schock und Schöpfung. Jugendästhetik im 20. Jahrhundert, Hg. Deutscher Werkbund, Darmstadt 1986, S. 254–258.
24.
Rudolf Neubert, Die Geschlechterfrage. Ein Buch für junge Menschen, Rudolstadt 1955; zit.: Wolfgang Engler, Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land, Berlin 1999, S. 237f.
25.
Karl Smolka, Gutes Benehmen von A–Z, Berlin 1957, S. 311.

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