BUNDESTAGSWAHL 2021 Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

Eine zentrale Säule des Herrschaftssystems der SED-Diktatur war der Sicherheitsapparat. Ministerium für Staatssicherheit und Volkspolizei waren darin dicht miteinander verwoben, standen aber zum Teil auch in Konkurrenz zueinander. Gemeinsam war ihnen das Ziel der Abwehr "innerer Feinde". Diesem Zweck diente auch die Umerziehung von Strafgefangenen in Haftarbeitslagern der DDR-Justiz.

Erich Honecker überreicht 1985 das Rote Ehrenbanner des ZK der SED an das Ministerium des Innern. Friedrich Dickel nimmt das Banner entgegen.

Tobias Wunschik

Risse in der Sicherheitsarchitektur
des SED-Regimes

Staatssicherheit und Volkspolizei waren die wichtigsten Säulen der inneren Repression, gerade in der Ära Honecker. Doch herrschte zwischen den beiden Apparaten eher Kooperation oder Konfrontation?

Mehr lesen

Propagandabild des Innenministeriums der DDR.

Heidrun Budde

Vopo – Beruf für Auserwählte

Das SED-Regime ignorierte das Recht immer dann, wenn es politisch geboten erschien. Die hier aufgezeigte gemeinsame Vorgehensweise von Polizei und Staatssicherheit zur Rekrutierung von willfährigen Helfern des Systems war Willkür in extremer Ausprägung.

Mehr lesen

Haftarbeitslager Oelsnitz beim Gottes-Hilfe-Schacht um 1955.

Marcus Sonntag

DDR-Arbeitslager – Orte der Schaffung eines "neuen Menschen"

In den Arbeitslagern der DDR sollten Häftlinge zu kommunistischen Menschen erzogen werden. Die Realität und der Alltag in den Lagern sahen sehr viel nüchterner aus. Anspruch und Wirklichkeit des Erziehungsversuchs werden im folgenden Beitrag anhand von Gefangenenakten untersucht.

Mehr lesen

Die Mauer. 1961 bis 2021

Bildmontagen und eine VR-Animation

Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 46 Bildmontagen und einer Virtual-Reality-Animation an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

Mehr lesen

Themenseite

60 Jahre Mauerbau

Die Berliner Mauer trennte mehr als 28 Jahre lang Ost und West. Sie ist zum Symbol der konfliktreich verkanteten Nachkriegsordnung der Alliierten geworden. Zwischen 1961 und 1989 wurden mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. In diesen Angaben nicht erfasst ist die unbekannte Anzahl von Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihre individuellen Lebensverhältnisse starben.


Mehr lesen

NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

Mehr lesen

Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

Jetzt ansehen

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

Mehr lesen

Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

Mehr lesen

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

Mehr lesen

Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

Mehr lesen

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

Mehr lesen

Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

Mehr lesen

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

Mehr lesen auf bpb.de

Der Tag in der Geschichte

  • 18. September 1953
    Das Bundesergänzungsgesetz - seit 29. 6. 1956 Bundesentschädigungsgesetz (BEG) - regelt die Wiedergutmachung für NS-Opfer. Voraussetzung ist, dass sie aus Gründen der Rasse, des Glaubens, der Weltanschauung oder der politischen Gegnerschaft Schäden an Leben,... Weiter
  • 18. September 1963
    Die Visapflicht entfällt zwischen der DDR und Ungarn bei Privatreisen. Dies wird auch mit der CSSR am 30. 9. 1963, mit Polen am 7. 6. 1964, mit Rumänien am 15. 6. 1965 und mit der Sowjetunion am 16. 12. 1965 vereinbart. Weiter
  • 18. September 1973
    Aufnahme in die UNO. Die DDR tritt der UN-Charta sowie dem Statut des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag bei. (18. 9. 1973 und 18. 9. 1973) Die DDR ist ab 1. 1. 1980 zwei Jahre lang nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Weiter
  • 18. September 1973
    Die Generalversammlung nimmt die BRD und die DDR durch Akklamation in die Vereinten Nationen (UNO) auf. Gemäß Grundvertrag vom 21. 12. 1972 (21. 12. 1972) hatten die beiden deutschen Staaten am 13./15. 6. 1973 ihre Mitgliedschaft beantragt. Der Sicherheitsrat... Weiter
  • 18. September 1973
    Aufnahme der beiden deutschen Staaten in die UNO: 18. 9. 1973. Weiter
  • 18. September 1973
    Die beiden deutschen Staaten werden in die UNO aufgenommen. Zur Antragstellung: 21. 12. 1972 und 18. 9. 1973. Die Vier Mächte hatten am 9. 11. 1972 bestätigt, dass sie die Anträge der BRD und der DDR auf Mitgliedschaft in der UNO unterstützen, und... Weiter
  • 18. September 1973
    Beitritt der beiden deutschen Staaten zur UNO. (18. 9. 1973 und 18. 9. 1973) Weiter
  • 18. September 1990
    West-Berliner Senat und Ost-Berliner Magistrat vereinbaren, die Stadt vom 3. 10. bis zur Bildung einer Gesamtberliner Exekutive nach den Wahlen vom 2. 12. 1990 gemeinsam zu regieren. Weiter

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

Mehr lesen