Beleuchteter Reichstag

16.2.2011 | Von:
Marcus Böick
Angela Siebold

Die Jüngste als Sorgenkind?

Plädoyer für eine jüngste Zeitgeschichte als Varianz- und Kontextgeschichte von Übergängen

3. Erneuerungsvorschläge:
Historisierung langer Übergänge


3.1 Über die Grenzen des Bekannten hinaus

Durch räumlich wie zeitlich limitierte Perspektivsetzung ist Vieles aus dem Blick der ZeithistorikerInnen geraten: So bleiben gerade die west- und außereuropäischen Staaten und Gesellschaften noch zu häufig zeithistoriografische terrae incognitae, deren weitgehende Ausblendung mit impliziten Kontinuitätsvermutungen gerechtfertigt wird. Hier wäre die durchaus provokante Gegenfrage zu stellen, ob die "alte" Bundesrepublik bzw. das Westeuropa der 1980er-Jahre aus gegenwärtiger Perspektive in vielerlei Hinsicht nicht genauso fern und verwandelt erscheint wie die untergegangene sozialistische Staatenwelt. Eine "unbeabsichtigte Co-Transformation des 'alten' Europa" erscheint über die Maßen evident, wie Philipp Ther formulierte, der in seinem Plädoyer für eine transnationale Transformationsgeschichte eine perspektivische Überwindung der "ehemaligen Blockgrenzen" einfordert.[25] Eine umfassende Reintegration dieser getrennten Perspektiven ist dringend notwendig, wird jedoch nicht zuletzt durch akademische "Blockbildungen" weiterhin erschwert – etwa in Form von separaten Lehreinheiten für eine zeitlich nicht definierte "osteuropäische Geschichte" und für die übrige, "normale" Zeitgeschichte.

Jenseits dieser disziplinären Selbstbeschränkungen könnte sich ZeithistorikerInnen ein neuartiges Panorama raumübergreifender Dynamiken und Zusammenhänge eröffnen, das transnational und nicht nur komparatistisch durchmessen werden könnte. Weiterhin gehören gerade auch zäsurale Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand. Hier könnte eine differenzierende Problematisierung des Zäsurcharakters von 1989/90 weiterhelfen, die jüngst auch Martin Sabrow einforderte,[26] gerade weil ihre ordnende wie heuristische Funktion allzu evident erscheint. Die Zeitgeschichtsforschung könnte so ihre perspektivischen Blickachsen künftig flexibilisieren und je nach Thematik und Gegenstand auch längere Zeitabschnitte erkunden, deren Anfangs- und Endpunkte deutlich weniger starr zu fixieren wären. "1989/90" erschiene so nicht mehr als quasi-essentiale, "harte" Zäsur, sondern eher als Schwelle oder Scharnier im Kontext einer offenen Phase von Übergängen.


3.2 Jenseits der Extreme: methodische Synergien

Ausgerechnet in der jüngsten Zeitgeschichte finden zentrale Theoriedebatten der vergangenen Jahrzehnte kaum Resonanz. Dies mag damit zusammenhängen, dass es einleuchtend erscheint, sich bei der Erschließung naher Vergangenheiten zunächst den "klassischen" und scheinbar grundlegenden Fragen zu widmen, also jenen einer "harten" Politik- und Sozialgeschichte. Einem derart engen historiografischen Programm droht jedoch fachinterne Isolation und monothematische Hermetik. Schließlich haben sich in der deutschen Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten Forschungsansätze etabliert, die weniger den Anspruch erheben, vorherige Anstrengungen schlicht zu ersetzen, sondern ihnen weitere Perspektiven hinzuzufügen. Insbesondere die seit Mitte der 1990er-Jahre im deutschsprachigen Raum zum Durchbruch gelangte neue Kulturgeschichte könnte hier auf vielen Feldern befruchtend wirken.[27] Nicht allein das Was, sondern auch das Wie der Übergänge in den vergangenen 30 Jahren erschiene dann für ZeithistorikerInnen interessant; die konsequente Einbeziehung kulturhistorischer Ansätze könnte methodisch reflektierte Abstraktions- und Verfremdungseffekte forcieren und dergestalt auch dem Problem der mangelnden persönlichen Distanz entgegenwirken.

Übertriebene Heilserwartungen an die Adresse der Kulturgeschichte erscheinen allerdings überzogen; viel produktiver erschiene es, die Themen der Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in ein konstruktives Spannungsverhältnis zur kulturhistorischen Vielfalt an Themen, Analyseobjekten und Fragestellungen zu setzen. So könnten Mentalitäts-, Geschlechter-, Diskurs-, Medien-, Konsum-, Wissens-, Global- oder Umweltgeschichte sowie transnationale, postkoloniale und verflechtungsgeschichtliche Ansätze produktive Fragen auch für eine Geschichte der jüngsten Vergangenheit bereithalten. Eine Öffnung könnte nicht zuletzt dazu beitragen, die noch häufig zu beobachtenden gegenseitigen Abschließungs- und Abgrenzungstendenzen zwischen Politik- und SozialhistorikerInnen auf der einen sowie KulturhistorikerInnen auf der anderen Seite pragmatisch zu überwinden.

Produktive Inspirationen hierfür könnte nicht zuletzt auch die stärkere Rezeption zeithistorischer Arbeiten außerhalb Deutschlands bereithalten[28]: Hierbei sei exemplarisch auf die mangelnde Scheu bei der Erschließung der gegenwartsnahen Vergangenheiten in der angelsächsischen Geschichtsforschung oder auf die Wahrnehmung des Umbruchs 1989/90 als langfristigen Transformationsprozess aus mittel- und osteuropäischer Perspektive verwiesen. Eine Internationalisierung der zeithistorischen Disziplinen könnte so bereichernd neben die bereits bestehende, allerdings oft national begrenzte, methodisch teils unreflektierte Interdisziplinarität treten.


3.3 Konturen einer Varianz- und Kontextgeschichte von Übergängen

Brückenschläge, Missverständnisse, Abgrenzungen? – Begegnungen zwischen Ost- und Westeuropa vor und nach dem Ende des Kalten Krieges.Brückenschläge, Missverständnisse, Abgrenzungen? – Begegnungen zwischen Ost- und Westeuropa vor und nach dem Ende des Kalten Krieges. (© Dialog. Deutsch-polnisches Magazin)
Nimmt man die von Lutz Niethammer umschriebene Herausforderung an, die "Geschichte der Miterlebenden in den letzten drei Jahrzehnten historisch zu dimensionieren und erforschenswerte Fragestellungen für diese Geschichte auszuarbeiten"[29], so bedarf es neuerlicher konzeptioneller Anstrengungen. Mögliche Konturen einer erneuerten wie erweiterten Zeitgeschichtsforschung seien hier explizit zur Debatte gestellt. Die programmatischen Überlegungen ließen sich pointiert als eine Varianz- und Kontextgeschichte von Übergängen beschreiben: Varianzgeschichte, weil sie methodisch konventionelle Themenbereiche der Politik-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte mit neueren kulturhistorischen Perspektiven pragmatisch zusammenführen und so etablierte Deutungsformationen durch einen programmatischen Methoden- und Themenpluralismus aufbrechen will. Kontextgeschichte, weil sie perspektivisch längerfristig ausgreifende räumliche wie strukturelle Zusammenhänge und Beziehungsgeflechte abseits altbekannter Dichotomien und Periodisierungen erkunden will. Entsprechend offen muss ihr thematischer Zuschnitt bleiben, wobei die Erforschung von vielfältigen und langfristigen Übergängen, ihren (Un-)Gleichzeitigkeiten, Verflechtungen und Asymmetrien, Ambivalenzen und Kontingenzen ihre konzeptionelle Achse bildet: Sie erkundet diese Übergänge in der "hohen Politik" gleichermaßen wie in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, den Medien, im Konsum sowie im konkreten Alltag; natürlich auch: im "Osten" und im "Westen" Europas. Die jüngste Vergangenheit wird so für ZeithistorikerInnen zu einem multiperspektivisch zu durchleuchtenden Möglichkeitsraum, reichhaltig angefüllt mit Vor-, Nach-, Neben- und Alternativgeschichten, die geschrieben werden wollen.


3.4 Neue Themenfelder für die jüngste Zeitgeschichte

Wie könnte das Themenprofil einer solchen Übergangsgeschichte aussehen? Hierzu einige kursorische Überlegungen: Erstens könnte auf einer diskursgeschichtlich zu analysierenden Makroebene dem langfristigen Wandel von Raumprojektionen und Orientierungswelten in Europa nachgegangen werden, der sowohl regionale, nationale wie europäische Bezüge identifiziert als auch Grenzüberschreitungen berücksichtigt. Hier wäre dezidiert nach dem Wechselspiel zwischen der politischen Integration Europas sowie den parallelen Veränderungen in den Regionen West-, Mittel- und Osteuropas, nach gegenläufigen Entwicklungen wie Globalisierung und Renationalisierung, aber auch nach neuen Grenzziehungen zu einem "Außereuropa" sowie den angelagerten identitären Selbst- und Fremdzuschreibungen zu fragen.

Zweitens sollte der Wirtschafts- und Sozialgeschichte eine zentrale Rolle zukommen: Neben dem Wandel der Unternehmenslandschaften sowie der jeweiligen Arbeitswelten könnten hier insbesondere die umfassenden Umbauten und Neujustierungen im Verhältnis von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft berücksichtigt werden. Eine Wissens-, Praxis- und Erfahrungsgeschichte des Wirtschaftsumbaus erforderte eine ausgreifende Perspektive, die die Privatisierungsdebatten im Westeuropa der 1980er-Jahre zwingend integrieren müsste.

Weiterhin ließen sich – drittens – auf einer alltagshistorisch zu fassenden Mikroebene individuelle Erfahrungswelten und subjektive Aneignungen im Kontext soziokultureller wie sozioökonomischer Übergänge untersuchen – von geschlechtsspezifischen, generationellen, familiären oder religiösen Lebenswelten über Migrations-, Kommunikations- und Konsumhandeln bis hin zu Fragen nach Such- und Orientierungsprozessen, über die HistorikerInnen jenseits grober Sozialstatistik und griffiger soziologischer Formeln bislang wenig zu berichten wissen.

Viertens bildet die angesprochene konsequente Historisierung der zeitgenössischen Transformationsforschung auf einer Metaebene eine Herausforderung. Eine zentrale Rolle dürfte so begriffshistorischen Sondierungen zukommen, die sich mit dem semantischen Bedeutungswandel sowie der Neuetablierung von Leitbegriffen und Dichotomien befassen – etwa "Globalisierung", "Zivilgesellschaft", "Neoliberalismus", "Dritter Weg", "Flexibilisierung" oder "Vernetzung" –, aber auch mit geläufigen Begriffspaaren wie "Europa" und "Europäische Gemeinschaft/Union" oder neuen Dichotomisierungen – etwa des "Westens" und der "islamischen Welt". Zudem wäre es lohnenswert, mittlerweile sprichwörtliche und ihrem Kontext entrückte Epochenformeln wie das "Ende der Geschichte", den "Kampf der Kulturen" oder das "postideologische Zeitalter" als zeitgenössische Projektionsfolien zu kontextualisieren.


Fußnoten

25.
Philipp Ther, Das "neue Europa" seit 1989. Überlegungen zu einer Geschichte der Transformationszeit, in: Zeithistorische Forschungen 6 (2009) 1, S. 7.
26.
Martin Sabrow, 1990 – eine Epochenzäsur? Einführungsvortrag zur Veranstaltungsreihe "1990 – als Epochenzäsur", Potsdam 29.4.2010.
27.
Thomas Mergel/Thomas Welskopp (Hg.), Geschichte zwischen Kultur und Gesellschaft. Beiträge zur Theoriedebatte, München 1997.
28.
Alexander Nützenadel/Wolfgang Schieder (Hg.), Zeitgeschichte als Problem. Nationale Traditionen und Perspektiven der Forschung in Europa, Göttingen 2004.
29.
Lutz Niethammer, Methodische Überlegungen zur deutschen Nachkriegsgeschichte. Doppelgeschichte, Nationalgeschichte oder asymmetrisch verflochtene Parallelgeschichte?, in: Christoph Kleßmann u.a. (Hg.). Deutsche Vergangenheiten – eine gemeinsame Herausforderung. Der schwierige Umgang mit der doppelten Nachkriegsgeschichte, Berlin 1999, S. 307–327, hier 324.

Die Mauer. 1961 bis 2021

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