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„…keine bedeutsame Rolle“?

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 38 Analysen & Essays. Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Das Scheitern der Jugendhilfe in der DDR - ein Beispiel Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

„…keine bedeutsame Rolle“? Die Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation

Detlev Brunner

/ 12 Minuten zu lesen

Der Beitrag zeigt, dass die revolutionären Ereignisse in der DDR 1989/90 den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften völlig unvorbereitet trafen. Im Rahmen der wirtschaftlichen Transformation durch die Treuhandanstalt seien die Gewerkschaften nicht angemessen beteiligt worden. Es wird zudem aufgezeigt, welche Aspekte von der zeithistorischen Forschung in den Blick genommen werden sollten.

Mehrere hundert Beschäftigte der damals in Konkurs befindlichen Thüringischen Faser AG bei ihrem Protestmarsch durch Rudolstadt am 15.10.1993. Die Chemiearbeiter forderten den Erhalt des Industriestandortes und die Rücknahme ihres Unternehmens durch die Treuhandanstalt. Zu dieser Zeit waren in der Faser AG noch etwa 1.146 Mitarbeiter beschäftigt. (© picture-alliance)

„Die Arbeitnehmerorganisationen waren an den revolutionären Veränderungen der DDR und sie sind an dem rasanten deutschen Einigungsprozeß auffallend unbeteiligt.“ Mit diesem Satz leitete der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ernst Breit, einen selbstkritischen Beitrag zur Rolle der bundesrepublikanischen Gewerkschaften ein, der im März 1990 in den „Gewerkschaftlichen Monatsheften“ erschien. Politikwissenschaftler konstatierten eine mangelnde aktive Mitgestaltung und Perspektivlosigkeit der Gewerkschaften. Die westdeutschen Gewerkschaften hätten „einfach keine politisch bedeutsame Rolle“ in den Prozessen des Systemwechsels und der Einheit gespielt und „keine Mitentscheidungsansprüche angemeldet“. In der Tat waren der DGB und die in ihm vereinten Gewerkschaften wie die meisten Akteure in Politik und Wirtschaft auf die Ereignisse der Jahre 1989/90 nicht vorbereitet, agierten zunächst verunsichert und zurückhaltend. Der „Freie Deutsche Gewerkschaftsbund“ (FDGB) wiederum befand sich in einem Zustand der Agonie, er hatte jegliches Vertrauen der Beschäftigten in der DDR verspielt. Die Funktion einer unabhängigen Interessenvertretung hatte er schon kurze Zeit nach seiner Gründung 1945/46 nicht mehr erfüllt. Die in ihm vereinten Industriegewerkschaften und Gewerkschaften emanzipierten sich aus dieser zentralistischen „Massenorganisation“ und durchliefen seit dem Ende des Jahres 1989 einen Reformprozess, der die Voraussetzung für die ab Herbst 1990 realisierte Einheit der gesamtdeutschen Gewerkschaftsbewegung bildete. Wenn von der Abstinenz der Gewerkschaften in den revolutionären Prozessen der Monate 1989/90 die Rede ist, wird vergessen, dass sich im Zuge der demokratischen Revolution Initiativen auf betrieblicher Ebene gebildet hatten, die auf die Erneuerung der Gewerkschaften orientiert waren. In einem kurzen Zeitfenster vom Herbst 1989 bis zum Frühjahr 1990 entfaltete sich eine Reihe von Basisaktivitäten. Als sich die Durchsetzung marktwirtschaftlicher Strukturen abzeichnete und mit der Währungsunion ab 1. Juli 1990 der Weg in die deutsche Einheit nach bundesrepublikanischem Modell unumkehrbar wurde, wurden diese Basisinitiativen von den gewerkschaftlichen Strukturen nach westdeutschem Vorbild abgelöst. Letztere schienen den neuen marktwirtschaftlichen Herausforderungen angemessener und für die Interessenvertretung erfolgversprechender zu sein.

Auch wenn der DGB und die in ihm vereinten Gewerkschaften nicht mit fertigen Konzepten aufwarten konnten, auf die sie in der Transformationsphase ab 1990 hätten zurückgreifen können, so bedeutet das nicht, dass sie in der Folge planlos gehandelt hätten, mit dem Ziel den Prozess der Einheit und des wirtschaftlichen Strukturwandels mitzugestalten. Welche Forderungen sie aufstellten und wie sie Einfluss nehmen konnten, ist bislang kaum untersucht worden. Die zeitgeschichtliche Forschung steht hier erst am Anfang. Im Folgenden wird das Forschungsfeld abgesteckt: Skizziert werden Rahmenbedingungen, Einflussebenen und inhaltliche Aspekte gewerkschaftlicher Konzepte.

Einheit ohne Gewerkschaften?

Mit der Volkskammerwahl vom 18. März 1990 war der eingeschlagene Weg zur deutschen Einheit seitens der DDR demokratisch legitimiert. Dies betraf die per Staatsvertrag vom 18. Mai 1990 vereinbarte Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion als zentralem Schritt auf diesem Weg. Dies galt auch für die Verabschiedung jenes Gesetzes am 17. Juni 1990, das die noch unter der Modrow-Regierung am 1. März 1990 errichtete „Anstalt zur treuhänderischen Verwaltung des Volkseigentums“ umwandelte und mit einer neuen Funktion versah. Aufgabe der Treuhandanstalt war nun „die Privatisierung und Verwendung volkseigenen Vermögens nach den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft“ (§ 2 Treuhandgesetz). Eine Beteiligung gewerkschaftlicher Vertreter an den Gremien dieser Anstalt öffentlichen Rechts war nicht vorgesehen. Dieser Ausschluss der Gewerkschaften war angesichts der Mammutaufgabe, 8.500 Gesellschaften, die von einem Volkseigenen Betrieb (VEB) in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt worden waren, mit vier Millionen Beschäftigten in ein soziales marktwirtschaftliches System zu überführen, nicht nachvollziehbar. Immerhin waren die Gewerkschaften nach bundesrepublikanischem Verständnis eine Säule der Sozialen Marktwirtschaft. Kritik kam deshalb aus den Reihen der westdeutschen Gewerkschaften. Der IG Chemie-Vorsitzende Hermann Rappe verwies darauf, dass der soziale und wirtschaftliche Umwandlungsprozess im Wesentlichen die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreffe. Eine Mitarbeit der Gewerkschaften an den entsprechenden Entscheidungen der Treuhandanstalt sei deshalb erforderlich. Da Rappes Forderung nach einer gewerkschaftlichen Vertretung im Verwaltungsrat der Treuhandanstalt erfolglos blieb, trat er aus dem beim Ministerpräsidenten der DDR gebildeten Sachverständigenrat zur Einführung der Sozialen Marktwirtschaft zurück. Allerdings sah das Treuhandgesetz durchaus Mitbestimmungsmöglichkeiten vor. Nach dem Gesetz vom Juni 1990 sollte die Treuhandanstalt ihre Aufgaben „in dezentraler Organisationsstruktur über Treuhand-Aktiengesellschaften“ erfüllen. Diese sollten „die Privatisierung und Verwertung des volkseigenen Vermögens nach unternehmerischen Grundsätzen sichern“ (§ 7 Treuhandgesetz). Diesen Treuhand-AGs waren die der Treuhand gehörenden Anteile an den Aktiengesellschaften beziehungsweise GmbHs zu übertragen, in die alle Kombinate und VEB zum 1. Juli 1990 umgewandelt werden mussten. Wäre diese Konstruktion umgesetzt worden, dann wären die Treuhand-AGs unter das bundesrepublikanische Mitbestimmungsgesetz von 1976 gefallen. Nach diesem Gesetz haben Aktiengesellschaften (und weitere Gesellschaftsformen wie GmbH und Co. KG) bei Betriebsgrößen von über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern paritätisch von Anteilseignern und Arbeitnehmern besetzte Aufsichtsräte zu errichten.

Doch diese Möglichkeit der Mitbestimmung wollten Treuhandanstalt und Bundesregierung ausschließen. Detlev Karsten Rohwedder, seit 1. September 1990 Präsident der Treuhandanstalt, verkündete vor der DDR-Volkskammer am 13. September 1990, dass er von der Errichtung der Treuhandaktiengesellschaften Abstand nehmen wolle. Er führte zu erwartende Koordinierungsprobleme zwischen diesen AGs und der Treuhandanstalt sowie Schwierigkeiten der personellen Besetzung der Treuhand-AGs ins Feld. Tatsächlich stand der dezentrale Aufbau der Treuhand-AGs einer straffen und energischen Führung, die schnelle Entscheidungen treffen konnte, entgegen. Anstelle des im Gesetz vorgesehenen Aufbaus ließ sich der Verwaltungsrat vom Unternehmensberater Roland Berger eine Struktur empfehlen, die ohne diese Treuhand-AGs auf der Basis von 15 Bezirksniederlassungen als regionalem Unterbau verwirklicht wurde. Rohwedder bekannte sich vor der Volkskammer zur Nichterfüllung des Gesetzes, er vertraute sich der „Weisheit“ der Abgeordneten an, wie „dieses Problem rektifiziert, korrigiert und in Ordnung gebracht werden kann“. Die Kritik aus den Reihen der Abgeordneten, darunter auch solchen der CDU und der Liberalen, an dem eigenmächtigen Handeln Rohwedders blieb folgenlos; dabei ist sicher das baldige Ende dieser einzigen demokratisch legitimierten Volksvertretung in der DDR in Rechnung zu stellen. Die Weichen in Politik und Wirtschaft wurden hier nicht mehr gestellt.

Einfluss ohne Mitbestimmung?

Aber auch seitens der Gewerkschaften wurde bei dieser sehr grundsätzlichen Frage des Aufbaus der Treuhandanstalt keine Kritik laut. Möglicherweise orientierten Akteure wie Hermann Rappe nun auf eine nach der staatlichen Einheit am 3. Oktober durchsetzbare Vertretung im Verwaltungsrat der Treuhandanstalt. Tatsächlich berief die Bundesregierung Rappe bereits am 5. Oktober 1990 in dieses Gremium, als weitere gewerkschaftliche Vertreter folgten im November/Dezember des Jahres Heinz-Werner Meyer, Vorsitzender des DGB, Roland Issen, Vorsitzender der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) sowie Horst Klaus als Vertreter der IG Metall. Johannes Ludewig, wirtschaftspolitischer Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und in den 1990er Jahren Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, hatte nach eigenem Bekunden bei Kohl die Idee durchgesetzt, die Gewerkschaften in den Treuhand-Verwaltungsrat einzubeziehen. Ludewig zeigte sich überzeugt, dass sich die anstehenden Strukturveränderungen nur mit und nicht gegen die Gewerkschaften bewältigen lassen würden. Er schlug Kohl deshalb eine „angemessene Vertretung“ der Gewerkschaften im Verwaltungsrat vor. Die Berufung von vier Gewerkschaftern in den 23 Mitglieder umfassenden Verwaltungsrat hatte selbstredend mit gewerkschaftlichen Mitbestimmungsmodellen, einer paritätischen Vertretung gar nichts gemein. Immerhin wäre eine drittelparitätische Vertretung von Wirtschaft, Gewerkschaften und Staat unter Einbeziehung der ebenfalls nachnominierten Vertreter der neuen Länder einschließlich Berlins denkbar und sinnvoll gewesen.

Dennoch ergaben sich gewerkschaftliche Einflusswege. Diese werden im Nachhinein allerdings sehr unterschiedlich bewertet. Roland Issen (DAG) schrieb 2015: „Die Gewerkschaften konnten in der THA in vielen Fällen mitentscheiden und mitgestalten. Die großen Linien aber bestimmten die Politik, der jeweilige Investor sowie das Treuhandmanagement.“ Im Fall der ostdeutschen Chemieindustrie, insbesondere der Rettung des „industriellen Kerns“ des mitteldeutschen Chemiedreiecks, nimmt Hermann Rappe für sich und seine Gewerkschaft eine erfolgreiche Einflussnahme auf die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Regierung Kohl in Anspruch. Doch dies habe sich nicht in den Sitzungsprotokollen des Verwaltungsrates niedergeschlagen: „Wenn ein Verwaltungsrat tagt, ist die eigentliche Arbeit längst geschehen. Es kommt also darauf an, im Vorfeld seine Kontakte zu nutzen, um Einfluss auf die Entscheidungen zu nehmen. Davon steht natürlich nichts in den Sitzungsprotokollen. Das hängt man nicht an die ‚große Glocke‘.“

Konzepte und Forderungen

Bei den gewerkschaftlichen Forderungen ist zu unterscheiden zwischen jenen, die die wirtschaftliche Transformation sozial abfedern sollten, und jenen, die auf eine alternative wirtschaftliche Politik zielten. Die sozial abfedernden Forderungen mündeten auf der Spitzenebene in die am 13. April 1991 veröffentlichte gemeinsame Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der Deutschen Angestelltengewerkschaft (DAG) und der Treuhandanstalt. Darin wurde dem Erhalt von Arbeitsplätzen Vorrang vor deren Abbau eingeräumt, zugleich bekannten Gewerkschaften und Treuhandanstalt, „dass trotz dieser Zielsetzung ein erheblicher Arbeitsplatzabbau unvermeidlich“ sein werde. Man war sich einig, dass nicht nur die soziale Absicherung der Arbeitnehmer zu verstärken sei, sondern qualifizierende und fördernde Maßnahmen zur Verbesserung der Position auf dem Arbeitsmarkt ergriffen und ein „eventueller Übergang in den Ruhestand“ erleichtert werden sollten. Ein grundlegendes Konzept zur Umgestaltung der Wirtschaft in den neuen Bundesländern lag weder vom DGB noch von Seiten seiner Mitgliedsgewerkschaften vor. Die ersten Sofortprogramme, die der DGB an die Adresse der Bundesregierung richtete, waren allgemeiner Natur und zielten insbesondere auf die Sozialverträglichkeit des Transformationsprozesses. Alternative Modelle zur vorhandenen Treuhandorganisation zeigten Konzepte der IG Metall, die sie in den „Darmstädter Thesen“ vom Oktober 1991 präsentierten. Es ging um die Gründung einer Treuhand-Industrieholding als Kernstück einer offensiven Industriepolitik. Nach bisher vorliegenden, noch sehr vorläufigen Ergebnissen, ist folgende Entwicklung erkennbar: Nach den anfänglich recht allgemein gehaltenen Programmen wurden die gewerkschaftlichen Forderungen konkreter. Das „Industriepolitische Sofortprogramm“ des DGB-Bundesvorstandes vom Mai 1992 zum Beispiel griff jenes Motto auf, das der Treuhand-Vorsitzende Detlev Karsten Rohwedder kurz vor seiner Ermordung am 1. April 1991 ausgegeben hatte: „Schnelle Privatisierung – entschlossene Sanierung – behutsame Stillegung“. Von diesen Zielen sei, so die Kritik des DGB, vor allem die Politik der „schnellen Privatisierung“ umgesetzt worden, mit fatalen Folgen: „Ostdeutschlands Industrie stirbt“. Stattdessen solle die Sanierung verstärkt werden, diese Aufgabe sei aus der Treuhand auszugliedern und müsse an „unternehmerisch geführte und paritätisch mitbestimmte Sanierungsgesellschaften/Holdings übertragen werden.“ Zudem forderte der DGB längere Zeiträume, notwendig seien Sanierungszeiten von drei bis fünf Jahren. Diese Forderungen wurden von der Bundesregierung nicht umgesetzt, doch das Beispiel zeigt, dass alternative Vorschläge zur Diskussion standen, die für eine behutsamere Transformation warben. Um ein Bild jenseits pauschaler Erfolgs- oder Misserfolgsnarrative zu gewinnen, lohnt der Blick auf Konzepte und Entscheidungsabläufe. Dieses Bild ist – wie kann es anders sein – von Ambivalenz geprägt. Das gilt auch für die Einschätzung des gewerkschaftlichen Handelns. Im Transformationsprozess der Energiewirtschaft etwa spielten die Betriebsräte und die zuständige Branchengewerkschaft IG Bergbau und Energie eine „beachtliche Rolle“. Beim bereits erwähnten Erhalt des „industriellen Kerns“ des mitteldeutschen „Chemiedreiecks“ hatte sich das Engagement des IG Chemie-Vorsitzenden Hermann Rappe und dessen gutes Verhältnis zu Bundeskanzler Helmut Kohl positiv ausgewirkt. Auch im Fall der Freitaler Edelstahlwerke war die Kooperation von Belegschaft, Gewerkschaft und Politik erfolgreich. Nach einer spektakulären Flughafenbesetzung in Dresden am 15. September 1992 versicherte der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU), sich für den Erhalt des Werkes einzusetzen. In einer konzertierten Aktion von IG Metall, der Belegschaft, der Landesregierung und des DGB-Vorsitzenden Heinz-Werner Meyer gelang es im Verwaltungsrat der Treuhandanstalt, die Zukunft des Werkes zu sichern. Doch neben diesen Erfolgen standen Beispiele von Fehlentscheidungen bis hin zu Straftaten. Die Skandale, in die die Treuhand verwickelt war, sind vielfach beschrieben worden, dies soll hier nicht wiederholt werden.

Doch ein – weniger bekanntes – Beispiel sei genannt, weil es gravierendes Fehlverhalten zu Lasten von mehr als 1.000 Beschäftigten dokumentiert. Es geht um die Thüringische Faser AG in Schwarza, die trotz des engagierten Einsatzes des Betriebsrates und der IG Chemie-Papier-Keramik im Sommer 1993 Insolvenz anmelden musste. Die Verantwortung dafür trug die Treuhandanstalt, die die Bonität der in betrügerischer Absicht handelnden indischen Investoren nicht geprüft und sich auf „Good-Will“-Erklärungen deutscher Geschäftspartner verlassen hatte. Die Treuhand weigerte sich, den Betrieb wieder zurückzunehmen, wie dies Betriebsrat und lokale Politik forderten. Am 14. Oktober 1993 schrieb der Betriebsratsvorsitzende an die Präsidentin der Treuhandanstalt, Birgit Breuel: „Betriebsrat und Gewerkschaft sehen sich im Stich gelassen in dem Versuch, täglich das zu gestalten, was die gewollte Einheit der deutschen Länder notwendig macht.“

Resümee

Die Forschung zur Bedeutung der Gewerkschaften im Vereinigungs- und Transformationsprozess steht erst am Anfang. Bei der Bewertung ihres Handelns wird zu beachten sein, dass sie nicht aus der Position der Stärke handelten, wie mancher annahm oder erhoffte. Mitgliederschwund und Strukturwandel waren Themen, mit denen sich die Gewerkschaften bereits in der „alten“ Bundesrepublik auseinandersetzen mussten. Auf die demokratische Revolution in der DDR und auf das, was folgte, waren sie nicht vorbereitet. Ihre Handlungsspielräume waren begrenzt, ihre Vertretung in der Transformationsagentur „Treuhand“ ihrer gesellschaftlichen Funktion keineswegs angemessen. Ob sie größeren Einfluss hätten einfordern können, bleibt zu untersuchen. Nicht vergessen werden darf, dass man bei den Gewerkschaften im DGB nicht von einem geschlossenen Block ausgehen darf. Zwischen den politischen Ansätzen der IG Metall und der IG Chemie zum Beispiel bestanden deutliche Unterschiede. Der lediglich auf die Spitzenebene gerichtete Blick erweist sich als zu eng für die Erforschung des Themas; er muss um Perspektiven erweitert werden, die die Ebene der Länder und Regionen und die Entwicklungen der Branchen und Betriebe explizit einbeziehen. Auf diese Weise kann eine differenzierte und fundierte Auseinandersetzung mit der Geschichte der Transformation und der Bedeutung gewerkschaftlichen Handelns gelingen. Dies ist für das Verständnis der Komplexität der Transformationsprozesse, die nicht nur die Ökonomie im engeren Sinne, sondern die Lebenswelten im umfassenden Maße betrafen, von außerordentlicher Bedeutung.

Zitierweise: Detlev Brunner, "„…keine bedeutsame Rolle“? Die Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation", in: Deutschland Archiv, 24.06.2020, Link: www.bpb.de/311954.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Ernst Breit, Deutsche Einigung – ohne und gegen die Gewerkschaften?, in: Gewerkschaftliche Monatshefte 41 (1990) 3, S. 129-132, Zitat: S. 129.

  2. Martin Jander/Thomas Voß, Mangel an Perspektiven. Die bundesdeutschen Gewerkschaften im Vereinigungsprozeß, in: Ditmar Gatzmaga et al. (Hg.), Auferstehen aus Ruinen. Arbeitswelt und Gewerkschaften in der frühen DDR, Marburg 1991, S. 147-155, hier S. 147.

  3. Zum Forschungsstand Detlev Brunner, Gewerkschaftspolitik in der Transformation, in: Detlev Brunner/Michaela Kuhnhenne/Hartmut Simon (Hg.), Gewerkschaften im deutschen Einheitsprozess. Möglichkeiten und Grenzen in Zeiten der Transformation, Bielefeld 2018, S. 95-107, hier S. 96f.; Eric Weiß, Gewerkschaftsarbeit im Vereinigungsprozess. Die Industriegewerkschaft Chemie-Papier-Keramik in der Transformationszeit 1990-1994, Berlin 2018.

  4. Siehe im Überblick Detlev Brunner/Michaela Kuhnhenne/Hartmut Simon, Die Gewerkschaften im deutschen Einheitsprozess. Eine Einleitung, in: Dies. (Hg.), Gewerkschaften (Anm. 3), S. 9-16; Renate Hürtgen, Betriebliche und gewerkschaftliche Basisbewegungen 1989/90 in der DDR, in: Ebd., S. 69-93.

  5. Rappe an Elmar Pieroth (Vors. des Sachverständigenrates) bezüglich seines Rücktritts aus dem Sachverständigenrat, 25.7.1990, zit. n. Weiß, Gewerkschaftsarbeit (Anm. 3), S. 51.

  6. Gesetz zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens (Treuhandgesetz), in: GBl. DDR 1990 I , S. 300-303.

  7. Von Vertretern der IG Metall liegen Aussagen vor, dass eine zu starke Mitbestimmung in der Treuhandanstalt von der Bundesregierung und dem Treuhand-Vorstand nicht erwünscht gewesen sei. Interview Christian Hall mit J. T., 1994-2003 Vertreter der IG Metall in den Verwaltungsräten der Treuhandanstalt und der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben, vom 14.11.2012 (Archivbestand Projekt Brunner/Hall, Universität Leipzig); Dieter Scholz, Die Gewerkschaften und die Treuhand. Das Beispiel IG Metall, in: Ulla Plener (Hg.), Die Treuhand – der Widerstand in Betrieben der DDR – die Gewerkschaften (1990-1994); Tagung vom 2. April 2011 in Berlin. Beiträge und Dokumente, Berlin 2011, S. 121-131, hier S. 122.

  8. Jörg Roesler, Nur den Anforderungen des Marktes verpflichtet? Autokratische Züge und demokratische Ansätze der Treuhandprivatisierung, in: Deutschland Archiv 3/2011, www.bpb.de/54068, letzter Zugriff am 19.12.2019.

  9. Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik, 10. Wahlperiode, 35. Sitzung, Donnerstag, den 13. September 1990. Stenographische Niederschrift, S. 1680.

  10. Johannes Ludewig, Unternehmen Wiedervereinigung. Von Planern, Machern, Visionären, Hamburg 2015, S. 111.

  11. Roland Issen, Möglichkeiten und Grenzen für Gewerkschaften im Verwaltungsrat der Treuhand, in: Brunner/Kuhnhenne/Simon (Hg.), Gewerkschaften ( Anm. 3), S. 131-149, hier S. 147; siehe auch Christian Rau, Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Eine widersprüchliche Beziehung, in: Deutschland Archiv, 27.04.2020, Link: www.bpb.de/308289, letzter Zugriff am 19.6.2020.

  12. „Man rettet weder Unternehmen noch Arbeitsplätze am grünen Tisch.“ Ein Gespräch mit Hermann Rappe [24.05.2018], in: Weiß, Gewerkschaftsarbeit (Anm. 3), S. 83-86, hier S. 85.

  13. Gemeinsame Erklärung der Gewerkschaften und der Treuhandanstalt (Auszüge) 13.4.1991, in: Birgit Breuel (Hg.), Treuhand intern, Frankfurt a. M./Berlin 1993, S. 230f.

  14. So das von Ernst Breit gegenüber Bundeskanzler Kohl im Februar 1990 präsentierte „Sofortprogramm“, vgl. Deutschland – einig Gewerkschaftsland. Der Aufbau des DGB im Osten, Düsseldorf 1996, S. 31; Michael Fichter/Maria Kurbjuhn, Spurensicherung. Der DGB und seine Gewerkschaften in den neuen Bundesländern 1989–1991 (HBS-Manuskripte 120), Düsseldorf 1993, S. 79.

  15. IG Metall Vorstand: Zur solidarischen Finanzierung der sozialen Einigung. Klausurtagung des Vorstandes am 9./10. Oktober 1991, Frankfurt a.M. 1991.

  16. Zitate aus Industriepolitisches Sofortprogramm des DGB-Bundesvorstandes „Für Stabilisierung gegen Zerstörung des Industriestandortes Ostdeutschland“, Mai 1992, in: DGB Sachsen-Anhalt: Aufbruch statt Abbruch. Forderungen und Konzepte zur Wirtschaftspolitik in Sachsen-Anhalt und den anderen neuen Bundesländern. Eine Dokumentation, Magdeburg 1992, S. 17-32, hier S. 20f.

  17. Jörg Roesler/Dagmar Semmelmann, Vom Kombinat zur Aktiengesellschaft. Ostdeutsche Energiewirtschaft im Umbruch in den 1980er und 1990er Jahren, Bonn 2005, S. 13.

  18. Rainer Karlsch/Raymond Stokes, Die Chemie muss stimmen. Bilanz des Wandels 1990-2000, o.O. 2000, S. 84f.; Weiß, Gewerkschaftsarbeit ( Anm. 3), S. 63-67.

  19. Betriebsräte aus Ost und West wollen Kehrtwende, in: Neue Zeit vom 17.9.1992; Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Gewerkschaften und deutsche Einheit, in: Brunner/Kuhnhenne/Simon (Hg.), Gewerkschaften (Anm. 3), S. 45–67, hier: S. 63 f.

  20. Jürgen Völkerling (Thüringische Faser AG) an Brigit Breuel, 14.10.1993, zit. n. Deutscher Bundestag 12. Wahlperiode, Drucksache 12/8404, 31.08.94, Beschlußempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses „Treuhandanstalt“ nach Artikel 44 des Grundgesetzes, S. 354f.

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Dr. phil. habil.; ist außerplanmäßiger Professor am Historischen Seminar der Universität Leipzig. Er beschäftigt sich gegenwärtig vor allem mit der Geschichte des vereinten Deutschlands seit 1990. Letzte Veröffentlichung zusammen mit Michaela Kuhnhenne und Hartmut Simon (Hg.): Gewerkschaften im deutschen Einheitsprozess. Möglichkeiten und Grenzen in Zeiten der Transformation, Bielefeld 2018.