Beleuchteter Reichstag

30.3.2011 | Von:
Marcus Sonntag

DDR-Arbeitslager – Orte der Schaffung eines "neuen Menschen"

III. "Umerziehung" in den Achtzigerjahren


Vor allem mit den Gefangenenakten des letzten Jahrzehnts der DDR lässt sich abbilden, wie die Vollzugsangehörigen ihren Erziehungsauftrag in den Lagern umsetzten. Dies geschieht hier anhand eines konkreten Falls aus dem Unterwellenborner Lager.[23]

Gegen den Gefangenen W. wurde 1980 aufgrund von "Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch asoziales Verhalten" Haftbefehl erlassen. Er wurde nach § 249 des Strafgesetzbuches der DDR zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Ein Auszug zeigt, dass W. bereits als Schüler wegen Körperverletzung zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt und zu einem 10.-Klasse-Abschluss, fünf Tagen gemeinnütziger Freizeitarbeit sowie monatlicher Berichtspflicht unter Androhung einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verpflichtet worden war. Diese Vorstrafe wurde nun angerechnet. Nach der Untersuchungshaft und dem Ergehen des Urteils verlegte man W. in das Arbeitslager Unterwellenborn, wo der zuständige SV-Angehörige ein Aufnahmegespräch mit ihm führte.[24]

Dieses erste Gespräch diente dem Kennenlernen des Gefangenen. Auf einem speziellen Formular hielt der Erzieher Angaben zu Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmalen fest und machte sich Notizen zum Verhalten des Inhaftierten während des Gesprächs: W. sei aufgeschlossen, habe aber eine "lasche Haltung". Erzieher und Strafgefangener sprachen über Schuldbekenntnis und Bereitschaft zu Bewährung und Wiedergutmachung. Auf der Rückseite des Formulars war Raum für Eintragungen zu "Strukturmerkmalen der Persönlichkeitsentwicklung", die der Strafvollzug an Dingen wie geordneter sozialer Entwicklung, geordneten Familienverhältnissen, gesellschaftlicher Arbeit, Wehrdienst und Mitgliedschaft in gesellschaftlichen Organisationen festmachte. Beim Aufnahmegespräch wurde mit dem Gefangenen die Höhe der Rücklage festgelegt, die monatlich bis zur Entlassung angespart werden sollte. W. wollte 20 Mark im Monat zurücklegen, um 300 Mark ansammeln zu können.

Offenbar waren die Vollzugsverantwortlichen tatsächlich darauf bedacht, eine präzise Einschätzung eines Gefangenen vorzunehmen, um ihn erziehen zu können. Maßnahmen hierfür wurden in einem Erziehungsprogramm festgelegt, das Angaben zur Persönlichkeit des Gefangenen sowie zu Schwerpunkten und Tätigkeiten der Erziehung, etwa staatsbürgerlichen Schulungen, enthielt. Verhalten und Umgang eines Gefangenen sollten stets kontrolliert und in regelmäßigen Abständen mit ihm ausgewertet werden.[25] Viele Gefangene wurden als labil und willensschwach charakterisiert, die Formulare für die Erziehungsprogramme oft nur leidlich ausgefüllt.[26] Dennoch waren die Zeiten, in denen Lagerhäftlinge einfach nur in Arbeit gebracht werden sollten, definitiv vorüber.

Industrieanlagen des VEB Maxhütte Unterwellenborn 1989.Industrieanlagen des VEB Maxhütte Unterwellenborn 1989. (© Jan Peter Kasper
© Bundesarchiv, Bild 183-1989-0425-019)
Bald nach der Aufnahme des Gefangenen W. in das Lager Unterwellenborn erfolgte tatsächlich das erste Erziehungsgespräch, worüber der Durchführende handschriftlich Nachweis führte. Offensichtlich zeigte sich der Häftling zu dieser Zeit noch willig, durch gute Leistungen seine vorzeitige Entlassung auf Bewährung zu erreichen: "Während des Gesprächs war W. sachlich u. aufgeschlossen u. diszipliniert, redet relativ viel." In anderen Fällen fielen die Notizen erheblich knapper aus. Hier gab es deutliche Unterschiede zwischen den Erziehern.[27]

Schon knapp zehn Tage später legte der Verantwortliche eine weitere Kurzeinschätzung des Betragens des Gefangenen an. Beurteilt wurde W. anhand seines Gesamtverhaltens, seiner Disziplinarstrafen, seiner Anerkennungen bzw. der verfügten Sicherungsmaßnahmen, der persönlichen Ordnung und Sauberkeit und aufgefallenen Besonderheiten. Sein Gesamtverhalten war ohne wesentliche Beanstandungen, sein Auftreten ruhig und diszipliniert, seine Arbeitsleistungen gut; sein Verhalten im Strafgefangenenkollektiv war verträglich, so der SV-Angehörige, der seinen Erziehungsauftrag ernst zu nehmen schien.

Gut zweieinhalb Monate nach seiner Einweisung legte der zuständige Erzieher einen Führungsbericht an, in dem eingeschätzt werden sollte, ob der Gefangene bereits für eine bedingte Strafaussetzung in Frage käme. Hier zeigen sich nun die Richtwerte, an denen das Vollzugswesen die Besserung eines Gefangenen, also Erziehungserfolge, messen wollte. Angeführt wurden eine allgemeine Beurteilung des Gefangenen und Angaben darüber, wie er sich führte, es folgten die sehr bedeutsame Einschätzungen seiner politischen Grundhaltung sowie seiner Arbeitsleistung. Gerade die beiden letztgenannten Bewertungen entschieden über das weitere Schicksal eines Sträflings. Wurden hier keine Verbesserungen festgestellt, war an eine Strafaussetzung auf Bewährung nicht zu denken – wie im Falle von W., dessen "politische Grundhaltung" laut Erzieher "als negativ eingeschätzt werden" müsse. Und sein Arbeitseinsatzbetrieb, der VEB Transportgummi Bad Blankenburg, meldete dem Strafvollzug, dass W. "zwar in der Lage ist, gute Leistungen zu vollbringen, jedoch aufgrund seiner mangelnden Einstellung zur Arbeit dieses nur erreicht wird, wenn er ständig unter Kontrolle bzw. des staatlichen Zwanges [sic!] steht."[28] Bei anderen Lagerinsassen hingegen brachten eine "progressive" Einstellung zur DDR sowie gute Leistungen als Brigadier beim Arbeitseinsatz Prämierungen bis hin zur Ernennung zum "besten Strafgefangenen des Monats" ein.[29] Das "vorzeitige Erreichen der Erziehungsziele" führte allerdings nicht immer zur Entlassung.[30]

Möglicherweise veränderte sich unter dem Eindruck der abgelehnten Entlassung auf Bewährung W.'s Verhalten. Während er anfangs bereit zu sein schien, sich auf die Erziehungsvorgaben der Vollzugsangehörigen einzulassen, legte er in der Folgezeit in deren Augen ein eher renitentes Verhalten an den Tag. Davon zeugen die Nachweise über Disziplinarmaßnahmen in seiner Akte. Im Mai 1980 etwa erhielt der Gefangene eine Verwarnung wegen Arbeitsverweigerung: Er hatte sich von einem SV-Angehörigen ungerecht behandelt gefühlt. Dafür wurde er mit Arrest bestraft. Vor dem Strafantritt wurden ihm verschiedene persönliche Dinge abgenommen, die er nach der Arreststrafe zunächst nicht zurückerhielt. Grund genug für ihn, eine Beschwerde einzureichen, der prompt stattgegeben wurde.[31]

An anderer Stelle legte sich W. mit einem SV-Angehörigen wegen der Ausgabe von Tabletten an. Deshalb wurde mit ihm eine Aussprache geführt. Regelmäßig beschwerte er sich über das Verhalten von Vollzugsangehörigen, verlangte und erhielt auch eine Unterredung mit dem für die Haftaufsicht zuständigen Staatsanwalt. Das hatte zur Folge, dass ein gegen W. gerichteter Gesäßtritt eines SV-Angehörigen disziplinarisch geahndet wurde, weil der Wärter gegen die "sozialistische Gesetzlichkeit" verstoßen hatte. Die Gefangenen waren also nicht vollkommen rechtlos oder gar der Willkür des Vollzuges völlig hilflos ausgeliefert, jedenfalls nicht mehr in den Achtzigerjahren.

Nachdem W. die Möglichkeiten der Gegenwehr erkannt hatte, begann er offenbar den Vollzugsangehörigen regelrecht herauszufordern. Die in der Akte vorhandene Entwicklungsübersicht zeigt, dass er zunehmend "trotzig" auftrat. W. wird beschrieben als "charakterlich unausgeglichen, schnell erregbar, unsachlich und stur". Zwischenzeitlich hatte der Gefangene in einem weiteren Erziehungsgespräch ganz offen mit der Antragstellung auf Übersiedlung in die Bundesrepublik gedroht. Außerdem forderte er unverhohlen eine Umschulung zum Gärtner, die der Strafvollzug ihm ermöglichen sollte. Mitte September hatte W. illegal ferngesehen, nachdem eine Gruppe von Inhaftierten den Fernsehraum eigenmächtig geöffnet und den Fernsehschrank aufgebrochen hatte. Gegen Ende des Jahres 1980 machte W. Schwierigkeiten beim Wecken und beim Bettenbau, was disziplinarisch geahndet wurde. Erst im November hatte er für seine "Eskapaden" mit fünf Tagen Einzelarrest gebüßt. Im Kommando war er zu diesem Zeitpunkt eindeutig als einer der Unruheherde auszumachen, so die Vollzugsangehörigen. Zu allem Überfluss kündigte W. in einem Brief an einen Freund an, nach der Entlassung mit ihm einen "abtrinken" zu wollen. "Die 6 Monate sind doch geschenkt.", teilte er seinem Bekannten postalisch mit. Offenbar hatte der Vollzug im Lager jeglichen Abschreckungseffekt verloren.[32] Die Erziehungsversuche der Vollzugsangehörigen entfremdeten den Gefangenen eher stärker von der sozialistischen Gesellschaftsordnung.

Die Strafvollzugsangehörigen reagierten im Fall W. offenbar nicht mit subtileren Sanktionsmitteln, was durchaus möglich gewesen wäre. Am Ende resignierten die Verantwortlichen. In der Abschlussbeurteilung wurde vermerkt, dass der Gefangene W. öfter die Arbeit verweigerte, sich illegal tätowierte oder gar SV-Angehörige bedrohte bzw. beleidigte. Er wurde achtmal disziplinarisch zur Verantwortung gezogen. Alle eingeleiteten Maßnahmen hatten keinerlei Erfolg gebracht.[33]

Es handelt sich hier nicht um einen Einzelfall, wie andere Gefangenakten nachdrücklich belegen. Spätestens in den Achtzigerjahren war die Haft in einem Arbeitslager gleichbedeutend mit der Unterbringung in einer baulich etwas anders angelegten Vollzugseinrichtung. Die Inhaftierten sollten vielleicht auf dem Papier umerzogen und zu "neuen" Menschen gemacht werden. Lässt man die Ideologie beiseite, handelte es sich aber in praxi um Steuerungs- und Einwirkungsversuche, wie sie in vielen Vollzugssystemen der Welt üblich waren und sind. Wie dort nahm wenigstens ein Teil der Vollzugsangehörigen den Erziehungsauftrag ernst, setzte sich mit einem Gefangenen auseinander, war gewillt, Perspektiven aufzuzeigen. Aber auch in der DDR scheiterten diese Versuche oft nicht zuletzt an den Menschen, an die sie sich richteten. Gerade in den Achtzigerjahren vermochten die sozialistischen Heilsversprechen der SED immer weniger DDR-Bürger zu überzeugen.[34] Die Politerziehung, die "Rotlichtbestrahlung", in der Haft erzeugte vor allem Ablehnung und Renitenz. Zudem hatten die Inhaftierten durchaus – enge – Handlungsspielräume. Der Strafvollzug der DDR stand gerade wegen des besonderen deutsch-deutschen Verhältnisses unter "besonderer" Beobachtung. Die Verantwortlichen konnten sich ein brutales Durchgreifen kaum mehr leisten. Und sogar der Einzelarrest verlor irgendwann seine abschreckende Wirkung. Gefangene waren den Erziehungs- und Disziplinierungsversuchen in den Arbeitslagern der DDR nicht hilflos ausgeliefert. Offensichtlich versagten die Arbeitslager der DDR bei ihrer Aufgabe, die Utopie von der Schaffung eines "neuen Menschen" Realität werden zu lassen. Um es mit den Worten eines Häftlings zu sagen: "Denken die, ich hätte mich im Gefängnis gebessert? Hier wird keiner besser. Die Strafe hab ich runtergebrummt, weiter nichts."[35]


Fußnoten

23.
Das Haftlager Unterwellenborn trug seit ca. 1953 die Bezeichnung Haftarbeitslager, seit 1963 die Bezeichnung Strafvollzugskommando, seit etwa 1975 die Bezeichnung Strafvollzugseinrichtung. Am Lagercharakter änderte sich deswegen nichts. Bezeichnend ist, dass Häftlinge in Briefen auch 1986 noch wie selbstverständlich den Begriff »Lager« für die Hafteinrichtung verwendeten: Brief an die Eltern von 1986, Gefangenenakte V. M., EJ 1987, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
24.
Siehe für diese und die folgenden Angaben Gefangenenakte U. W., EJ 1981, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
25.
Siehe Gefangenenakte W. S., EJ 1982, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
26.
Siehe etwa Gefangenenakte A. O., EJ 1983, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
27.
Siehe für diese und die folgenden Angaben wieder die Gefangenenakte U. W., EJ 1981, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
28.
Gefangenenakte U. W., EJ 1981, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
29.
Siehe Gefangenenakten von L. M., EJ 1981, und O. M., EJ 1989, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
30.
Vgl. Gefangenenakte T. K., EJ 1987, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
31.
Siehe Gefangenenakte U. W., EJ 1981, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
32.
Gefangenenakte U. W., EJ 1981, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn. Siehe auch Gefangenenakte W. H., EJ 1987, ebd.
33.
Siehe Gefangenenakte U. W., EJ 1981, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.
34.
Vgl. Stefan Wolle, Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR 1971–1989, 2. Aufl., Berlin 1999, S. 123–134.
35.
Siehe Brief an die Mutter, Gefangenenakte E. H., EJ 1984, Archiv der JVA Hohenleuben, Gefangenenakten der ehem. StVE Unterwellenborn.

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