Beleuchteter Reichstag

5.2.2013 | Von:
Thomas Wiedemann

Rütteln an den Grundfesten der Adenauer-Republik

Der folgenschwere Dialog des Publizistikwissenschaftlers Walter Hagemann mit der SED

1. Einleitung

Im Mittelpunkt des Aufsatzes steht das, was für den Zusammenhalt der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn ihres Bestehens wesentlich war: die Abgrenzung von der DDR. Veranschaulichen kann dies der Fall des Publizistikwissenschaftlers Walter Hagemann (1900 bis 1964), der sich Ende der 1950er Jahre als CDU-Mitglied gegen die Westorientierung der bundesdeutschen Außenpolitik wandte und auf eigene Faust den Dialog mit der SED suchte.

Walter Hagemann am Rednerpult bei der Internationalen Filmwissenschaftlichen Woche in Wien 1954Walter Hagemann am Rednerpult bei der Internationalen Filmwissenschaftlichen Woche in Wien 1954 (© Privatarchiv Horst Hagemann)
Dabei beging Hagemann am 18. Oktober 1958 einen folgenschweren Tabubruch. Mit einer Rede vor dem Nationalrat der Nationalen Front wurde er in Westdeutschland zur Unperson und verspielte schlagartig den Kredit, den er als Publizist und Angehöriger der Deutschen Zentrumspartei in der Weimarer Republik erworben und nach dem Zweiten Weltkrieg für eine wissenschaftliche Karriere an der Universität Münster fruchtbar gemacht hatte. Aus der Union ausgeschlossen, vom Hochschuldienst entlassen und mit einem Strafverfahren konfrontiert, sah er die Flucht in die DDR als letzte Möglichkeit, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Die Fallstudie zeichnet Hagemanns Oppositionskurs nach. Sie gewährt Einblick in die Kommunikationsstrukturen im geteilten Deutschland der 1950er Jahre und veranschaulicht den Umgang mit Abweichlern innerhalb der Adenauer-CDU. Natürlich war Hagemann nicht der Einzige, der seine Stimme gegen Konrad Adenauers Kurs erhob. Doch lassen sich an seiner Person exemplarisch die Regeln festmachen, nach denen die junge Bundesrepublik funktioniert hat. Denn in der heterogenen Oppositionsbewegung war nur der Münsteraner Universitätsprofessor bereit, offen die Prinzipien infrage zu stellen, die sich aus dem Alleinvertretungsanspruch der Bundesregierung ergaben. Dieser Regelverstoß erklärt vielleicht auch, warum man Hagemann so drastisch zu Leibe rückte. Folglich wird hier die These vertreten, dass der Bezug auf den anderen deutschen Staat womöglich nicht nur für die DDR konstitutiv war.[1] Öffentliche Solidaritätsbekundungen mit SED-Positionen wurden auch in der Bundesrepublik mit umfassendem Reputationsverlust bestraft.

Diese Aussage stützt sich auf einen breiten Quellenfundus, über den im folgenden Abschnitt informiert wird. Der Beitrag skizziert dann zunächst Hagemanns gesellschaftliche Position vor seinem Übertritt in die Politik im Jahr 1957. In den Fokus gerückt werden schließlich das öffentliche Engagement des Publizistikwissenschaftlers gegen die Außenpolitik der Bundesregierung sowie die Sanktionen, die bald darauf gegen ihn eingeleitet wurden.

2. Quellen

Portrait von Walter Hagemann (ohne Datum)Portrait von Walter Hagemann (© Privatarchiv Horst Hagemann)
Das wichtigste Quellenfundament der Fallstudie ist Material aus elf Archiven, das bisher noch nicht systematisch ausgewertet wurde und Hagemanns beruflichen Werdegang ebenso dokumentiert wie seinen Feldzug gegen Bundeskanzler Adenauer und dessen Folgen. Dazu zählen unter anderem Unterlagen aus dem Archiv der Westfälischen Wilhelms-Universität, dem Archiv für Christlich-Demokratische Politik, dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und Münster, dem Bundesarchiv in Koblenz und Berlin, der Stasi-Unterlagenbehörde sowie dem Privatarchiv von Hagemanns Sohn. Außerdem greift die Studie auf ausgewählte Publikationen Hagemanns aus Journalismus und Politik zurück. Zu erwähnen sind hier seine außenpolitischen Leitartikel in der Germania aus den 1920er und 1930er Jahren, seine Stellungnahmen zur Weltpolitik, die zur selben Zeit in Buchform erschienen sind, sowie seine Veröffentlichungen Ende der 1950er Jahre, die sich mit der Außenpolitik der Bundesregierung auseinandersetzen. Hinzu kommen Zeitungsartikel, die das politische Engagement des Publizistikwissenschaftlers kommentieren und es damit ermöglichen, die Resonanz auf seine Verlautbarungen in der Öffentlichkeit abzuschätzen.

3. Gesellschaftliche Position bis 1957

Dass sich Walter Hagemann dazu berufen fühlte, als Vermittler zwischen Ost und West mit der SED zu verhandeln, verwundert nicht, wenn man seinen biografischen Hintergrund kennt. Geboren 1900 in Euskirchen im katholischen Rheinland, studierte er nach einem kurzen Weltkriegs-Einsatz Geschichte, vor allem in Berlin.[2] Wichtigster akademischer Lehrer war Friedrich Meinecke, der zwar aus seiner konservativen Gesinnung keinen Hehl machte, der Weimarer Republik aber durch couragiertes Auftreten in der Öffentlichkeit Stabilität verleihen wollte.[3] Geprägt wurde Hagemann auch durch das konfessionelle Milieu, mit dem er sich in Berlin umgab. Folgerichtig schloss er sich 1925 dem Zentrum an. Für den Journalismus qualifizierte er sich weniger durch seine Promotion über den Staatstheoretiker Paolo Paruta, als vielmehr durch vier Weltreisen, die er publizistisch auswertete. Als Verfasser mehrerer Bücher zur internationalen Politik hatte sich Hagemann bereits mit 27 Jahren einen solchen Expertenstatus erarbeitet, dass ihn der Mitherausgeber der Germania, Richard Kuenzer, zum Ressortleiter Ausland bei der prestigeträchtigen katholischen Tageszeitung machte.[4] Rasch wurde er dort zu einem der einflussreichsten Publizisten der Reichshauptstadt, der alle politischen Ereignisse in der Welt kommentierte und dabei seine nationale, aber demokratische und christliche Weltsicht zur Schau stellte. Stets warb er für eine Politik der Verständigung und die schrittweise Gleichberechtigung des Deutschen Reichs in einem friedvollen Europa.[5] Dass Hagemann seinem Ziel, als "geistige Persönlichkeit" in die Gesellschaft hineinzuwirken, schon früh sehr nahegekommen war und ihm große Aufmerksamkeit zuteilwurde, verdeutlichen auch seine Kontakte.[6] Wie er selbst später berichtete, hatte er es mit noch nicht einmal 30 Jahren zum journalistischen Vertrauensmann von Joseph Wirth, Gustav Stresemann und Heinrich Brüning gebracht.[7]

Im Dritten Reich geriet die Karriere des ehrgeizigen Gesinnungsjournalisten ins Stocken. Zwar stieg Hagemann noch 1934 zum Hauptschriftleiter der Germania auf, doch war sein Handlungsspielraum begrenzt. Den katholischen Charakter des einstigen Zentrums-Organs konnte er nicht bewahren. Nachdem er von Joseph Goebbels persönlich über die neuen Aufgaben der deutschen Presse belehrt worden war, kam er nicht mehr um lobende Worte für die Neugestaltung des öffentlichen Lebens herum. Positiv bewertete er etwa den wirtschaftlichen, sozialen und technischen Aufschwung unter Adolf Hitler, der beweise, wozu das deutsche Volk fähig sei, wenn es geschlossen geführt werde.[8] 1938 verließ Hagemann die politisch bedeutungslos gewordene Germania und gründete einen Pressedienst. Doch auch hier ließ sich das Regime nicht auf Distanz halten. Vox Gentium wurde 1941 dem Reichspropagandaministerium unterstellt und drei Jahre später als nicht kriegswichtig eingestellt.[9]

Dass Walter Hagemann wiederholt seine Sympathie für Adolf Hitlers Revisionskurs zum Ausdruck brachte, durch den das Deutsche Reich die "Fesseln von Versailles endgültig und unwiderruflich abgestreift" habe, bereitete ihm nach Kriegsende kaum Schwierigkeiten.[10] Hoch angerechnet wurde ihm vielmehr, nie Mitglied der NSDAP gewesen und öffentlich für die Belange der katholischen Publizistik eingetreten zu sein.[11] Im Nachkriegsdeutschland war er so wieder eine gefragte Persönlichkeit. Er zählte zum Gründungszirkel der Münchner CSU und debütierte im Oktober 1945 als erster deutscher Redakteur bei der Neuen Zeitung, dem offiziellen Blatt der US-amerikanischen Militärregierung.[12] Beseelt von dem Wunsch, "junge Menschen für eine bessere, wahrhaft demokratische (…) Presse heranzubilden", nahm Hagemann aber schon ein halbes Jahr später eine Honorarprofessur für Zeitungswissenschaft an der Westfälischen Landesuniversität in Münster an und wurde dort 1948 zum Extraordinarius ernannt.[13] Zu verdanken hatte der Universitäts- und Fachfremde das nur seinem journalistischen Renommee und seinen Freunden aus der Weimarer Republik.[14] Doch war es ausgerechnet Hagemann, der das kleine und nach dem Nationalsozialismus diskreditierte Fach wie kein Zweiter prägte. Sein Theoriegebäude der Publizistikwissenschaft, seine praxisorientierte Lehre und Forschung und sein institutionelles Engagement verschafften ihm Respekt in der Wissenschaft und sorgten dafür, dass die Nachkriegsdisziplin ihre Existenzkrise überwinden konnte. Zugute kam ihm dabei auch sein hervorragender Draht nach Bonn. Vor allem das Bundespresseamt zeigte sich aufgeschlossen, Hagemanns Bitten um finanzielle Unterstützung für seine Projekte zu entsprechen.[15]

Fußnoten

1.
Vgl. Anke Fiedler, Wenn aus Feinden plötzlich Freunde werden, in: Anke Fiedler/Michael Meyen (Hg.), Fiktionen für das Volk: DDR-Zeitungen als PR-Instrument, Münster 2011, S. 135-163.
2.
Walter Hagemann, Lebenslauf, 23.6.1961, Universitätsarchiv (UA) Berlin, Personalakte Hagemann, H 547 I.
3.
Vgl. Imanuel Geiss, Studien über Geschichte und Geschichtswissenschaft, Frankfurt/Main 1972, S. 89-96.
4.
Walter Hagemann, Lebenslauf, November 1947, UA Münster, Phil. Fak., 63, Nr. 28, Bd. 1.
5.
Exemplarisch Walter Hagemann, Buchstabe und Geist von Locarno, in: Germania, 3.2.1928.
6.
Vgl. Walter Hagemann, Grundzüge der Publizistik, Münster 1947, S. 191.
7.
Walter Hagemann, Persönliche Bemerkungen, 19.3.1959, UA Münster, Rektorat, 5, Nr. 363, Bd. 1.
8.
Exemplarisch Walter Hagemann, Der Führer spricht, in: Germania, 21.2.1938.
9.
Walter Hagemann, Lebenslauf, Dezember 1952, Privatarchiv Horst Hagemann.
10.
Exemplarisch Walter Hagemann, Der deutsch-französische Gegensatz in Vergangenheit und Gegenwart, Leipzig, Berlin 1940, S. 31f.
11.
Vgl. Military Government of Germany, Fragebogen Hagemann, Landesarchiv NRW Düsseldorf, Entnazifizierung Hagemann, NW 1039-H, Nr. 5742.
12.
Vernehmung Hagemann, 4.5.1959, Archiv des Liberalismus (ADL), Nachlass Dehler, N1-3010.
13.
Hagemann, Persönliche Bemerkungen (Anm. 7).
14.
Exemplarisch Georg Schreiber an Rudolf Amelunxen, 12.4.1946, UA Münster, Kurator, 10, Nr. 12567, Bd. 1.
15.
Vgl. Thomas Wiedemann/Maria Löblich/Michael Meyen, Praxisorientierung als Überlebensstrategie, in: Studies in Communication/Media 2 (2012), S. 225-255.
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