Beleuchteter Reichstag

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

Eine zentrale Säule des Herrschaftssystems der SED-Diktatur war der Sicherheitsapparat. Ministerium für Staatssicherheit und Volkspolizei waren darin dicht miteinander verwoben, standen aber zum Teil auch in Konkurrenz zueinander. Gemeinsam war ihnen das Ziel der Abwehr "innerer Feinde". Diesem Zweck diente auch die Umerziehung von Strafgefangenen in Haftarbeitslagern der DDR-Justiz.

Erich Honecker überreicht 1985 das Rote Ehrenbanner des ZK der SED an das Ministerium des Innern. Friedrich Dickel nimmt das Banner entgegen.

Tobias Wunschik

Risse in der Sicherheitsarchitektur
des SED-Regimes

Staatssicherheit und Volkspolizei waren die wichtigsten Säulen der inneren Repression, gerade in der Ära Honecker. Doch herrschte zwischen den beiden Apparaten eher Kooperation oder Konfrontation?

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Propagandabild des Innenministeriums der DDR.

Heidrun Budde

Vopo – Beruf für Auserwählte

Das SED-Regime ignorierte das Recht immer dann, wenn es politisch geboten erschien. Die hier aufgezeigte gemeinsame Vorgehensweise von Polizei und Staatssicherheit zur Rekrutierung von willfährigen Helfern des Systems war Willkür in extremer Ausprägung.

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Haftarbeitslager Oelsnitz beim Gottes-Hilfe-Schacht um 1955.

Marcus Sonntag

DDR-Arbeitslager – Orte der Schaffung eines "neuen Menschen"

In den Arbeitslagern der DDR sollten Häftlinge zu kommunistischen Menschen erzogen werden. Die Realität und der Alltag in den Lagern sahen sehr viel nüchterner aus. Anspruch und Wirklichkeit des Erziehungsversuchs werden im folgenden Beitrag anhand von Gefangenenakten untersucht.

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Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 28. Februar 1961
    Das Bundesverfassungsgericht erklärt auf Antrag der sozialdemokratisch regierten Länder Hamburg, Hessen, Bremen und Niedersachsen die von Adenauer am 25. 7. 1960 gegründete »Deutschland-Fernseh-GmbH« für verfassungswidrig. Hauptgründe: Sie sei von der... Weiter
  • 28. Februar 1966
    Die DDR beantragt die Aufnahme in die UNO. Der Antrag, der die internationale völkerrechtliche Anerkennung der DDR durchsetzen soll, scheitert bereits am Sicherheitsrat mangels einer Empfehlung an die UN-Vollversammlung. Weiter
  • 28. Februar 1975
    Die EG-Mitgliedstaaten und 46 AKP-Staaten (Afrikas, der Karibik und des Pazifiks) unterzeichnen die Konvention von Lomé/ Togo, die am 1. 4. 1976 in Kraft tritt. Ihr ist bisher etwa die Hälfte der Entwicklungsländer beigetreten. Sie erhalten zollfreien Zugang... Weiter
  • 28. Februar 1981
    Die bisher größte Protestdemonstration von Kernkraftgegnern findet in der Wilstermarsch statt. Sie richtet sich gegen den Bau des Kernkraftwerks Brokdorf. Weiter
  • 28. Februar 1983
    Kriegsdienstverweigerungs-Neuordnungsgesetz: Der Zivildienst wird von 16 auf 20 Monate verlängert; er dauert künftig um ein Drittel länger als der jeweilige Grundwehrdienst. An die Stelle der mündlichen Gewissensprüfung tritt die schriftliche... Weiter
  • 28. Februar 1991
    Nach monatelangen Streitigkeiten über die Finanzkrise in den fünf neuen Bundesländern einigen sich Bundeskanzler Kohl und die 16 Ministerpräsidenten der Länder auf einen Kompromiss. Bund und Altländer tragen in einer gemeinsamen Solidaritätsaktion zu einer... Weiter