Beleuchteter Reichstag

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2.2.2012 | Von:
Rüdiger Thomas

Literatur-Mosaik

Neue Bücher über das Comic "Mosaik", über Buch und Lesen in der DDR, zur deutschen Literaturgeschichte seit 1945 und zur Erinnerungskultur in der Literatur, in Kinder- und Jugendbüchern, im Film und in den Medien.

Sammelrezension zu:

Mark Lehmstedt: Die geheime Geschichte der Digedags. Die Publikations- und Zensurgeschichte des "Mosaik" von Hannes Hegen, Leipzig: Lehmstedt 2010, 430 S., € 24,90, ISBN: 9783937146997.

Dietrich Löffler: Buch und Lesen in der DDR. Ein literatursoziologischer Rückblick (Forschungen zur DDR-Gesellschaft), Berlin: Ch. Links 2011, 440 S., € 49,90, ISBN: 9783861536369.

Wilfried Barner (Hg.): Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis zur Gegenwart, 2., erw. Aufl., München: C. H. Beck 2006, 1 295 S., € 49,90, ISBN: 9783406542206.

Helmut Peitsch: Nachkriegsliteratur 1945–1989 (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs; 24), Göttingen: V&R unipress 2009, 404 S., € 53,90, ISBN: 9783899717303.

Richard Kämmerlings: Das kurze Glück der Gegenwart. Deutschsprachige Literatur seit '89, Stuttgart: Klett-Cotta 2011, 208 S., € 16,95 , ISBN: 9783608946079.

Michael Braun: Wem gehört die Geschichte? Erinnerungskultur in Literatur und Film, Sankt Augustin/Berlin: Konrad Adenauer Stiftung 2010, 136 S., ISBN: 9783941904835 (Der Band ist vergriffen, eine erw. Neuauflage bei einem Verlag in Vorbereitung).

Ute Dettmar, Mareile Oetken (Hg.): Grenzenlos. Mauerfall und Wende in (Kinder- und Jugend-)Literatur und Medien (Beiträge zur neueren Literaturgeschichte; 279), Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2010, € 44,–, ISBN: 9783825357559.



Nachdem in den beiden ersten Jahrzehnten seit der deutschen Vereinigung vor allem politikgeschichtliche Publikationen erschienen sind, werden in den letzten Jahren zunehmend kulturgeschichtliche Studien vorgelegt, die zugleich wichtige Beiträge zur deutschen Gesellschaftsgeschichte bieten.



Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 19. Februar 1979
    Anlässlich des Besuchs Honeckers schließt die DDR einen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Volksrepublik Angola ab. Damit werden erstmals die bilateralen Freundschaftsund Kooperationsverträge auf Entwicklungsländer erstreckt, um sie an das... Weiter
  • 19. - 22. Febr. 1986
    Als bislang höchster DDR-Repräsentant besucht auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion Volkskammerpräsident Horst Sindermann die BRD. Er führt u. a. Gespräche mit Bundeskanzler Kohl, Bundestagspräsident Jenninger und SPD-Kanzlerkandidat Rau. Weiter